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Was sensomotorische Einlagen von 4point in Arbeitsschuhen, Schutzschuhen und Sicherheitsschuhen tatsächlich bewirken

In Industriebetrieben finden sich meist glatte Untergründe. Was für die Produktionsabläufe optimal scheint, bedeutet für die Füße eine tägliche Tortur mit Folgen. Unsere Füße waren ursprünglich dafür geschaffen, auf unebenen Untergründen von weich bis hart bestens zu funktionieren. Heute fehlen unseren Füßen beim Gehen dringend benötigte Impulse und Rückmeldungen von Untergründen. Dies wirkt sich auf den gesamten Körper aus und kann zu Rückenschmerzen, Verspannungen und zu schädlichen Bewegungsmustern führen. Unsere Einlagen wirken sensomotorisch dem entgegen und richten somit das Längsgewölbe unserer Füße auf, sie verbessern die Statik des gesamten Bewegungsapparates.

Sicherheitsschuh mit Einlagen
Gefertigt nach Maß, natürlich ganz individuell abgestimmt auf Ihre Füße. Mit ihrem Kork-Kern und einem Spezialschaum schafft die Einlage die perfekte Balance im Fußkontakt mit den Marken-Sicherheits- und Arbeitsschuhen, etwa denen von Elten.

Unsere 4point Einlagen sind eine neu- und weiterentwickelte Einlagenserie, deren Ziel es ist, die Füße über sensomotorische Signale zu stabilisieren und zu stärken. Uns reicht es nicht, wie sonst üblich, den Fuß mit einer Fehlstatik nur abzustützen. Wir schaffen durch die speziellen nach Maß eingestellten Aktiveinlagen ein komplexe Wirkung, so dass die Füße sich wieder selbst helfen können und sich die Führungs- und Haltemuskulatur nachhaltig stärken kann. Die Grundlagen für unsere Entwicklung liefert uns das Prinzip des natürlichen Gehens auf weichem Untergrund wie Sand. Als Hamburger Traditionsbetrieb mit 100-jähriger Geschichte, beschäftige wir uns seit 20 Jahren mit der Weiterentwicklung der Einlagentechnik.

Überragende Wirkung

Die Wirkung der allgemein üblichen konventionellen Einlagenversorgungen sehen wir aus Expertensicht als ungenügend und nicht nachhaltig an. Seit 2017 betreiben wir unseren Onlineshop, der auf die hoch individuelle Fertigung und den Vertrieb von Maßeinlagen spezialisiert ist, sowohl für Arbeits- als für Alltagsschuhe. Die 4point Einlagen werden ausschließlich in unserer Firma, der Paul Hast GmbH in Hamburg gefertigt. – und das nach Maß, natürlich ganz individuell abgestimmt auf Ihre Füße. Mit ihrem Kork-Kern und einem Spezialschaum schafft die Einlage die perfekte Balance im Fußkontakt mit den Marken-Sicherheits- und Arbeitsschuhen, etwa denen von Elten. Die sensomotorische Einlage schafft Abhilfe bei Problemen wie Senk- und Spreizfuß ebenso wie bei Fersensporn, Plantarfasziitis und Achillodynie.

Pragmatische Beschaffung

Privatkassen übernehmen die Kosten der Einlagen. Bei Kassenrezepten mit Abrechnung gilt eine Vor-Ort-Präsenz, die wir nur in unserem Stammgeschäft in Hamburg erfüllen können. Online Versorgungen sind in den Verträgen mit den Krankenkassen nicht gestattet. Wir bieten folgende Zahlungsarten an: PayPal, Kreditkarten, Vorkasse und Sofortüberweisung mit Klarna. Die Produkte versenden wir nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz.Nach 1-2 Tagen erhalten die Kunden den Trittschaum für Ihren Fußabdruck. Nach Erstellung des Fußabdruckes und der Rücksendung des Trittschaumes an uns zurück wird die individuelle Maßeinlage produziert (Dauer 2-5 Tage). Die fertigen Einlagen erhalten die Kunden bereits wenige Tage später. Bei Lieferungen nach Österreich und in die Schweiz kann sich die Versandzeit ggf. um wenige Tage verlängern.

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Einlagen auf Rezept: Worauf müssen Versicherte achten?

Neben der privaten Bestellung können wir Ihnen auch 4Point Maßeinlagen gegen Vorlage eines Rezepts liefern. Unsere Einlagen sind medizinische Hilfsmittel und werden nach den Normen des GKV-Spitzenverbandes der Krankenkassen in der Produktgruppe 08-Einlagen/03-Fuß gefertigt. Worauf gesetzlich wie privat Versicherte achten müssen, damit es reibungslos klappt:

Gesetzlich und privat Versicherte kommen auf verschiedenen Wegen zu ihren Einlagen. Wir schreiben, wie es klappt.

Gesetzlich Versicherte: Haben Sie ein GKV Rezept (rosa Rezept/Verordnung) von Ihrem Arzt bekommen, ist dieses in der Regel, laut GKV, mit dem Ausstellungsdatum 28 Tage lang gültig. Zu beachten ist:
– Es dürfen pro Rezept 3 Hilfsmitteln auf dem Rezept aufgelistet werden.
– Hilfsmittel und Medikamente dürfen nicht miteinander vermischt werden
– Eine Diagnose auf dem Rezept darf nicht fehlen

Die Krankenkassen haben den Auftrag von der Gesetzgebung bekommen, die Versicherten mit zugelassenen Hilfsmitteln (z.B. Bandagen, Einlagen, Orthesen), die der Arzt verordnet hat, zu versorgen. Da die Krankenkassen in vielen Bereichen Festbeträge haben, gibt es aufzahlungsfreie Standartprodukte. Möchte der Patient eine optimierte Leistung erhalten, zahlt er deshalb zu seinem Eigenanteil des Rezeptes weitere Mehrkosten dazu. Nur durch seine „wirtschaftliche Aufzahlung“, (Krankenkassendeutsch), bekommt der Patient eine  hochwertigere Einlage, die individueller angepasst werden kann. Sonderanfertigungen, wie besondere Einlagen, orthopädische Schuhe und Orthesen, müssen per Kostenvoranschlag zur Kostenklärung bei der Krankenkasse eingereicht werden. Leider versuchen die Krankenkassen eine sehr kostengünstige Variante durchzusetzen, die sich in der Wirtschaftlichkeit der Betriebe oft nicht mehr umsetzten lassen.

Privat Versicherte: Haben Sie ein Privatrezept (blaues Rezept/Verordnung) von Ihrem Arzt bekommen, ist dieses in der Regel mit dem Ausstellungsdatum 3 Monate lang gültig. Zu beachten ist:
– Es dürfen pro Rezept 3 Hilfsmitteln auf dem Rezept aufgelistet werden.
– Hilfsmittel und Medikamente dürfen nicht miteinander vermischt werden.
– Eine Diagnose auf dem Rezept darf nicht fehlen!

Einlagen-Aufträge auf Privatrezept werden von den Orthopädiewerkstätten entgegengenommen. Die Kosten für hochwertigere Einlagen werden in der Regel von den privaten Krankenkassen übernommen. Bei einem Rezept für Einlagen in der Sonderanfertigung klärt der Techniker den Versicherten über Kosten und Art der Einlagen auf und händigt ihm einen Kostenvoranschlag aus, der bei der Privatversicherung eingereicht wird, um eine Zusage für die Kostendeckung zu erhalten. Erst nach Erhalt der Zusage der Versicherung, erteilt der Patient dem Betrieb den Auftrag.

Beim Privatrezept geht der Patient zunächst in Vorleistung und rechnet die entstandenen Kosten nach Erhalt des Heil- und Hilfsmittels (Einlage) mit seiner privaten Krankenkasse ab. Sie sollten eine Kopie der Rechnung und Verordnung einreichen. Es empfiehlt sich deshalb, eine beglaubigte Kopie von der Orthopädiewerkstatt erstellen zu lassen.

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