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Was sind die Vorzüge einer sensomotorischen Einlage in Arbeits- und Sicherheitsschuhen?

Wenn es um Arbeitsschuhe geht, denken die meisten Menschen wahrscheinlich an Schutz vor Verletzungen und Stabilität. Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass eine sensomotorische Einlage in Arbeitsschuhen noch viele weitere Vorteile bietet.

Mehr Leistung, mehr Stabilität

Eine sensomotorische Einlage ist eine speziell angefertigte Einlage, die so konzipiert ist, dass sie die Sensomotorik des Fußes unterstützt. Die Sensomotorik bezieht sich auf die Interaktion zwischen dem Nervensystem und den Muskeln und Sehnen im Fuß, die für die Steuerung der Bewegungen und des Gleichgewichts verantwortlich sind.

Hier sind die wichtigsten und spürbarsten Vorzüge einer sensomotorischen Einlage in Arbeits- und Sicherheitsschuhen:

 

 

  1. Verbessert das Gleichgewicht und die Stabilität: Eine sensomotorische Einlage verbessert das Gleichgewicht und die Stabilität, indem sie die Sensomotorik des Fußes unterstützt. Dies ist besonders wichtig, wenn man auf unebenem oder rutschigem Gelände arbeitet.
  2. Reduziert das Verletzungsrisiko: Eine sensomotorische Einlage kann dazu beitragen, das Verletzungsrisiko zu reduzieren, indem sie die Stabilität und das Gleichgewicht verbessert. Eine bessere Kontrolle über den Fuß kann auch dazu beitragen, Stürze und Verdrehungen zu vermeiden.

  3. Reduziert die Ermüdung: Eine sensomotorische Einlage kann dazu beitragen, die Ermüdung der Füße und Beine zu reduzieren, indem sie die Muskeln im Fuß und Bein aktiviert und unterstützt. Dadurch wird auch die Durchblutung verbessert, was wiederum dazu beitragen kann, Schmerzen und Müdigkeit zu reduzieren.

  4. Verbessert die Körperhaltung: Eine sensomotorische Einlage kann dazu beitragen, die Körperhaltung zu verbessern, indem sie die Muskeln im Fuß und Bein aktiviert und unterstützt. Eine bessere Körperhaltung kann dazu beitragen, Rückenschmerzen und andere Haltungsprobleme zu reduzieren.

  5. Erhöht die Leistungsfähigkeit: Eine sensomotorische Einlage kann dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, indem sie die Sensomotorik des Fußes unterstützt und die Muskeln aktiviert. Eine bessere Kontrolle über den Fuß kann auch dazu beitragen, die Geschwindigkeit und Agilität zu verbessern.

Insgesamt gibt es viele gute Gründe, eine sensomotorische Einlage in Arbeits- und Sicherheitsschuhen zu verwenden. Sie kann dazu beitragen, das Verletzungsrisiko zu reduzieren, die Stabilität und das Gleichgewicht zu verbessern, die Ermüdung zu reduzieren, die Körperhaltung zu verbessern und die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Wenn Sie also in einem Beruf arbeiten, der viel stehende oder laufende Arbeit erfordert, könnte eine sensomotorische Einlage in Ihren Schuhen genau das sein, was Sie brauchen, um sich wohl und sicher zu fühlen.

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„Wann welche Einlagen sinnvoll sind“

In DIE WELT lesen wir: „Millionen Deutsche bekommen Jahr für Jahr Einlagen für ihre Schuhe verschrieben, um Schmerzen zu mindern. Mal aktive, mal passive Einlagen. Doch nicht immer ist das sinnvoll. Prof. Dr. Stefan Sesselmann, Experte für Sensomotorik, klärt auf.“ Weiter heisst es hier:

4Point-Einlagen mit Federn
Forschen zu Einlagen und Sensomotorik

„Sinn und Unsinn, Nutzen und Wirksamkeit orthopädischer Einlagen sind ein viel diskutiertes Thema. Sicher ist: Sie können für mehr Beweglichkeit und weniger Schmerzen sorgen. Sie können aber auch falsch eingesetzt werden oder überflüssig sein. Einer, der sich mit dem Thema bestens auskennt, ist Professor Dr. Stefan Sesselmann. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, selbst Läufer und Fitnesstrainer, hat an der Ostbayerischen Technischen Hochschule die Professur für „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ inne. Und dort forscht er unter anderem zu Einlagen sowie zum Thema Sensomotorik.
WELT: Herr Sesselmann, rund viereinhalb Millionen Patienten bekamen 2020 Einlagen verschrieben. Was schätzen Sie: Wie oft war das wirklich nötig? …“ Weiterlesen im Originalbeitrag (Paywall)

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Zahle ich selbst oder mein Arbeitgeber für Sicherheitsschuh-Einlagen und wie bekomme ich sie am einfachsten?

In der Regel trägt die Firma die Kosten. Je nachdem, wer für Ihre Einlagen aufkommt, gibt es kleine Unterschiede im Bestellprozess. Diese haben wir weiter hier anschaulich für Sie aufbereitet. Eins ist jedoch immer gleich: Bevor wir Ihre ganz persönlichen Einlagen in Handarbeit fertigen, teilen Sie uns Ihre genauen Schmerzpunkte mit und schicken uns den gelieferten Trittschaumabdruck zurück, damit wir Ihr persönliches Fußprofil erstellen können.

Zertifizierter Arbeitsschuh mit Einlagen
Mehrere Schuhhersteller bieten zertifizierte Schuhe in Kombination mit entsprechenden Einlagen an, die orthopädisch individuell anzupassen sind

Der Hintergrund ist die Europäische DGUV Regel 112-191 über eigene Einlagen in Sicherheitsschuhen: Schuhe für lose Einlagen sind für Personen gedacht, die orthopädische Einlagen tragen müssen und für die daher normale Sicherheits-, Schutz- oder Berufsschuhe nicht geeignet sind. Mehrere Schuhhersteller bieten deshalb zertifizierte Schuhe in Kombination mit entsprechenden Einlagen an, die orthopädisch individuell anzupassen sind. Dies ist der Fall bei unseren sensomotorischen Einlagen, die auf ELTEN Arbeitsschuhe abgestimmt sind.

Die Verwendung anderer als die vom Schuhhersteller angebotenen Schuheinlagen ist unzulässig, weil der Schuh gegenüber dem geprüften Baumuster durch Einlagen verändert wird. Beispielsweise könnte durch solche Einlagen die erforderliche Resthöhe unter der Zehenkappe oder die elektrische Leitfähigkeit beeinträchtigt werden. Wir bieten Ihnen Einlagen für alle Arbeitsbereiche für die entsprechend zertifizierten Schuhe von ELTEN an.

Die Vorgehensweise ist einfach:
–  Kauf der Sicherheitsschuhe mit entsprechender Kennzeichnung
– Gang zum Orthopädieschuhmacher (uns) mit dem vom Orthopäden ausgestelltem Rezept.
–  Der Orthopädieschuhmacher (wir) stellt die Einlagen nach dem Abdruck her.

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Stressfaktor Energiedefizit: Der Fuß läuft so lange, bis er bricht

Ausdauersportler, die ihr Training zu schnell und ohne Plan intensivieren und dabei bestimmte Stoffwechsel-Prozesse nicht beachten, laufen Gefahr, dass ihr Fuß oder andere Strukturen einen Bruch erleiden. Die sogenannte „Stressfraktur“ gibt es vor allem an der unteren aber auch an der oberen Extremität. Welche Ursachen zugrunde liegen, wer betroffen ist und wie man Abhilfe schaffen kann, darüber diskutierten Sportorthopäden und Wissenschaftler vom 26. bis 28. August auf dem Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie.

Sportschuh neben 4Point Einlage
Mit Einlagen, Bandagen und Orthesen können Fehlstellungen und Fehlbelastungen behandelt und die mechanische Belastung optimiert werden.

Stressfrakturen sind typische Überlastungsschäden und entstehen aus einem Missverhältnis von Belastung und Belastbarkeit, meist in Ausdauer-Sportarten wie dem Laufsport (Gehen, Duathlon, Triathlon, Marathon). Häufig ist an der unteren Extremität der Mittelfußknochen betroffen. Es kann aber auch zur Stressreaktion des Beckens und des Oberschenkel-Halses kommen. PD Dr. Casper Grim, Sportorthopäde und Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Sportmedizin am Klinikum Osnabrück: „Gerade auch Freizeitsportler sind gefährdet, wenn sie übermäßig ihre Belastung in Umfang, Intensität und Frequenz steigern. Zum Beispiel wenn man das Lauftraining von zwei Mal adhoc auf sieben Mal pro Woche steigert oder statt moderaten Dauerläufen plötzlich viele harte und lange Trainingsintervalle einbaut. Bei Profisportlern sind es eher die vielen Stunden Training pro Tag, die Probleme verursachen. Betroffen können grundsätzlich alle Altersklassen sein, häufiger jedoch Sportler zwischen 20 und 35 Jahren.“

Eine wesentliche Ursache ist das „Relative Energy Deficiency in Sport“ (RED-S), welches den Stoffwechsel aus dem Ruder laufen lässt. Die Zusammensetzung der Ernährung und die Gesamt-Energiezufuhr sind dabei nicht adäquat dem Bedarf angepasst. Viele haben das klassische Bild der ausgemergelten Marathon-Läuferin vor sich und tatsächlich hängt vieles mit dem Hormon-Stoffwechsel, gerade bei Frauen, zusammen. Folgen sind Menstruationsstörungen, Ess-Störungen, eine verminderte Knochendichte. Aber auch Männer können betroffen sein, besonders wenn es wie zum Beispiel im Skispringen oder in Laufdisziplinen von Vorteil ist, leicht zu sein.

Nicht nur der Knochenstoffwechsel ist dann gestört, sondern auch viele andere Organsysteme und -funktionen. So kann auch der Verdauungstrakt betroffen sein, eine vegetative Dysregulation kann sich zeigen, Stimmungsschwankungen von antriebslos bis gereizt sowie immunologische Dysbalancen mit der Folge von vermehrten Infekten sind möglich. „Wenn Sportler in diesem Mix aus falscher Ernährung und unzureichender Energiezufuhr über längere Zeit trainieren, sind Stressfrakturen das mögliche Resultat. Dann gilt es nachzuforschen, warum der Betroffene dieses Defizit hat, ob hormonelle Erkrankungen eventuell zugrunde liegen, wie z.B. eine Parathormon-Stoffwechselstörung. Denn auch ein funktionierender Kalzium-Haushalt ist lebenswichtig für den Knochen“, so Grim.

Jeder betroffene Sportler sollte sich zuerst mit einem Sportorthopäden zusammensetzen. Dieser arbeitet dann interdisziplinär bei Bedarf mit Gynäkologen, Orthopädie-Schuhtechnikern, Ernährungswissenschaftlern und anderen Experten zusammen. Eine mechanische Achsabweichung ist manchmal der Grund, der erst bei vermehrtem Training zum Tragen kommt. Der klassische Mittelfuß-Bruch wird auch gerne „Marsch-Fraktur“ genannt (Militär), aber auch Schienbein und Fußwurzelknochen können Stressfrakturen erleiden.

Mit Einlagen, Bandagen und Orthesen können Fehlstellungen und Fehlbelastungen behandelt und die mechanische Belastung optimiert werden. Die ausgewogene Energiezufuhr und das sinnvoll aufgebaute Training können den Betroffenen bei RED-S helfen auch nach Ausheilung des Bruches ihren Sport wieder auszuüben.

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Untendrunter: Der Durchtrittschutz

Unter manch Sicherheitsschuh-Einlagen liegt ein Geheimnis verborgen: Der Durchtrittschutz wird entweder durch eine Stahlzwischensohle oder eine textile Zwischensohle erreicht. In Sicherheitsschuhen der Schutzklassen S1P und S3 verwendet ELTEN sowohl einen Durchtrittschutz aus Metall als auch einen aus Textil. Beide Ausführungen erfüllen die Zusatzanforderungen des Durchtrittschutzes nach der Norm EN ISO 20344/5.

Spitzes wie ein Nagel wird an der Metallsohle abgeleitet und umgebogen
Bei der Arbeit mit dünnen Nägeln und schneidenden Gegenständen ist ein Durchtrittschutz aus Metall zu empfehlen, z.B. auf dem Bau. Stahlzwischensohlen werden weniger durch die Form des Gegenstandes (z.B. Durchmesser, Geometrie) oder Gefahr (z.B. Schärfe) beeinträchtigt. Auf der Baustelle herumliegende Nägel oder andere spitze Gegenstände werden an der Stahlsohle abgeleitet und umgebogen. Gerade in unseren robusten Sicherheitsstiefeln wie dem RENZO Mid ESD S3 verwenden wir deshalb Zwischensohlen aus Edelstahl. Jedoch gibt es auch Einsatzbereiche, in denen Metalleinlagen ungeeignet sind und die Arbeitsabläufe behindern – z.B. an Flughäfen oder im Bereich von Sicherheitsschleusen mit Metalldetektoren. Auch in Industriehallen oder Werkstätten fühlen sich textile Zwischensohlen wohler. Oftmals findet man sie auch im Behördeneinsatz wieder, da die Schuhe für solche Tätigkeiten sehr flexibel sein müssen.

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Was besagt die DGUV REGEL 112-191 für Arbeits- und Sicherheitsschuhe?

Nach der Fusion von Berufsgenossenschaften und öffentlichen Unfallversicherungsträgern hatte die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung eine Vereinheitlichung und Umbenennung der Schriftenwerke vorgenommen. Die Berufsgenossenschaftliche Regel (BGR) 191 heißt seit 2014 DGUV Regel 112-191.

Wichtig: Das Thema orthopädische Anpassung

Die DGUV Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit dienen der Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren. Die DGUV Regel 112-191 beschäftigt sich mit der Benutzung von Fuß- und Knieschutz.
Im Januar 2007 war eine Änderung der Richtlinie BGR 191 in Kraft getreten. Sie besagt, dass bei jeder orthopädischen Anpassung von Sicherheitsschuhen geprüft werden muss, ob diese weiterhin den Anforderungen der Norm EN ISO 20345 gemäß Zertifikat entsprechen. Diese Prüfung muss durch ein offizielles Prüfinstitut durchgeführt werden, welches anschließend eine EG-Bau­muster­prüf­bescheini­gung ausstellt. Die Kosten für eine solche Prüfung sind erheblich, sodass es wirtschaftlich nicht tragbar ist, diese individuell für jede angefragte orthopädische Änderung und jedes einzelne Paar Schuhe durchzuführen. Um der Nachfrage nach orthopädischen Anpassungen dennoch gerecht zu werden, bietet die ELTEN GmbH für die häufigsten orthopädischen Problemstellungen ein umfangreiches Sortiment von Sicherheitsschuhen an, die dafür im Vorfeld zertifiziert wurden.

Auch für den österreichischen Markt ist ELTEN bestens aufgestellt. Laut der ÖNorm Z 1259 gelten im Bereich orthopädischer Fußschutz dieselben Regeln wie in Deutschland mit zwei Ausnahmen. Die Schuhe müssen zwingend den Rutschhemmungswert SRC gemäß EN ISO 20345 erreichen und es dürfen keine ¾-Einlagen verwendet werden. In den Übersichten am Ende dieses Heftes können Sie erkennen, ob ein Schuh auch gemäß ÖNorm verändert werden darf.

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Wofür gute Dämpfung bei Arbeitsschuhen so wichtig ist

Etwa 21 Prozent aller Fälle von Berufsunfähigkeit gehen auf Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats, etwa auf Rückenleiden, zurück. Wer täglich auf harten Untergründen wie Industrieböden unterwegs ist, weiß, welche Belastungen für Knie, Nacken und Rücken wirken. Die Relevanz dämpfender Schuh-Eigenschaften können wir deshalb nicht genug betonen.

Die Dämpfungseigenschaften im Auge behalten

Im Blog von ELTEN lesen wir: „Viele Beschäftigte, etwa in der Industrie und im produzierenden Gewerbe, laufen bei ihrer Tätigkeit mehrere Kilometer täglich. Das ermüdet die Füße – und kann unangenehme Folgen haben. „Im Gegensatz zu einem Arbeitsplatz im Büro mit überwiegend sitzender Tätigkeit kommt es in den meisten Bereichen der Industrieproduktion durch permanentes Stehen und Gehen, aber auch Knien über viele Stunden zu erhöhten Belastungen von Fuß, Knie und Hüfte. Auch und gerade der Rücken ist betroffen“, hat uns Stefan Tintrup erklärt“ und zitiert damit einen Orthopädie-Schuhmacher.

Es sind nicht nur die Blasen und Druckstellen, Nacken- und Rückenschmerzen, die den Arbeitsalltag erschweren. Auch chronische Fehlhaltung durch lange Arbeitstage auf den Beinen und falsches Schuhwerk. Erschwerend hinzu komme der steigende Altersdurchschnitt, aber auch das zunehmende Gewicht der Mitarbeiter – über 50 Prozent der Erwachsenen seien mittlerweile übergewichtig, lesen wir. Deswegen sollten entsprechende Maßnahmen getroffen werden, um den Gesundheitsproblemen effektiv vorzubeugen.

Auch wir empfehlen dringend ein ganzheitliches Schuhkonzept, das – neben individueller Passform und ebensolchen Einlagen – vor allem auch die richtige Dämpfung berücksichtigt: Gerade in der Industrie muss der überwiegend harte Fußboden bedacht werden, der in der Regel keine stoßabsorbierenden Eigenschaften besitzt. Hier ist eine gute Dämpfung durch den Arbeitsschuh unbedingt erforderlich.

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Gelesen: „Einlagen und Schuhe gegen Fußschmerzen“

Beim SWR lesen wir: „Schmerzende Füße – darunter leiden zwei Drittel der Menschen im Laufe ihres Lebens. Gute Schuhe und Einlagen für die Schuhe können oft helfen, die Schmerzen zu lindern.“ Weiter heisst es dort:

Mann läuft Barfuß am Strand
Einlagen unterstützen die natürliche Funktionsweise des Fußes

„Oft stecken hinter Fußschmerzen Fehlstellungen. Dann helfen orthopädische Einlagen. Aber auch Sie selbst können zuhause einiges bei schmerzenden Füßen tun… “ und weiter: „Bei spitzen Pumps mit Absätzen kann sich der große Zeh über den mittleren schieben. Der gefürchtete Hallux Valgus mit Schmerzen und Gelenkentzündungen entsteht. Außerdem verändert die Steilstellung die Statik im Körper und führt zur erhöhten Gelenkabnutzung in Knie, Hüfte und Rücken. Aber auch ein eleganter Halbschuh aus Leder hat Nachteile. Die dünne harte Sohle dämpft kaum. Er ist oft steif. Verspannungen in Hüfte und Nacken können daher rühren.“ Weiter heisst es: “ In vielen Fällen können Fußschmerzen durch das tägliche Tragen von orthopädischen Einlagen gelindert oder sogar komplett therapiert werden. Einlagen unterstützen die natürliche Funktionsweise des Fußes und können helfen, schmerzhafte Entzündungen zu vermeiden.Orthopäische Einlagen sollten immer individuell angepasst werden. Der Orthopädie-Schuhtechniker untersucht die Füße zunächst manuell. Eine besonders zuverlässige Methode ist die Analyse der Laufbewegung und eine elektronische Messung der Belastungs- und Druckverteilung. Dazu stellt sich der Patient auf eine Plattform, die eine millimetergenaue Messung der Fußstellung und der wirkenden Fußdruckkräfte vornimmt – sowohl statisch, beim Stehen, als auch dynamisch, beim Gehen bzw. Laufen. Drucksensoren erfassen diese …“ Weiterlesen im Originalbeitrag

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Was bedeutet „sensomotorisch“ bei einer Arbeitsschuh-Einlage?

Der Fuß richtet sich auf und dieses hat Einfluss auf die gesamte Statik

Sensomotorik ist das Zusammenspiel von sensorischen und motorischen Leistungen im Schuh.

Dieser wenig genannte Begriff beschreibt die Steuerung und Kontrolle der Bewegung von Lebewesen im Zusammenspiel mit Sinnesrückmeldung. Wir bewegen durch Anspannung und Entspannung unsere Muskulatur, damit wir unseren Körper im aufrechten Gang fortbewegen können. Dazu benutzt der Körper spezielle Sensoren (Rezeptoren) besonders im Fuß. Über diese Rezeptoren orientieren sich die Füße. Auf unterschiedlichen, natürlichen Untergründen bekommt der Fuß genug Information und Reize um die Muskulatur zu stärken und sich dadurch aufzurichten. Derzeit erleben unsere Füße aber meist nur Asphalt und Beton, hart und einseitig. Gerade auch im Arbeitsumfeld.

In unseren Einlagen werden bestimmte Punkte nach Maß eingestellt, damit es zu einer höheren Aktivierung der Rezeptoren in der plantaren Ebene des Fußes kommt und die Sensomotorik aktiviert wird. Dadurch bekommt der Fuß mit den Einlagen im Schuh Informationen wie beim Barfußlaufen am Strand. Der Fuß richtet sich auf und dieses hat Einfluss auf die gesamte Statik des Körpers. Sie erst macht sicheres und ermüdungsfreies Arbeiten auf herausforderndem Terrain möglich

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Was „Einlegesohlen“ oder dünne „Einlagen“ aus dem Drogeriemarkt bringen

Einlegesohlen oder „Einlagen“ aus dem Drogeriemarkt oder dem Onlinehandel sollen den Fuß entlasten und stabilisieren. Können sie das? Der NDR hat getestet

Mitnahme-Artikel wirken unspezifisch. Wirkung zweifelhaft. (Foto: Scholl)

Immer wieder liest man auf Verpackung die Versprechen der Hersteller, ihre Schuheinlagen könnten Beschwerden an Fußgelenken, Knie und Rücken vorbeugen. Im Spontankauf wandern solch Mitnahmeartikel schnell im Einkaufswagen, kosten die auf Maß gefertigten Einlagen vom Orthopädiemeister in der Regel doch um die 100 Euro. In einer Stichprobe vergleicht die Redaktion “Markt“ den Tragekomfort von drei Paar Einlegesohlen aus dem Drogeriemarkt. Fazit: 

„Bei Einlegesohlen aus dem Drogeriemarkt ist die Anordnung der Polster und Gelpads in der Regel zu unspezifisch, um den Fuß immer an der richtigen Stelle zu unterstützen”

Heißt: Bei Preisen um 17 Euro bleibt eine orthopädisch sinnvolle Wirkung aus. Logisch. Beim Einsatz in Arbeitsschuhen und Sicherheitsschuhen kommen versicherungsrechtliche Haftungsfragen bei Unfällen hinzu. Hier sind sie absolut tabu.

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