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Was ist eigentlich ein „Fußrandreiz“?

Schmerz an der Fußsohle (Bildlich dargestellt)
Wieder auf die Füße kommen

Mit zunehmendem Alter stellt sich eine Bindegewebsschwäche ein, bei der es zu einer Verbreiterung des Vorfußes kommt. Und die hat Folgen. Der Wirkungsgrad der Einlage muss höher eingestellt werden und evtl. mit punktuellen Polstern ergänzt werden.

Der Fußrandreiz  geht aus von der Basis des Mittelfußknochens (MT 5) bis zum kleinen Zehen, ausgelöst durch Scherkräfte und Überpronation. Es hilft eine konservative Behandlung mit Einlagen bei Überlastung und Schmerzen. Auf eine Stabilisation des Rückfuß mit Aktiveinlagen muss unbedingt bei Problemen am äußeren Fußrand geachtet werden, um die von einer Überpronation entstehende Scherkräfte in den Vorfuß zu minimieren. Das Tragen von engen und zu hohen Schuhen sollte vermieden werden um den auftretenden plantaren Druck im Vorfuß zu minimieren. Auch sollte das Schuhwerk über ausreichend viel Platz verfügen und evtl. vorstehende Außenballen müssten mit einer punktuellen Ausweitung an dem Schuh versehen werden. Mit zunehmendem Alter stellt sich eine Bindegewebsschwäche ein, zu dem es zu einer Verbreiterung des Vorfußes kommt. Unter den Mittelfußköpfchen 5 entstehen Schwielen, die als Zeichen der Fehlstellung zu bewerten sind. Je nach Schmerzempfinden muss der Wirkungsgrad der Einlage höher eingestellt werden und evtl. mit punktuellen Polstern ergänzt werden.

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Gelesen: „Sohlen: Ergonomie für sicheres und gesundes Arbeiten“

In einem Gastbeitrag von Prof. Dr. Stefan Grau (Universität Göteborg) lesen wir im ELTEN Blog: „Die Ergonomie der Sohlen von Sicherheitsschuhen spielt eine wichtige Rolle im Bereich der Fußgesundheit und der Arbeitssicherheit im beruflichen Alltag. Ziel der Ergonomie ist es, Arbeitsgeräte (z.B. Sicherheitsschuhe) für eine Aufgabe so zu optimieren, dass Menschen möglichst wenig ermüden oder gar geschädigt werden, auch wenn sie Arbeiten über einen längeren Zeitraum ausüben.“ Weiter lesen wir:

Ergonomie von Arbeitsschuhen
„Grundlage für ein funktionales, ökonomisches und ermüdungsfreies Abrollverhalten von Sohlen sollte das natürliche, flexible Abrollverhalten des (Bar-)Fußes sein“

„Grundlage für ein funktionales, ökonomisches und ermüdungsfreies Abrollverhalten von Sohlen sollte das natürliche, flexible Abrollverhalten des (Bar-)Fußes sein. In eine Bewegungsabfolge gebracht bedeutet das: Aufsetzen des Fußes an der Fersenkante, flexibles Abrollen über den Mittelfuß bis zum Abstoßen über die Großzehe entlang einer gedachten S-Linie. Diese sollte sich im Sohlenprofil eines Sicherheitsschuhs widerspiegeln, um den natürlichen Abrollvorgang des Fußes zu unterstützen. Darüber hinaus sollten ausreichend Flexkerben (vor allem im Rück- und Vorfuß) ausgerichtet auf die S-Linie zwischen den Profilblöcken vorhanden sein, um das beschriebene physiologische Abrollen beim Gehen zu unterstützen sowie ein leichteres und physiologisches Abknicken bei knienden Tätigkeiten zu ermöglichen. Diese Anforderungen wurden z.B. in der Safety-Grip Technologie, bei den Modellen der Serien Elten Biomex Dynamics und Dimension Pro berücksichtigt“ Weiter lesen wir:

„Viele Arbeitsplätze heutzutage sind Steher-/Dreherarbeitsplätze, bei denen Arbeiter mehrere Maschinen gleichzeitig bedienen müssen. Dies führt zu einem spezifischen Anforderungsprofil an die Sohlen ihrer Sicherheitsschuhe hinsichtlich des Verhaltens bei Drehungen. Oder anders formuliert: Wer sich häufig an seinem Arbeitsplatz auf der Stelle dreht, sollte das mit Unterstützung der Sohlen möglichst ohne großen Aufwand, funktional und ermüdungsfrei tun können. Bei der Entwicklung entsprechender Sohlenprofile ist es wichtig, die anatomischen Drehpunkte am Fuß exakt zu bestimmen und auch die unterschiedlichen Ausführungsmöglichkeiten von Drehbewegungen (links und rechts) zu ermitteln. Untersuchungen führten zur Erkenntnis, dass …“ Weiterlesen im Original

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Arbeitsschuhe und Einlagen: Welche Beschwerdebilder kann ich mit sensomotorischen Einlagen positiv beeinflussen, welche Ausstattung bringt echte Linderung?

Der Fuß ist auch am Arbeitsplatz unsere Basis für das Stehen. Jegliche Fußprobleme übertragen sich auf die Statik des Körpers. Besonders Senkfuß-, Spreizfuß– oder Großzehen-Beschwerden sowie Fersensporn– und Achilles-Beschwerden beeinflussen den Ablauf des Gehens am Arbeitsplatz negativ. Bestimmte ungesunde Bewegungsmuster – etwa durch Schonhaltung – haben Auswirkungen auf die Sprunggelenke, die Kniegelenke, die Hüften, den Rücken, so wie die Bänder und Sehnen in unserem alltäglichen Tun.

Arbeitsschuh und orthopädische Einlage
Auch ohne akute Fußprobleme ist es äußerst förderlich, Ihrem Fuß die richtigen sensomotorischen Impulse zu geben. Trainieren wir unsere Füße regelmäßig, wirkt sich dies positiv auf den Ablauf unserer Füße aus, verbessert die gesamte Körperstatik und beugt vielen Beschwerden vor.

Durch sensomotorische Einlagen werden bestimmte Aktivierungs-Punkte am Fuß stimuliert und angesprochenen, dies bewirkt eine Aktivierung der Nervenbahnen im Fuß, die diese Reize an die Muskulatur weiterleiten. Ausgehend von den Impulsen, die durch die sensomotorischen Einlagen auf den Fuß einwirken, kommt es zur Entspannung der körperlichen Muskelzüge bis in den Rücken hinauf. Welche 4 Einlagetypen bringen Linderung im Arbeitsalltag?:

Senk- und Spreizfuß

4Point Einlagen sind anders als übliche orthopädische Einlagen. An vier individuell bestimmten Punkten des Fußes geben sensomotorische Basiselemente Stabilität. Durch die ausgeübten Reize wird ein Rutschen des Vorfußes verhindert. Das entlastet Knie- und Sprunggelenke und sorgt für ein angenehmeres, leichteres und gesünderes Gehen sowie gesteigertes körperliches Wohlbefinden.

Fersensporn und Plantarfasziitis

Um den besonderen Ansprüchen bei Fersensporn und Plantarfasziitis gerecht zu werden, ergänzen wir die sensomotorischen Elemente mit einem Silikatschaum. Er fungiert als Puffer und fängt Stoßenergie sanft ab. So wird der gesamte Fersenbereich entlastet und Reizungen werden effektiv gelindert.

Achillodynie

Um Schmerzen an der Achillessehne zu lindern, hat diese Einlage neben den sensomotorischen Elementen einen speziellen Stoßabsorber. Der ist besonders weich, stellt die Ferse höher und hat eine hohe Rückstellkraft. Wie eine Sprungfeder gibt er die Auftritt-Energie dynamisiert an die Achillessehen zurück und sorgt so für eine Verbesserung ihres Gang-Gefühls.

Prophylaxe und weitere Probleme

Auch ohne akute Fußprobleme ist es äußerst förderlich, Ihrem Fuß die richtigen sensomotorischen Impulse zu geben. Trainieren wir unsere Füße regelmäßig, wirkt sich dies positiv auf den Ablauf unserer Füße aus, verbessert die gesamte Körperstatik und beugt vielen Beschwerden vor.

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Was sind die 4 Punkte bei unserer 4Point Einlage?

Fuß ist nicht gleich Fuß! Um Problemzonen und Blockaden am Fuß zu therapieren, kommen verschiedene Einlagen Serien zum Einsatz. Um Ihre persönliche Einlage für die genaue Einstellung Ihres Problems zu finden, möchten wir hier die 4 Punkte sowie deren Symptome beschreiben:

Auf diese 4 Punkte kommt es an

Punkt 1 Ist der mediale Verlauf an der Innenseite des Mittel- und Vorfußes. Beschwerden liegen dann im inneren Fußstrahl (MT 1 / Hallux valgus / Hallux Rigidus)

Punkt 2 Ist der mediale Punkt am Vorfuß (2. und 3. Metatarsal-Strahl). Beschwerden liegen im Vorfuß, Übergang zu den Zehen. (Spreizfuß / Metatarsalgie / Morton Neuralgie)

Punkt 3 Ist der äußere Fußrand von der Basis des Mittelfußknochens (MT 5) bis zum kleinen Zehen. Beschwerden liegen am Fußaußenrand (Reizung äußerer Fußrand / Scherkraftsymptomatik)

Punkt 4 Ist der Fersenbereich. Beschwerden sind Weichteilgewebereizung der Ferse / plantar Faciitis / Fersensporn / dorsaler Ansatzreiz der Achillessehne / Achillodynie im unteren Verlauf.

► Finden Sie Ihre sensomotorische Maßeinlagen hier.