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So halten Arbeiter ihre Füße in Arbeitsschuhen fit

Das Tragen von Arbeits- und Sicherheitsschuhen fordert Füßen Einiges ab. Mitunter sind die Schuhe schwerer als die privaten oder sie liegen eng an und es wirken besondere Kräfte am Arbeitsplatz. Das geht an die Substanz.

Arbeitsschuhe und Sicherheitsschuhe
Es hilft auch Barfußlaufen – so oft es geht. Dadurch stärken Sie die Fuß-Muskulatur.

An heißen Tagen scheint kaum mehr Raum für Bewegung, es bilden sich Schwielen oder Blasen. Im Winter tragen Iso-Socken auf – mit ähnlichen Folgen – neben Fußkälte & Co. Wie bleiben malträtierte Füße das ganze Jahr fit? Kurz: Neben strikter Fuß-Hygiene und täglichem Sockenwechsel und ggf. Behandlung mit Urea-haltigen Salben und Fußpudern hilft als Grundvoraussetzung das Tragen von geeignetem Arbeitsschuhen. An die Saison und das Wettergeschehen angepasste Schuhe sind besonders fußschonend.
Trainieren Sie Ihre Füße regelmäßig, machen Sie ihnen Luft. Neben speziellen Übungen, wie beispielsweise Gegenstände mit nackten Füßen aufzuheben, hilft auch Barfußlaufen – so oft es geht. Dadurch stärken Sie die Fuß-Muskulatur. Auch spezielle Arbeitsschuh-Einlagen oder Druckpolster helfen bei Fußproblemen. Regelmäßig auftretende stark geschwollene oder stark schmerzende Füße sind jedoch ein Fall für den Arzt. Klären Sie unbedingt mit einem Spezialisten Ihre Symptome ab, um Folgeschäden zu vermeiden! 


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Weshalb ich als Diabetiker eine besondere Einlage in Arbeitsschuhen brauche

Wegen ihres Krankheitsbildes haben Diabetiker häufig mit Folgeschäden in den Extremitäten zu rechnen. Gerade bei den Füßen ist genaues Hinschauen nötig, damit man weiterhin seine Arbeit tun kann.

Arbeitsschuhe und Diabetes
Ein Orthopäde würde sich dafür stark machen, spezielle sensomotorische Einlagen für die Arbeitsschuhe anfertigen zu lassen. Sie werden vom Arbeitgeber bezahlt.

Je nachdem wie der Insulinhaushalt bei einem Patienten eingestellt ist, kommen Beschwerden wie Durchblutungsstörungen und Nervenschäden früher oder später ins Spiel. Darum sollten Sie als Diabetiker in Industrie und Handwerk Ihre Füße täglich von allen Seiten betrachten und wenn nötig, einen Spiegel zur Hilfe nehmen. Ein genauer Blick lohnt.
Wenn Sie etwas Ungewöhnliches entdecken wie starke Hornhaut, einen Bluterguss o.ä., dann sollten Sie sofort den nächsten Diabetologen aufsuchen. In vielen diabetologischen Schwerpunktpraxen werden mittels modernster Messtechnik Ihre Füße untersucht und überprüft. Druckspitzen werden gemessen, um schlecht passendes Schuhwerk auszuschließen. Ein Orthopäde würde sich dafür stark machen, spezielle sensomotorische Einlagen für die Arbeitsschuhe anfertigen zu lassen. Diese werden vom Arbeitgeber bezahlt.

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Wie oft sollte man seine Sicherheitsschuhe austauschen lassen?

Die Berufsgenossenschaft empfiehlt, die Schuhe ein Mal jährlich auszutauschen

Arbeitsschuhe HaltbarkeitDie Beanspruchung ist bei täglichem Tragen über viele Stunden recht hoch, so dass dieses Intervall allgemein als angemessen gilt. Es ist in Deutschland üblich, die Wechselintervalle tatsächlich auch einzuhalten. Sicherheitsschuhe werden auf Wunsch des Mitarbeiters jederzeit ausgetauscht. Deutlich: Mitarbeiter haben einen rechtlichen Anspruch auf mindestens ein Paar Schuhe pro Jahr. Zwei Paar Schuhe pro Jahr ist der Normalzustand. Es sollten idealerweise  immer zwei Paar Schuhe im Wechsel getragen werden, um eine gute Austrocknung und Material-Erholung zu gewährleisten.


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Arbeitsschuhe und Einlagen: Welche Beschwerdebilder kann ich mit sensomotorischen Einlagen positiv beeinflussen, welche Ausstattung bringt echte Linderung?

Der Fuß ist auch am Arbeitsplatz unsere Basis für das Stehen. Jegliche Fußprobleme übertragen sich auf die Statik des Körpers. Besonders Senkfuß-, Spreizfuß– oder Großzehen-Beschwerden sowie Fersensporn– und Achilles-Beschwerden beeinflussen den Ablauf des Gehens am Arbeitsplatz negativ. Bestimmte ungesunde Bewegungsmuster – etwa durch Schonhaltung – haben Auswirkungen auf die Sprunggelenke, die Kniegelenke, die Hüften, den Rücken, so wie die Bänder und Sehnen in unserem alltäglichen Tun.

Arbeitsschuh und orthopädische Einlage
Auch ohne akute Fußprobleme ist es äußerst förderlich, Ihrem Fuß die richtigen sensomotorischen Impulse zu geben. Trainieren wir unsere Füße regelmäßig, wirkt sich dies positiv auf den Ablauf unserer Füße aus, verbessert die gesamte Körperstatik und beugt vielen Beschwerden vor.

Durch sensomotorische Einlagen werden bestimmte Aktivierungs-Punkte am Fuß stimuliert und angesprochenen, dies bewirkt eine Aktivierung der Nervenbahnen im Fuß, die diese Reize an die Muskulatur weiterleiten. Ausgehend von den Impulsen, die durch die sensomotorischen Einlagen auf den Fuß einwirken, kommt es zur Entspannung der körperlichen Muskelzüge bis in den Rücken hinauf. Welche 4 Einlagetypen bringen Linderung im Arbeitsalltag?:

Senk- und Spreizfuß

4Point Einlagen sind anders als übliche orthopädische Einlagen. An vier individuell bestimmten Punkten des Fußes geben sensomotorische Basiselemente Stabilität. Durch die ausgeübten Reize wird ein Rutschen des Vorfußes verhindert. Das entlastet Knie- und Sprunggelenke und sorgt für ein angenehmeres, leichteres und gesünderes Gehen sowie gesteigertes körperliches Wohlbefinden.

Fersensporn und Plantarfasziitis

Um den besonderen Ansprüchen bei Fersensporn und Plantarfasziitis gerecht zu werden, ergänzen wir die sensomotorischen Elemente mit einem Silikatschaum. Er fungiert als Puffer und fängt Stoßenergie sanft ab. So wird der gesamte Fersenbereich entlastet und Reizungen werden effektiv gelindert.

Achillodynie

Um Schmerzen an der Achillessehne zu lindern, hat diese Einlage neben den sensomotorischen Elementen einen speziellen Stoßabsorber. Der ist besonders weich, stellt die Ferse höher und hat eine hohe Rückstellkraft. Wie eine Sprungfeder gibt er die Auftritt-Energie dynamisiert an die Achillessehen zurück und sorgt so für eine Verbesserung ihres Gang-Gefühls.

Prophylaxe und weitere Probleme

Auch ohne akute Fußprobleme ist es äußerst förderlich, Ihrem Fuß die richtigen sensomotorischen Impulse zu geben. Trainieren wir unsere Füße regelmäßig, wirkt sich dies positiv auf den Ablauf unserer Füße aus, verbessert die gesamte Körperstatik und beugt vielen Beschwerden vor.

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So reinigt und pflegt man Arbeits- und Sicherheitsschuhe und verzögert deren Alterung

Sicherheitsschuhe halten viel mehr aus als Alltagsschuhe. Sie sind entsprechend stabil ausgestattet und haben ausgetüftelte Kleb- und Naht-Verbindungen und eine Schuh-„Architektur“, die für höchstmöglichen Tragekomfort bei gleichzeitiger Torsionsfestigkeit und ausgeprägten Zehen- Sohlen und Ballenschutz sorgt. Trotz bester Fertigung und besonders widerstandsfähiger Materialien ist es wichtig, den Arbeitsschuhen Pflege zu gönnen. Sie danken dies mit gutem Aussehen und deutlich geringerer Alterung. Hier einige Tipps und Tricks zur Pflege von Sicherheitsschuhen.

Schuhpflege bei Arbeitsschuhen
Leder und Bänder brauchen bis 24 Stunden zur Trocknung. Stets nur durchgetrocknete, belüftete Schuhe tragen.

Groben Schmutz auf Leder, Kunstleder und Textilteilen entfernt man als erstes mit einer trockenen Bürste. Für die restlichen Streifen und Flecken reicht meist eine Reinigung mit lauwarmem Wasser per weichem Schwamm oder Tuch. Danach gründlich trocknen lassen. Arbeitsschuhe niemals in der Waschmaschine waschen. Für hartnäckige Verschmutzungen gibt es spezielle Schäume und Shampoos und Lotionen im Schuhhandel. Teereste, Lackspritzer oder Wachsreste können vorsichtig mit verdünntem Aceton, mit Aufkleber-Entferner, Backofenspray (sparsam, gut abspülen) oder mit Butter entfernt werden. Ein Abschaben mit Messer oder Spachtel ist dringend zu vermeiden. Der anschließende Auftrag von Fetten auf Erdölbasis sollte vermieden werden. Nähte und Echtlederteile können mit lanolinhaltigen Fetten (auf Schafwollfett-Basis) sparsam eingerieben werden. Atmungsaktive Textilien unter der Schnürung sind von Fett und Lotionen penibel frei zu halten, damit die Klimafunktion nicht gestört wird. Für Kunstleder gibt es spezielle Lotionen, die Folgen von Überspannungen und drohende Rissbildung spürbar eindämmen und Geschmeidigkeit erhalten. Auch Imprägniersprays der neueren Art können nach Zwischenpolieren sparsam und im richtigen Abstand draussen im Windschatten angewendet werden. Dämpfe auf keinen Fall einatmen!

Prinzipiell ist die Herausnahme der Einlagen nach einem Arbeitstag ratsam, damit Belüftung geschieht. Durchfeuchtete Arbeitsschuhe nie auf der Heizung oder mit dem Fön oder in der direkten Sonne trocknen. Das gilt insbesondere für Lederanteile. Hier entstehen Trocknungsrisse, die nie wieder zurückgehen. Es reicht das Ausstopfen mit Zeitungspapier, das Herausziehen der Schnürbänder und nochmaliges Ausstopfen am Tag darauf mit anschließender Schuh-Behandlung wie oben beschrieben. Leder und Bänder brauchen bis 24 Stunden zur Trocknung. Stets nur durchgetrocknete, belüftete Schuhe tragen.

Es ist zudem vorteilhaft nicht täglich die selben Schuhe zu tragen, wenn man kann. Der Wechsel mit einem gleichen oder ähnlichen Modell ist gesünder und beide Paare halten spürbar länger. Die Füße und das Portemonnaie werden es danken.

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Zahle ich selbst oder mein Arbeitgeber für Sicherheitsschuh-Einlagen und wie bekomme ich sie am einfachsten?

In der Regel trägt die Firma die Kosten. Je nachdem, wer für Ihre Einlagen aufkommt, gibt es kleine Unterschiede im Bestellprozess. Diese haben wir weiter hier anschaulich für Sie aufbereitet. Eins ist jedoch immer gleich: Bevor wir Ihre ganz persönlichen Einlagen in Handarbeit fertigen, teilen Sie uns Ihre genauen Schmerzpunkte mit und schicken uns den gelieferten Trittschaumabdruck zurück, damit wir Ihr persönliches Fußprofil erstellen können.

Zertifizierter Arbeitsschuh mit Einlagen
Mehrere Schuhhersteller bieten zertifizierte Schuhe in Kombination mit entsprechenden Einlagen an, die orthopädisch individuell anzupassen sind

Der Hintergrund ist die Europäische DGUV Regel 112-191 über eigene Einlagen in Sicherheitsschuhen: Schuhe für lose Einlagen sind für Personen gedacht, die orthopädische Einlagen tragen müssen und für die daher normale Sicherheits-, Schutz- oder Berufsschuhe nicht geeignet sind. Mehrere Schuhhersteller bieten deshalb zertifizierte Schuhe in Kombination mit entsprechenden Einlagen an, die orthopädisch individuell anzupassen sind. Dies ist der Fall bei unseren sensomotorischen Einlagen, die auf ELTEN Arbeitsschuhe abgestimmt sind.

Die Verwendung anderer als die vom Schuhhersteller angebotenen Schuheinlagen ist unzulässig, weil der Schuh gegenüber dem geprüften Baumuster durch Einlagen verändert wird. Beispielsweise könnte durch solche Einlagen die erforderliche Resthöhe unter der Zehenkappe oder die elektrische Leitfähigkeit beeinträchtigt werden. Wir bieten Ihnen Einlagen für alle Arbeitsbereiche für die entsprechend zertifizierten Schuhe von ELTEN an.

Die Vorgehensweise ist einfach:
–  Kauf der Sicherheitsschuhe mit entsprechender Kennzeichnung
– Gang zum Orthopädieschuhmacher (uns) mit dem vom Orthopäden ausgestelltem Rezept.
–  Der Orthopädieschuhmacher (wir) stellt die Einlagen nach dem Abdruck her.

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Was sind die 4 Punkte bei unserer 4Point Einlage?

Fuß ist nicht gleich Fuß! Um Problemzonen und Blockaden am Fuß zu therapieren, kommen verschiedene Einlagen Serien zum Einsatz. Um Ihre persönliche Einlage für die genaue Einstellung Ihres Problems zu finden, möchten wir hier die 4 Punkte sowie deren Symptome beschreiben:

Auf diese 4 Punkte kommt es an

Punkt 1 Ist der mediale Verlauf an der Innenseite des Mittel- und Vorfußes. Beschwerden liegen dann im inneren Fußstrahl (MT 1 / Hallux valgus / Hallux Rigidus)

Punkt 2 Ist der mediale Punkt am Vorfuß (2. und 3. Metatarsal-Strahl). Beschwerden liegen im Vorfuß, Übergang zu den Zehen. (Spreizfuß / Metatarsalgie / Morton Neuralgie)

Punkt 3 Ist der äußere Fußrand von der Basis des Mittelfußknochens (MT 5) bis zum kleinen Zehen. Beschwerden liegen am Fußaußenrand (Reizung äußerer Fußrand / Scherkraftsymptomatik)

Punkt 4 Ist der Fersenbereich. Beschwerden sind Weichteilgewebereizung der Ferse / plantar Faciitis / Fersensporn / dorsaler Ansatzreiz der Achillessehne / Achillodynie im unteren Verlauf.

► Finden Sie Ihre sensomotorische Maßeinlagen hier.

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Orthopädische Anpassungen von Sicherheitsschuhen und Einlagenversorgung: So bleibt der Versicherungsschutz bestehen

Immer mehr Menschen benötigen orthopädische Maßnahmen, häufig auch für ihre Arbeitsschuhe. Hier können Zurichtungen oder Einlagen bei verschiedenen Problemen wie Fehlstellungen, Fehlbildungen oder schmerzhaften Erkrankungen des Fußes positiv wirken. Und das möglichst in jedem Schuh, der getragen wird – also auch in Sicherheitsschuhen. Da diese strengen Normen unterliegen, muss bei der orthopädischen Veränderung von Fußschutz einiges beachtet werden. Denn sonst drohen Unfälle, Verletzungen und der Verlust des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes. Ich habe für Euch die wichtigsten Fakten zu diesem Thema zusammengestellt.

Einlagen für Arbeitsschuhe
Vorab empfehlen wir in jedem Fall den rechtzeitigen Besuch beim Orthopäden, der den individuellen Bedarf ganz konkret ermittelt und das dazu stets nötige Rezept ausstellt.

Die orthopädische Anpassung von Sicherheitsschuhen ist in den vergangenen Jahren stärker in den Fokus gerückt. Aus gutem Grund, schließlich ist heute schätzungsweise etwa jeder zehnte Beschäftigte auf orthopädische Nachbesserungen angewiesen. Die Arbeitgeber achten mittlerweile verstärkt darauf, dass ihre Mitarbeiter sich wohl fühlen und gesund bleiben. Das wird aufgrund der demografischen Entwicklung auch immer wichtiger, denn die Menschen arbeiten länger und werden mit zunehmendem Alter oft schwerer. Dadurch kann es eher zu Überbelastungen und Fehlstellungen kommen. Wird dies ignoriert, können schmerzhafte Erkrankungen oder auf Dauer gar Fehlbildungen des Fußes die Folge sein.

Vorbeugend und als Beratungsgrundlage bei bestehenden Problemen bieten wir unseren Kunden orthopädische Vermessungen an. Dabei werden die Füße der Beschäftigten direkt im Betrieb mit einem speziellen Scanner vermessen. Anhand der Bilder wird analysiert, ob der Träger beispielsweise Platt-, Senk- oder Spreizfüße hat oder etwa unter Druckstellen leidet, die genau lokalisiert werden müssen.

Ist ein Problem erkannt, können gezielt Gegenmaßnahmen getroffen werden. Um Fehlstellungen entgegenzuwirken und Schmerzen zu minimieren, helfen oft bereits orthopädische Einlagen. In anderen Fällen sind Abrollhilfen oder Erhöhungen ratsam, die der Orthopädie-Schuhtechniker entsprechend zurichtet. Dadurch können beispielsweise Beinlängenunterschiede ausgeglichen und dadurch hervorgerufene Folgeschäden vermieden werden.

Vorab empfehlen wir in jedem Fall den rechtzeitigen Besuch beim Orthopäden, der den individuellen Bedarf ganz konkret ermittelt und das dazu stets nötige Rezept ausstellt. Beschäftigte sollten hier nicht zögern, denn schließlich verbringen sie täglich viele Stunden in ihren Sicherheitsschuhen. Unternehmen sie nichts, verschlimmern sich die Symptome in den meisten Fällen. Anhaltende Schmerzen können die Folge sein; es kommt zu Fehlzeiten und mitunter droht sogar die Berufsunfähigkeit. Daher sollte sich rechtzeitig um Fußschutz mit hohem Tragekomfort gekümmert werden – einschließlich der Überlegung, welche Anpassungen erforderlich sind.

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Warum man eine größere Schuh-Vielfalt nicht nur besitzen, sondern auch tragen sollte

Wer tagtäglich seine bequemen Loafers trägt oder die robusten Schnürschuhe oder stets die Lieblings-Sneakers, der tut sich damit keinen Gefallen. Allzuviel Routine bei der Alltagsschuh-Wahl kann unliebsame Folgen haben.

Welche Konsequenzen hat es, wenn man sich täglich dieselben Schuhe bindet? Es leuchtet ein, dass man damit Bänder, Knochen und Muskeln einseitig belastet. Das führt zu Spannungen, Reizungen, Übermüdungserscheinungen, zu Ausweichbewegungen, zu ungleichen Belastungen und schließlich zu Beschwerden, die im gesamten Gehapparat bis hin zum Rücken-  und Halsbereich auftreten können. Die beste Lösung ist, verschiedenartigste Schuhe vorrätig zu haben und sie auch tournierend zu tragen. Schön ist, wenn die verschiedenen Schuhe unterschiedliche Absätze haben. Man kann auch, das sei betont, hochhackige Modelle durchaus in Maßen tragen. Statt Flip-Flops kommen besser Sandalen mit Fußbett infrage. Für verschiedene Schuh-Typen sollte man zudem genügend passende Maß-Einlagen vorrätig haben, so dass der Wechsel leicht gelingt. Es ist davon abzuraten, nach längerem Tragen der neuen Einlagen, diese tageweise nicht mehr zu tragen. Dies kann zu schmerzhaften Zuständen und Beeinträchtigungen im Gangapparat führen. Dass die Schuhe nicht zu eng und nicht zu weit sind und wirklich Halt bieten, ist ein weiterer Aspekt, der zu beachten ist.

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Warum Kyboot Schuhe nicht funktionieren und orthopädische Einlagen wirklich helfen

Früher oder später entwickelt der Mensch Fehlstellungen Aufgrund der im Fuß auftretenden hohen Kräfte, die der Fuß beim Gehen leisten muss. Wir stellen die Frage, ob luftgepolsterte Schuhe dem Fuß helfen können und Beschwerden lindern helfen.

Luftfeder Schuh
Sensomotorik findet bei weichen Schuhen nur eingeschränkt statt.

Durch die fehlende Natürlichkeit des Untergrundes in unserer modernen Welt bekommen die Füße zu wenig Informationen, um die Muskulatur entsprechend zu steuern. Geht man auf weichen Untergründen wie Sand, Gras, Schlamm oder Moos (Waldboden) ist zu spüren, dass der Untergrund die Füße wie ein Kissen umschließt, oder einbettet. Ein Fuß hat ca. 60.000 Rezeptoren, die dann auf entsprechende Reize der Untergründe reagieren und die Muskulatur stabilisieren, um aufrecht gehen zu können. In unserem Alltag auf Beton und Asphalt fehlen dem Fuß die natürlichen Umgebungen, um die Reize des Fußes (der Sensomotorik), den Bewegungsabläufen des Gangbildes zuzuordnen. Es entstehen unbemerkt kleine Veränderungen im statischen Segment der Füße, die im Verlauf des Lebens – abhängig von der Belastung – weiter zunehmen und dann als Fehlstatik am Fuß vom Facharzt oder Fachmann erkannt werden. Soweit die Grundlage.

Bei zu weichen und nachgebenden Schuhen wie den luftgefederten Kyboot Schuhen, wird die im Fuß bestehende Fehlstellung noch verstärkt. Besonders die im Anfang der Schrittausführung im inneren Fußgewölbe in der Belastungsphase des Fußes entstehende Fehlstellung wird durch die Nachgiebigkeit von weichen Sohlen verstärkt. Und auch das zu starke Dämpfen und Abfedern der Kräfte des Körpers sind generell nicht gut für die Bewegung, da die Sensomotorik dann verspätet die Reaktion der Muskulatur auslöst. Sensomotorik findet bei weichen Schuhen nur eingeschränkt statt. Eine gesunde Statik, so ist der Mensch von der Natur konstruiert, wird sich immer selbst regulieren. Biomechanisch ist der Bewegungsablauf des aufrechten Gehens von der Natur hervorragend geführt ausgestattet und in seiner Gesamtheit vollkommen. Die beste Dämpfung finden wir in unserem Körper selbst. Durch Gelenke, Bänder, Sehnen und Muskeln, die eine komplexe Einheit der Bewegung bilden, brauchen die Füße keine ausgesprochen funktionelle Dämpfung in den Schuhen.

Eine unkontrollierte Fehlstellung braucht eine regulierte Begrenzung durch Einlagen

Deshalb sollten auch nur bei vorhandenen Problemen oder Fehlstellungen Einlagen zur Unterstützung kontrolliert verordnet und angepasst werden. Eine unkontrollierte Fehlstellung braucht eine regulierte Begrenzung durch Einlagen, damit sich das Krankheitsbild nicht weiter in das Negative entwickelt und die Fehlstellung weiter zu nimmt. Unkontrolliert – ohne am Fuß regulierende Begrenzung durch Einlagen – wird sich das Krankheitsbild weiter ins Negative entwickeln und die vorhandene Fehlstellung wird mit Sicherheit zunehmen.

Darum funktionieren Einlagen

Besonders hilfreich sind Aktiveinlagen mit sensomotorischem Hintergrund, da diese, wie beim natürlichen Gehen, mit bestimmten Druck den Fuß mobilisieren, damit die Muskulatur gezielt aktiviert wird. Nur in einer Auswertung des persönlichen Fußprofils, mit Abstimmung der vorhandenen Problematik, sollten Veränderungen an der statischen Bewegung vorgenommen werden. Biomechanische und logische Bewegungsabläufe müssen in ihrer Gesamtheit der Problematik gesehen und individuell behandelt werden. Dazu dient den Fachleuten wie Orthopäden und Technikern ihre spezielle Ausbildung. Sie sind es, die mit ihrem handwerklichen Können im Interesse der Gesellschaft zeitgemäße Lösungen anbieten. Massenprodukte wie Kyboot Schuhe, die durch gezielt aggressive Werbeversprechen auffallen und vorgeben, jegliche Fußprobleme beheben zu können, sollten mit Vorsicht eingesetzt werden. 

Um Menschen mit Fußproblemen zu helfen, haben sich Fachleute in unserer Gesellschaft wie Ärzte und Facharbeiter etabliert, sie verbessern Wohlbefinden und Gesundheitszustand. Über die einzelnen Vorgehensweisen und Ansichten von Versorgungen lässt sich sicherlich diskutieren. Grundsätzlich haben die meisten der im Versorgungsnetz befindlichen Fachleute ihre Berechtigung und Anerkennung, solange sie im Interesse des Patienten handeln. Offenbar zweifelt Kyboot Schuhe die gewachsenen Strukturen sowie den erfolgreichen Einsatz der Einlagentechnik an und warnt vor Einlagen und deren selbst interpretierten Folgen. Siehe Video. Fachärzten und Versorgern werden kriminellen Absichten unterstellt, sie werden öffentlich an den Pranger gestellt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Verantwortlichen eine Vorstellung davon haben, was die Basis der Fachleute leisten. Heute und auch zukünftig zum Wohl der Betroffenen.

Marktstrategisches Ziel

Die Art von Darstellung der Firma Kyboots folgt einem marktstrategischen Ziel. Der Weg, allein seine Schuhe als Allheilmittel zu propagieren, scheint mir in höchstem Maß unsolide. Seit 40 Jahren arbeite ich im Bereich der orthopädischen Herstellung von Einlagen. Ich habe mit meinem Wissen als Meister tausenden Menschen mit Fußproblemen helfen können. Die Entwicklung meines Einlagensystems hat von der Planung bis zur Umsetzung Jahre gedauert hat. Das System ist in seiner Wirkung einzigartig und hat mir persönlich alle meine Erfahrungen abverlangt. Mit meiner heutigen Erfahrung weiß ich, dass meine Einlagen langfristig erfolgreich sind. Meine Entwicklungen sind nachhaltig und helfen den Menschen wirklich.

Autor: Peter Hartung, Orthopädie-Schuh-Meister und Gründer von 4Point-Maßeinlagen in Hamburg Bergedorf.