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Arbeitsschuh-Einlagen für Angestellte: Wer bezahlt?

In der Regel kommt der Arbeitgeber für orthopädische Einlagen für Arbeits- und Sicherheitsschuhe auf. Hier gibt es kleine Unterschiede in unserem Bestellprozess. Diese haben wir hier anschaulich für Sie aufbereitet.

Der Arbeitgeber übernimmt

Eins ist jedoch immer gleich: Bevor wir Ihre ganz persönlichen Einlagen in Handarbeit fertigen, teilen Sie uns Ihre genauen Schmerzpunkte mit und schicken uns den gelieferten Trittschaumabdruck zurück, um Ihr persönliches Fußprofil zu erstellen. Unsere Einlagen werden dann in Hamburg Bergedorf von Meisterhand gefertigt – und das nach Maß, individuell abgestimmt auf Ihre Füße. Gefertigt aus einem Kork-Kern und einem Spezialschaum schafft die Einlage die perfekte Balance zwischen Ihren Füßen und den Sicherheits- und Arbeitsschuhen von Elten. Sie schafft Abhilfe bei Problemen wie Senk- und Spreizfuß, Fersensporn, Plantarfasziitis und Achillodynie. Unsere Einlagen wirken sensomotorisch und richten das Längsgewölbe unserer Füße auf – und verbessern so die Statik des gesamten Bewegungsapparates.



► Zu den FAQs, den Fragen und Antworten aus der täglichen Praxis

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Können Einlagen, die online vertrieben werden, gesundheitliche Schäden verursachen?

Online bestellte Einlagen sollen gesundheitlich bedenklich sein. Diese Auffassung vertritt die medizinische Fachgesellschaft und sie hat sich klar gegen eine Onlineversorgung ausgesprochen. Pressemitteilung hier lesen. Als Grundlage des Unmutes dient der von der Barmer Krankenkasse mit Craftsoles (Firma Mevo) geschlossene Vertrag in der Produktgruppe 08 Einlagen- Onlineversorgung. Hier eine Entgegnung von Peter Hartung, Gründer von 4PointEinlagen und Betreiber dieser Seite:

Einlagen neben Schuhen auf einem Tisch
Wir haben dazu eine ganz eigene Auffassung – aus Erfahrung

„Es ist ein Schreiben an die Krankenkassen Barmer, Tkk und den Spitzenverband der Krankenkassen (GKV) verfasst worden, der von vielen hochdotierten Gesellschaften, Professoren, Doktoren und Präsidenten unterschrieben wurde, sich gegen die Onlineversorgung zu stellen. In der Ausführung wird beschrieben, was alles passieren könnte, wenn keine fachliche und persönliche Betreuung vor Ort gewährleistet wird. Des bestünde die Angst, dass Risse und Rupturen der Sehnen oder weitere Gesundheitsschädigungen aufgrund unsachgemäßer Einlagen entstehen.

Da ich seit 2018 erfolgreich einen Onlinehandel in der Fertigung von Einlagen nach Maß betreibe, und als Orthopädieschuhmacher Meister in Hamburg persönlich Einlagen anmesse und abgebe, habe ich schon viele Erfahrungen gesammelt und möchte deshalb meine Meinung zu dieser Thematik hier mitteilen. Meine Onlinekunden sind zu 99% zufrieden und haben die Möglichkeit bei nicht gefallen, die Einlage zurück zu schicken und das Geld erstattet zu bekommen. Sie bekommen einen Trittschaum zugeschickt und einen ausführlichen Fragebogen. Im Moment sind das alles noch Selbstzahler. Warum sollten gesetzlich Versicherte mit einem vom Arzt/ Orthopäden ausgefüllten Rezept, wo Diagnosen und Hinweise ersichtlich sind, die zudem noch einen Fragebogen mit individuellen Schmerzpunkten und Beschwerden ausfüllen, nicht gut versorgt werden?

Als es noch keinen Trittschaum oder Scanner gab, haben wir die Abdrücke immer nach Blauabdruck- 2 D Darstellung gefertigt. Es gibt im Internet unterschiedliche Hersteller, die Einlagen im Onlinebereich anbieten und vertreiben und man kann kein negatives Pauschalurteil  über diese abgeben. Meiner Meinung nach sind mangelnde Versorgungen und Einstellungen mit billigen Einlagen nach Maß auch ein Problem in der vor Ort Versorgung. Es steckt immer eine Person dahinter, die die Einstellungen nicht fachgerecht und damit mangelhaft umsetzt. Ich betreibe meinen seit 100 Jahren bestehenden Handwerksbetrieb sehr gewissenhaft und möchte trotzdem in der modernen, digitalen Welt weiterkommen und mithalten, weshalb ich an den Einlagen- Onlinehandel glaube.

Die von mir entwickelten Einlagen sind nicht mit den Standardeinlagen vergleichbar, die es auf dem Markt gibt. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung mit der Versorgung von Patienten, habe ich 2015 neue und eigene Formen entwickelt, die aktiv in die plantare Ebene der Rückfußes arbeiten, um diesen zu stabilisieren. Die Wirkung dieser aktivierenden Einlagentechnik setzt neue Maßstäbe in der Versorgung von Statik und Fußproblemen, gegenüber den am Markt passiven Einlagen. In den letzten 6 Jahren habe ich so viel positives Feedback von meinen Kunden vor Ort, als auch von den Onlinekunden, bezüglich der Qualität und Wirksamkeit meiner Einlagen erhalten, dass ich von meinen Produkten absolut überzeugt bin. Die Funktion und der Nutzen steht bei meinen Einlagen im Vordergrund.

Darum kann ich nicht verstehen, dass die Handwerkskammer und die Politik den digitalen Wandel fordern, jetzt aber von den Verbänden der Onlinehandel angegriffen wird. Ich frage mich:

  • Sollen alte Traditionen oder Besitzstandwahrung die neuen Formen des digitalen Zeitalters ausbremsen?
  • Ist Angst und Druck der Verbände in dieser Form, nicht der größte Killer von Leistung und Fortschritt?
  • Haben sich die Herren gedanklich mit der Zukunft der Versorgung auseinandergesetzt?

Sehen wir in die Zukunft, dann müssen neue Konzepte für die Versorgung von Patienten bereitgestellt werden, die effizienter und leistungsfähiger sind als nur die vor Ort Versorgung. Ich bin überzeugt, dass der bevorstehende Facharbeitermangel und steigende Bedarf an Maßeinlagen durch die auf Einlagen spezialisierten Betriebe online aufgefangen werden könnte. Ich sehe eine von den Krankenkassen akzeptierten Onlineversorgung als Zusatz zur bestehenden Versorgung im örtlichen Bereich.

Da die Krankenkassen den Versorgungsauftrag ortsnahe gegenüber den Versicherten erfüllen muss und schon heute viele Lücken in der Versorgung der Maßeinlagen entstanden sind, sollte der Patient die Möglichkeit haben, sich auch für eine Onlineversorgung zu entscheiden“

Peter Hartung, Hamburg-Bergedorf, 31.8.’21