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Gelesen: „Immer noch Gefahr am BER: Mitarbeiter sollen jetzt diese Anti-Stromschlag-Schuhe tragen“

Wir lesen auf Bild Online einleitend: „Ein Knall, ein Stromschlag, ein Luftblitz – und der BER-Sicherheits-Mitarbeiter liegt benommen am Boden. Die Serie der Stromunfälle an den Sicherheitsschleusen vom Flughafen reißt nicht ab. Ein Problem, das der Pannen-Airport seit über einem Jahr nicht in den Griff bekommt“ Weiter heisst es:

Jeder ESD-Schuh ist antistatisch, aber nicht jeder antistatische Schuh ist auch ESD-fähig.

„Jetzt sollen neue Sicherheitsschuhe das Personal schützen. Mit sogenannten „ESD-Schuhen“ sollen die Security-Leute künftig vor Stromschlägen bewahrt werden. „Die Bundespolizei hat mit Schreiben vom 9. November 2021 angewiesen, dass die ESD-Schuhe zu tragen sind“, heißt es in einem Schreiben an die Mitarbeiter. ESD steht für Electro Static Discharge (elektrostatische Entladung). Die klobigen Sicherheitsschuhe sollen künftig eine elektrische Aufladung durch Ableiten der Ladungen…“ Im Original weiterlesen

Als Hintergrund zum Thema Sicherheitsschuh und antistatischer Ausrüstung lesen wir auf der Website des Arbeitsschuh-Herstellers ELTEN: „In elektronisch sensiblen Arbeitsbereichen ist es (deshalb)  notwendig, die elek­trostatische Aufladung von Menschen und Gegenständen so weit wie möglich zu vermeiden, um Schäden an den empfindlichen Bauteilen vorzubeugen. Hier steht also tatsächlich der Schutz der Bauteile vor Berührung durch den elektrostatisch geladenen Körper eines Menschen im Vordergrund. Denn dieser besteht zu rund 70 Prozent aus Wasser und ist daher optimaler Speicher für elektrostatische Ladungen. Also ist Erdung nötig. Diese Erdung erfolgt teils mittels Antistatikbändern, die am Armgelenk angebracht werden. In Elektrostatisch gefährdeten Bereichen (EGB-Bereich) sind teils auch geerdete Arbeitsplätze, Stühle und Böden vorhanden. Und nicht zuletzt ist eine Erdung mittels ESD-Schuh auf ableitfähigen Böden ein probates Mittel, statische Aufladungen des Menschen kontrolliert abzuleiten.

Dazu muss der Schuhunterbau eine Ableitung der statischen Elektrizität gewährleisten. Nach der Norm DIN EN 61340-5-1 (VDE0300-5-1):2017-07, in der die Anforderungen für den Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene definiert sind, soll der elektrische Widerstand bei der Prüfung des Systems Mensch/Schuhwerk kleiner als 108 Ohm sein, also weniger als 100 Megaohm betragen. Der Widerstand aller ELTEN ESD-Schuhe liegt zudem weiterhin unter 35 MΩ wie vor der Revision dieser Norm im Jahre 2017 empfohlen. Um diese Ableitfähigkeit zu erreichen wird etwa der Laufsohle, die meist aus Polyurethan (PU), Thermoplastisches Polyurethan (TPU), Gummi oder einer Kombination der Materialien bei mehrschichtigen Laufsohlen gefertigt ist, ein spezielles Antistatikum zugegeben. Auch die in ESD-Schuhen verwendeten Einlegesohlen, Kleber und Garne müssen besondere antistatische Eigenschaften haben.

Klingt kompliziert, nicht wahr? Daher findet ihr unten links zum besseren Verständnis eine Grafik, bei der wir uns auf den mittleren Teil konzentrieren: Der gelb unterlegte Teil der Grafik zeigt den beschriebenen ESD-Bereich. Der mit grünen Pfeilen gekennzeichnete Bereich in der Mitte der Grafik bezieht sich auf antistatische Sicherheitsschuhe nach EN ISO 20345. Bei Sicherheitsschuhen gehören die antistatischen Eigenschaften bereits ab der Schutzklasse S1 zu den Grundanforderungen. Hiermit soll zum Beispiel eine elektrostatische Aufladung durch Ableiten der elektrischen Ladungen weitestgehend verhindert werden, Ein Schuh ist antistatisch, wenn sich der gemessene Durchgangswiderstand im Bereich zwischen 105 und 109 befindet. Einen Schutz hochempfindlicher Bauteile gewähren jedoch nur ESD-geprüfte Schuhe, die das gelbe ESD-Zeichen tragen. Für den Hinterkopf: Jeder ESD-Schuh ist somit antistatisch, aber nicht jeder antistatische Schuh ist auch ESD-fähig.

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Arbeitsschuh-Einlagen für Angestellte: Wer bezahlt?

In der Regel kommt der Arbeitgeber für orthopädische Einlagen für Arbeits- und Sicherheitsschuhe auf. Hier gibt es kleine Unterschiede in unserem Bestellprozess. Diese haben wir hier anschaulich für Sie aufbereitet.

Der Arbeitgeber übernimmt

Eins ist jedoch immer gleich: Bevor wir Ihre ganz persönlichen Einlagen in Handarbeit fertigen, teilen Sie uns Ihre genauen Schmerzpunkte mit und schicken uns den gelieferten Trittschaumabdruck zurück, um Ihr persönliches Fußprofil zu erstellen. Unsere Einlagen werden dann in Hamburg Bergedorf von Meisterhand gefertigt – und das nach Maß, individuell abgestimmt auf Ihre Füße. Gefertigt aus einem Kork-Kern und einem Spezialschaum schafft die Einlage die perfekte Balance zwischen Ihren Füßen und den Sicherheits- und Arbeitsschuhen von Elten. Sie schafft Abhilfe bei Problemen wie Senk- und Spreizfuß, Fersensporn, Plantarfasziitis und Achillodynie. Unsere Einlagen wirken sensomotorisch und richten das Längsgewölbe unserer Füße auf – und verbessern so die Statik des gesamten Bewegungsapparates.



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Sicherheitsschuhe für Frauen – sicher, komfortabel und mit frischem Design

Es liegt auf der Hand, dass es speziellen Fußschutz für Frauen braucht. Die Marke ELTEN hat diesen Bedarf schon vor längerer Zeit erkannt, Lösungen gefunden und inzwischen eine ganze Reihe an Sicherheitsschuhen auf den Markt gebracht, die genau auf die Anatomie des Damenfußes zugeschnitten sind. 

Das Gegenteil von unisex, der Sicherheit wegen

Im Gegensatz zum Freizeitschuhmarkt war die Auswahl an Sicherheitsschuhen für Frauen lange Zeit nur sehr gering. Frauen mussten oft ewig suchen, bis sie den passenden Schuh gefunden hatten. Und „passen“ bedeutet bei Sicherheitsschuhen weit mehr als nur die richtige Größe zu tragen – die Passform ist ein entscheidender Faktor. Viele Damen griffen aus Mangel an Alternativen zu Herrenmodellen in ihrer Größe oder bestenfalls zu in der Größe angepassten Männerschuhen. Das Ergebnis: Der Schuh scheuerte und verursachte Blasen oder Druckstellen. Weibliche Arbeitskräfte gingen ihrer Arbeit also in unbequemen und schlechtsitzenden Schuhen nach. Anlass genug für viele Arbeitnehmerinnen, auf ihren Fußschutz zu verzichten. Es ist für Frauen also alles andere als optimal Fußschutz für Männer in kleiner Größe zu tragen – dafür unterscheiden sich die Fußformen der Geschlechter zu sehr. Damenfüße sind nicht einfach nur kleine Herrenfüße, sondern haben ganz andere Proportionen. Das Problem wird deutlich, wenn man sich folgendes vor Augen führt: Füße – das gilt für Männer- genauso wie für Frauenfüße – werden vor allem an der Ferse schmaler, je größer sie werden. Nehmen wir die Größe 42 als Beispiel: Für Frauen ist diese schon relativ groß und die Füße dementsprechend schmal – für Männer ist sie aber Durchschnitt und die Füße daher breiter. Eine 42 für Männer ist also nicht gleich einer 42 für Frauen! Weitere Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Füßen gleicher Größe gibt es hinsichtlich Ballenlänge, Ballenbreite und Spannbreite sowie in der Winkelstellung der Groß- und Kleinzehen.

Bereits vor einigen Jahren hat ELTEN den ersten „echten“ Sicherheitsschuh für Damen entwickelt und dafür in Kooperation mit der Uniklinik Tübingen die anatomischen Unterschiede zwischen Männer- und Frauenfüßen ermittelt. Diese Erkenntnisse haben die Herstellung von optimal passenden Sicherheitsschuhen für Frauen möglich gemacht und den Grundstein für die Nova-Fit und Nova Serie gelegt. Die Nova Kollektion umfasst Modelle in allen Schutzklassen, wie den IMPULSE Lady BOA® aqua Low oder die MILA Low. Die modische Nova Serie zeichnet sich durch eine hohe Bequemlichkeit, jede Menge Tragekomfort und optische Highlights aus. Außerdem punktet sie mit einer zuverlässigen Schutzausstattung. Und natürlich sind auch diese Schuhe Einlagen-geeignet.

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Können orthopädische Einlagen Schmerzen verursachen? Geduld …

Eine oft gestellte Frage: Warum kommt es trotz bester Einlagen zu Schmerzen? Unsere Erfahrung: Die Therapie mittels orthopädischer Einlagen benötigt eine Eingewöhnungsphase und die ist individuell verschieden lang.

Arbeitsschuh
Erst braucht es etwas Geduld – und dann geht’s

Während Eintrage-Zeit kann es vorkommen, dass der Patient über Beschwerden, wie z.B. Druckgefühl, Schmerzen an den Füßen, Knöcheln, Knien bzw. Hüften, am Rücken oder in der Muskulatur sich beklagt. Das ist normal. Wer Schmerzen durch das Tragen von Einlagen hat, dem empfehlen wir Geduld. Tragen Sie die neuen Einlagen in den ersten drei bis vier Tagen maximal ein bis zwei Stunden. Bemerkt man bereits beim Einlaufen drückende Schmerzen, kann man die tägliche Tragezeit noch einmal herunterschrauben. Der Fuss, die Muskulatur, das Muskelgruppen-Zusammenspiel sowie die ganze Körperstatik müssen sich zuerst an die neue Stellung des Fusses gewöhnen. Die Angewöhnungszeit kann 2 – 3 Wochen dauern. Im Fall von anhaltenden Fußbeschwerden sollte die regelmäßige Tragezeit erst einmal verkürzt werden. Nach dieser Phase überwiegt bis zur Gewöhnung die wohltuende Wirkung, insbesondere beim Nutzen von sensomotorischen Einlagen.

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Neu mit ELTEN Sicherheitsschuhen: Gehen wie auf Wolken – auch auf der Baustelle!

FRANCESCO XXSG black Mid ESD S3 vereint das Beste aus zwei Welten: gelenkschonender Sohlenkern aus Infinergy® by BASF kombiniert mit 6mm Profiltiefe für robusten Halt auf unebenem Gelände und Leitern! Erhältlich schon ab Größe 36. Hier gibt’s mehr Infos zu der revolutionären WELLMAXX Safety Grip Serie! Die Einlagen dazu gibt es bei uns.

Gelenkschonend und mit Grip

Körperliche Anstrengung gehört zum Berufsalltag von Bauarbeitern, ebenso wie matschige Lehmböden, rutschige Leitersprossen und unebene Flächen aus Schutt, Kies und Geröll. Wer viele Stunden auf harten oder häufig wechselnden Böden läuft, benötigt bequemes und passendes Schuhwerk. Da kommen unsere neuen XXSG’s ins Spiel: Sie sind dank Infinergy® von BASF im Sohlenkern optimal gedämpft und entlasten Sehnen und Gelenke. Zusätzliches Plus: Die grobstollige Profilierung sorgt bei jeder Witterung für zuverlässigen Halt beim Laufen und Stehen. Widerstandsfähige und wasserabweisende Obermaterialien schützen vor Nässe, Kalk und spritzendem Zement. Raue Steine und herumliegende Nägel werden von Durchtritt- und Zehenschutz abgewehrt. Mehr zum Arbeitsschuh



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Gelesen: „Einlagen im Sicherheitsschuh: die 5 wichtigsten Fragen und Antworten“

Vorsicht Versicherungsschutz: Auf der Webseite des Arbeitsschuh-Herstellers ELTEN finden wir 5 brauchbare FAQs

Es heisst dort: „Wenn der Sicherheitsschuh nicht passt, kommt man (und frau) manchmal auf verrückte Ideen. Schuhe, die mit Zeitungspapier ausgestopft wurden, weil der Schuh zu groß war, sind keine Seltenheit. Dies kann zu einem enormen Sicherheitsrisiko werden, das leicht unterschätzt wird. Manch einer kauft sich immerhin eine Einlegesohle aus dem Schuhhandel, um einen schlecht sitzenden Schuh bequemer zu machen. Aber Achtung: Bei all diesen unzulässigen Veränderungen am Schuh drohen Unfälle, Verletzungen und sogar der Verlust des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes! Wir haben für euch die wichtigsten Fakten rund ums Thema zusammengestellt.“ Die 5 FAQs im Original lesen

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Arbeitsschuh-Fertigung: Wie kommt die Sohle an den Schaft?

Neben einem hohen Anteil an handwerklicher Arbeit sind in modernen Arbeitsschuh-Produktionen Besohlungs-Werkzeuge  vonnöten. Diese kostspieligen Maschinen leisten Präzisionsarbeit – erst mit der stabilen Sohle wird ein Schuh draus. Wir lesen im Blog des Arbeits- und Sicherheitsschuh-Herstellers ELTEN: „Wenn ein Paar Schuhe eine komplette Runde in der Maschine absolviert, vergehen zwischen acht und zehn Minuten. An den insgesamt vier Maschinen wird in zusammen elf Schichten gearbeitet. Tausende Paar Schuhe durchlaufen täglich die Direktansohlungsmaschinen“ So heisst es weiter:

Desma Elten
Mit hoher Präzision wird ein Qualitätsschuh draus

„Die Kapazitäten werden voll ausgereizt – mehr geht erst, wenn die fünfte Maschine kommt.  Begrenzende Faktoren sind die einkalkulierten Werkzeug- und Formenwechsel – schließlich führen wir über 400 unterschiedliche Modelle! –  die zu einer Produktionsreduktion führen. Ein weiterer Einflussfaktor ist das Nachfüllen von Material. Technische Probleme sind selten. Bei etwaigen Überlegungen, Maschinen zu modernisieren, sei immer auch zu bedenken, dass das Stillstandzeiten mit sich bringen würde, erklärt Ulrich Herholz. Die Anforderungen unseres Unternehmens an die neueste Maschine werden nach seiner Einschätzung mindestens für die nächsten fünf bis acht Jahre erfüllt. „Die älteste Anlage leistet sogar seit 1995 zuverlässig ihre Dienste und ist immer noch für den Einsatz tauglich“, sagt unser Technischer Gesamtleiter. Im Schuhmacherstädtchen Uedem werden in unseren Fertigungshallen also weiter Roboter und Mensch gemeinsam auf bewährte Weise dafür sorgen, dass verlässliches Schuhwerk für die Sicherheit von Beschäftigten produziert wird. Doch welche Arbeitsschritte werden mithilfe der neuesten Direktansohlungsmaschine, für die ELTEN im Jahr 2014 rund zwei Millionen Euro investierte, eigentlich im Einzelnen erledigt? Das erklärt Ulrich Herholz: Im Original weiterlesen und Film sehen

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