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„Was bringen Einlagen in Lauf- und Radschuhen?“

Auf tri-mag.de lesen wir: „Erhöhter Komfort im Schuh, eine verbesserte Passform sowie eine Reduktion des Verletzungsriskos – spezielle Sporteinlagen können helfen.“ Weiter heisst es: 

Sportler am Treppensteigen (mit Sportschuhen)
„Eine Einlage sollte immer mit einer sensomotorischen Funktionsweise gewählt werden und nicht zu hart sein“

„Ob ein Laufschuh zu uns passt und bequem ist, können wir oft schon innerhalb weniger Sekunden nach dem ersten Reinschlüpfen entscheiden. Dieser erste Eindruck und der sogenannte Step-in-Komfort gehören letztendlich ­zu den entscheidenden Argumenten für oder gegen den Kauf eines Modells. Dennoch sind Füße und Laufstil individuell, die Passform und Bauweise ­eines Schuhs sind es nicht. Kann man da nicht etwas machen? Man kann. Dein Fahrrad ­stellst du schließlich auch speziell auf dich ein, vielleicht sogar im ­Rahmen ­eines professionellen Fittings. Das Ziel beziehungsweise das Ergebnis ist nicht nur Beschwerdefreiheit, sondern auch eine Steigerung der Performance. Um ähnliche ­Effekte im Lauf- und Radschuh zu erzielen, kann sich ein Blick auf das Innenleben lohnen, ­genauer gesagt: auf die ­Einlegesohle. Hier gibt es verschiedene Heran­gehensweisen…“ Weiterlesen im Originalbeitrag

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„Keine Panik, wenn der Schuh rutscht“

Wir lesen auf rtl.de, was im Notfall wirklich hilft. Es heisst dort: „Fast jeder stand schon einmal vor diesem Problem: Die Füße schlappen ständig aus den Schuhen heraus. Manchmal war die gewünschte Größe einfach nicht mehr vorhanden, manchmal ein Umtausch ausgeschlossen. Doch was jetzt tun? Auf jeden Fall nicht in Panik verfallen, denn mit diesen Tipps passen die Schuhe trotzdem!“ Weiter heisst es hier konkret und hilfreich:

Keine Panik – im Notfall hilft Pragmatismus

„Haarspray: Es klingt wie ein Scherz, aber der Trick ist ziemlich effektiv: Sind die Schuhe nur ein klein wenig zu groß, hilft es, ein wenig Haarspay an den Innenseiten aufzusprühen. Dadurch wird ein Hin- und Herrutschen in den Schuhen verhindert. Einlagen: Träger von Schuheinlagen müssen meist eine größere Größe kaufen, denn die Einlagen brauchen Platz. Den Effekt kann man sich auch zunutze machen, wenn die Schuhe eine Nummer zu groß geraten sind. Einfach ein paar passende Einlagen kaufen und schon sollte der Schuh wieder perfekt sitzen. Die Einlegesohlen können auch sehr gut bei offenen Schuhen verwendet werden, da sie von außen quasi unsichtbar sind. Watte: Gegen das Herausschlappen hilft auch Watte. Einfach ein paar Wattebäusche vorne in die Schuhe packen und schon passen sie wieder. Dazu ist die Watte angenehm weich, sodass unnötige Druckstellen vermieden werden. Fersenpolster: Gegen zu große Schuhe kann man sich auch sehr einfach Fersenpolster selbst herstellen. Dazu klebt man kleine Make-up-Schwämmchen mit Klebeband in die Innenseiten der Schuhe. So wird der Schuh …“ Weiterlesen im Originalbeitrag

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„Wie bringe ich mein Kind dazu, seine orthopädischen Einlagen zu tragen?“

Auf guetsel.de lesen wir: „Orthopädische Einlagen für Kinder sind normalerweise eine große Hilfe im Alltag. Wenn Kinder ihre Einlagen jedoch zu sehr spüren, tragen sie diese oft nicht zuverlässig. Vielen Eltern stellt sich die Frage: Gibt es in diesem Fall eine Lösung?“ Weiter heisst es dort:

Sohlen mit dem Schuh zusammen zu kaufen

„Orthopädische Einlagen für Kinder sind normalerweise eine große Hilfe im Alltag. Wenn Kinder ihre Einlagen jedoch zu sehr spüren, tragen sie diese oft nicht zuverlässig. Vielen Eltern stellt sich die Frage: Gibt es in diesem Fall eine Lösung? Worauf muss geachtet werden? Wie oft müssen Einlagen für #Kinder angepasst und erneuert werden? Gibt es Unterschiede in der Qualität und werden die orthopädischen Einlagen von den Krankenkassen übernommen? Orthopädie Schuhtechniker Marco Vathke erklärt all das gerne im nachfolgenden Gastbeitrag. …“ Weiterreiste es hier: „Eltern sollten beim Kauf von orthopädischen Einlegesohlen für Kinder unbedingt bedenken, dass es am meisten Sinn macht, die Sohlen mit dem Schuh zusammen zu kaufen. So kann man bereits vor Ort im Schuhgeschäft durch einfache Anprobe gewährleisten, dass die Einlegesohle und der Fuß gemeinsam gut Platz im Schuh haben. Auch Kinder können mitteilen oder signalisieren, wenn …“ Weiterlesen im Originalbeitrag

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Gelesen: „Blauer Zehennagel? Das ist die Ursache!“

Im Outdoor-Magazin we-go-wild.com lesen wir Hilfreiches in einem gut gemachten Artikel: „Ein blauer Zehennagel ist keine Seltenheit. Doch wie entsteht eigentlich ein blauer Zehennagel und wie kann man den Nagel behandeln? Hier erfährst du alles, was du darüber wissen musst“ Es heisst einleitend:

Barfuß auf Holzsteg
Eine Folge des Blutergusses kann auch eine veritable Nagelblösung sein. Sie ist langwierig und sollte ärztlich begleitet werden.

„Viele Bergsportler und Läufer kennen das Problem: Ein blauer Zehennagel. Häufig nach sehr langen Touren oder mit neuem Schuhwerk färbt sich einer oder mehrere Nägel blau und schmerzen. Doch du musst auch keine Sportkanone sein, um einen blauen Nagel zu bekommen. Oft reicht es auch schon, wenn der Zeh wieder mal gegen ein Möbelstück stoßt oder dir ein schwerer Gegenstand aus der Hand und natürlich auf den Fuß fliegt“ Weiter werden in dem gut gemachten Artikel  folgende Fragen beantwortet:

Die Ursachen für einen blauen Zehennagel
Wie du einen blauen Zehennagel richtig behandelst
Wie lange ein blauer Nagel zum Heilen braucht
Wie du einen blauen Zehennagel vorbeugen kannst

Alles im Original weiterlesen

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„Barfußgehen: Voller Fokus auf die Füße“

Im Standard lesen wir: „Unsere Füße führen ein Schattendasein. Dabei wäre es gesund, ab und zu ganz ohne Schuhe unterwegs zu sein – und beim Schuhkauf auf mehr Platz zu achten“ Weiter heisst es dort:

Füße zum Himmel gestreckt
Ohne Schuhe werde die natürliche Bewegung des Fußes gefördert und die Aufmerksamkeit auf die Füße gelenkt

„Luftige Kleidung ist bei der aktuellen Sommerhitze das Gebot der Stunde. Nur die Füße bleiben bei vielen Menschen den Großteil des Lebens sicher in den Schuhen verwahrt. Dabei wäre Barfußgehen ein gutes Training für die Füße – zumindest wenn man es nicht übertreibt. Carsten Stark ist Fußkartograf und behandelt in seiner Praxis in München Menschen mit unterschiedlichen Fußproblemen. Er hat über das Thema bereits mehrere Bücher geschrieben und ist selbst begeisterter Barfußgeher. Ohne Schuhe werde die natürliche Bewegung des Fußes gefördert und die Aufmerksamkeit auf die Füße gelenkt, erklärt Stark, während man durch Schuhe schlampiger gehe, weil man nicht so sehr auf den Untergrund achten muss. Uneingeschränkt empfehlen will Wolfgang Schneider, Orthopäde und Leiter des Fuß- und Sprunggelenkszentrums im Herz-Jesu Krankenhaus in Wien, das Barfußgehen aber nicht. Er rät, bei der Frage, ob mit oder ohne Schuh, den Hausverstand einzusetzen: „Ich würde niemandem raten, barfuß auf den Berg zu gehen, …“ Weiterlesen im Originalbeitrag

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„8 Tipps für den perfekten Arbeitsschuh“

Auf pflegen-online.de lesen wir: „Im Pflegeberuf müssen Schuhe sicher, robust und bequem sein. Oft tut es schon ein Jogging-Schuh“ Eine Anspielung auf Schuh-Mythen aus der großen, weiten Arbeitswelt der Pflegeberufe. Wir lesen weiter:

Arbeitsschuh
Arbeitsschuhe im Pflegebereich müssen geschlossen sein, geschnürt am besten

„Der Pflegeberuf ist ein Knochenjob. Schweres Tragen, Heben und Schieben gehen auf Rücken und Gelenke. Hinzu kommt: Man ist den ganzen Tag auf den Beinen. Dem passenden Berufsschuh kommt daher eine zentrale Bedeutung zu. Eine Auswertung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) von Unfallanzeigen in der Pflege hat einen besonderen Schwerpunkt bei Sturzunfällen durch Ausrutschen und Stolpern ergeben. Um Stürzen, Rückenschmerzen und ganz allgemein Beschwerden im Muskel- und Skelettapparat vorzubeugen hat die BGW eine Checkliste für sichere Arbeitsschuhe in Pflegeberufen zusammengestellt. Sie stimmt grundsätzlich mit dem überein, was auch Orthopäden und die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. empfehlen“. Weiter heisst es:

„In der Pflege hat man es mit Sekreten wie Blut und Schleim zu tun; außerdem wäscht man die Patienten, die Schuhe werden also nass. Sie sollten deshalb vorn und hinten geschlossen sein. Das schützt die Füße auch vor Verletzungen. Bequem sollten sie natürlich auch sein, damit man einen langen Arbeitstag darin sprichwörtlich über- „stehen“ kann. Eine gute Dämpfung schützt vor Gelenkverschleiß, Wirbelsäulenbeschwerden und …“ Im Originalbeitrag weiterlesen

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„Sommer bringt ungesunde Schuhtrends“

Im Online-Service des ORF lesen wir: „Flipflops, Schlapfen, Ballerinas – die Schuhmodelle, die diesen Sommer „in“ sind, scheinen auch bequem. Richtig gut für die Füße und den restlichen Bewegungsapparat sind sie allerdings nicht. Die Folge können schmerzhafte Erscheinungen wie Fersensporn und Spreizfuß sein. Und zu Hause viel barfuß zu sein schadet oft mehr, als es hilft“ Die Redaktion nimmt damit ein Thema auf, das wir auch kritisch betrachten. Es heisst weiter:

Flipp-Flops
Kaum Dämpfung, kaum Halt. Auch privat wird im Homeoffice „geschlurft“

„Lange war dieses leichte Schuhwerk (Flip-Flops) nur aus Plastik erhältlich und damit mehr Badelatsche als Sandale. Mittlerweile gibt es sie in unterschiedlichsten Varianten, von Stoff bis Leder und in jeder Preisklasse, vom günstigen Massenprodukt bis zum edlen Designerstück. Um richtig gesundes Schuhwerk handle es sich allerdings nicht, sagt Ulrike Mühlhofer, Fachärztin für Orthopädie und orthopädische Chirurgie in Wien. „Flipflops haben definitiv ihre Berechtigung, wenn man am Strand ist und kurze Strecken geht“, so Mühlhofer. Aber die hätten meist kein eingearbeitetes Fußbett. „Das heißt, sie sind ganz flach und bieten selten eine Dämpfung, weil die Sohlen sehr dünn sind“, so die Orthopädin. Die Belastung beim Gehen gehe gänzlich auf das Fußgewölbe, das dadurch flachgedrückt wird.“ Weiter heisst es:

„Auch das Längsgewölbe des Fußes erhalte durch solche Zehentrenner wenig bis keine Unterstützung und werde flachgetreten, sagt Mühlhofer. In der Folge kann es zu einem Fersensporn kommen. Beim Übergang der Sehnenplatte an der Fußsohle zum Fersenbein kommt es zu schmerzhaften Entzündungen und Verkalkungen. Ähnliches gilt für Ballerinas. Die gehören, wenn man den Modemagazinen glauben schenkt, wie Flipflops zu den Sommerschuhtrends. Sie verleihen der Trägerin ein mädchenhaftes Aussehen, dem Gang allerdings einen eher watschelnden Charakter. „Das Problem bei Ballerinas ist, dass…“ Weiter im Original lesen

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Gelesen: „Wenn die Ferse schmerzt: 4 Tipps für Pflegekräfte“

Auf pflegen-online.de lesen wir: „Pflegekräfte laufen (oder stehen) meistens die ganze Schicht durch – das prädestiniert sie für die schmerzhafte Plantarfasziitis (oft als Fersensporn tituliert). Glücklicherweise lässt sie sich gut behandeln – oder noch besser: vorbeugen“ Weiter heisst es dort:

Schmerz an der Fußsohle (Bildlich dargestellt)„Es fing an mit einem Anlaufschmerz am Morgen. Die Ferse schmerzte und Antje-Katrin Gaede konnte kaum auftreten. Schlecht für die Anästhesie-Schwester, die in einem Bremer Krankenhaus im Klinikverbund Gesundheit-Nord arbeitet. „Ich habe mal mit einem Schrittzähler gemessen, dass ich ca. elf Kilometer pro Schicht laufe“, sagt sie. Die Schmerzen wurden schlimmer, sie ging zum Arzt. das Röntgenbild zeigte einen Fersensporn. Die 55-Jährige kam mit einer Krankschreibung von fast vier Wochen nach Hause. Denn nur wenn der Fuß hoch gelegt wird, ruhen kann und gekühlt wird, lassen die Schmerzen allmählich nach. Viele Erwachsene haben einen Fersensporn, sprich, einen knöchernen Auswuchs an der unteren Seite des Fersenbeins. Doch Fersenschmerzen werden nicht durch den Fersensporn an sich hervorgerufen. „Mit ca. 80 Prozent ist die Plantarfasziitis die häufigste Differenzialdiagnose des Fersenschmerzes“, sagt Orthopädin Yvonne Kollrack, die in Berlin als medizinische Gutachterin für medizinjuristische Fragestellungen arbeitet. Die Plantarfaszie ist das Fußsohlenband, das von der Unterfläche des Fersenbeines als v-förmige Platte nach vorne zu den Mittelfußköpfchen läuft. Die Sehnenplatte verspannt das Längsgewölbe des Fußes. „Wird ein Schenkel des V mehr belastet als der andere, kommt es zu Stressreaktionen an der Ansatzstelle am Knochen“, erläutert Yvonne Kollrack, die ein ganzes Buch über Füße geschrieben hat: Warum wir unsere Füße auf Händen tragen sollten. Die vermehrte Druck- und Zugbelastung der Plantarfaszie kann dazu führen, …“ Weiterlesen im Originalbeitrag

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Experten-Interview zu orthopädischen Einlagen in Arbeits- und Sicherheitsschuhen

Im Blogbereich des Arbeits-und Sicherheitsschuh-Herstellers ELTEN finden wir ein hervorragendes Interview mit Stefan Tintrup. Er ist gelernter Orthopädieschuhmacher und Industriemeister Schuhfertigung.

Einlagen für ArbeitsschuheSeit 2013 arbeitet Tintrup für ELTEN und berät Unternehmen, die ihre Beschäftigten mit optimal passendem Fußschutz ausstatten möchten. Dabei findet er für jeden Träger den passenden Schuh. Er weiß stets, warum der Schuh drückt – deshalb ist er einer von drei Experten in den Bereichen Ergonomie, Orthopädie und Fußvermessung. Woher weiss man als Träger, ob man im Job spezielle Einlagen oder Zurichtungen benötigt? Und an wen muss man sich im Betrieb wenden? Diese und weitere Fragen beantwortet uns Stefan in diesem Bloginterview, das wir hier einmal komplett wiedergeben, weil es so umfassend und fundiert Auskunft gibt. Es ist im Original auf der ELTEN Webseite zu finden, samt Filmportrait Stefan Tintrup:

Hi Stefan, sag mal: Woher weiß ich als Schuhträger, ob ich orthopädische Einlagen benötige?

Ein Hauptindikator sind immer mögliche Schmerzen am Fuß. Wer Schmerzen am Fuß, an den Knien oder am Rücken hat, sollte als erstes einen Orthopäden aufsuchen und sich untersuchen lassen, weil häufig liegen die Ursachen im Fußbereich, bedingt durch eine Fehlstellung wie Senk- bzw. Spreizfuß.

Und welche Zurichtungen oder Einlagen korrigieren welche Fehlstellungen oder Erkrankungen?

In der Orthopädie unterscheidet man zwischen zwei Grundtypen: zwischen der Zurichtung und der Anpassung durch Einlagen. Eine Sohlenerhöhung zum Ausgleich der Beinlängendifferenz bei einem Beckenschiefstand wird oft unter die Sohle eingearbeitet. Das ist möglich. Wenn innerhalb des Schuhs etwas verändert wird, z.B. über die Einlegesohle, handelt es sich um die Einlage. Es gibt aber auch Fälle, in welchen beides kombiniert. Besteht beispielsweise eine Beinlängendifferenz bei einem Senk- bzw. Spreizfuß, benötigt der Träger eine Einlage und außen eine Anpassung der Höhe, damit er wieder auf die richtige Beinlängendifferenz kommt.

Die Beschwerden hören nicht auf, wenn ich den Freizeitschuh im Job gegen einen Sicherheitsschuh tauschen muss. Wie wichtig sind deshalb orthopädische Maßnahmen im Bereich Fußschutz?

Gerade wenn Fußprobleme vorhanden sind, sind diese oft mit Schmerzen oder mit Einschränkungen bzw. Fehlhaltungen verbunden. Das schlägt sich auf die Konzentration am Arbeitsplatz nieder. Orthopädische Maßnahmen sind daher in dem Bereich sehr zentral. Der Mitarbeiter sollte vernünftig versorgt und schmerzfrei arbeiten können, sodass er nicht von seinem Schmerz abgelenkt ist. Das wiederum kann zu Unfällen und Verletzungen führen, weil die Aufmerksamkeit über den Tag verloren geht. So gesehen ist ein optimal passender Sicherheitsschuh auch ein Mittel, das zur Prävention beitragen kann.

An wen müssen sich Betroffene im Betrieb wenden, und was müssen sie beachten?

Je nach Unternehmen kann die Verantwortung für den Bereich Sicherheitsschuhe unterschiedlich organisiert sein. Bei orthopädischen Fragen können sich Mitarbeitende in der Regel an den Sicherheitsbeauftragten des Betriebs wenden. Grundsätzlich gilt: immer zunächst das Gespräch über den Vorgesetzten suchen. Die Anfrage kann beispielsweise lauten: «Ich habe Probleme mit meinen Füßen und habe gehört, dass es zertifizierte Einlagen gibt.» Dann sollte die Anfrage an die zuständige Person weitergehen, die die PSA im Betrieb verantwortet.

Mit welchen Partnern arbeitet ELTEN zusammen – und wie haben sich die jahrelangen Partnerschaften entwickelt?

Wir pflegen verschiedene Partnerschaften. Zum einen arbeiten wir eng mit verschiedenen Ärzten zusammen. In der Schweiz kooperieren wir unter anderem mit Dr. Georg Ahlbäumer, Chefarzt und Mitinhaber der Klinik Gut in St. Moritz. Mit ihm haben wir beispielsweise einen Schuh gegen Umknickunfälle entwickelt. Im Aussenbereich verfügt dieses Schuhwerk über eine stabilisierende Manschette, damit der Schuhträger nicht umknickt und vor Bänderrissen geschützt ist. Mit Dr. Schraeder haben wir unseren diabetischen Schuh, den «Dialution» entwickelt. Zum anderen arbeiten wir auch mit einem Biomechaniker zusammen, unserem Professor Dr. Grau aus Göteborg. Mit ihm entwickeln wir Sohlenkonzepte für Rutschfestigkeit bzw. Passformkonzepte und Vermessungsformen. Darüber hinaus kooperieren wir mit orthopädischen Einlagenherstellern bzw. orthopädischen Partnern, die Einlagen für die Orthopädieschuhmacher produzieren. Wir sind in beide Richtungen gut aufgestellt.

Ein orthopädisch veränderter Sicherheitsschuh muss nach wie vor den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Wie wird denn die Norm der Einlage bzw. der Änderung bei Auslieferung überprüft?

Die Faktoren sind immer abhängig von der Resthöhe der Kappe, z.B. davon, wie dick die Einlage konzipiert sein darf. Bei der Prüfung wird die Einlage in den Schuh untergebracht. Dann wird ein 20-kg-Gewicht aus verschiedenen Höhen auf die Kappe
fallengelassen. Die Schutzkappe darf sich nur um einen kleinen Grad verformen, sodass eine Resthöhe, die den Zehenbereich schützt, erhalten bleibt. Der Schuh muss in Prinzip die allgemeine Prüfung bestehen, unabhängig von der Einlage oder Änderung. Ich kann theoretisch eine Einlage in einen S1-Schuh, genauso wie in einen S3-Schuh, unterbringen. Man kann auch beim S3-Schuh eine Abrollhilfe vornehmen. Entscheidend ist hier, dass die Durchtrittsicherheit keinesfalls verändert werden darf. Diese muss immer, fix integriert, im Schuh gewährt bleiben.

Es gibt sogenannte Fertigungsanweisungen von ELTEN. Wer steht dabei schlussendlich in der rechtlichen
Verantwortung?

In Prinzip immer der Inverkehrbringer, beispielsweise im Falle einer Einlage. Der Orthopädieschuhmacher ist dafür verantwortlich, dass er genau nach den Fertigungsvorgaben arbeitet. Arbeitet er nach der Fertigungsanweisung und haben wir diese über die Prüfinstitute nachprüfen lassen, haben wir die Verantwortung inne, geben aber unsere Bestätigung letztendlich an die Prüfinstitute weiter, damit wir auf der sicheren Seite sind.

Welchen Rat hast du für Sicherheitsexperten (SiBe) für Betriebe bei der Ausstattung mit Sicherheitsschuhen?

Die Gefährdungsbeurteilung erfolgt durch den Sicherheitsbeauftragten. Dieser entscheidet zunächst, welche Sicherheitsklasse erforderlich ist. In der Logistik kann ich beispielsweise einen S1-Schuh tragen oder alternativ, bei Feuchtigkeit, einen S2-Schuh. Bei Nägeln usw. nehme ich einen S3-Schuh wegen der Durchtrittssicherheit. Dann fällt beispielsweise zusätzlich ein Knöchelschutz ins Gewicht, der ebenfalls über eine Gefährdungsanalyse evaluiert wird, um herauszufinden, was bei welchem Arbeitsplatz verwendet wird. Die Gefährdungsanalysen umschreiben genau, wann welcher Schuh eingesetzt werden darf. Man sollte jedoch in jedem Fall einen Sicherheitsschuh mit einer vernünftigen Dämpfung und Passform verwenden, um den Mitarbeitenden konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen. Ein vernünftiges Fußbett und Dämpfung sind auch immer ausschlaggebend.

Zum Schluss: An unserer Academy bietest du zusammen mit deinen Kollegen einige Seminare im Bereich Orthopädie an. Das Spektrum ist vielseitig und richtet sich auch an den Fachhandel. Wer besucht die Seminare hauptsächlich?

Einen Besuch in unserer Academy kann ich nur empfehlen. Wir haben eine Villa, die wir vor einigen Jahren erworben haben. Unser Inhaber hat diese zu Schulungszwecken umgebaut. Es herrscht immer ein super Ambiente und unsere bisherigen Teilnehmenden waren alle begeistert. Ich bin jeweils auch als Referent geladen und komme sehr gerne, denn das Mittagessen ist immer sehr gut (lacht). Von der Fachkompetenz her können wir in Uedem eine riesiges Spektrum anbieten: von der Produktentwicklung, über den Bereich der Orthopädie bis hin zu technischen Fragen oder Normfragen haben wir von allen Seiten unsere Spezialisten an Bord. Wir führen auch eigene Händlerseminare für Anfänger und Fortgeschrittene durch. Besonders für Anfänger im technischen Handel bieten wir diverse Basisschulungen an, da das Warenkundewissen rund um Normen bei Schuhen bekanntlich sehr komplex ist.

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„Fünf effektive Dehnübungen, die helfen, wenn eure Füße wehtun“

Auf businessinsider.de lesen wir: „Wenn ihr unter Plantarfasziitis leidet, also einer Entzündung der Sehnenplatte an der Fußunterseite, können sanfte Dehnungen die Genesung ankurbeln. Einige hilfreiche Dehnungen sind Runner’s Stretch, Heel Raises und Heel Drops. Außerdem kann es helfen, Schuhe mit ausreichend Halt zu tragen, Nachtschienen auszuprobieren und den betroffenen Bereich mit Eis zu kühlen.“  Weiter heisst es dort:

Schmerzen – diffus oder stechend – können gemildert und ganz vermeidbar werden …

„Wenn ihr jemals einen stechenden Schmerz in der Nähe eurer Fußferse verspürt habt – besonders direkt nach dem Aufstehen am Morgen oder nach längerem Stehen – kann es gut sein, dass ihr es mit Plantarfasziitis zu tun hattet. Diese tritt relativ häufig auf und entwickelt sich, wenn sich die sogenannte Plantarfaszie entzündet. Die Plantarfaszie ist ein dickes Gewebe, das entlang der Fußsohle verläuft, die Ferse mit den Zehen verbindet und das Fußgewölbe bildet. Um zu verhindern, dass sich die Schmerzen und Entzündungen verschlechterten, sei es wichtig, Folgendes zu vermeiden, sagt Alireza Khosroabadi, Podologe mit eigener Praxis. Anstrengende Aktivitäten wie Joggen oder Springen: Diese belasten eure Füße zusätzlich und verschlimmern möglicherweise die Entzündung. Das Tragen von Flip-Flops, Ballerinas oder anderen Schuhen ohne ausreichende Dämpfung oder Stabilität. Barfußlaufen auf harten Böden oder Oberflächen: Mit einer Plantarfaszie zu laufen, ist kein Problem, allerdings solltet ihr stets Schuhe tragen, die das Fußgewölbe unterstützen – auch zuhause…“ Weiterlesen im Originalbeitrag

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