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Gelesen im Focus: „Bei Fuß-, Knie- und Hüftproblemen – klassische Einlegesohlen schaden sogar – Orthopäde erklärt, was wirklich hilft“

In diesem Artikel im Focus wird deutlich darauf hingewiesen, dass klassische Schaumstoff-Einlagen nicht erste Wahl sein können, daß sie sogar schaden. Die sensomotorischen sind die Lösung, weil sie stützen und den Gangapparat aktivieren und trainieren. Wir freuen uns, dass dies so deutlich klargestellt wird. Wir lesen: 

„Rund 60 Prozent der Jugendlichen haben Fußfehlstellungen, dabei nimmt die Anzahl sogar zu. Ursache ist einerseits das veränderte Freizeitverhalten der Kinder, Stichwort Youtube statt Sportverein, andererseits „der falsche Ehrgeiz der Eltern, ihre Kinder möglichst früh zum Laufen zu bringen und deshalb die Füßchen schon früh in Schuhe zu stecken,“ berichtet Martin Marianowicz, Orthopäde und Vorsitzender der Abteilung Deutschland und Osteuropa des „World Institute of Pain“.

Fußprobleme können sich bis in die Halswirbelsäule auswirken

Die Folgen sind häufig Senk-Knick-Spreizfüße (umgangssprachlich Plattfüße), Hohlfuß und andere Fehlstellungen. Unbehandelt kann es dadurch zu weiteren Problemen kommen, „denn letztlich darf der Fuß nicht einzeln betrachtet werden, sondern ist die Basis einer Wirkungskette, die über Knie, Hüften und Lendenwirbel bis zum Kopf reicht“, erklärt der Experte…“

weiter zum Grund:

„„Klassische Einlagen, wie man sie kennt, wirken in der Regel auch nur passiv stützend und werden längerfristig die Fußmuskulatur eher schwächen“, warnt Martin Marianowicz. Letztendlich kann der Fuß von dieser passiven Unterstützung abhängig werden und ohne das Hilfsmittel schmerzt der Fuß. „Das ist wie mit den Stützmiedern für den Rücken“, vergleicht er. Außer nach schweren Operationen oder Brüchen seien sie wenig ratsam, weil sie den Rücken schwächen und obendrein viel kosten würden…“

weiter zur Lösung:

„Eine Alternative zu diesen passiven Hilfsmitteln ist eine neue Generation von Einlegesohlen, die sogenannten sensomotorischen oder propriozeptiven Einlagen, die den Fuß aktivieren. Diese speziellen Einlegesohlen werden sorgfältig nach der individuellen Situation angefertigt. Dazu ist eine Ganganalyse und die Messung der Druckverteilung auf den Fuß wichtig.

Die Sohlen sind weich und bestehen aus unterschiedlich großen Druckpolstern (Poletten). „Die Einlagen aktivieren oder hemmen auf diese Weise Muskelgruppen mit Über- oder Unterfunktion, so dass der Bewegungsapparat eine neue, physiologische Bewegungsstrategie erarbeiten muss“, erklärt der Orthopäde. Das gezielte Setzen von Reizen verändere also die Stütz- und Zielmotorik..“

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Können Einlagen, die online vertrieben werden, gesundheitliche Schäden verursachen?

Online bestellte Einlagen sollen gesundheitlich bedenklich sein. Diese Auffassung vertritt die medizinische Fachgesellschaft und sie hat sich klar gegen eine Onlineversorgung ausgesprochen. Pressemitteilung hier lesen. Als Grundlage des Unmutes dient der von der Barmer Krankenkasse mit Craftsoles (Firma Mevo) geschlossene Vertrag in der Produktgruppe 08 Einlagen- Onlineversorgung. Hier eine Entgegnung von Peter Hartung, Gründer von 4PointEinlagen und Betreiber dieser Seite:

Einlagen neben Schuhen auf einem Tisch
Wir haben dazu eine ganz eigene Auffassung – aus Erfahrung

„Es ist ein Schreiben an die Krankenkassen Barmer, Tkk und den Spitzenverband der Krankenkassen (GKV) verfasst worden, der von vielen hochdotierten Gesellschaften, Professoren, Doktoren und Präsidenten unterschrieben wurde, sich gegen die Onlineversorgung zu stellen. In der Ausführung wird beschrieben, was alles passieren könnte, wenn keine fachliche und persönliche Betreuung vor Ort gewährleistet wird. Des bestünde die Angst, dass Risse und Rupturen der Sehnen oder weitere Gesundheitsschädigungen aufgrund unsachgemäßer Einlagen entstehen.

Da ich seit 2018 erfolgreich einen Onlinehandel in der Fertigung von Einlagen nach Maß betreibe, und als Orthopädieschuhmacher Meister in Hamburg persönlich Einlagen anmesse und abgebe, habe ich schon viele Erfahrungen gesammelt und möchte deshalb meine Meinung zu dieser Thematik hier mitteilen. Meine Onlinekunden sind zu 99% zufrieden und haben die Möglichkeit bei nicht gefallen, die Einlage zurück zu schicken und das Geld erstattet zu bekommen. Sie bekommen einen Trittschaum zugeschickt und einen ausführlichen Fragebogen. Im Moment sind das alles noch Selbstzahler. Warum sollten gesetzlich Versicherte mit einem vom Arzt/ Orthopäden ausgefüllten Rezept, wo Diagnosen und Hinweise ersichtlich sind, die zudem noch einen Fragebogen mit individuellen Schmerzpunkten und Beschwerden ausfüllen, nicht gut versorgt werden?

Als es noch keinen Trittschaum oder Scanner gab, haben wir die Abdrücke immer nach Blauabdruck- 2 D Darstellung gefertigt. Es gibt im Internet unterschiedliche Hersteller, die Einlagen im Onlinebereich anbieten und vertreiben und man kann kein negatives Pauschalurteil  über diese abgeben. Meiner Meinung nach sind mangelnde Versorgungen und Einstellungen mit billigen Einlagen nach Maß auch ein Problem in der vor Ort Versorgung. Es steckt immer eine Person dahinter, die die Einstellungen nicht fachgerecht und damit mangelhaft umsetzt. Ich betreibe meinen seit 100 Jahren bestehenden Handwerksbetrieb sehr gewissenhaft und möchte trotzdem in der modernen, digitalen Welt weiterkommen und mithalten, weshalb ich an den Einlagen- Onlinehandel glaube.

Die von mir entwickelten Einlagen sind nicht mit den Standardeinlagen vergleichbar, die es auf dem Markt gibt. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung mit der Versorgung von Patienten, habe ich 2015 neue und eigene Formen entwickelt, die aktiv in die plantare Ebene der Rückfußes arbeiten, um diesen zu stabilisieren. Die Wirkung dieser aktivierenden Einlagentechnik setzt neue Maßstäbe in der Versorgung von Statik und Fußproblemen, gegenüber den am Markt passiven Einlagen. In den letzten 6 Jahren habe ich so viel positives Feedback von meinen Kunden vor Ort, als auch von den Onlinekunden, bezüglich der Qualität und Wirksamkeit meiner Einlagen erhalten, dass ich von meinen Produkten absolut überzeugt bin. Die Funktion und der Nutzen steht bei meinen Einlagen im Vordergrund.

Darum kann ich nicht verstehen, dass die Handwerkskammer und die Politik den digitalen Wandel fordern, jetzt aber von den Verbänden der Onlinehandel angegriffen wird. Ich frage mich:

  • Sollen alte Traditionen oder Besitzstandwahrung die neuen Formen des digitalen Zeitalters ausbremsen?
  • Ist Angst und Druck der Verbände in dieser Form, nicht der größte Killer von Leistung und Fortschritt?
  • Haben sich die Herren gedanklich mit der Zukunft der Versorgung auseinandergesetzt?

Sehen wir in die Zukunft, dann müssen neue Konzepte für die Versorgung von Patienten bereitgestellt werden, die effizienter und leistungsfähiger sind als nur die vor Ort Versorgung. Ich bin überzeugt, dass der bevorstehende Facharbeitermangel und steigende Bedarf an Maßeinlagen durch die auf Einlagen spezialisierten Betriebe online aufgefangen werden könnte. Ich sehe eine von den Krankenkassen akzeptierten Onlineversorgung als Zusatz zur bestehenden Versorgung im örtlichen Bereich.

Da die Krankenkassen den Versorgungsauftrag ortsnahe gegenüber den Versicherten erfüllen muss und schon heute viele Lücken in der Versorgung der Maßeinlagen entstanden sind, sollte der Patient die Möglichkeit haben, sich auch für eine Onlineversorgung zu entscheiden“

Peter Hartung, Hamburg-Bergedorf, 31.8.’21


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Gelesen: „Schmerzende Füße – Hallux valgus und Fersensporn mit Homöopathie lindern“

Damen Schuhe mit 4Point-Einlagen
Hilfe kommt aus der Homöopathie, einfach lindernde Wirkung austesten

Wir lesen staunend im Liebenswert-Magazin „Ärzte raten vor allem in schweren Fällen zur Operation. Konservative Behandlungen mit Einlagen und mit Physiotherapie sind oft möglich. Doch Schmerzen bleiben das Problem: Jeder Schritt wird zur Überwindung. Schmerzmittel wiederum belasten den Körper, speziell den Magen. Hilfe kommt aus der Homöopathie“ Weiter heisst es hierzu:

„Heilpraktiker:innen raten zu Hekla lava D6. Das Präparat lindert Beschwerden auf sanfte Art und Weise. Hinter Hekla lava verbirgt sich eine homöopathische Zubereitung aus Lava beziehungsweise Schlacke des Vulkans Hekla im Süden Islands. Was steckt dahinter? Bereits 1869 hatte derLondoner Arzt James John Garth Wilkinson (3. Juni 1812 bis 18. Oktober1899) in Erfahrung gebracht, dass Weidetiere am Hang des Vulkans vermehrt Knochenauswüchse zeigten. Sie hatten wohl zusammen mit ihrem Futter etwas mineralisches Material gefressen. Das gab den Anstoß für eine homöopathische Behandlung. Nach dem Ähnlichkeitsprinzip wird in der Homöopathie Gleiches mit Gleichem behandelt. Heilpraktiker:innen potenzierte Zubereitungen gegen Knochenauswüchse oder Entzündungen der Knochenhaut ein. Seit mehr als 100 Jahren ist Hekla lava ein fester Bestandteil der Homöopathie. Vermutlich hilft die Zubereitung dem Körper dabei, Entzündungen selbst in den Griff zu bekommen. Solche Reaktionen sind ein möglicher Grund für Schmerzen, vor allem beim Fersensporn“ Im Original weiterlesen und sich selbst ein Bild machen.

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Stressfaktor Energiedefizit: Der Fuß läuft so lange, bis er bricht

Sportschuh neben 4Point Einlage
Mit Einlagen, Bandagen und Orthesen können Fehlstellungen und Fehlbelastungen behandelt und die mechanische Belastung optimiert werden.

Ausdauersportler, die ihr Training zu schnell und ohne Plan intensivieren und dabei bestimmte Stoffwechsel-Prozesse nicht beachten, laufen Gefahr, dass ihr Fuß oder andere Strukturen einen Bruch erleiden. Die sogenannte „Stressfraktur“ gibt es vor allem an der unteren aber auch an der oberen Extremität. Welche Ursachen zugrunde liegen, wer betroffen ist und wie man Abhilfe schaffen kann, darüber diskutierten Sportorthopäden und Wissenschaftler vom 26. bis 28. August auf dem Zeulenrodaer Kongress für Orthopädie und Sportorthopädie.

Stressfrakturen sind typische Überlastungsschäden und entstehen aus einem Missverhältnis von Belastung und Belastbarkeit, meist in Ausdauer-Sportarten wie dem Laufsport (Gehen, Duathlon, Triathlon, Marathon). Häufig ist an der unteren Extremität der Mittelfußknochen betroffen. Es kann aber auch zur Stressreaktion des Beckens und des Oberschenkel-Halses kommen. PD Dr. Casper Grim, Sportorthopäde und Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Sportmedizin am Klinikum Osnabrück: „Gerade auch Freizeitsportler sind gefährdet, wenn sie übermäßig ihre Belastung in Umfang, Intensität und Frequenz steigern. Zum Beispiel wenn man das Lauftraining von zwei Mal adhoc auf sieben Mal pro Woche steigert oder statt moderaten Dauerläufen plötzlich viele harte und lange Trainingsintervalle einbaut. Bei Profisportlern sind es eher die vielen Stunden Training pro Tag, die Probleme verursachen. Betroffen können grundsätzlich alle Altersklassen sein, häufiger jedoch Sportler zwischen 20 und 35 Jahren.“

Eine wesentliche Ursache ist das „Relative Energy Deficiency in Sport“ (RED-S), welches den Stoffwechsel aus dem Ruder laufen lässt. Die Zusammensetzung der Ernährung und die Gesamt-Energiezufuhr sind dabei nicht adäquat dem Bedarf angepasst. Viele haben das klassische Bild der ausgemergelten Marathon-Läuferin vor sich und tatsächlich hängt vieles mit dem Hormon-Stoffwechsel, gerade bei Frauen, zusammen. Folgen sind Menstruationsstörungen, Ess-Störungen, eine verminderte Knochendichte. Aber auch Männer können betroffen sein, besonders wenn es wie zum Beispiel im Skispringen oder in Laufdisziplinen von Vorteil ist, leicht zu sein.

Nicht nur der Knochenstoffwechsel ist dann gestört, sondern auch viele andere Organsysteme und -funktionen. So kann auch der Verdauungstrakt betroffen sein, eine vegetative Dysregulation kann sich zeigen, Stimmungsschwankungen von antriebslos bis gereizt sowie immunologische Dysbalancen mit der Folge von vermehrten Infekten sind möglich. „Wenn Sportler in diesem Mix aus falscher Ernährung und unzureichender Energiezufuhr über längere Zeit trainieren, sind Stressfrakturen das mögliche Resultat. Dann gilt es nachzuforschen, warum der Betroffene dieses Defizit hat, ob hormonelle Erkrankungen eventuell zugrunde liegen, wie z.B. eine Parathormon-Stoffwechselstörung. Denn auch ein funktionierender Kalzium-Haushalt ist lebenswichtig für den Knochen“, so Grim.

Jeder betroffene Sportler sollte sich zuerst mit einem Sportorthopäden zusammensetzen. Dieser arbeitet dann interdisziplinär bei Bedarf mit Gynäkologen, Orthopädie-Schuhtechnikern, Ernährungswissenschaftlern und anderen Experten zusammen. Eine mechanische Achsabweichung ist manchmal der Grund, der erst bei vermehrtem Training zum Tragen kommt. Der klassische Mittelfuß-Bruch wird auch gerne „Marsch-Fraktur“ genannt (Militär), aber auch Schienbein und Fußwurzelknochen können Stressfrakturen erleiden.

Mit Einlagen, Bandagen und Orthesen können Fehlstellungen und Fehlbelastungen behandelt und die mechanische Belastung optimiert werden. Die ausgewogene Energiezufuhr und das sinnvoll aufgebaute Training können den Betroffenen bei RED-S helfen auch nach Ausheilung des Bruches ihren Sport wieder auszuüben.

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Asymmetrische Sohlenkonzepte bei ELTEN

Was die Asymmetrie mit Sicherheitsschuhen zu tun hat …

Einknickunfälle vorbeugen

Wenn man läuft, drehen sich die Füße nach innen. Fachleute sprechen hierbei von Pronation. Ist diese Drehung zu stark, knickt der Fußrand nach innen ein (Überpronation) – dies kann dauerhaft zu Problemen an Bändern, Sehnen und Gelenken führen. Gerade Jogger kennen diese Beschwerden. Aber auch Menschen, die beruflich sehr viel in Bewegung sind, können ein Lied davon singen.

Um einer möglichen Überpronation entgegenzuwirken, hat man bei ELTEN eine neue, asymmetrische Laufsohle entwickelt. Diese ist an der Innensohle leicht hochgezogen – dadurch wird die Abrollbewegung gedämpft, Einknickunfällen vorgebeugt. Motto: Sicherer – dank Asymmetrie. Alle Modelle zeichnen sich durch eine Fersenstabilisierung aus, die zusätzlich vor Stößen  schützt und dem Gang zusätzliche Stabilität verleiht. Wer sich von den Vorzügen der neuen ESYMMETRIC-Serie überzeugen möchte, der findet im ELTEN STORE eine Anlaufstelle.

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Herren Trend: Casual ist King, Klassik ist out

So könnte man die Lage der Schuh Herrenmode am besten beschreiben. So zumindest zu lesen beim Deutschen Schuh Institut

Casual, treckingaffin und tendenziell unisex

„Männer lieben alles, was sportlich-lässig und bequem ist: Chinos, Bermudas, Polo-Hemden, dazu viele Cargo- und Workwear-Elemente. Und welcher Schuh dazu? Natürlich Sneaker. Die sportlichen Styles haben im Herrenbereich auch weiterhin die Nase vorn. Leichtigkeit ist das Thema überhaupt. Hier punkten knallige Farben und Colourblocking im Mix mit Weiß. Knit, Hightech-Materialien aber auch softes Leder treffen auf helle Sohlen, die in der nächsten Saison gern etwas dicker ausfallen dürfen. Hybride Sneaker, also ein Mix aus Business- und Sportschuh werden neben Loafern lässigt zum sommerlichen Anzug getragen“

„Wenn es heißer wird, sind Trekking-Sandalen unersetzlich. Modern interpretierte Pantoletten und chicere, „angezogene“ Leder-Sandalen, die auch mal zur Chino kombiniert werden können, gewinnen nicht zuletzt im Zuge der Klimaerwärmung an Bedeutung. Outdoor-Themen, die Lust auf Natur und die Freude an Bewegung an der frischen Luft sind gesellschaftlich relevante Themen, die auch die Mode beeinflussen. Viele Natur-, Braun- und Grüntöne, Utility Details wie aufgesetzte Taschen, Blousons und Westen mit praktischen Elementen aller Art sind charakteristisch. Und längst nicht mehr nur der Outdoor-Bekleidung vorbehalten. In der Schuhmode spielen Trekking-Sandalen (teilweise verfremdet, aber immer mit funktionellen Details wie Velcro, Schließen, Polster, Profilsohlen) eine wichtige Rolle. Outdoor-taugliche, meist knöchelhohe, weich gepolsterte Sneaker im Light Trekking Look spiegeln die gerade auch von jungen Menschen entdeckte Wanderlust wider. Ein Thema, das auch städtetauglich ist: Stichwort Street Hiking für die ganze Familie“

Es sei anzumerken, dass im Bereich der leichteren Sommerschuhe und im Outdoor- und Sportbereich der Einsatz entsprechender  Einlagen in der Regel kein Problem darstellt und die Bewegungsfreiheit und das Wohlbefinden deutlich vergrößert.

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Von Seads kommen Schuhe aus Meeresplastik

Seads
Warum nicht Schuhe aus dem angespülten Plastikmüll machen? Und welcher Schuh ließe sich besser neu erfinden als Espadrilles?

Seads wurde während eines langen Spaziergangs am Strand nach einer stürmischen Nacht geboren. Zu dieser Zeit dachte Agnes, Gründerin/CEO und selbst mit Schuhgröße 43 unterwegs, darüber nach, eine Schuhlinie für große Füße zu entwickeln. Ein plötzlicher Geistesblitz änderte dieses Konzept komplett:

Warum nicht Schuhe aus dem angespülten Plastikmüll machen? Und welcher Schuh ließe sich besser neu erfinden als Espadrilles? Sonnig, strandig, bequem und an das lebensfrohe Gefühl des Sommers appellierend! Seads wäre ohne die Zusammenarbeit mit einigen Partnern nicht möglich. Sie alle teilen die Vision einer saubereren und gesünderen Welt, indem sie Maßnahmen ergreifen, um Abfall im Meer und auf Deponien zu vermeiden. Jeder der Partner hilft dabei, einen wichtigen Kreislauf innerhalb des  Produktlebenszyklus zu schließen. Die SEAQUAL INITIATIVE ist eine globale Zusammenarbeit, die NGOs, lokale Gemeinden, Fischer, Forschungsinstitute, regionale und nationale Behörden, Marken und Hersteller im Kampf gegen die Plastikverschmutzung vereint.

SEAQUAL arbeitet mit ‚Clean-Ups‘ zusammen, um aus wiedergewonnenem Plastik einen Wert zu schaffen. In Zusammenarbeit mit der Abfallwirtschaft und der Recyclingindustrie wird Meeresmüll in upgecycltes Meeresplastik umgewandelt, welches von Marken und Herstellern zur Herstellung innovativer und nachhaltiger Produkte verwendet wird. Seads hat sich mit RePack zusammengeschlossen, um das wachsende Problem des Plastikmülls im eCommerce anzugehen und schließen damit den zweiten Kreislauf unseres Produktlebenszyklus.

RePack ersetzt Einwegverpackungen durch langlebige Beutel, die bis zu 50 Mal wiederverwendet werden können und gleichzeitig Einwegmaterialien wie Luftpolsterfolie, Plastik und Pappe überflüssig machen. Die wiederverwendbaren Verpackungen von RePack werden aus recyceltem Polypropylen hergestellt, einem starken Material, das am Ende seiner Nutzungsdauer ebenfalls zu 100 % recycelt werden kann. Die letzte Stufe von Seads Kreislaufsystems ist das Upcycling der  Espadrilles am Ende ihrer Nutzungsdauer. Um dies zu erreichen, hat man sich mit Iteratif zusammengetan, Europas erster vollständig zirkulärer Schuhproduktionsplattform. Durch die Zusammenarbeit mit Designern, Herstellern, Materiallieferanten und Recycling-Partnern stellt Iteratif sicher, dass gebrauchten Espadrilles ein neues Leben erhalten und nicht die Umwelt verschmutzen.

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Gehört im Bayerischen Rundfunk. „Richtiges Gehen und Stehen – Ratschläge vom Orthopäden“

In diesem Radiobeitrag des Bayerischen Rundfunks wird deutlich gemacht, wie Fehlbelastungen über die Füße zu massiven Rückenproblemen führen können.

In Radio und TV ist das Thema Fußgesundheit und Einlagen immer wieder ein Thema. Die Beiträge  machen deutlich, wie sehr Fuß und Haltung zusammengehören.

Es sind die Ausgleichsbewegungen, die zu Fehlstellungen über das Becken führen. Bänder überdehnen und das schmerzt. Einlagen bringen hier rasch Linderung, das Gangbild normalisiert sich, die Ausgleichsbewegungen gehen zurück. Der Wert einer sensomotorischen Einlage wird wieder einmal deutlich. Im Original lesen

 
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Trend: Schöne und gesunde Füße durch Square Toes?

Schuhe mit eckigem Vorderschuh gelten als letzter Schrei und zudem als bequem und nützlich. Ist da was dran?

SQAre
Square Toes: Chic

So, als sei es verabredet, haben sich Schuh-Marken auf Square Shops eingeschossen. Ob Pantoletten, Ballerinas, Ankle Boots und Schnürschuhe oder Heeled Mules und Loafer – heute erscheinen viele Damenschuhe in diesem Eck-Design. Dabei ist das Konzept nicht neu. In den 60ern, 70ern kamen sie immer wieder auf die Bühne. Besonders beliebt: niedrige bis mittelhohe Absätze und ein breiter Zehenriemen aus Leder. Luftige Schuhe bekommen von den Designern ein kantiges Update und wirken als Square Toe besonders elegant. Viele entscheiden sich für bequeme Pantoletten oder für minimalistische Schnürsandalen. Doch werden Square Toes den Anforderungen an ein komfortables Schuhwerk auch gerecht? Die Idee dahinter ist stets, dem Vorderfuß Raum zu geben und den Zehen eine luftige Bühne.

Bei aller Freude über die neue Zehenfreiheit per schnellem Online-Einkauf gilt: Immer sollen beide Schuhe anprobiert werden! Es unterscheiden sich der linke und rechte Fuß in ihrer Größe und Form. Nur eine Anprobe von beiden Schuhen bringt Klarheit darüber, ob das Square Toe Schuhpaar tatsächlich optimal passt. Für ein freies Abrollen benötigen die Zehen eines gesunden Menschen mindestens 0,5 Zentimeter Spielraum. Die Problemfüße, wie zum Beispiel Hammerzehen oder Hallux rigidus brauchen noch mehr Platz. Bei der Anprobe ist es daher sinnvoll, explizit auf die Vorderkappe zu achten. Die Kappen sind oft sehr flach zulaufend und können eng werden. Bekanntlich kaufen Frauen häufig ihre Treter nach dem optischen Eindruck und wollen sich wegen Schönheitsidealen für zu kleine Schuhe entscheiden. Spätes Weiten bringt auch bei Square Toes kaum Erfolg.

Auch zu groß bringt Probleme. Wenn der Schuh den Fuß nicht fest umschließt und der Fuß beim Abrollen zu viel Spielraum bekommt, dann scheuern die Schuhe. Dies ist besonders für Menschen mit Fußproblemen ein sehr schmerzhaftes Erlebnis. Aus dem gleichen Grund ist beim Schuhkauf unbedingt auf das Fehlen von möglichen Störquellen wie Nähte und Kanten zu achten. Erfahrung: Fühlt sich eine Kante bereits während der Anprobe verdächtig hart an, wird diese Stelle mit hoher Wahrscheinlich beim Tragen dauerhaft Probleme bereiten. Menschen mit Fußproblemen wie Fersensporn, Hallux, Hammerzehe, Spreiz- und Senkfuß sind oft auf orthopädische Einlagen angewiesen. Es ist deshalb sinnvoll, zur Anprobe die Einlegesohlen mitzubringen. Dann wird das Schuhwerk gleich zusammen mit der Einlegesohle anprobiert und erst in dem Fall gekauft, wenn es sich komfortabel anfühlt. Ist die entsprechende Einlegesohle nicht dabei, dann soll auf jeden Fall im Schuh noch Platz dafür vorhanden sein. Fühlen sich die Stiefeletten, Mokassins oder Sneakers beim Anprobieren bereits etwas knapp an, dann wird das Schuhwerk vermutlich nach dem Einsetzen einer orthopädischen Einlegesohle viel zu eng sein. Es besteht kaum Hoffnung, dass sich der Schuh noch weitet. Vor allem Schuhe aus Textilgewebe lassen sich nur schwer weiten. Aber auch Leder- und Kunstleder Schuhe sind nur mit viel Aufwand und mit mäßiger Aussicht auf Erfolg zu weiten.

Generell: Für den Kauf von neuen Schuhen sollen vor allem Menschen mit Fußbeschwerden etwas mehr Zeit einplanen, denn unbequeme Schuhe sind für die Fußgesundheit und den gesamten Gangappartat schädlich. Folgende Kriterien sollen die richtigen Schuhe erfüllen: Beide Schuhe haben gleich bequem zu sein, die Zehen und Einlegesohlen benötigen extra Freiraum, die Schuhe dürfen weder zu groß noch zu klein ausfallen und atmungsaktive Materialien sind das  A und das O.

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Schuh-Trend: Energie, Exstase und Eleganz – das sind die Farben für Herbst/Winter 2022/23

Das Deutsche Schuh Institut meldet: Für die Schuh-Saison Herbst/Winter 2022/23 prognostizieren die Kreativen von ModEurop eine Neudefinition der Dresscodes. Als Aufbruchstimmung, verbunden mit einer ultimativen Lust auf Party und Exzess, beschreibt ModEurop Creative Director Martin Wuttke den Mood des übernächsten Winters. Diese Einflüsse spiegeln sich auch in den Farben und Materialien für Herbst/Winter 2022/23 wider: Es wird farbenfroh, sexy, glamourös, romantisch und auch weich.

Schuh-Trend
Schuh-Trends für ’22 herausgefiltert: farbenfroh, sexy, glamourös, romantisch und auch weich.

Die hochwertige ModEurop Farbkarte, die von einem exklusiven Kreis professioneller, kompetenter Design- und Fashion-Experten der Schuh- und Lederwarenbranche erstellt wird, findet international Anerkennung. Anlässlich der ModEurop Colour Club Conference standen dem ModEurop Kreativ-Team über 500 Ledermuster internationaler Gerbereien (darunter u.a. aus Italien, Indien und Deutschland) sowie technische Textilien namhafter Unternehmen zur Verfügung. Die ModEurop Creative Directors Martin Wuttke und Uta Riechers-Wuttke prognostizieren neben der anhaltenden Casualisierung eine facettenreiche, fulminante Zelebration des Lebens. Die Mode geht wieder auf die Straße. Begleitet von einer deutlichen Portion Eskapismus werden Heels und Galanterie wieder sichtbar. Party-taugliche Looks signalisieren Lust auf Verführung. Dekoration gewinnt an Bedeutung.

Der Einklang mit der Natur ist beim Thema „Instinctiveness“ der Trendtreiber. Patchwork, Poncho, Fransen und alles Fellige – von zottelig bis ultrasmooth – charakterisieren die „Cottagecore“ Looks des übernächsten Winters. Bei den Materialien lautet die Devise warm und kuschelig: Strick, Cord, Filz und rustikale, borkige Leder dominieren. Die Liebe zur Natur spiegelt sich auch in der Farbstory wider: dunkle Moos- und warme Rot/Braun-Nuancen werden durch lichtes Gelb und Heugrün aufgehellt. Eine frische Dissonanz entsteht durch die Zugabe von Französisch Blau. Getreu dem Motto „Celebration of Life“ manifestiert sich beim Thema „Vividness“ eine positive, Frohsinn versprühende Styling Offensive mit Augenzwinkern und Retro-Einflüssen. Handgestrickte Wollstrümpfe zu Loafermules, Sporttrikots als Design-Vorlage, dazu maximale Beinfreiheit durch Miniröcke und knappe Bermudas, die mit extravaganten Stiefeln, z.B. Overknees kombiniert werden. Auch die Farben und Materialien signalisieren Optimismus: Strahlendes Orange und Rot bilden die Basis, dazu winterliches Petrol, Saphirblau und Olivbraun. Silber sorgt für Leichtigkeit, Almond für den natürlichen Aspekt. Glanz und glatte, narbenfreie Leder bei den Materialien: Metallisches Finish, Gummi, Laminierungen und 3D-Techniken erlauben Kreativität ohne Grenzen. Die Spannweite des Themas „Tenderness“reicht von Nostalgie über eine neue Opulenz bis hin zu maskulinen Interpretationen: einerseits sanfte, fließende Silhouetten für Kleider und hüllige Mäntel; andererseits klare Konturen und maskuline Materialien für Anzüge und Kostüme.

An Fuß und Arm wird es eleganter: Rüschen, Drappierungen aber auch Deko wie Strass und Ketten sorgen für Glamour. Poetisch pathetisch präsentiert sich die Farbwelt: sinnliche Töne werden von Neutral- und Naturtönen flankiert. Licht und Schatten bei Bleigrau und Schneerose; satte Edelsteinfarben unterstreichen die mystische Seite. Barbie Pink hebt die romantisch-pathetische Stimmung in neue Sphären. Softes Nubuk und dezent schimmernde Materialien stehen im Kontrast zu massiven Nieten und Schließen. Das Innovationspotenzial liegt im Kontrast von zart zu hart. Hier ein Video-Interview mit Creative Director Martin Wuttke zu den Trendthemen

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