Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kurz: Es hilft das Tragen von geeignetem Schuhwerk. Passende Schuhe mit flachem oder gar keinem Absatz sind besonders schonend. Trainieren Sie Ihre Füße regelmäßig. Neben speziellen Übungen, wie beispielsweise Gegenstände mit nackten Füßen aufzuheben, hilft auch Barfußlaufen. Dadurch stärken Sie die Fuß-Muskulatur. Auch spezielle Einlagen oder Druckpolster helfen bei Fußproblemen. Regelmäßig auftretende stark geschwollene oder stark schmerzende Füße sind jedoch ein Fall für den Arzt. Klären Sie unbedingt mit einem Spezialisten Ihre Symptome ab, um Folgeschäden zu vermeiden!

Leiden Sie unter orthopädischen Problemen kann ihr Arzt Ihnen ein Einlagenrezept ausstellen. Dann kommen Sie zu uns. Wir werden Ihren Fußabdruck aufnehmen (Trittschaumabdruck oder Computerscan) und die Einlagen nach medizinischen Vorgaben und Ihren Wünschen fertigen. Sie können aber auch direkt zu uns kommen und selbst zahlen. Sie können sogar unsere Maßeinlagen online bestellen. Sie bekommen die Trittschaum-Schalen, stellen sich dort hinein und senden das Päckchen an uns ab. Hier wird der Weg zu Ihren Einlagen noch einmal gezeigt.

Viele Patienten fühlen sich verunsichert. Es geht die Frage, wie sie genau ihre orthopädischen Einlagen gebrauchen sollen. Sie wissen wegen mangelnder Aufklärung oft nicht, ob Einlagen wirklich nötig sind und wie viele Jahre sie die orthopädischen Einlagen tragen müssen, wenn sie sollen. Die Foren-Beiträge zum Thema Einlagen oder keine Einlagen sind ellenlang. Auch bei der Frage, ob man die orthopädischen Einlagen täglich tragen muss, entstehen viele Fragezeichen. Dieser Beitrag hilft diese Fragen besser einzuordnen und Ihre orthopädischen Einlagen zielführend zu gebrauchen.

Die Evolution hat ein faszinierendes Kunstwerk für unseren aufrechten Gang geschaffen - UNSERE FÜSSE! Sie passen sich permanent den unterschiedlichsten Mustern an Bewegung, Dynamik und Kräften an. Gesund geboren, sind Füße im Laufe der Jahre der einseitigen Belastung unterworfen und von Mode traktiert. Mit zunehmenden Lebensjahren entstehen dadurch Fehlformen, wie Hohl-, Senk-, Knick- oder Spreizfuß, die sich durch unterschiedliche Beschwerden und Schmerzen äußern. Als Ausgleich einer typischen Überlastungssymptomatik des Fußes hat sich seit Jahren die konventionelle Versorgung mit Maßeinlagen bewährt. Sie wirken diesen Störungen nachhaltig und ohne Nebenwirkungen entgegen. Durch ein spezielles Design und zum Teil mit sensomotorischen Unterstützungen helfen 4Point Maßeinlagen dem Fuß, sich wieder selbst zu helfen.

Wir haben hier den typischen Bestell-Ablauf einmal skizziert. Es ist im Grunde einfach: https://4point-einlagen.de/informationen/bestellablauf/

Es gibt Ausnahmen, die bestätigen die Regel. Im Normalfall jedoch können wir die Frage deutlich mit „Ja“ beantworten. Maßeinlagen bewirken je nach Diagnose eine Druckentlastung einer schmerzhaften Stelle oder sollen eine statische Korrektur des Bewegungsapparates und gleichzeitig „Training“ bewirken. Wenn Sie unter Schmerzen aufgrund einer schmerzhaften Stelle unter dem Fuß leiden, vielleicht aufgrund einer Dornwarze, dann werden Sie die orthopädischen Einlagen wohl freiwillig gern täglich tragen wollen. Haben Sie jedoch die orthopädischen Einlagen aufgrund von Knieschmerzen verschrieben bekommen, dann sollte eine Haltungskorrektur vorgenommen werden. Auch in diesem Fall muss man die orthopädischen Einlagen täglich tragen, damit sich neue Muskelgruppen stabilisieren und die gewünschte Stellung auch ohne orthopädische Hilfsmittel halten können. Mit anderen Worten: Somit können Sie nichts falsch machen, wenn Sie die orthopädischen Einlagen täglich tragen.

Das hängt ganz von der Pflege und Nutzung der Einlage ab. Eine Einlage ist, trotz bester Materialien, ein Verschleißprodukt. Einlagen für den Sport sollten zum Beispiel nach etwa 800 km Laufbelastung überprüft werden. Dies machen wir kostenlos in unserer Werkstatt. Nach 6 Monaten sollte eine Einlage überprüft werden, da das Material altert und die medizinische Wirkung danach nicht immer 100-prozentig garantiert werden kann. Da Einlagen UV Licht nicht so gut vertragen, empfehlen wir, Schuhe nicht offen unter freiem Himmel hinzulegen.

Pauschal ist das nicht zu beantworten. Jeder Fuß bzw. jeder Patient hat eine individuelle Fehlstellung. So müssen dementsprechend unterschiedliche Versorgungsmaßnahmen getroffen werden. Es können bereits online Einlagen für unter 30 Euro bestellt werden. Hier handelt es sich jedoch um Einlagen „von der Stange“, z.T. aus Übersee mit stark eingeschränkter Möglichkeit, den Fuß individuell zu unterstützen. Entsprechend ist der erwartbare Nutzen niedriger. Von Komfort ganz zu schweigen. Hochindividuelle Maß-Einlagen aus Meisterhand können über 200 Euro kosten. Unsere 4Point Einlagen pendeln sich zwischen 80 und 120 Euro je nach Typ ein. Und sie sind nicht von der Stange, sondern hochindividuell gefertigt.

Bei Schuheinlagen ist eine gesetzliche Zuzahlung von 10% zu entrichten, sowie eine wirtschaftliche Aufzahlung je nach Materialausführung und Sonderausstattung. Diese ist privat zu entrichten. Die Kassen bezahlen lediglich die Einlage, die auf dem Rezept steht. Jedem Versicherten stehen maximal 2 Paar pro Jahr zu. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse. Hier sehen Sie den klassischen Weg zu Ihrer Einlage: https://4point-einlagen.de/einlagenfinder

Bei einigen Fußtypen mag dies zutreffen, generell gilt jedoch: Vor allem viel Raum (Volumen) im Schuh ist vorteilhaft oder Schuhe mit Wechselfußbett, das durch die Einlage ersetzt wird.

Dies ist nicht zu empfehlen. Je nach Schuhtyp und seiner Nutzung wird mit verschiedenen Stärken und Aufbauten gerechnet. So bieten wir von „Sport“ bis „Business“ verschiedene Modelle. Ein Business-Schuh bietet von vornherein weniger Fußfreiheit. So müssen hierfür Einlagen sehr viel dünner ausfallen. Ein Einlagen-Wechsel „Business“ in einen Wanderschuh etwa wäre unvorteilhaft. Andersherum ebenso. Es lohnt sich daher, für jeden Schuhtyp Einlagen parat zu haben, die dann in den momentanen Lieblingsschuhen stecken.

Ja und nein. Gemeinhin eignen sich orthopädische Sandalen für das Tragen mit Einlagen. Nur sind diese Schuhe maßgefertigt, entsprechend teuer und auch selten modisch. Möchten Sie eine günstigere und modischere Variante tragen, dann achten Sie beim Sandalenkauf auf folgende Punkte: Die Sandale muss ein Fußbett haben, da die Einlagen sonst sichtbar sind. Bei Sandalen, die bereits eine normale Einlage haben, können Sie diese einfach durch eine orthopädische Einlage ersetzen. Sandalen mit Schnürung lassen sich in der Weite regulieren und sind mit Einlagen viel angenehmer zu tragen. Je nachdem, wie die Sandale aufgebaut ist, kann es helfen, wenn Sie die orthopädischen Einlagen mit doppelseitigem Klebeband an der Sohle fixieren. Besonders stark klebt Teppichklebeband.

Fersensporn Einlagen passen in der Regel nicht in jeden Schuh. Da sie mindestens einen Zentimeter dick sind, erhöhen diese die Lage des Fußes. Sie können ihre Lieblingsschuhe mit zum Fachgeschäft wie unserem mitnehmen. Der Fachmann kann Ihnen dann direkt sagen, ob Sie diese Schuhe mit den Einlagen tragen können. Falls das nicht der Fall ist, können Sie auf orthopädische Schuhe zurückgreifen. Alternativ dazu passen Fernsensporn-Einlagen auch in Schuhe, die bereits eine dicke Sohle haben. Ersetzen Sie diese Sohle einfach durch die spezielle Einlage. Bei Schuhen zum Schnüren können Sie ebenfalls etwas mehr Platz im Schuh schaffen, indem Sie ihn lockerer schnüren. Viele Betroffene berichten zudem, dass sie gute Erfahrungen mit Gesundheitsschuhen gemacht haben. Diese haben meistens eine höhere Ferse und geben auch mit Einlagen festen Halt.

Die orthopädischen Hausschuhe sind nur dann hilfreich, wenn Sie Ihre Einlagen nicht in Ihre normalen Hausschuhe legen können. Orthopädische Hausschuhe unterscheiden sich von anderen Hausschuhen darin, dass sie mehr Halt bieten und eine speziell konzipierte Sohle haben. Sie finden orthopädische Hausschuhe übrigens im orthopädischen Fachhandel. Wer von seinem Orthopäden Einlagen verordnet bekommen hat, der sollte sich fragen, wie lange am Tag die Hausschuhe getragen werden und wie viel sich damit bewegt wird. Wer mehrere Stunden am Tag im Haus mit Hausschuhen läuft, der kann seine losen Einlagen auch in Hausschuhen tragen. Dadurch wird der Fuß weiter entlastet.

Neben der privaten Bestellung können wir Ihnen auch 4Point Maßeinlagen gegen Vorlage eines Rezepts liefern. Unsere Einlagen sind medizinische Hilfsmittel und werden nach den Normen des GKV-Spitzenverbandes der Krankenkassen in der Produktgruppe 08-Einlagen/ 03-Fuß gefertigt. Einlagen sind funktionelle Orthesen zur Stützung, Bettung oder Korrektur von Fußdeformitäten, speziell zur Entlastung oder Lastumverteilung der Fußweichteile. Sie werden aus Kork, Leder, thermoplastischen Kunststoffen oder Faserverbundstoffen (z.B. Carbon-basierte Kunststoffe) gefertigt. Mit einer Einlagenverordnung Ihres Arztes, können die Kosten anteilig mit Ihrer Krankenkasse abgerechnet werden. Gesetzliche Kassenrezepte können derzeitig aufgrund der Vertragslage nicht entgegen genommen werden.

Schwitzen ist ganz natürlich. Medizinische Ursachen für verstärktes Schwitzen können Vererbung, Hormonstörungen und die Einnahme von Medikamenten sein. Bei mäßigen Schweißfüßen helfen oft schon folgende Prinzipien:
- Laufen Sie nie barfuß im Schuh. Bei Sneakers tragen Sie Sportsocken, die besonders kurz sind und kaum am Schuh sichtbar werden
- Bei einem täglichen Wechsel der Socken oder Strumpfhosen entsteht kein Schweißgeruch
- Tragen Sie Schuhe nicht an zwei aufeinander folgenden Tagen, damit diese lüften können
- Tragen Sie Lederschuhe als Alternative zu synthetischen Schuhen und im Sommer offenes Schuhwerk.
- In Drogerien und Apotheken erhalten Sie Fußdeo und Puder. Diese Produkte blockieren in der Regel die Schweißdrüsen und sollten daher nur kleinflächig angewandt werden. Weitere Tipps gegen Schweißfüße finden Sie hier.

Fußgeruch entsteht durch stärkeren Fußschweiß. Der Schweiß als solcher riecht noch nicht, sobald jedoch Bakterien den Schweiß zersetzen, entsteht unter anderem unangenehm riechende Buttersäure. Wenn Sie mit einem Fußdeo dem unangenehmen Schweißgeruch vorbeugen wollen, dann sollten Sie zwischen zwei verschiedenen Fußdeos wählen: Es werden Produkte angeboten, die auf Aluminiumchlorid basieren. Dieser Wirkstoff setzt sich auf die Schweißdrüsen und blockiert sie. Dadurch wird kein Schweiß abgesondert und es kann kein unangenehmer Geruch entstehen. Eine andere wirksame Möglichkeit sind Fußdeos auf Alkoholbasis. Der Alkohol tötet Bakterien ab, wodurch der Schweiß nicht zersetzt wird.

Neben Lüften, täglich frischen Socken und sauberen Füßen hilft Desinfektion. Wer Schuh und Einlage effizient desinfizieren möchte, der sollte auf Spray aus der Apotheke oder dem Schuhfachhandel zurückgreifen. Man sollte darauf achten, dass das Spray pilz- und sporenabtötend ist. Meistens reicht eine einmalige Anwendung, die Sie dann nach Bedarf wiederholen können. Bevor Schuhe und Einlagen desinfiziert werden, müssen Sie vom Schmutz befreit werden. Noch ein Tipp: Gegen unangenehme Gerüche hilft Natron. Streuen Sie ein Tütchen Natron in den Schuh und lassen Sie es über Nacht darin. Am nächsten Morgen lässt sich das Natron leicht aus dem Schuh klopfen und unangenehmer Geruch ist verschwunden.

Die Basis hierfür ist immer die Fußsohlen-Abformung durch Trittschaum oder der Scan beim Orthopädieschuhmachermeister. Der Meister entscheidet Lage, Formung und Stärkenverlauf der erforderlichen Schichtungen. Diese sind später deutlich in der Einlegesohle an verschiedenfarbigen und mehr oder weniger festen Lagen erkennbar. Eine geformte Einlegesohle mit lediglich verschiedenfarbigen Arealen ist nicht zwingend eine auf Maß gefertigte vom Meister. Solche Abbildungen auf Verkaufs-Webseiten für (auf den ersten Blick) günstige Einlagen täuschen oft Maßfertigung vor. Wir werden nicht müde zu betonen, dass unsere 4Point Einlage hochgradig individuell auf Maß gefertigt sind. Und zwar Made in Hamburg.

1. Das Design orientiert sich an der Natürlichkeit des Fußes.
2. Die gezielten Stützelemente am Fuß begrenzen Defizite, um die Statik zu verbessern.
3. Die sensomotorische Elemente erreichen Aufbau und Training der Muskulatur, zur Stabilisation des Rückfußes.
4. Problemzonen werden durch individuelle Einstellungen an den Einlagen berücksichtigt.
5. Der Einsatz hochwertigster Materialien gewährleistet eine lange Wirksamkeit.

Fuß ist nicht gleich Fuß! Um Problemzonen und Blockaden am Fuß zu therapieren, kommen verschiedene Einlagen Serien zum Einsatz, die sich in Form, Stärke und Wirksamkeit unterscheiden. Um Ihre persönliche Einlage für die genaue Einstellung Ihres Problems zu finden, möchten wir hier die 4 Punkte sowie deren Symptome beschreiben:
Punkt 1 Ist der mediale Verlauf an der Innenseite des Mittel- und Vorfußes. Beschwerden liegen dann im inneren Fußstrahl (MT 1 / Hallux valgus / Hallux Rigidus)
Punkt 2 Ist der mediale Punkt am Vorfuß (2. und 3. Metatarsal-Strahl). Beschwerden liegen im Vorfuß, Übergang zu den Zehen. (Spreizfuß / Metatarsalgie / Morton Neuralgie)
Punkt 3 Ist der äußere Fußrand von der Basis des Mittelfußknochens (MT 5) bis zum kleinen Zehen. Beschwerden liegen am Fußaußenrand (Reizung äußerer Fußrand / Scherkraftsymptomatik)
Punkt 4 Ist der Fersenbereich. Beschwerden sind Weichteilgewebereizung der Ferse / plantar Faciitis / Fersensporn / dorsaler Ansatzreiz der Achillessehne / Achillodynie im unteren Verlauf

Prinzipiell sollten Sie Ihre Einlagen nur dort beauftragen, wo Ihnen vor der Fertigung eine Trittschaum-Form zugesandt oder übergeben wurde. Oder dort, wo Ihre Fußsohlen mit einem Scanner umfänglich abgetastet wurden. Ihr Fußabdruck oder Sohlen-Bild und ggf. Tasten des Fachmanns ist erst die Basis für eine Maßeinlage. An den sich ergebenen Schattierungen erkennt ein Orthopädieschuh Meister, wo genau Unterstützung und Impuls gegeben werden muss. Nur dieses Bild macht eine punktgenaue Unterstützung erst möglich. Der Meister entscheidet Lage, Formung und Stärkenverlauf der erforderlichen Schichtung. Eine Einlage von der Stange erkennt man am Preis. Dieser ist nur möglich, wenn man auf Massenware setzt. Hier sind die entscheidenden Punkte rechnerisch je nach Schuhgröße für die Massenproduktion ermittelt. Die Wirkung ist entsprechend gering, weil die Impulse nicht genau treffen und tatsächliche Unterstützung und Halt kaum gegeben sind. Solche Einlagen werden oft als Maßeinlagen verkauft. Sie werden wegen ihrer mangelnden Wirkung weniger konsequent getragen oder nach kurzer Zeit beiseite gelegt. Der geringe Preis tut sein Übriges. Der Spruch „Einlagen bringen nichts“ rührt oft aus diesen Erfahrungen.

Wegen ihres Krankheitsbildes haben Diabetiker häufig mit Folgeschäden zu rechnen. Betroffen sind dabei häufig die Extremitäten, wie Arme und Beine. Je nach dem wie der Insulinhaushalt bei dem Patienten eingestellt ist, sind Beschwerden wie Durchblutungsstörungen und Nervenschäden die Folge. Darum sollten Sie als Diabetiker Ihre Füße täglich von allen Seiten betrachten und wenn nötig, einen Spiegel zur Hilfe nehmen. Achtung: Wenn Sie etwas Ungewöhnliches entdecken wie starke Hornhaut, einen Bluterguss o.ä., dann sollten Sie sofort den nächsten Diabetologen aufsuchen. In vielen diabetologischen Schwerpunktpraxen werden mittels modernster Messtechnik Ihre Füße untersucht und überprüft. Druckspitzen werden gemessen, um schlecht passendes Schuhwerk auszuschließen.

Sensomotorik ist das Zusammenspiel von sensorischen und motorischen Leistungen. Damit ist die Steuerung und Kontrolle der Bewegung von Lebewesen im Zusammenspiel mit Sinnesrückmeldung gemeint. Wir bewegen durch Anspannung und Entspannung unsere Muskulatur, damit wir unseren Körper im aufrechten Gang fortbewegen können. Dazu benutzt der Körper spezielle Sensoren (Rezeptoren) besonders im Fuß. Über diese Rezeptoren orientieren sich die Füße. Auf unterschiedlichen, natürlichen Untergründen bekommt der Fuß genug Information und Reize um die Muskulatur zu stärken und sich dadurch aufzurichten. Derzeit erleben unsere Füße aber nur Asphalt und Beton, hart und einseitig. In unseren Einlagen werden bestimmte Punkte nach Maß eingestellt, damit es zu einer höheren Aktivierung der Rezeptoren in der plantaren Ebene des Fußes kommt und die Sensomotorik aktiviert wird. Dadurch bekommt der Fuß mit den Einlagen im Schuh Informationen wie beim Barfußlaufen am Strand. Der Fuß richtet sich auf und dieses hat Einfluss auf die gesamte Statik des Körpers.

Besonders wichtig ist die Rückfußstabilisation oder Überpronation (äußere Fußrandhebung). Die meisten Fußprobleme entstehen durch die Insuffizienz des Rückfußes oder des medialen Fußgewölbes. Ist diese erkennbar oder zeigen sich Probleme/Schmerzen im oder am Fuß oder Knie, ist eine konventionelle Versorgung mit gut funktionierenden, aktiven Einlagen ein Muss. Durch die zwingend notwendige Stabilisierung dieser Fehlstellung, werden dem Fuß weitreichende Folgebeschwerden in der statischen Bewegungskette erspart. Unsere natürlichen Sinnesorgane, die Rezeptoren im Fuß, aktivieren gezielte Muskeln im Unterschenkel, die zur Stabilisation des Rückfußes gebraucht werden. Bei den Einlagenserien von 4Point werden genau diese Rezeptoren über den Druck der Einlage aktiviert, damit die Unterschenkelmuskulatur angesprochen wird.
Hier wirkt Punkt 1 unserer 4Point Einlage
Der innere Bereich des Fußes (Längsgewölbe und Großzeh). Beschwerden liegen dann im inneren Fußstrahl, wie bei:
- Hallux Valgus
- Hallux Rigidus
- Senkfuß, Knickfuß, Medialeinsuffitiens,
- Sesamoiditis

Dies bedeutet eine Schiefstellung der großen Zehe, konservative Behandlung mit Einlagen bei Überlastung und Schmerzen. Die Stärkung des medialen Fußgewölbes mit Entlastung des betroffenen Gelenkes hat die beste Wirkung bei einem schmerzhaften Hallux Valgus. Auf geeignetes Schuhwerk, flach und mit ausreichend Platz sollte geachtet werden. Vermeiden Sie Druckschmerzen auf den betroffenen Ballen. Lassen sie evtl. Ihre Schuhe an dem entsprechenden Ballen weiten. Barfußlaufen auf weichen Untergründen, sowie Bewegung des betroffenen Gelenkes kann die Behandlung gut unterstützen.

Es ist eine Großzeh Grundgelenksversteifung, es hilft eine konservative Behandlung mit Einlagen bei Überlastung und Schmerzen. Die Rückfußstabilisation und Stärkung des medialen Fußgewölbes, mit Entlastung durch Tieflegung der Großzehe bei der Einlage, bringt die beste Wirkung bei einem schmerzhaften Hallux Rigidus. Auf geeignetes Schuhwerk, flach und mit ausreichend Platz, sollte geachtet werden. Vermeiden Sie Druckschmerzen auf den betroffenen Gelenk. Lassen sie evtl. Ihre Schuhe an dem entsprechenden Ballen weiten. Schuhe, z.b. Laufschuhe mit hohen Abrollsohlen nehmen Bewegungsdruck aus dem betroffenem Gelenk. Zusätzliche orthopädische Abrollsohlen können unter den Schuhen nachträglich angebracht werden. Sanfte Bewegung des betroffenen Gelenkes kann die Behandlung unterstützen.

Hierbei geht es um die Veränderungdes Längsgewölbes durch Arthrose Es bedeutet Absenken des Längsgewölbes mit Schmerzen im medialen Fußgewölbe und dem 1. Großzeh. Hilfe bringt konservative Behandlung mit Einlagen bei Überlastung und Schmerzen. Auf eine Stabilisation des Rückfuß mit Aktiveinlagen muss unbedingt bei dieser Fehlstatik geachtet werden. Diese ist auch bei gleichzeitig mehreren Problemen im betroffenem Fuß übergeordnet notwendig. Eine vorliegenden Überpronation ist zusätzlich zu berücksichtigen. Vermeiden Sie unnötigen Druck auf den schmerzhaften Bereich. Auf ein entsprechendes Schuhwerk mit festen Sohlen sollte geachtet werden. Sanfte Bewegung der betroffenen Gelenke kann unterstützende Wirkung haben. Um die Dynamik und Verschiebungen der betroffenen Fußwurzelgelenke bei starken Beschwerden zu verringern, haben sich zusätzlich zur Aktiveinlagenversorgung, Abrollsohlen mit rückverlagertem Abrollpunkt bewährt. Auch ein fester Lauf oder Walkingschuh in Kombination mit einer Aktiveinlage hat unterstützende Wirkung.

Es handelt sich hier um eine Entzündung unter dem Großzeh-Grundgelenk im Sehnenverlauf der Beugesehne des M. extensor hallucis longus oder des Sesambeinchens. Hier hilft eine konservative Behandlung mit Einlagen bei Überlastung und Schmerzen. Auf eine Stabilisation des Rückfuß mit Aktiveinlagen muss unbedingt bei dieser Fehlstatik geachtet werden, um das Großzehen Grundgelenk vom plantaren Druck zu entlasten. Eine Weichpolsterung unter dem betroffenem Gelenk ist notwendig, um eine Druckentlastung zu erreichen oder um nicht vorhandenes Schutzgewebe auszugleichen. Vermeiden Sie unnötigen Druck auf den entsprechenden schmerzhaften Bereich. Sanfte Bewegung der betroffenen Gelenke kann unterstützende Wirkung haben. Um die Dynamik des betroffenen Groß Zeh-Gelenkes bei starken Beschwerden zu verringern, haben sich zusätzlich zur Aktiveinlagenversorgung, Abrollsohlen mit rückverlagertem Abrollpunkt bewährt.
Hier wirkt Punkt 2 unserer 4Point Einlagen:
Reiz am Vorfuß 2. und 3. Mittelfußköpfchen. Beschwerden im Vorfuß mit Übergang zu den Zehen. (Spreizfuß / Metatarsalgie / Morton Neuralgie).
- Spreizfuß
- Metatarsalgie
- Morton Neuralgie

Hier handelt es sich um die Veränderung des Vorfußes mit Schmerzen bei der Abrollbewegung, zu begegnen mit konservativer Behandlung durch Einlagen bei Überlastung und Schmerzen. Auf eine Stabilisation des Rückfußes mit Aktiveinlagen muss unbedingt beim Spreizfuß geachtet werden, um im Rückfuß entstehende Scherkräfte zu minimieren. Das Tragen von engen und zu hohen Schuhen sollte vermieden werden, um den auftretenden plantaren Druck zu minimieren. Das Schuhwerk sollte über ausreichend viel Platz verfügen, um den Kompensationsdruck (inneres Reiben der Fußknochen und Gewebe) nicht entstehen zu lassen. Mit zunehmendem Alter stellt sich eine Bindegewebsschwäche ein, bei der es zu einer Verbreiterung des Vorfußes kommt und das natürliche Fußsohlenpolster abflacht. Unter den Mittelfußköpfchen 2 - 4 entstehen Schwielen, die als Zeichen der Fehlstellung zu bewerten sind. Je nach Schmerzempfinden muss der Wirkungsgrad der Aktiveinlage höher eingestellt werden und evtl. mit weichen Sohlenpolstern ergänzt werden. Bei starken Beschwerden haben sich zusätzlich zur Aktiveinlagenversorgung, Abrollsohlen zur Einschränkung der Bewegungsdynamik bewährt.

Hier handelt es sich um eine schmerzhafte Erkrankung im Bereich des Vorfußes, ausgehend von einer innere Kompression verdicken die Nervenbahnen zwischen den Köpfchen der Mittelfußknochen (perineurale Fibrose). Hier hilft eine konservative Behandlung mit Einlagen bei Überlastung und Schmerzen. Auf eine Stabilisation des Rückfuß mit Aktiveinlagen muss unbedingt bei einer Morten Neuralgie geachtet werden, um im Rückfuß entstehende Scherkräfte zu minimieren. Das Tragen von engen und zu hohen Schuhen sollte vermieden werden, um den auftretenden plantaren Druck zu minimieren. Das Schuhwerk sollte über ausreichend viel Platz verfügen, um den Kompensationsdruck (inneres Reiben der Fußknochen und Gewebe) nicht entstehen zu lassen. Mit zunehmendem Alter stellt sich eine Bindegewebsschwäche ein, bei dem es zu einer Verbreiterung des Vorfußes kommt und das natürliche Fußsohlenpolster abflacht. Unter den Mittelfußköpfchen 2 - 4 entstehen Schwielen, die als Zeichen der Fehlstellung zu bewerten sind. Je nach Schmerzempfinden muss der Wirkungsgrad der Aktiveinlage höher eingestellt werden und evtl. mit weichen Sohlenpolstern ergänzt werden. Bei starken Beschwerden haben sich zusätzlich zur Aktiveinlagenversorgung, Abrollsohlen zur Einschränkung der Bewegungsdynamik bewährt.
Hier wirkt der Punkt 3 unserer 4Point Einlagen.

Er geht aus von der Basis des Mittelfußknochens (MT 5) bis zum kleinen Zehen, ausgelöst durch Scherkräfte und Überpronation. Es hilft eine konservative Behandlung mit Einlagen bei Überlastung und Schmerzen. Auf eine Stabilisation des Rückfuß mit Aktiveinlagen muss unbedingt bei Problemen am äußeren Fußrand geachtet werden, um die von einer Überpronation entstehende Scherkräfte in den Vorfuß zu minimieren. Das Tragen von engen und zu hohen Schuhen sollte vermieden werden um den auftretenden plantaren Druck im Vorfuß zu minimieren. Auch sollte das Schuhwerk über ausreichend viel Platz verfügen und evtl. vorstehende Außenballen müssten mit einer punktuellen Ausweitung an dem Schuh versehen werden. Mit zunehmendem Alter stellt sich eine Bindegewebsschwäche ein, zu dem es zu einer Verbreiterung des Vorfußes kommt. Unter den Mittelfußköpfchen 5 entstehen Schwielen, die als Zeichen der Fehlstellung zu bewerten sind. Je nach Schmerzempfinden muss der Wirkungsgrad der Einlage höher eingestellt werden und evtl. mit punktuellen Polstern ergänzt werden.

Hier handelt es sich um eine knöchernde Verkalkung am Ansatz der Plantarsehne. Bedeutet belastungsabhängige Fersenschmerzen durch Fersensporn beim Gehen. Es hilft konservative Behandlung mit Einlagen bei Überlastung und Schmerzen. Auf eine Stabilisation des Rückfuß mit Aktiveinlagen muss unbedingt bei Problemen an der Ferse geachtet werden, um die durch eine Überpronation entstehenden Scherkräfte zu minimieren. Ein tiefbettender Einlagenkern ist notwendig, um die Plantarfazie (Fußsohlenband) nicht mit Druck durch die Einlage zusätzlich zu Reizen. Der Ansatzpunkt des Fersengewebes an der Einlage muss ebenfalls freigearbeitet werden. Ein druckreduzierendes Polster mit Aussparung des Schmerzzentrums an der Ferse und evtl. freiarbeiten der medialen Einlagenkante hat sich als außerordentlich wirksam erwiesen. Zusätzlich kann ein spezieller Stoßabsorber unter die Einlagen angebracht werden, um den dynamischen Druck beim Gehen zu lindern. Bei starken Beschwerden sollte man eine erhöhte Aktivität und Belastungssportarten die den Druck im Fuß erhöhen nicht ausüben. Das Tragen von zu hohen Schuhen sollte vermieden werden, feste Sport oder Laufschuhe haben in Verbindung mit Aktiveinlagen eine unterstützende Wirkung.
Hier wirkt der Punkt 4 unserer 4Point Einlage bei Beschwerden im Weichteilgewebe der Ferse / plantar Faciitis / Fersensporn / dorsaler Ansatzreiz der Achillessehne / Achillodynie im unteren Verlauf.
- Fersensporn
- Plantarfasziitis
- Achillodynie

Hier geht es um den Reiz in der Plantarsehne unter dem Fuß, meist am Ansatz der Ferse mit belastungsabhängigem Fersenschmerzen beim Gehen. Es hilft konservative Behandlung bei Überlastung und Schmerzen. Auf eine Stabilisation des Rückfuß mit Aktiveinlagen muss unbedingt bei Problemen an der Ferse geachtet werden, um im Rückfuß entstehende Scherkräfte durch Überpronation zu minimieren. Ein tiefbettender Einlagenkern ist notwendig, um die Plantarfazie (Fußsohlenband) frei zu lassen und der Ansatzpunkt des Fersengewebes an der Einlage muss ebenfalls freigearbeitet werden. Ein druckreduzierendes Polster mit Aussparung des Schmerzzentrums an der Ferse und evtl. Freiarbeiten der medialen Einlagenkante hat sich als außerordentlich wirksam erwiesen. Zusätzlich kann ein spezieller Stoßabsorber unter die Einlagen angebracht werden, um den dynamischen Druck beim Gehen zu lindern. Bei starken Beschwerden sollte man eine erhöhte Aktivität und Belastungssportarten die den Druck im Fuß erhöhen nicht ausüben. Das Tragen von zu hohen Schuhen sollte vermieden werden, feste Sport oder Laufschuhe haben in Verbindung mit Aktiveinlagen eine unterstützende Wirkung. Kühlen mit Kühlpack auf den Schmerzbereich der Ferse, Belastungsreduktion und leichte Dehnnung mit angewinkeltem Knie haben unterstützende Wirkung.
Hier wirkt der Punkt 4 unserer 4Point Einlage bei Beschwerden im Weichteilgewebe der Ferse / plantar Faciitis / Fersensporn / dorsaler Ansatzreiz der Achillessehne / Achillodynie im unteren Verlauf. - Fersensporn
- Plantarfasziitis
- Achillodynie

Hier handelt es sich um eine entzündliche Reaktion in der Sehne durch Mikrotraumata ca. 4 - 8cm oberhalb des Ansatz am Fersenbein auf der Höhe des unteren Sprunggelenks. Es hilft die konservative Behandlung bei Überlastung und Schmerzen. Auf eine Stabilisation des Rückfußes mit Aktiveinlagen muss unbedingt bei Problemen an der Achillissehne geachtet werden, um im Rückfuß entstehende Scherkräfte durch Überpronation zu minimieren. Ein tiefbettender Einlagenkern ist notwendig, die Plantarfacie und der Ansatzpunkt des Fersengewebes an der Einlage muss freigearbeitet werden. Zusätzlich muss ein spezieller Stoßabsorber unter die Einlagen angebracht werden, um den dynamischen Druck beim Gehen zu lindern. Bei starken Beschwerden sollte man eine erhöhte Aktivität und Belastungssportarten die den Druck im Fuß erhöhen nicht ausüben. Das Tragen von Schuhen, die Druck auf die meist entzündete Sehne muss vermieden werden. Feste Sport oder Laufschuhe haben in Verbindung mit Aktiveinlagen gute Wirkung. Ein leichter Absatz entlastet – die Sehne in ihrer Grundspannung (nur kurzzeitig, da es sonst zu einer Verkürzung der Achillissehne führt). Eine Achillodynie muss aber immer unter Fachärztlicher Kontrolle stehen! Kühlen mit Kühlpack auf den Schmerzbereich der Sehne, Belastungsreduktion und leichte Dehnung der Wadenmuskulatur mit angewinkeltem Knie, wie auch Salben mit z.B. mit Diclofenac helfen gegen eine Achillodynie.
Hier wirkt der Punkt 4 unserer 4Point Einlage bei Beschwerden im Weichteilgewebe der Ferse / plantar Faciitis / Fersensporn / dorsaler Ansatzreiz der Achillessehne / Achillodynie im unteren Verlauf.
- Fersensporn
- Plantarfasziitis
- Achillodynie