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Gibt es beheizte Arbeitsschuhe für das Winterhalbjahr und wo bekomme ich sie?

Die winterliche Jahreszeit ist nicht für jeden gleich schön. Straßenbauer, Landwirte und diverse Bau-Gewerke, die outdoor aktiv sind, denken eher an ungemütliches, nass-kaltes „Hundewetter“, rutschige Böden und klamme, eisige Füße, die kaum mehr warm werden. Wir stellen hier einen Winterstiefel vor, der für harte Einsätze an kalten Tagen gemacht ist und die Heizung gleich eingebaut hat.

Beheizbarer Arbeitsschuh
Über die App lassen sich zehn Heizstufen anwählen, die Beheizung kann gestartet und pausiert werden und man kann den Akku-Ladestand abrufen.

In die Champions League der Winterstiefel katapultieren den Outdoor-Arbeitenden bisher Modelle mit echtem Lammfell. Dieses sorgt nicht nur für einen tollen Tragekomfort, sondern auch für spürbar warme Füße bei eiskalten Einsätzen im Freien. Strapazierfähige Rindleder und hydrophobierte Textilmaterialien sind in der Oberklasse besonders gefragt und hart im Nehmen und zudem äußerst langlebig. Stahlkappe und PU-Spitzenschutz schützen den Vorfußbereich und lassen dennoch ausreichend Bewegungsfreiheit, wichtig auch für winterliche Iso-Eigenschaft. So weit so gut, das ist die Oberklasse.

Sonderstellung

Eine High-End Sonderstellung hat der JOHNNY ESD S3 CI von der Firma Elten. Einfach auf den Knopf drücken und das Therm-ic Heizelement unter der Einlegesohle sorgt bei klirrender Kälte für Wärme im Schuh. Mit dem seitlichen Schalter lässt sich eine Heizspirale im Schuh an- und ausschalten sowie in drei Wärmestufen einstellen. So kann man beispielsweise in den Pausenzeiten in Innenräumen die Wärmezufuhr ganz einfach wieder drosseln. Ein LED-Licht zeigt die jeweilige aktuelle Heizstufe an. Aufladbar ist das Element über einen USB-Anschluss. Der leichte Akku versteckt sich im Kragen des Schuhs, die ultradünnen Heizelemente sind in die Brandsohle des Schuhs geklebt. Somit ist auch ein Austausch der Einlegesohle möglich.

Schuh mit Heat Control App

Das verbaute Heizelement ist zusätzlich auch mit der Therm-ic Heat Control App steuerbar. So kann man ganz einfach mit dem Mobiltelefon die Temperatur je nach Wunsch rauf- oder runterregeln. Über die App lassen sich zehn Heizstufen anwählen, die Beheizung kann gestartet und pausiert werden und man kann den Akku-Ladestand abrufen. Zusätzlich gibt es in den Einstellungen einen ECO- sowie einen Motion Control Modus. Über den ECO-Modus ist eine Zeitsteuerung der Heizspirale möglich. Der Motion Control Modus sorgt dafür, dass sich die Heiztemperatur im Stand automatisch erhöht und mit zunehmender Bewegung reduziert.
Natürlich verfügt der JOHNNY auch ansonsten über alles, was ein moderner S3-Sicherheitsstiefel braucht, um den Träger zuverlässig zu schützen. Der robuste Schuh aus Rindleder ist äußerst widerstandsfähig und für härteste Einsätze gemacht. Er ist mit einer Aluminiumkappe und einer metallfreien Durchtritthemmung versehen, um potenzielle Gefahren von oben oder auf dem Boden erfolgreich abzuwehren. Die grobstollige PU/PU SAFEGUARD Laufsohle sorgt für den nötigen Halt auf glatten und unebenen Böden.

Ausgezeichnet

Für seine innovative Technik hat der Sicherheitsstiefel nun den Plus X Award in den Kategorien High Quality, Funktionalität und Ergonomie gewonnen. Der Plus X Award ist ein Innovationspreis für Markenqualität in den Bereichen Technologie, Sport und Lifestyle. Die Bewertung erfolgt durch eine internationale, unabhängige Jury aus 25 Industrien.

Den beheizbaren Schuh JOHNNY ESD S3 CI von Elten anschauen und bestellen

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Wie bekomme ich Salzränder an Schuhen weg?

Wir kennen die lästigen Salzränder an Schuhen aus Wild- und Glattledern. Ein Wegbürsten der hartnäckigen weißen Spuren oder das Überputzen mit Schuhcreme funktionieren nicht. Was hilft wirklich?

Business Kategorie
Salzränder? Da hilft nur Milch. Und gute Pflege.

An Schuhen hinterlässt das winterliche Streu-Salz oft unschöne weiße Ränder, insbesondere an ungenügend imprägnierten Exemplaren. Oft kommen die Spuren bei Schneematsch oder nach ausgiebigem Regen wieder zum Vorschein. Hier hilft ein altes Hausmittel: Milch. Bei glatten Leder-Schuhen, sowie Textil- oder Kunststoffschuhen nimmt man einen Baumwoll-Lappen und tupft ihn in Milch. Dann werden die Ränder damit weggerieben und die Oberfläche glattpoliert. Sattelseife wird auch verbreitet eingesetzt, bringt jedoch nicht annähernd so gute Ergebnisse.

Nach dieser Behandlung und etwas Trockenzeit kann auch wieder mit Schuhcreme geschützt und imprägniert werden, aber bitte sparsam und ohne PFT- oder PFC- haltige Sprays. Sinnvoller, so unsere Erfahrung, sind umweltfreundliche farblose Schuhwachse für Glattleder. Hier sollte man nicht an der Qualität sparen. Salzränder auf Rau- oder Wildlederschuhen kann man einfach mit handelsüblichen Spezialbürsten (mit Kautschuk-Rubbel und Messingbürste) ausbürsten. Hinweis: Die meisten Schuhe von heute sind bereits ab Werk imprägniert und werden durch weiteres massives Aufbringen von Imprägnierungsspray nicht widerstandsfähiger. Regelmäßige Pflege und gute Trocknung und häufiger Wechsel sind die besten Voraussetzungen für ein langes, schönes Schuhleben.

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Kalte Füße: der wahre Grund und was wirklich hilft

Nicht nur zur Winterzeit leiden viele Menschen, darunter mehr Frauen als Männer, unter beharrlich kalten Füßen. Die Gründe sind vielfältig, was hilft? Erst einmal gibt es eine ganz natürliche biophysikalische Ursache, die keine Sorgen bereiten muß. Ab Temperaturen unter 5-10 Grad, sorgt der menschliche Organismus zuerst für das Warmhalten lebensnotwendiger Organe in der Körpermitte. Er spart damit Energie – Hände, Ohren, Nase und Füße kühlen dann als Reaktion merklich ab zugunsten eines Überlebens in Notsituationen. Dafür ist der Mechanismus gedacht. 

Besser dicke Socken und weite Schuhe. Haussocken in der Wohnung überziehen.  Einmummeln, warme Fußbäder nehmen und gesund leben.

Im Winteralltag wird das Abkühlen der Füße meist noch zusätzlich durch zu dünne Schuhe oder Socken verstärkt. Auch nasse Füße werden und bleiben eher kalt, denn es entsteht zusätzlich Verdunstungskälte. Das gilt mitunter auch für Schweißfüße. Auch enge Schuhe können der Grund oder auch ein Verstärker für frierende Füße sein. Hier wird der warme, belebende Blutfuss durch abgeschnürte Blutgefäße verringert. Oft wirkt hier ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren.

Ein Hinweis für medizinische Gründe von Fußkälte kann eine konstante Kälte in der Fußregion sein. Hier kann eine Störung in der Durchblutung des Körpers vorliegen. Entweder führt ein niedriger Blutdruck zur mangelhaften Blutversorgung der Füße und Hände. Oder krankhafte arterielle Veränderungen in den Beinen, etwa bei Rauchern, führen zu Minderdurchblutung. Auch können kalte Füße ein Zeichen von ernsteren chronischen Gefäßkrankheiten wie zum Beispiel Gefäßverkalkung oder Entzündungen oder Verschlüsse der Gefäße sein. Hormonelle Schwankungen, zum Beispiel bei einer eingeschränkten Schilddrüsenfunktion, oder auch Diabetes (Unterzuckerung) können kalte Füße und Hände hervorrufen. Eine gesunde Lebensart, leichter Sport, viel Bewegung und förderliche Ernährung und wenig Streß und gute Fußpflege sind Voraussetzung für Fußgesundheit.

Was hilft nun bei „Eisfüßen“, bei kalten und tauben Zehen konkret und kurzfristig? Das raten wir unsere Kunden:

  • Richtige Kleidung im Winter bedeutet: Dicke Socken, passendes Schuhwerk, Haussocken und warme Pantoffeln zu Hause.
  • Sport, Dehnungsübungen oder einfach nur leichtes Joggen wärmt die Füße wieder auf.
  • Fußbäder und Fußmassagen haben einen guten Effekt. Als Zusatz bietet sich Arnika an. Dieses regt die Durchblutung an. Ein Bad und eine heiße oder eine Wechseldusche helfen dabei, wieder warm zu werden.
  • Auch über die Ernährung kann man etwas tun. Oma wusste das noch: Scharfes, gut gewürztes Essen wärmt von innen: Gerichte mit Chili, Curry, buntem Pfeffer, Kurkuma, Ingwer und auch Zimt helfen bei frierenden Extremitäten.
  • Genügend zu Trinken ist essentiell nötig für eine gute Blutzirkulation. Zwei Liter den Tag sollten reichen.
  • „Auftauen“ nicht mit heißem Wasser forcieren, sondern nur mit wärmerem Wasser und sanften Massagen. Per Hand oder mit Massagebällen mit Noppen oder per Holzroller.

Bei anhaltenden Problemen mit kalten Füßen empfehlen wir ausdrücklich den Besuch eines Arztes.

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