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Was bedeutet das Zeichen ESD in Arbeitsschuhen?

Immer dann, wenn es um den Schutz von Werkteilen und Geräten durch kontrollierte Strom-Ableitung geht, greift die Norm DIN EN 61340-5-1

Hier gilt es, Grundsätzliches zu verstehen

Die Schuh-Norm befasst sich mit elektrostatischer Entladung („electro static discharge“ = ESD). Der in dieser Norm definierte ESD-Bereich bedeutet eine Eingrenzung des antistatischen Bereichs aus der Sicherheitsschuhnorm EN ISO 20345. Genauer: Die untere Grenze des Durchgangswiderstandes liegt hier bei 100 Kiloohm und die Obergrenze bei 35 Megaohm (3,5 x 107 Ohm). Zur Übersicht der Schuh-Kategorien entsprechend der Normierung hier lang

Zur Beachtung: Ein Schuh, der ESD-fähig ist, ist in jedem Fall gleichzeitig auch antistatisch. Nur: Im Umkehrschluss ist jedoch nicht jeder antistatische Schuh ESD-fähig. Wenn beispielsweise ein Durchgangswiderstand von 100 Megaohm gemessen wird, ist der Schuh antistatisch, aber außerhalb der ESD-Grenzwerte. Hat der Schuh einen Durchgangswiderstand von nur 1 Megaohm, ist er sowohl antistatisch als auch ESD-fähig. Sicherheitsschuhe, die diese Norm erfüllen, tragen das gelbe ESD-Zeichen.

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