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Jubiläum: Spannende Suche nach dem Ursprung des Geschäftes von Paul Hast vor 100 Jahren.

Wir planen unser 100 jähriges Firmenbestehen und wollten Gewißheit darüber, ob das Datum der Gründung auch wirklich stimmt.

Am 10.10.1919 wurde der Schuhmacherbetrieb Paul Hast als Gewerbegründung eingetragen.

Dazu sind wir ins Hamburger Staatsarchiv gefahren, wo fast alle Hamburg betreffende Daten, Unterlagen, Akten und Bücher aufbewahrt werden. Dort haben wir die Gewerberegister von Bergedorf und Geesthacht gefunden und uns das Buch der Neuanmeldungen aller Geschäfte und Handwerksbetriebe von 1915-1920 angeguckt. Wie toll war es, dieses riesige, alte Buch mit den dicken, angegilbten Seiten in der Hand zu halten, wo mit Füller in altdeutscher Schrift die Einträge zu lesen waren. Wir guckten viele Seiten an, bis wir tatsächlich den Eintrag vom 10.10.1919 fanden, wo der Schuhmacherbetrieb Paul Hast als Gewerbegründung verewigt war. Mit einem warmen, frohen Gefühl im Bauch, Kopf und im Herzen haben wir die Seiten kopieren lassen. Jetzt steht unser 100-Jahr-Feier nichts mehr im Weg!! Den Link zu unserer Firmenseite nennen wir an dieser Stelle natürlich gern: https://paul-hast.de/home

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Mythos Starker Rücken durch starke Füße, was ist dran?

Unsere Füße, der gesamte Gangapparat, haben einen erheblichen Einfluss auf den Zustand unseres Rückens. Die Füße beeinflussen maßgeblich den Stand und die Körperhaltung.

Worauf der Rücken fußt (Bild: Wikimedia Commons)

Im wahrsten Sinn des Wortes haben die Füße DIE tragende Rolle. So lassen sich Gangbild und Haltung durch das Tragen von Einlagen kurz- und mittelfristig verbessern. Die Fußmuskeln kräftigen sich, das Entstauen der Beine wird nun möglich und das Laufen macht wieder Freude. Die Fußmuskulatur benötigt ein Training wie jede andere Muskulatur im Körper auch. Gehen und Stehen fordert und fördert sie. Schmerzen führen entsprechend dazu, dass man das Gehen vermeidet und die Muskulatur nicht mehr trainiert wird. Das führt zu einem Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Einlagen sind der richtige Weg, um Beschwerden zu lindern, Muskulatur aufzubauen und damit nicht nur die Füße, sondern den ganzen Körper zu stärken. Schonhaltung, Verkürzung der Bauchmuskulatur und andere Effekte verschwinden. Der Mensch geht wieder aufrecht und frei.

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Gelesen im Focus: „Bei Fuß-, Knie- und Hüftproblemen – klassische Einlegesohlen schaden sogar – Orthopäde erklärt, was wirklich hilft“

In diesem Artikel im Focus wird deutlich darauf hingewiesen, dass klassische Schaumstoff-Einlagen nicht erste Wahl sein können, daß sie sogar schaden. Die sensomotorischen sind die Lösung, weil sie stützen und den Gangapparat aktivieren und trainieren. Wir freuen uns, dass dies so deutlich klargestellt wird. Wir lesen: 

„Rund 60 Prozent der Jugendlichen haben Fußfehlstellungen, dabei nimmt die Anzahl sogar zu. Ursache ist einerseits das veränderte Freizeitverhalten der Kinder, Stichwort Youtube statt Sportverein, andererseits „der falsche Ehrgeiz der Eltern, ihre Kinder möglichst früh zum Laufen zu bringen und deshalb die Füßchen schon früh in Schuhe zu stecken,“ berichtet Martin Marianowicz, Orthopäde und Vorsitzender der Abteilung Deutschland und Osteuropa des „World Institute of Pain“.

Fußprobleme können sich bis in die Halswirbelsäule auswirken

Die Folgen sind häufig Senk-Knick-Spreizfüße (umgangssprachlich Plattfüße), Hohlfuß und andere Fehlstellungen. Unbehandelt kann es dadurch zu weiteren Problemen kommen, „denn letztlich darf der Fuß nicht einzeln betrachtet werden, sondern ist die Basis einer Wirkungskette, die über Knie, Hüften und Lendenwirbel bis zum Kopf reicht“, erklärt der Experte…“

weiter zum Grund:

„„Klassische Einlagen, wie man sie kennt, wirken in der Regel auch nur passiv stützend und werden längerfristig die Fußmuskulatur eher schwächen“, warnt Martin Marianowicz. Letztendlich kann der Fuß von dieser passiven Unterstützung abhängig werden und ohne das Hilfsmittel schmerzt der Fuß. „Das ist wie mit den Stützmiedern für den Rücken“, vergleicht er. Außer nach schweren Operationen oder Brüchen seien sie wenig ratsam, weil sie den Rücken schwächen und obendrein viel kosten würden…“

weiter zur Lösung:

„Eine Alternative zu diesen passiven Hilfsmitteln ist eine neue Generation von Einlegesohlen, die sogenannten sensomotorischen oder propriozeptiven Einlagen, die den Fuß aktivieren. Diese speziellen Einlegesohlen werden sorgfältig nach der individuellen Situation angefertigt. Dazu ist eine Ganganalyse und die Messung der Druckverteilung auf den Fuß wichtig.

Die Sohlen sind weich und bestehen aus unterschiedlich großen Druckpolstern (Poletten). „Die Einlagen aktivieren oder hemmen auf diese Weise Muskelgruppen mit Über- oder Unterfunktion, so dass der Bewegungsapparat eine neue, physiologische Bewegungsstrategie erarbeiten muss“, erklärt der Orthopäde. Das gezielte Setzen von Reizen verändere also die Stütz- und Zielmotorik..“

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Entdeckt: Doktorarbeit zum Sinn sensomotorischer Einlagen bei Ausdauerläufern

Durch Zufall entdeckten wir im Web eine Doktorarbeit von Nina Kimmich aus dem Jahr 2006, eingereicht bei der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br. Dezidiert erläutert sie den Forschungsstand und veröffentlicht eigene Studienergebnisse. Hier ihre Zusammenfassung. Ein Download ist unter der Einleitung möglich.

Interessant: Der größere Einfluss der Einlagenversorgung auf das beschwerdefreie Bein. (Foto: 4Point)

„In den letzten Jahrzehnten wurden bei Ausdauerläufern eine hohe Prävalenz und steigende Inzidenz laufspezifischer Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparates insbesondere im Bereich der unteren Extremität verzeichnet. In der Therapie dieser Beschwerden hat sich eine Einlagenversorgung bewährt. In der Vergangenheit wurden positive Einlageneffekte auf die Ausrichtung bzw. Bereinigung von Achs- und Skelettfehlstellungen zurückgeführt. Neuere Studien plädieren jedoch für sensomotorische Effekte.

In der vorliegenden Studie sollte erstens geklärt werden, ob durch eine Einlagenversorgung ein Behandlungserfolg in Form einer Beschwerdereduktion zu erzielen war. Zweitens sollte durch einen Vergleich zwischen Läufern mit und ohne Beschwerden geklärt werden, ob Unterschiede im Aktivierungsmuster der sprunggelenksstabilisierenden Muskulatur mit Beschwerden assoziiert sein könnten. Drittens sollten in einer prospektiven randomisierten Studie mit Läufern mit laufspezifischen Beschwerden Interaktionen zwischen der Beschwerdesymptomatik und Veränderungen der muskulären Aktivierungsmuster als Reaktion auf Einlagen aufgezeigt werden. Hierzu wurden 25 Läufer männlichen Geschlechts ohne und 51 Läufer mit laufspezifischen Beschwerden eingeschlossen. Die Auswertung der Beschwerdeentwicklung der Läufer mit Beschwerden ergab eine Schmerzreduktion von bis zu 50% über den zehnwöchigen Gesamtbeobachtungszeitraum und rechtfertigt somit den Einsatz einer Einlagenversorgung in der Therapie laufspezifischer Beschwerden.

Als geeignetster Fragebogen stellte sich hierbei der Pain Disability Index heraus. Die Erfassung der Aktivierungsmuster der sprunggelenkssatbilisierenden Muskulatur erfolgte mittels der Oberflächenelektromyographie unter laufbandergometrischer Belastung bei 12km/h. Der Vergleich zwischen Läufern mit und ohne Beschwerden ergab bezüglich ihrer muskulären Aktivierungsmuster keine Unterschiede. Beide Läufergruppen weisen somit ein ähnliches Stabilisierungsverhalten auf. Die positive Entwicklung im Schmerzbereich der Läufer mit Beschwerden konnte jedoch nur mäßig mit Veränderungen der Sprunggelenksstabilität in Zusammenhang gebracht werden. Die Amplitudenparameter und die meisten Zeitparameter der Mm. peronaeus longus et tibialis anterior waren durch eine Intervention in Form von Einlagen kaum zu beeinflussen. Die größten Veränderungen fanden sich in Form einer deutlichen Zunahme der Co-Kontraktionszeit innerhalb der Einlagengruppe. Interessant war dabei der größere Einfluss der Einlagenversorgung auf das beschwerdefreie Bein. Die längere Co-Kontraktionszeit dürfte eine vermehrte Stiffness im Sprunggelenk bedingen. Einlagen könnten so über eine Zunahme der Stiffness zu einer kontrollierteren Bewegungsführung während des Abrollvorgangs führen. Möglicherweise erklärt dies die vorgefundene Beschwerdereduktion…“

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Trend: Was taugen sogenannte Luftfeder-Schuhe? Zwei Erfahrungen.

Ein Schuh-Trend ist dieses Jahr nochmals aufgetaucht. Die sogennnten Luftfeder- oder Luftkissen-Schuhe gibt es schon einige Zeit. Verschiedene Hersteller experimentieren mit solchen Sohlen. Auch mit gebogenen, die eine neue Gangart erfordern. Bei aktuellen Exemplaren entweicht der zuvor angesogene Luftvorrat bei jedem Abrollen von der Sohle in den Schuh-Innenraum durch Ventile und verspricht wohlig-weiches, luftiges Gehen. Doch gibt es auch Schattenseiten, so berichten uns Kunden.

Stark gefedert und gut belüftet durch Luftbett (Foto: Morell)

Bestechend bei diesem Schuhwerk ist, dass durch die extremen Federeigenschaften ein Gehen wie am Strand simuliert werden kann. Es findet tatsächlich eine spürbar angenehme Art der Schock-Absorption statt. Auftritts- und Abrollenergien werden von der Sohle butterweich aufgenommen und luftig abgefedert. Gleichzeitig bleibt der Fuß durch vermehrten Luftaustausch sehr trocken. Uns haben Kunden geschildert, dass sie ihre Fersensporn-Schmerzen sogar kurzfristig verloren haben. Und sie waren froh darum, fühlten sich endlich erlöst. Allerdings: Da der Schuh ohne haltgebendes oder aktivierendes Laufbett angeboten wird, fehlt das Ansprechen der 4 Punkte, von denen wir immer wieder sprechen. Das Gehen wirkt zwar leicht, wie auf Moos. Nach Überwinden der anfänglichen Irritation durch geringen Halt bei ungewohnt intensivem Training aller Muskelgruppen ist das Gehen dann durchaus angenehm. Doch bei nur geringem Gefälle eines Bürgersteiges etwa wird das Gangbild bereits unsicherer. Es muss laufend gegengesteuert und korrigiert werden, der Gang wird mitunter unsicher, schwammig und anstrengend, auch in der Natur. Der Schuh wirkt zudem ungewohnt schwer und klobig. Dieser Eindruck wird durch das weiche Ganggefühl wettgemacht.

Wir sind der Überzeugung, dass zu weiche und in den Sohlen nachgebende Schuhe nicht wirklich funktionieren, schon gar nicht mit Einlagen. Der auf den Fuß wirkende Körperdruck kann bereits bestehende Fehlstellungen verstärken. Und die Muskulatur kann über diese Schuhe kaum trainiert werden, da die sensomotorischen Impulse im Fuß einfach weggedämpft werden. Die Schuhindustrie versucht immer wieder, Themen aufzunehmen, das Thema Schuh weiterzuentwickeln, neue Zielgruppen zu begeistern (z.B. Menschen mit Fußschmerzen) und produziert mitunter Schuhe, die in der biomechanischen Umsetzung nicht so gut funktionieren.

Kurzum: Ein derart gefedertes Gehen kann auf Dauer zu Verspannungen einzelner Muskelpartien führen. So beschrieb es auch ein Kunde, der anfangs so begeistert war. Die Abrollprobleme, die vorerst wie weggeblasen schienen, kehrten am 3. Tag verstärkt zurück. Ein Gehen ohne Schmerzen im Vorderfuß war für ihn nicht mehr möglich, trotz bester Luftfederung. Er ist dann wieder auf seine Schuhe mit sensomotorischen Einlagen umgestiegen. Tageweise trägt er die Luftgefederten noch, jedoch nie länger. Der Kunde mit Fersensporn ist noch immer begeistert … wir berichten. Zum Thema Einlagen tragen in Luftkissen-Schuhen schreibt hier der Hersteller kybun auf seiner Webseite:

„Allgemein kann man sagen, dass wir in den meisten Fällen raten, den kyBoot ohne Einlage zu tragen. Die weich-elastische kyBoot-Sohle passt sich jeder Fussform angenehm an, der Fuss wird sanft eingebettet und kann sich gleichwohl frei bewegen. Da Einlagen ein hartes, stabiles Fundament brauchen, funktionieren Einlagen nicht optimal auf der weich-elastischen kyBoot-Sohle.“

Man baut hier ganz auf das Konzept, dass das natürliche Abrollen des Fusses auf der weich-elastischen Sohle die Fussmuskeln stärkt und die Füsse insgesamt stabiler macht. Da bleiben wir doch etwas skeptisch. Welche Erfahrungen haben Sie mit solchen Schuhen gemacht? Wir freuen uns über Rückmeldungen.

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Gelesen über neue Trends bei Herrenschuhen

Das Magazin Textilwirtschaft berichtet über die aktuellen Männerschuh-Trends.

Vorhandene Einlegesohlen einfach austauschen. (Foto: Deutsches Schuh-Institut)

Von Business bis Hiking, es soll kommende Saison insgesamt kerniger werden. Es sieht auch so aus, dass die Einlegesohlen wieder mehr Halt bieten. Man kann diese jedoch meist problemlos auswechseln gegen weit vorteilhaftere sensomotorische Einlagen, zum Beispiel die von uns.

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Im Hamburger Abendblatt gelesen: “Wandern ist Widerstand gegen den Wahnsinn unserer Zeit“

Meine Zehen wollen die Welt sehen, das sagte sich ein Hamburger und wanderte nach Rom. Zu seinen Füßen bekommt er auf dem Weg gen Süden eine ganz neue Beziehung und überhaupt: Das Wandern macht den Kopf frei. Das liest sich im Abendblatt sehr schön. Im Auszug:

„In Eisenach besucht er einen Schuhmacher, Hauser faszinieren Füße und Schuhe – die, die ihn tragen, vertragen besondere Aufmerksamkeit. Der Schuhmacher verpasst ihm Einlagen. Die Probleme kommen doch, hinter Bamberg wird aus dem Wandern ein Humpeln. Das Wandern wird zur Qual, das rechte Bein schwillt an, jede Bewegung schmerzt, der Körper ist überfordert. In diesen Stunden und Tagen denkt Hauser ans Aufgeben. In Landshut muss er haltmachen, er sucht Ärzte auf, legt sich neues Material zu, pausiert zehn Tage.

In München trifft er weitere Experten, besucht einen Hersteller von Wanderschuhen. Geht es weiter? Er wagt den Neustart – geht mit Demut auf die weitere Reise, wird zum Pilger. Im Wald trifft er den Benediktinermönch Jakobus, erzählt ihm von seiner Vermutung, ein gläubigerer Mensch zu sein, als er dachte. „Das kann noch wachsen“, entgegnet der Mönche. „Je mehr du in die Stille hineinkommst, immer weiter, immer tiefer.“ Wandern eröffnet Horizonte.“

Und weiter unten:

„Man entwickelt eine ganz andere Beziehung zum Fuß. Früher habe ich die nicht beachtet, heute glaube ich, dass die Chinesen recht haben: Die Füße sind das zweite Herz.“ So oft es geht, zieht er die Schuhe aus oder schlüpft in Sandalen – so wie heute auf dem Weg ins Büro am Baumwall. „Sandalen sind großartig – damit kann man Hunderte Kilometer gehen. Die Zehen wollen auch etwas von der Welt sehen.“

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Trend: Ugly Sneakers – „wie Brikett am Bein“

Die neuen “Ugly Sneakers” sind in ihrer Klobigkeit eine steile Antithese zur Welt der klassischen Sneakers (oder Leinen-Turnschuhe). War Leichtigkeit, Halt, Finesse in Schnitt und Naht und raffinierter Materialkontrast oder gar personalisierte Produktion bisher Ausdruck von Qualität, protzen jetzt auch klassische Marken mit übergroßen Logos und wuchtigem Auftritt.  Wir lesen in DIE ZEIT:

Ein schönes Gangbild ist mit Ugly Senkers nicht hinzubekommen. Man geht tastend, trippelnd ...
Ein schönes Gangbild ist mit Ugly Sneakers kaum zu erreichen. Man geht eher tastend, trippelnd oder stampfend. (Foto: Balenciaga)

…“Die Modewoche in Mailand endet, der Ugly Sneaker bleibt. Die wuchtigen Turnschuhe aus einem Materialmix von Leder, Nylon und Netz, die auf einer Plateausohle aufgebockt sind wie ein Monstertruck, treten an den Füßen Modebeflissener die von Luxusläden gesäumte Via Monte Napoleone platt…“

weiter lesen wir:

„… Der Ugly Sneaker taugt eher nur zum Herumstapfen, ästhetisch ansprechend ist er auch nicht. Und alle anderen seiner Art – wie der Yung 1 von Adidas, der Ozweego, den Raf Simons für Adidas entwarf, der Fila Disruptor oder der Security Sneaker von Maison Margiela – sind es auch nicht. Wirklich funktional sind sie, trotz ihres technisch orientierten Designs, auch nicht. Auf die Idee, den Triple S zum Sport zu tragen, käme wohl niemand. Warum also verkaufen sich die hässlichen Dinger so unfassbar gut?

Weil sie in eine Zeit passen, in der über Geschlechtergleichheit debattiert und Unisexmode entworfen wird. Zwar tragen in Mailand noch auffallend viele Damen High Heels, die Kunstwerken ähneln, aber in anderen Modemetropolen wie New York und London sind flache Schuhe längst zum Konsens geworden. Der Ugly Sneaker vereint den sicheren Stand mit modischer Aussagekraft. Und größer macht er dank seines durchschnittlich sechs Zentimeter hohen Plateaus außerdem.“

Dass er keinen schlanken Fuß macht und dass er gang-ergonomisch problematisch ist, kann sich jeder vorstellen. Premium-Marken verlangen derzeit Preise, die der handgenähter Lederschuhe nahe kommen. Weit billigere Produktionen werden nun aus Fernost erwartet. Im Massenmarkt liegen sie jetzt bei etwa 130-150 Euro. Haben Sie Erfahrung mit dem Tragekomfort gemacht? Gern hier drunter teilen!

► Den ganzen Beitrag zum Ugly Senkers Trend in DIE ZEIT lesen
► Einen weiteren Beitrag auf “Glamour” dazu lesen
► Zu unseren 4Point Einlagen für Sportschuhe gehen

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High Heels: Was nicht geht, das geht nicht …

Herzogin Catherine, so lesen wir in der Gala, will es stundenlang dank einer dünnen Einlage in ihren High Heels aushalten. Und viele machen es ihr nach. Wir sagen, das hilft nur ganz kurz lindernd. Eine solche Einlage kann hier keinen Halt, keine Korrektur, keinen Impuls bewirken. Wie auch?

Übermäßiges Tragen von High Heels bleibt nicht ohne Folgen (Foto: Morell)

Einfache Einlegesohlen mit Polstereffekt helfen bei der unnatürlichen Stellung eines durch hohe Absätze in den Spitzfuß stehenden Fußes nicht. Warum? Der gesamte Druck des Körpers wird dann über dem Vorfuß abgewickelt. Das bedeutet, dass der Vorfuß auf lange Sicht überlastet und sich ein Spreizfuß einstellt. Die daraus entstehenden Probleme, wie Verhornung, Krallenzehen, Ballenbildung (Hallux Valgus), mediale Insuffizienz des Längsgewölbes, und Achillis-Sehnenverkürzung sind nur einige Fehlstellungen, die durch langes Tragen von zu hohen Schuhen entstehen. Daher ist ein regelmäßiges oder sporadisch übermäßiges Tragen von High Heels der Fußgesundheit sehr abträglich. Wir sehen die Folgen täglich in unserer Praxis. Die Natur hat unsere Füße für diese extremen Bedingungen nicht gebaut. 

► Den Gala Beitrag über Herzogin Catherine und ihre Einlagen lesen
► Auch zum Thema: „
Erschreckend: Darauf solltest du achten, wenn du oft High-Heels trägst“

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Gehört im Bayerischen Rundfunk. „Schuh-Einlagen gegen Rückenschmerzen“

In diesem Radiobeitrag des Bayerischen Rundfunks wird deutlich gemacht, wie Fehlbelastungen über die Füße zu massiven Rückenproblemen führen können.

In Radio und TV ist das Thema Fußgesundheit und Einlagen immer wieder ein Thema. Sie machen deutlich, wie fundamental Fuß und Haltung zusammengehören.

Es sind die Ausgleichsbewegungen, die zu Fehlstellungen über das Becken führen. Bänder überdehnen und das schmerzt. Einlagen bringen hier rasch Linderung, das Gangbild normalisiert sich, die Ausgleichsbewegungen gehen zurück. Der Wert einer sensomotorischen Einlage wird wieder einmal deutlich.

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