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„Sicherheit beim Heimwerken: Arbeitsschuhe mit Schutzklasse im Vergleich“

Auf Chip.de lesen wir: „Selbst bei kleineren Arbeiten sollten Sicherheitsschuhe Pflicht sein. Wir zeigen Ihnen interessante Modelle und klären, was die Schutzklassen bedeuten.“ Weiter heisst es hier:

Fußgewölbe
Queschungen, Verbrennungen oder Stichwunden vermeiden

„Quetschungen, Verbrennungen oder Stichwunden: Heimwerker sollten sich per Sicherheitsschuh beim Arbeiten schützen. Viel Geld ausgeben müssen Sie dafür nicht, wie unser Vergleich zeigt. Und wer sich um die Optik sorgt: Ein hässlicher Klotz am Bein mit Stahlkappe ist der moderne Arbeitsschuh schon lange nicht mehr. Welche Arbeitsschuhe benötige ich? Arbeitsschuhe bieten, je nach Anforderung, unterschiedliche Schutzklassen. So erkennen Sie, welche Sicherheitsschuhe Sie benötigen:

  • SB (Öl- und benzinresistente Sohle), S1 (SB+ gedämpfte Ferse + antistatisch), S1P (S1+ durchtrittsicher), S2 (S1+ bedingt wasserdicht/wasserabweisend), S3 (S2+ durchtrittsicher), S4 (S1+ wasserdicht), S5 (S4+ durchtrittsicher)
In der folgenden Tabelle sehen Sie Modelle, die gut bewertet wurden und den unterschiedlichen Schutzklassen entsprechen. Mehr zur Auswahl und weiterführende Themen finden Sie unterhalb der Tabelle…“ Weiterlesen im Originalbeitrag

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Sicherheitsschuhe mit höherem Gewicht – woher das Gewicht kommt und was es ausmacht

Das Gewicht der Sicherheitsschuhe hängt von ihrer Ausstattung ab und ist für die Praxis kaum aussagekräftig.

Leichter heisst nicht besser

Dabei spielen z.B. Schafthöhe, Materialien und Sohlenaufbau eine Rolle.  Je nachdem, welche Komponenten in die Sicherheitsschuhe eingebaut werden, lässt sich nicht immer ein leichtes Gewicht erreichen. Eine PU-Sohle kann man beispielsweise nicht in hitzebeständigen Bereichen einsetzen, da diese dort wegschmelzen würde. Deshalb lässt sich je nach eingebauten Komponenten auch nicht immer ein leichtes Gewicht erreichen. Durch die starke Muskulatur in Beinen und Gesäß kann der Mensch viele Unterschiede, z.B. ob Leder- oder Textilmaterialien eingesetzt wurden, kaum feststellen oder spüren. Die Marke ELTEN kommuniziert das Gewicht ihrer Sicherheitsschuhe bewusst nicht auf deren Website, weil das wenig aussagekräftig ist. Ein leichtes Gewicht macht die Sicherheitsschuhe nicht aus. Vielmehr kommt es auf die Passform und die Anforderungen im jeweiligen Einsatzgebiet an. Allein die Zehenschutzkappe, sei es eine Stahl- oder Kunststoffkappe, verleiht dem Schuh ein höheres Gewicht als beispielsweise bei einem Freizeitsneaker.

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Wer zahlt eigentlich meine Arbeitsschuhe und wie oft bekomme ich neue?

An dem Thema Arbeitsschuhe und Sicherheitsschuhe hängt sehr viel. Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen müssen sich mit der Materie beschäftigen. Immerhin geht es und Arbeitssicherheit und um Haftungsfragen im Ernstfall. Sehr schön zusammengefasst lesen wir auf arbeitsrechte.de:

„Laut einer Studie der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) erleidet kaum ein anderer Körperbereich so viele Schäden, wie es im Bereich des Knöchels bzw. des Fußes der Fall ist. Deutlich häufiger kommt es nur an den Händen von Arbeitnehmern zu Verletzungen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass Arbeitssicherheitsschuhe in vielen Berufen als Teil der Arbeitsschutzkleidung vorgeschrieben sind. Damit Sie einen Überblick zu den wichtigsten Aspekten erhalten, beleuchtet der vorliegende Ratgeber Arbeitsschuhe und die damit verbundenen Gesetzesvorschriften. Hier erfahren Sie u. a., worauf Arbeitgeber achten müssen und welche Klassen bei Arbeitsschutzschuhen besonders bedeutsam sind“. Die gut gemachte Zusammenfassung des Themas ist hier im kompletten Original zu lesen. 

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Was sensomotorische Einlagen von 4point in Arbeitsschuhen, Schutzschuhen und Sicherheitsschuhen tatsächlich bewirken

In Industriebetrieben finden sich meist glatte Untergründe. Was für die Produktionsabläufe optimal scheint, bedeutet für die Füße eine tägliche Tortur mit Folgen. Unsere Füße waren ursprünglich dafür geschaffen, auf unebenen Untergründen von weich bis hart bestens zu funktionieren. Heute fehlen unseren Füßen beim Gehen dringend benötigte Impulse und Rückmeldungen von Untergründen. Dies wirkt sich auf den gesamten Körper aus und kann zu Rückenschmerzen, Verspannungen und zu schädlichen Bewegungsmustern führen. Unsere Einlagen wirken sensomotorisch dem entgegen und richten somit das Längsgewölbe unserer Füße auf, sie verbessern die Statik des gesamten Bewegungsapparates.

Sicherheitsschuh mit Einlagen
Gefertigt nach Maß, natürlich ganz individuell abgestimmt auf Ihre Füße. Mit ihrem Kork-Kern und einem Spezialschaum schafft die Einlage die perfekte Balance im Fußkontakt mit den Marken-Sicherheits- und Arbeitsschuhen, etwa denen von Elten.

Unsere 4point Einlagen sind eine neu- und weiterentwickelte Einlagenserie, deren Ziel es ist, die Füße über sensomotorische Signale zu stabilisieren und zu stärken. Uns reicht es nicht, wie sonst üblich, den Fuß mit einer Fehlstatik nur abzustützen. Wir schaffen durch die speziellen nach Maß eingestellten Aktiveinlagen ein komplexe Wirkung, so dass die Füße sich wieder selbst helfen können und sich die Führungs- und Haltemuskulatur nachhaltig stärken kann. Die Grundlagen für unsere Entwicklung liefert uns das Prinzip des natürlichen Gehens auf weichem Untergrund wie Sand. Als Hamburger Traditionsbetrieb mit 100-jähriger Geschichte, beschäftige wir uns seit 20 Jahren mit der Weiterentwicklung der Einlagentechnik.

Überragende Wirkung

Die Wirkung der allgemein üblichen konventionellen Einlagenversorgungen sehen wir aus Expertensicht als ungenügend und nicht nachhaltig an. Seit 2017 betreiben wir unseren Onlineshop, der auf die hoch individuelle Fertigung und den Vertrieb von Maßeinlagen spezialisiert ist, sowohl für Arbeits- als für Alltagsschuhe. Die 4point Einlagen werden ausschließlich in unserer Firma, der Paul Hast GmbH in Hamburg gefertigt. – und das nach Maß, natürlich ganz individuell abgestimmt auf Ihre Füße. Mit ihrem Kork-Kern und einem Spezialschaum schafft die Einlage die perfekte Balance im Fußkontakt mit den Marken-Sicherheits- und Arbeitsschuhen, etwa denen von Elten. Die sensomotorische Einlage schafft Abhilfe bei Problemen wie Senk- und Spreizfuß ebenso wie bei Fersensporn, Plantarfasziitis und Achillodynie.

Pragmatische Beschaffung

Privatkassen übernehmen die Kosten der Einlagen. Bei Kassenrezepten mit Abrechnung gilt eine Vor-Ort-Präsenz, die wir nur in unserem Stammgeschäft in Hamburg erfüllen können. Online Versorgungen sind in den Verträgen mit den Krankenkassen nicht gestattet. Wir bieten folgende Zahlungsarten an: PayPal, Kreditkarten, Vorkasse und Sofortüberweisung mit Klarna. Die Produkte versenden wir nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz.Nach 1-2 Tagen erhalten die Kunden den Trittschaum für Ihren Fußabdruck. Nach Erstellung des Fußabdruckes und der Rücksendung des Trittschaumes an uns zurück wird die individuelle Maßeinlage produziert (Dauer 2-5 Tage). Die fertigen Einlagen erhalten die Kunden bereits wenige Tage später. Bei Lieferungen nach Österreich und in die Schweiz kann sich die Versandzeit ggf. um wenige Tage verlängern.

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Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Einlagen im Sicherheitsschuh

Arbeitsschuh-Besitzer kommen auf vielfältige Ideen, ihre schlecht sitzenden Exemplare passend zu machen. Etwa, diese mit Zeitungspapier auszukleiden, bis sie besser sitzen. Oder man „schnippelt“ sich billige Einlagen aus dem Drogeriemarkt so zurecht, dass das Tragen keine Strapaze mehr ist. Dies kann sich zu einem enormen Sicherheitsrisiko auswachsen, das leicht unterschätzt wird. Bei unzulässigen Veränderungen am Schuh drohen Unfälle, Verletzungen und sogar der Verlust des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes! Wir haben die wichtigsten Fakten rund ums Thema zusammengestellt.

Arbeitsschuh
Baumuster und Einlage, das gehört zusammen

1. Wann braucht mann eine Einlage? Wer unter geringen Beschwerden, etwa Druck und Schmerzen durch einen leichten Senk- oder Hohlfuß leidet, dem reicht meist eine semi-orthopädische Einlegesohle, um seine Füße zu unterstützen. Bei stärkeren Beschwerden wie beispielsweise einem Knick-Senkfuß, einem starken Spreizfuß oder einem Fersensporn braucht es orthopädische Anpassungen in Form von Einlagen oder Zurichtungen, die der Orthopäde verschreiben kann.

2. Welche Einlage darf man im Arbeitsschuh benutzen? Wichtig ist, dass nur zugelassene Einlegesohlen und Einlagen im Sicherheitsschuh genutzt werden. Semi-orthopädische Einlegesohlen kommen oft vom demselben Hersteller wie der Schuh. Für den Bezug zertifizierte orthopädischer Einlagen nennt er zertifizierte Hersteller in der Schuhverpackung. Nur bei diesen ist sichergestellt, dass sie für den Schuh zugelassen sind. Orthopädische Einlagen passt der Orthopädie-Schuhtechniker an. Nur durch Verwendung dieser Einlagen wird das sog. Baumuster des Schuhs nicht verletzt. Dies ist relevant auch für den Fall eines Unfalls und Leistungen der Unfallversicherung. 

3. Darf ich Einlegesohlen aus einem Freizeitschuh in meinen Sicherheitsschuh legen? Ganz deutlich noch einmal: Der Fußschutz verliert seine Zertifizierung, wenn er in irgendeiner Form verändert wird. Damit erlischt auch der gesetzliche Unfallversicherungsschutz! Wer also die Einlegesohlen aus seinen Freizeitschuhen einfach gegen die Einlegesohlen in seinen Sicherheitsschuhen austauscht, riskiert, dass sich der Freiraum unter der Zehenschutzkappe verkleinert. Bei einem Unfall kann es dann trotz Fußschutz zu Verletzungen kommen und die Versicherung zahlt nicht. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Materialien, mit denen ein Sicherheitsschuh „ausgestopft“ wird.

4. Wie erkenne ich, ob mein Sicherheitsschuh für orthopädische Einlagen zugelassen ist? Sicherheitsschuhe sind mit dem Piktogramm „DGUV Regel 112-191“ gekennzeichnet, das ihr im Katalog und im Onlineshop findet. Es bedeutet, dass der Schuh für orthopädische Einlagen zugelassen ist. Natürlich kann man auch den Händler seines Vertrauens vor dem Kauf des Schuhs fragen.

5. Wer zahlt für orthopädische Anpassungen an seinem Sicherheitsschuh? Krankenkassen übernehmen die Kosten für orthopädische Zurichtungen und Einlagen nur bei Privatschuhen. Bei Sicherheitsschuhen tritt die gesetzliche Unfallversicherung ein, sofern die Fußschädigung die Folge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit ist. Liegt kein Arbeitsunfall vor, kommen andere Kostenträger infrage – zum Beispiel die gesetzliche Rentenversicherung oder die Bundesagentur für Arbeit. Weitere Informationen über den Bestellweg finde Sie auf unserer Homepage unter https://4point-einlagen.de/elten-sicherheitsschuhe/#firmazahlt

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Wie erkennt man schnell, ob Arbeits- und Sicherheitsschuhe richtig passen?

Eine Erfahrung: Wenn Sicherheitsschuhe zu eng oder zu weit sitzen, wenn sie scheuern oder drücken, werden sie ungern oder gar nicht getragen – mit dem Schutz am Arbeitsplatz ist es dann schnell vorbei.

Fehlerquote und Unfallrisiko senken durch beste Passform

Wir lesen im Blog des Schuherstellers ELTEN: „Bei Sicherheitsschuhen, die täglich über mehrere Stunden getragen werden, gilt: Sie müssen passen! Entstehen Blasen, Entzündungen und chronische Druckstellen, wirkt sich das zudem negativ auf das Wohlbefinden aus. Der Leidtragende ist weniger leistungsfähig und kann sich am Arbeitsplatz nur schwer konzentrieren. Das erhöht die Fehlerquote und auch das Unfallrisiko. Im Umkehrschluss bedeutet ein Mehr an Passgenauigkeit und Tragekomfort daher immer auch mehr Sicherheit, denn ein passender und bequemer Schuh wird gern und regelmäßig getragen“ Weiter heisst es so treffend: „Beim Anprobieren von Sicherheitsschuhen zeigt sich schnell, ob das Tragegefühl stimmt oder nicht. Das heißt allerdings nicht, dass die gewählte Sicherheitsschuhe Größe die richtige ist. Viele machen den Fehler immer die gleiche Größe zu wählen, obwohl diese je nach Hersteller unterschiedlich ausfallen kann. Demzufolge tragen viele Menschen in Industrie oder Handwerk zu kleine oder zu große Schuhe – und haben sich daran gewöhnt. Eine verlässliche Auskunft über die Sicherheitsschuhe Größe gibt da eine Fußvermessung mit Angaben zur Länge und zur Breite des Fußes – und teilweise sogar zu Fußfehlstellungen“ Das könnten wir nicht besser formulieren. Eine eingehende Beratung des Trägers ist unbedingt notwendig. Der Orthopäde kann hier helfen.

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Wundblasen-Alarm! So beugt man Blasen in Arbeitsschuhen richtig vor

Kaum trägt man die neuen Sicherheitsschuhe acht Stunden den Tag und führt ein und dieselbe Bewegung mehrmals hintereinander aus, sind Blasen an den Füßen nicht weit. Wie damit umgehen, wie vorbeugen? Schuhhersteller ELTEN verrät es:

Arbeitsschuhe und Blasenbildung
Als korrekte Möglichkeit, die Sicherheitsschuhe bequemer zu machen, ist nur eine professionelle, orthopädische Anpassung zulässig.

„Vor allem Tätigkeiten, bei denen ihr viel auf den Beinen seid, können schnell zur Blasenbildung führen. Wenn Schuhe und Socken durch Regen, Schnee oder Reif nass geworden sind, sind Blasen an den Füßen vorprogrammiert. Gleiches gilt bei einer Veränderung des Obermaterials der Schuhe durch Wärme oder Kälte. Dabei sind Blasen nicht nur schmerzhaft und nervig, sondern auch ein Einfallstor für Keime! ELTEN hat auf seiner Seite  sechs praktische Tipps und Tricks zusammengefasst, mit denen man  schmerzenden Druckstellen und Blasen an den Füßen gezielt vorbeugen kann“
Jetzt im Original weiterlesen.

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„Fußschutz als Teil der persönlichen Schutzausrüstung (PSA)“

Bei haufe.de lesen wir: „Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass Füße und Beine von Beschäftigten bei der Arbeit gefährdet sind, müssen Arbeitgeber ihren Beschäftigten entsprechenden Fußschutz zur Verfügung stellen, um schwerwiegende gesundheitliche Auswirkungen durch einen Arbeitsunfall zu minimieren oder sogar zu verhindern.“ Weiter heisst es hier:

Auch die Tragedauer im Blick haben

„Fußschutz: Definition: Zunächst gilt es zu klären, was unter dem Begriff „Fußschutz“ zu verstehen ist. Umgangssprachlich redet man oft nur von Sicherheitsschuhen. In der DGUV Regel 112-191 „Benutzung von Fuß- und Knieschutz“ wird erläutert, was unter dem Begriff Fußschutz gemeint und subsumiert ist. Beschrieben sind hierin die Anforderungen an Sicherheitsschuhe, wie auch Schutzschuhe, Berufsschuhe, Gamaschen oder Knieschutz. Wann müssen Sicherheitsschuhe getragen werden? PSA in Form von Fußschutz muss immer dann angewendet werden, wenn Gefährdungen für Füße und Beine durch Anstoßen, einklemmende, umfallende, herabfallende oder rollende Gegenstände bestehen. Auch der Gefahr in spitze Gegenstände zu treten oder auszurutschen begegnet man mit Fußschutz. Arbeiten in großer Hitze oder Kälte bzw. der Umgang mit Chemikalien können Grund sein, PSA-Fußschutz zu tragen. Bei der Wahl sind jedoch neben dem Schutz vor Gefährdungen weitere wichtige Faktoren zu beachten. Wer den ganzen Tag über Sicherheitsschuhe trägt, hat natürlich das Bedürfnis, dass hygienische und ergonomische Anforderungen erfüllt sind, die die Füße brauchen. Daher ist es wichtig, die Tragedauer im Blick zu haben. PSA muss immer so lange getragen werden, wie die Gefährdungslage …“ Weiterlesen im Originalbeitrag

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Was bedeutet die Kennzeichnung in der Schuhlasche professioneller Arbeitsschuhe?

Die Kennzeichnungen beziehen sich auf die Kategorien von Sicherheitsschuhen gemäß der Internationalen Norm EN ISO 20345 für Sicherheitsschuhe. Ein Überblick:

Sicherheitsschuhe
Von Pantolette bis Stiefel

Sicherheitsschuhe sind Schutzschuhe, die mit einer Schutzkappe ausgestattet sein müssen. Der Zehenschutz aus Stahl, Alu oder Kunststoff schützt den Fuß zuverlässig vor Druck und Stößen bis zu 200 Joule. Auch rutschhemmende Sohlen (nach SRA, SRB und SRC) gehören zur Grundausstattung. Die Norm 20345:2011 regelt die Grundanforderungen an Sicherheitsschuhe. Je nach Einsatz und Anforderung kann zwischen verschiedenen Sicherheitsstufen gewählt werden:

SB: Grundanforderungen lt. Norm (u. a. Zehenschutzkappe)
S2: Zehenschutzkappe + Wasserdicht
S3: Zehenschutzkappe + Wasserdicht + Durchtrittschutz + Profilsohle
S1P: Zehenschutzkappe + Durchtrittschutz
S1: Zehenschutzkappe
P: Durchtrittschutz
E: Energieaufnahmevermögen im Fersenbereich
A: Antistatisches Schuhe
C: Leitfähige Schuhe
I: Elektrisch isolierende Schuhe
HI: Wärmeisolierung des Sohlenkomplexes
CI: Kälteisolierung des Sohlenkomplexes
WR: Wasserdichtheit der Schuhe
WRU: Widerstand des Schuhoberteils gegen Wasserdurchtritt und –aufnahme
HRO: Beständigkeit der Laufsohle gegenüber Kontaktwärme
FO: Kraftstoffbeständigkeit der Laufsohle
CR: Schnittfestigkeit des Obermaterials
AN: Knöchelschutz
M: Mittelfußschutz
SRA: Rutschhemmung auf Böden aus Keramikfliesen mit NaLS
SRB: Rutschhemmung auf Stahlboden mit Glycerol
SRC: Erfüllt die Rutschhemmung nach SRA und SRB

Was ist der genaue Unterschied zwischen Sicherheitsschuhen, sogenannten Schutzschuhen und Berufsschuhen?
Der Unterschied zwischen Sicherheitsschuhen (Kennzeichnung S, EN 20345) und Schutzschuhen (Kennzeichnung P, EN 20346) liegt bei einem geringeren Schutzniveau der Schutzschuhe für die Zehen (Schutzkappen). Schutzschuhe werden heute praktisch nicht mehr eingesetzt. Berufsschuhe (Kennzeichnung O, EN 20347) besitzen keinen Zehenschutz. Sie besitzen aber mindestens einen anderen schützenden Bestandteil (z.B. Durchtrittschutz).

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So reinigt und pflegt man Arbeits- und Sicherheitsschuhe und verzögert deren Alterung

Sicherheitsschuhe halten viel mehr aus als Alltagsschuhe. Sie sind entsprechend stabil ausgestattet und haben ausgetüftelte Kleb- und Naht-Verbindungen und eine Schuh-„Architektur“, die für höchstmöglichen Tragekomfort bei gleichzeitiger Torsionsfestigkeit und ausgeprägten Zehen- Sohlen und Ballenschutz sorgt. Trotz bester Fertigung und besonders widerstandsfähiger Materialien ist es wichtig, den Arbeitsschuhen Pflege zu gönnen. Sie danken dies mit gutem Aussehen und deutlich geringerer Alterung. Hier einige Tipps und Tricks zur Pflege von Sicherheitsschuhen.

Schuhpflege bei Arbeitsschuhen
Leder und Bänder brauchen bis 24 Stunden zur Trocknung. Stets nur durchgetrocknete, belüftete Schuhe tragen.

Groben Schmutz auf Leder, Kunstleder und Textilteilen entfernt man als erstes mit einer trockenen Bürste. Für die restlichen Streifen und Flecken reicht meist eine Reinigung mit lauwarmem Wasser per weichem Schwamm oder Tuch. Danach gründlich trocknen lassen. Arbeitsschuhe niemals in der Waschmaschine waschen. Für hartnäckige Verschmutzungen gibt es spezielle Schäume und Shampoos und Lotionen im Schuhhandel. Teereste, Lackspritzer oder Wachsreste können vorsichtig mit verdünntem Aceton, mit Aufkleber-Entferner, Backofenspray (sparsam, gut abspülen) oder mit Butter entfernt werden. Ein Abschaben mit Messer oder Spachtel ist dringend zu vermeiden. Der anschließende Auftrag von Fetten auf Erdölbasis sollte vermieden werden. Nähte und Echtlederteile können mit lanolinhaltigen Fetten (auf Schafwollfett-Basis) sparsam eingerieben werden. Atmungsaktive Textilien unter der Schnürung sind von Fett und Lotionen penibel frei zu halten, damit die Klimafunktion nicht gestört wird. Für Kunstleder gibt es spezielle Lotionen, die Folgen von Überspannungen und drohende Rissbildung spürbar eindämmen und Geschmeidigkeit erhalten. Auch Imprägniersprays der neueren Art können nach Zwischenpolieren sparsam und im richtigen Abstand draussen im Windschatten angewendet werden. Dämpfe auf keinen Fall einatmen!

Prinzipiell ist die Herausnahme der Einlagen nach einem Arbeitstag ratsam, damit Belüftung geschieht. Durchfeuchtete Arbeitsschuhe nie auf der Heizung oder mit dem Fön oder in der direkten Sonne trocknen. Das gilt insbesondere für Lederanteile. Hier entstehen Trocknungsrisse, die nie wieder zurückgehen. Es reicht das Ausstopfen mit Zeitungspapier, das Herausziehen der Schnürbänder und nochmaliges Ausstopfen am Tag darauf mit anschließender Schuh-Behandlung wie oben beschrieben. Leder und Bänder brauchen bis 24 Stunden zur Trocknung. Stets nur durchgetrocknete, belüftete Schuhe tragen.

Es ist zudem vorteilhaft nicht täglich die selben Schuhe zu tragen, wenn man kann. Der Wechsel mit einem gleichen oder ähnlichen Modell ist gesünder und beide Paare halten spürbar länger. Die Füße und das Portemonnaie werden es danken.

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