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Wofür sind Schuhspanner wirklich nötig?

Die meisten Träger nutzen sie nicht. Dabei erhält ein guter Schuhspanner die Form und verlängert die Lebensdauer des Schuhs. Und es gibt gesundheitliche Gründe.

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Gut für den Schuh und gut für den Körper

Man sollte sich angewöhnen, in den noch warmen Schuh Schuhspanner einzulegen. Dies sorgt für eine Entlastung der Bodennähte (so vorhanden) und ist der wichtigste Formgeber für den Schuh. Der Lederschaft wird beim Erkalten sich zusammenziehen und kann vom Schuhspanner in seine ursprünglichen Form geführt werden. Es geht vorrangig darum, die vom Leder aufgenommene Fußfeuchte an die Umgebungsluft abzugeben. Wichtiger als das Material des Spanners: Im Vorderschuh sollte der Spanner satt flächig einliegen. Es sollen also keine „Luftblasen“ unter dem Oberleder von außen fühlbar sein. Der Fersenteil sollte kantenfrei und ausgefüllt sein, damit er möglichst weiträumig den Druck auf die Hinterkappe des Schuhs verteilt. Spiralspanner sind 2. Wahl, weil deren Fersenstück zu klein ausgebaut und punktförmig ist. Wir empfehlen Schuhspanner mit Klappgriff. Exemplare mit Feingewinde sind den gröberen Holzgewinden vorzuziehen. Das Einsetzen mit Umklappen des Griffs sollte nur mit wenig Druck passieren. Geschieht dies zu stramm, leidet Hinterkappe darunter und verschleißt.

Einen Tag Tragepause sollte man Lederschuhen immer gönnen. Das bedeutet, besser mehrere Paare im Umlauf zu nutzen. Fakt ist, dass hochwertige Lederschuhe während des Tragens einen Großteil der Fußfeuchte aufnehmen. An den Füßen haben wir in etwa über so viele Schweißdrüsen wie in der Achselhöhle. So kann je nach Aktivität und der psychischen Belastung die täglich abgegebene Schweißmenge der Füße bis zu 200 Milliliter betragen. Ein großer Teil hiervon befindet sich nach dem Ablegen der Schuhe immer noch im Schaft und der Innensohle. Hier bilden sich ungünstige mikroklimatische Bedingungen. Für ein gleichbleibend angenehmes Schuhklima ist es unabdingbar, dass dem Leder die Möglichkeit gegeben wird, die überschüssige Feuchte wieder loszuwerden. Erhält der Schuh keine Lüftungs-Ruhepause, wird das Schuhklima spürbar schlechter. Im Sommer heiße und im Winter kalte Füße sind die Folge. Wichtig: Die Gefahr von Fußpilz steigt rapide an und die Lebenserwartung des Schuhs wird zudem vermindert.

 

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Welche Fuß-Deos in Arbeitsschuhen und Straßenschuhen mit Einlagen helfen im Sommer wirklich?

Fußgeruch entsteht durch stärkeren Fußschweiß unter ungünstigen fußklimatischen Bedingungen. Der Schweiß als solcher riecht noch nicht. Sobald jedoch Bakterien den Schweiß zersetzen, entsteht unter anderem unangenehm riechende Buttersäure.

Wenn Sie mit einem Fußdeo dem unangenehmen Schweißgeruch vorbeugen wollen, dann sollten Sie zwischen zwei verschiedenen Fußdeos wählen: Es werden im Handel Deo-Produkte angeboten, die auf Aluminiumchlorid basieren. Dieser Wirkstoff setzt sich auf die Schweißdrüsen und blockiert sie. Dadurch wird kein Schweiß abgesondert und es kann kein unangenehmer Geruch entstehen. Eine andere wirksame Möglichkeit sind Fußdeos auf Alkoholbasis. Der Alkohol tötet Bakterien ab, wodurch der Schweiß nicht zersetzt wird und kein Geruch bilden kann. Unterstützend kann deodorierendes Fußpuder auf dem Fuß, in den Socken und ggf. auch im Schuh selbst angewandt werden. Das Tragegefühl ist viel frischer und angenehmer und es bilden sich auf diese Art kaum noch Wundstellen oder Blasen. Einschränkend sei gesagt, dass nicht alle die bewährten Puder auf Dauer vertragen. Sogenannte Schuh-Deos überdecken nur eventuell nachbleibende Schuh-Gerüche beim Abstellen zu Hause und können dadurch für „Geruchsneutralität“ sorgen.

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