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Einlagen bei ESD Sicherheitsschuhen – elektrostatische Ableitfähigkeit ist nur mit speziell angefertigten Exemplaren gewährleistet

Wir alle kennen die kleinen oder größeren Strom-Schläge am Auto oder an Türen oder in Bauten oder am Arbeitsplatz. Beim Arbeiten den elektrosensiblen Geräten wie elektronischen Bauteilen, an Festplatten oder beim Arbeiten mit hochentzündlichen Stoffen ist die Ableitfähigkeit der Arbeis- und Sicherheitsschuhe von großer Bedeutung. Geforderte ESD-fähige Schuhe sind an einem entsprechenden Label zu erkennen. Wenn man als Einlagenträger in solchen Schuhen arbeitet, sind baumustertypische ESD-Einlagen ein Muß. Sie sind gesetzlich vorgeschrieben. Bei ELTEN Arbeitsschuhe Online finden wir zum Thema einen ausführlichen Artikel, aus dem wir hier zitieren:

ESD Logo
Nur mit speziellen ESD-Einlagen arbeiten

„In elektronisch sensiblen Arbeitsbereichen ist es deshalb notwendig, die elek­trostatische Aufladung von Menschen und Gegenständen so weit wie möglich zu vermeiden, um Schäden an den empfindlichen Bauteilen vorzubeugen. Hier steht also tatsächlich der Schutz der Bauteile vor Berührung durch den elektrostatisch geladenen Körper eines Menschen im Vordergrund. Denn dieser besteht zu rund 70 Prozent aus Wasser und ist daher optimaler Speicher für elektrostatische Ladungen. Also ist Erdung nötig. Diese Erdung erfolgt teils mittels Antistatikbänder, die am Armgelenk angebracht werden. In Elektrostatisch gefährdeten Bereichen (EGB-Bereich) sind teils auch geerdete Arbeitsplätze, Stühle und Böden vorhanden. Und nicht zuletzt ist eine Erdung mittels ESD-Schuh auf ableitfähigen Böden ein probates Mittel, statische Aufladungen des Menschen kontrolliert abzuleiten“ Weiter heisst es:

„Dazu muß der ganze Schuhunterbau eine Ableitung der statischen Elektrizität gewährleisten. Nach der Norm DIN EN 61340-5-1 (VDE0300-5-1):2017-07, in der die Anforderungen für den Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene definiert sind, soll der elektrische Widerstand bei der Prüfung des Systems Mensch/Schuhwerk kleiner als 108 Ohm sein, also weniger als 100 Megaohm betragen. Daher wird etwa der Laufsohle, die meist aus Polyurethan (PU), Thermoplastisches Polyurethan (TPU), Gummi oder einer Kombination der Materialien bei mehrschichtigen Laufsohlen gefertigt ist, ein spezielles Antistatikum zugegeben, das die geforderte Materialeigenschaft bewirkt. Auch die in ESD-Schuhen verwendeten Einlegesohlen, Kleber und Garne müssen besondere antistatische Eigenschaften haben …“ Im Original einsteigen und weiterlesen

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