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Gelesen: „Welcher Sicherheitsschuh passt zu welchem Beruf“

Was sind typische Gefahren im Beruf?

Auf elten.de lesen wir dezidierte Antworten auf die am meisten gestellte Fragen. Wir lesen: „Welcher Sicherheitsschuh passt zu meinem Beruf? Welches Modell könnt ihr mir empfehlen? Diese Fragen erreichen uns immer wieder. Die fachgerechte Antwort zu finden ist oft gar nicht so leicht. Schließlich müssen wir wissen, wie euer Arbeitsplatz aussieht. Und das möglichst genau. Welche Tätigkeiten übt ihr aus? Was sind typische Gefahren in eurem Beruf? Auf welchen Böden arbeitet ihr?“ Der Artikel beginnt mit:

„Viele von euch bekommen den Fußschutz von der Firma gestellt. Eventuell dürft ihr aus mehreren Modellen auswählen. Das war’s. Wenn ihr mit euren Sicherheitsschuhen zufrieden seid, dann gibt es keinen Grund, sich weitere Gedanken über das richtige Arbeitsschuhwerk zu machen. Vielleicht gehört ihr aber auch zu denjenigen, die von ihrem Chef etwas Geld erhalten und ihre Schuhe auf eigene Faust besorgen. Gerade in kleinen (Handwerks-)Betrieben ist das so üblich. Oder aber ihr seid mit der Wahl Eurer Firma nicht zufrieden. Der Schuh erfüllt sicherheitstechnisch zwar alle Anforderungen. Doch der Schuh passt nicht, sitzt nicht bequem oder macht optisch nicht so viel her – kurz: Ihr fühlt euch unwohl und sucht nach einer Alternative. Dann stellt sich die Frage: Welchen Sicherheitsschuh ziehe ich mir an?“ Dann heisst es:

„Grundsätzlich: Welche Eigenschaften euer Sicherheitsschuh mitbringen muss, das ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung, die euer Betrieb durchgeführt hat. Darin werden alle wahrscheinlichen Unfallszenarien durchgespielt – und am Ende steht fest, welche Schutzklasse (S1, S1P, S2, S3) ihr benötigt…“ Im Original weiterlesen

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Einlagen bei ESD Sicherheitsschuhen – elektrostatische Ableitfähigkeit ist nur mit speziell angefertigten Exemplaren gewährleistet

Wir alle kennen die kleinen oder größeren Strom-Schläge am Auto oder an Türen oder in Bauten oder am Arbeitsplatz. Beim Arbeiten den elektrosensiblen Geräten wie elektronischen Bauteilen, an Festplatten oder beim Arbeiten mit hochentzündlichen Stoffen ist die Ableitfähigkeit der Arbeis- und Sicherheitsschuhe von großer Bedeutung. Geforderte ESD-fähige Schuhe sind an einem entsprechenden Label zu erkennen. Wenn man als Einlagenträger in solchen Schuhen arbeitet, sind baumustertypische ESD-Einlagen ein Muß. Sie sind gesetzlich vorgeschrieben. Bei ELTEN Arbeitsschuhe Online finden wir zum Thema einen ausführlichen Artikel, aus dem wir hier zitieren:

ESD Logo
Nur mit speziellen ESD-Einlagen arbeiten

„In elektronisch sensiblen Arbeitsbereichen ist es deshalb notwendig, die elek­trostatische Aufladung von Menschen und Gegenständen so weit wie möglich zu vermeiden, um Schäden an den empfindlichen Bauteilen vorzubeugen. Hier steht also tatsächlich der Schutz der Bauteile vor Berührung durch den elektrostatisch geladenen Körper eines Menschen im Vordergrund. Denn dieser besteht zu rund 70 Prozent aus Wasser und ist daher optimaler Speicher für elektrostatische Ladungen. Also ist Erdung nötig. Diese Erdung erfolgt teils mittels Antistatikbänder, die am Armgelenk angebracht werden. In Elektrostatisch gefährdeten Bereichen (EGB-Bereich) sind teils auch geerdete Arbeitsplätze, Stühle und Böden vorhanden. Und nicht zuletzt ist eine Erdung mittels ESD-Schuh auf ableitfähigen Böden ein probates Mittel, statische Aufladungen des Menschen kontrolliert abzuleiten“ Weiter heisst es:

„Dazu muß der ganze Schuhunterbau eine Ableitung der statischen Elektrizität gewährleisten. Nach der Norm DIN EN 61340-5-1 (VDE0300-5-1):2017-07, in der die Anforderungen für den Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene definiert sind, soll der elektrische Widerstand bei der Prüfung des Systems Mensch/Schuhwerk kleiner als 108 Ohm sein, also weniger als 100 Megaohm betragen. Daher wird etwa der Laufsohle, die meist aus Polyurethan (PU), Thermoplastisches Polyurethan (TPU), Gummi oder einer Kombination der Materialien bei mehrschichtigen Laufsohlen gefertigt ist, ein spezielles Antistatikum zugegeben, das die geforderte Materialeigenschaft bewirkt. Auch die in ESD-Schuhen verwendeten Einlegesohlen, Kleber und Garne müssen besondere antistatische Eigenschaften haben …“ Im Original einsteigen und weiterlesen

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Umknickschutz: Ist ein hoher Schaft die beste Lösung?

Laufen auf holprigen Boden, den Halt verlieren und dann umknicken… Um das Risiko für Umknickunfälle zu verringern, ist weitere Sicherheitsausstattung empfehlenswert. Jeder Mitarbeiter, auch in der Industrie, sollte mit einer entsprechenden persönlichen Schutzausrüstung ausgestattet sein. Bei der Wahl von Sicherheitsschuhe sollte man nicht nur auf die klassischen Sicherheitsmerkmale wie Zehenschutzkappe oder durchtritthemmende Zwischensohle achten. 

Umknickschutz eingebaut
Umknickschutz ist eingebaut

Viele Schuhanbieter versuchen, mit einem hohen und steifen Schaft für Stabilität des Knöchelbereichs zu sorgen. Dieser kann die Füße jedoch schnell einengen, Druckstellen erzeugen oder im Extremfall zu Durchblutungsstörungen führen. Die Bewegungsfreiheit wird durch die starre Konstruktion mitunter stark einschränkt. Die Muskulatur wird dabei träge und kann ihre natürliche Stabilisierungsfunktion nicht mehr natürlich erfüllen. Eine sinnvolle Alternative zur Stabilisierung des Fußes sind spezielle Manschetten, die das Sprunggelenk fixieren und sich den natürlichen Bewegungen der Gelenke anpassen. Sicher können Sturz- oder Umknickunfälle auf dem Bau nicht ganz  vermieden werden. Gefahrenquellen gibt es genug. Allerdings können mit dem richtigen Schuhwerk Unfälle vorgebeugt und deren Folgen langfristig gelindert werden. So bleibt man als Mitarbeiter länger fit und Krankenhausaufenthalte sowie lange Ausfallzeiten werden auf ein Mindestmaß reduziert. Schuhe wie BIOMEX PROTECTION© von ELTEN etwa bringt ein Mehr an Sicherheit. Die Manschette sorgt für dauerhafte Stabilität, erhöhten Komfort und führen zu geringere Ermüdung des Fußapparates. Sie kann ein Hilfsmittel für die Arbeit auf Baustelle oder in der Industrie sein und bietet eine wirkungsvolle Lösung gegen das Umknicken. Hier sei auch gesagt, dass der Einsatz einer sensomotorischen Maß-Einlage bei vermehrter Umknickneigung unterstützend sein kann, wenn sie denn indiziert ist. Der Orthopäde des Vertrauens berät an dieser Stelle.

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Nach welcher Zeit sollte ich Sicherheitsschuhe auswechseln?

Das ist eine der meistgefragten Fragen. Praktiker sagen, dass Sicherheitsschuhe alle sechs Monate ausgetauscht werden sollten, selbst wenn diese auf den ersten Blick in gutem Zustand sind – oder zu sein scheinen.  Gerade die Materialien, die zur Gewährleistung des Schutzes eingesetzt werden, können sich im Laufe der Zeit abnutzen. Das gefährdet den Sicherheitsgrad der Schuhe. Und dies hat auch rechtliche Folgen im Falle eines Unfalls.

Arbeitsschuhe Haltbarkeit
Auf keinen Fall selbst reparieren oder zum Schuster geben oder weiterverkaufen

Arbeitsschuhe trägt man im Betrieb viele Stunden täglich. Das ist Grund genug, sich Gedanken um den richtigen Schuh, seinen Erhalt und seine Grenzen zu machen. Weil die Arbeitsschuhe  ständigen Belastungen ausgesetzt sind, erleben sie im Vergleich zu einem traditionellen Schuh trotz bester Materialien einen deutlich höheren Verschleiß. Deshalb ist es sehr wichtig, sie häufig zu überprüfen und auszutauschen, sobald Anzeichen von Abnutzung festgestellt werden oder wenn sie bei einem Arbeitsunfall ihre Schutzfunktion letztmalig erfüllt haben. Natürlich hängt der normale Verschleiss von vielen Faktoren ab: Nutzungshäufigkeit, Arbeitsumfeld, Stoffe, mit denen sie in Kontakt kommen, Pflege usw. Die Schuhsohle stellt den am stärksten belastete Teil des Schuhs dar. Sie unterstützt mit ihrem Innenleben das Körpergewicht in Stand und Bewegung, lässt sich flexibel bewegen und absorbiert die vielfältigen Stöße im Ballenbereich. Schuhspezialisten empfehlen, die Sohle regelmäßig zu säubern und auf diese Weise ihren Zustand zu überprüfen. Es geht darum sicherzustellen, dass sich keine Risse bilden. Hier entstehen schnell Schwachpunkte, auch für Undichtigkeiten. Auch beim Eintritt von scharfen Fremdkörpern und ihrer Herauslösung  sind die Sohlen bereits geschwächt. Hier treten unbemerkt Flüssigkeiten ein, der Sohlenbereich wird deutlich geschwächt. Auch der Stand  ist nicht mehr stabil, das Gefüge wird kurz- und mittelfristig geschwächt – mit Folgen für den gesamten Gehapparat. 

Die am meisten gefährdeten Teile des Obermateriales sind die Nähte und die Berührungspunkte zwischen Obermaterial und Laufsohle, die mit Spezialklebstoffen zusammengehalten werden und sich mit der Zeit aufgrund der enormen Arbeitsbelastung lösen können. Ist dies der Fall empfehlen wir, den Schuh sofort zu wechseln. Auf keinen Fall selbst reparieren oder zum Schuster geben, damit die spezifische Sicherheit laut Baumuster nicht beeinträchtigt wird. Bei einem Arbeitsunfall wird der Schutzgrad sofort beeinträchtigt. Dann muss der alte gegen einen neuen Schuh ausgetauscht werden.

Äusserlich gut erhaltene Exemplare bitte nie in den Gebrauchtverkauf geben und spätere Träger nicht damit gefährden. Die Haltbarkeit des Schuhes hängt von der Nutzungshäufigkeit und dem Arbeitsumfeld ab. Der Schuh eines Lagerhalters kann langlebiger als der Schuh des Arbeiters sein, der auf Baustellen oder in Kontakt z.B. mit Pulvern oder chemischen Produkten arbeitet. Eine Binsenwahrheit: Die Qualität hat einen bemerkenswerten Einfluss. Je besser die Materialien sind, mit denen der Schuh hergestellt wird, desto geringer ist das Risiko der vorzeitigen Abnutzung aller Materialien, der Nähte oder der zusammengefügten Teile. Alle Arbeiter, die Sicherheitsschuhe verwenden, sollten besonders die Pflege ihrer Sicherheitsschuhe ernst nehmen. Sie sollten wissen, wie die Unversehrtheit überprüft wird, wann die Schuhe ausgetauscht werden müssen und wie das Produkt zu entsorgen ist. Im Zweifel ist der Ortopädieschumacher vor Ort zu befragen.

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Schöne Grüße an die Füße – über die Hälfte aller Träger von Sicherheitsschuhen sind unzufrieden mit ihrem Schuhwerk

Arbeitsschuh
Mehr als nur Wohlfühl-Thema

Über die Hälfte aller Träger von Sicherheitsschuhen sind unzufrieden mit ihrem Schuhwerk. Laut einem Bericht des Instituts für Gesundheitsförderung und -forschung äußerten 54 Prozent von ihnen, dass sie ihre Sicherheitsschuhe als unbequem empfinden.

Bemängelt wurde unter anderem, dass die Schuhe schlecht passen, dass sie drücken oder scheuern. Beschwerden gab es auch über nicht atmungsaktives Material. Bei manchen Modellen ist die Passform sogar so schlecht, dass der wichtige Schutz der Zehen nicht mehr gegeben ist. Hier setzt die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) an und informiert in Online-Schulungen darüber, was für die Fußgesundheit gut ist und worauf beim Kauf von Sicherheitsschuhen geachtet werden sollte.

Wo drückt der Schuh?

Die Konsequenz ist klar: Unbequeme oder nicht passende Schuhe werden nicht getragen. Und sollte der Träger nicht bemerken, dass seine Schuhe falsch sitzen, nehmen die Füße auf Dauer sogar noch Schaden. Dass letzteres nicht selten der Fall ist, weiß Meinrad Fußeder. Er ist einer der SVLFG-Präventionsfachleute, die Schulungen zur Fußgesundheit anbieten. „Rund 82 Prozent aller Deutschen tragen Schuhe, die nicht richtig passen. Die Folgen sind Fußfehlstellungen, Deformierungen der Zehen, Fehlbelastungen des Muskel-Skelett-Systems und Rücken- sowie Kopfschmerzen. So wird irgendwann jeder Schritt zur Qual, die Arbeit macht keinen Spaß mehr und im schlimmsten Fall fällt man krankheitsbedingt aus“, so Fußeder. Eine schnelle Information, ob der Sicherheitsschuh richtig passt, gibt der Innensohlentest. Daher empfiehlt der Präventionsfachmann: „Nehmen Sie die Sohlen aus den Schuhen und stellen Sie sich auf die Sohlen. Die Schuhgröße ist richtig, wenn die Sohlen 1,5 cm länger und etwas breiter sind als Ihr Fuß. Wenn Sie die Schuhe tragen, sollten sich Ihre Zehen frei bewegen können und die Zehenschutzkappe muss alle Gelenke überdecken“.

Damit der Schuh richtig passt

Wenn Schuhe nicht passen, liegt es nicht immer am Modell. Oft werden sie zum Beispiel in der falschen Größe gekauft. Fußeder rät: „Kaufen Sie Ihre Sicherheitsschuhe im Fachhandel. Dort werden ihre Füße vermessen und mit Ihnen gemeinsam das passende Modell ausgesucht. Frauen sollten sich auf keinen Fall mit kleinen Männergrößen abspeisen lassen. Die Anatomie des Frauenfußes ist eine andere als die des Männerfußes.“ Besonders wichtig ist die Beratung im Fachhandel für Menschen, die bereits Füße mit Fehlstellungen haben und für Diabetiker. „Für sie gibt es orthopädische Einlagen oder speziell angepasste Schuhe“, so Fußeder.

Wellness für die Füße

Der passende Schuh ist wichtig für die Fußgesundheit. Darüber hinaus kann jeder durch häufiges Barfußlaufen auf natürlich gewachsenem Boden, Fußgymnastik, Fußbäder, Fußmassagen, Hygienemaßnahmen und Pflege dafür sorgen, dass seine Füße lange gesund und schmerzfrei bleiben.

Das Angebot der SVLFG

In ihren Online-Schulungen „Schönen Gruß an den Fuß – gesunde Füße, gesunde Arbeit“ geben die SVLFG-Präventionsfachleute viele Tipps rund um die Fußgesundheit. Termine und Einwahldaten zu den kostenlosen Online-Schulungen finden Sie im Internet unter: www.svlfg.de/onlinevortrag-gesunde-fuesse

Tipps zur gesunden Arbeit hält die SVLFG unter www.svlfg.de/gesunde-arbeit bereit.

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Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Einlagen im Sicherheitsschuh

Arbeitsschuh
Baumuster und Einlage, das gehört zusammen

Arbeitsschuh-Besitzer kommen auf vielfältige Ideen, ihre schlecht sitzenden Exemplare passend zu machen. Etwa, diese mit Zeitungspapier auszukleiden, bis sie besser sitzen. Oder man „schnippelt“ sich billige Einlagen aus dem Drogeriemarkt so zurecht, dass das Tragen keine Strapaze mehr ist. Dies kann sich zu einem enormen Sicherheitsrisiko auswachsen, das leicht unterschätzt wird. Bei unzulässigen Veränderungen am Schuh drohen Unfälle, Verletzungen und sogar der Verlust des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes! Wir haben die wichtigsten Fakten rund ums Thema zusammengestellt.

1. Wann braucht mann eine Einlage? Wer unter geringen Beschwerden, etwa Druck und Schmerzen durch einen leichten Senk- oder Hohlfuß leidet, dem reicht meist eine semi-orthopädische Einlegesohle, um seine Füße zu unterstützen. Bei stärkeren Beschwerden wie beispielsweise einem Knick-Senkfuß, einem starken Spreizfuß oder einem Fersensporn braucht es orthopädische Anpassungen in Form von Einlagen oder Zurichtungen, die der Orthopäde verschreiben kann.

2. Welche Einlage darf man im Arbeitsschuh benutzen? Wichtig ist, dass nur zugelassene Einlegesohlen und Einlagen im Sicherheitsschuh genutzt werden. Semi-orthopädische Einlegesohlen kommen oft vom demselben Hersteller wie der Schuh. Für den Bezug zertifizierte orthopädischer Einlagen nennt er zertifizierte Hersteller in der Schuhverpackung. Nur bei diesen ist sichergestellt, dass sie für den Schuh zugelassen sind. Orthopädische Einlagen passt der Orthopädie-Schuhtechniker an. Nur durch Verwendung dieser Einlagen wird das sog. Baumuster des Schuhs nicht verletzt. Dies ist relevant auch für den Fall eines Unfalls und Leistungen der Unfallversicherung. 

3. Darf ich Einlegesohlen aus einem Freizeitschuh in meinen Sicherheitsschuh legen? Ganz deutlich noch einmal: Der Fußschutz verliert seine Zertifizierung, wenn er in irgendeiner Form verändert wird. Damit erlischt auch der gesetzliche Unfallversicherungsschutz! Wer also die Einlegesohlen aus seinen Freizeitschuhen einfach gegen die Einlegesohlen in seinen Sicherheitsschuhen austauscht, riskiert, dass sich der Freiraum unter der Zehenschutzkappe verkleinert. Bei einem Unfall kann es dann trotz Fußschutz zu Verletzungen kommen und die Versicherung zahlt nicht. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Materialien, mit denen ein Sicherheitsschuh „ausgestopft“ wird.

4. Wie erkenne ich, ob mein Sicherheitsschuh für orthopädische Einlagen zugelassen ist? Sicherheitsschuhe sind mit dem Piktogramm „DGUV Regel 112-191“ gekennzeichnet, das ihr im Katalog und im Onlineshop findet. Es bedeutet, dass der Schuh für orthopädische Einlagen zugelassen ist. Natürlich kann man auch den Händler seines Vertrauens vor dem Kauf des Schuhs fragen.

5. Wer zahlt für orthopädische Anpassungen an seinem Sicherheitsschuh? Krankenkassen übernehmen die Kosten für orthopädische Zurichtungen und Einlagen nur bei Privatschuhen. Bei Sicherheitsschuhen tritt die gesetzliche Unfallversicherung ein, sofern die Fußschädigung die Folge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit ist. Liegt kein Arbeitsunfall vor, kommen andere Kostenträger infrage – zum Beispiel die gesetzliche Rentenversicherung oder die Bundesagentur für Arbeit. Weitere Informationen über den Bestellweg finde Sie auf unserer Homepage unter https://4point-einlagen.de/elten-sicherheitsschuhe/#firmazahlt

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Weshalb sind Einlagen für Arbeitsschuhe in der Regel teurer?

Die Einlagen werden mit speziellen Material-Kombinationen gefertigt und entsprechen erst dadurch den hohen Anforderungen für den Einsatz in Arbeits- und Sicherheitsschuhen

Baumustergeprüft
Baumustergeprüft? Schuh und Einlage müssen passen

Um spezialeinlagenkonform laut Vorgaben der EU-Richtlinien sowie der deutschen Berufsgenossenschaften (DGUV 112-191) auf Maß anzufertigen, sind unsere Einlagen für etwa Marken wie ELTEN und deren Modelle für Arbeits- bzw. Sicherheitsschuhe baumustergeprüft. Dadurch wird sichergestellt, dass festgelegte und geprüfte Eigenschaften der Sicherheitsschuhe, etwa Antistatik-Eigenschaften von Sohle und Einlage und Beschaffenheit der Mindesthöhe der Zehenschutzkappe, erhalten bleiben und nicht beeinträchtigt werden. Werden andere als diese speziellen Einlagen eingesetzt, erlischt der Versicherungsschutz am Arbeitsplatz. Es gilt deshalb auch, dass, wenn man unsere Einlagen in Arbeitsschuhe einer anderen Marke trägt, unsere Einlagen darin nicht mehr als baumustergeprüft gelten, da nicht mehr zum Schuh und seinen Spezifikationen passend. Wer bei uns Einlagen für seine Arbeitsschuhe bestellt, tust du dies auf eigene Verantwortung, da wir in diesem Fall keine Haftung im Sinne der DGUV-Regel 112 – 191 übernehmen können.

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Herren-Arbeitsschuhe versus Frauen-Arbeitsschuhe, gibt es da Unterschiede? JA!

Zu breit, zu groß, zu unbequem – Sicherheitsschuhe für Männer sind für Frauen in der Regel nicht geeignet. Auch Unisexmodelle bieten oft nicht das, was Damenfüße brauchen und werden eher zur Stolperfalle als zuverlässig zu schützen. Gleichzeitig entscheiden sich immer mehr Frauen für Berufe in vermeintlichen Männerdomänen wie Bau oder Handwerk. Im Gegensatz zum Freizeitschuhmarkt war die Auswahl an Sicherheitsschuhen für Frauen lange Zeit nur sehr gering. Frauen mussten oft ewig suchen, bis sie den passenden Schuh gefunden hatten. Und „passen“ bedeutet bei Sicherheitsschuhen weit mehr als nur die richtige Größe zu tragen – die Passform ist ein entscheidender Faktor.

Damenfüße Herrenfüße Unterschiede
Damenfüße sind nicht einfach nur kleine Herrenfüße, sondern haben ganz andere Proportionen.

Viele Damen griffen aus Mangel an Alternativen zu Herrenmodellen in ihrer Größe oder bestenfalls zu in der Größe angepassten Männerschuhen. Das Ergebnis: Der Schuh scheuerte und verursachte Blasen oder Druckstellen. Weibliche Arbeitskräfte gingen ihrer Arbeit also in unbequemen und schlechtsitzenden Schuhen nach. Anlass genug für viele Arbeitnehmerinnen, auf ihren Fußschutz zu verzichten. Es ist für Frauen also alles andere als optimal Fußschutz für Männer in kleiner Größe zu tragen – dafür unterscheiden sich die Fußformen der Geschlechter zu sehr. Damenfüße sind nicht einfach nur kleine Herrenfüße, sondern haben ganz andere Proportionen. Das Problem wird deutlich, wenn man sich folgendes vor Augen führt: Füße – das gilt für Männer- genauso wie für Frauenfüße – werden vor allem an der Ferse schmaler, je größer sie werden. Nehmen wir die Größe 42 als Beispiel: Für Frauen ist diese schon relativ groß und die Füße dementsprechend schmal – für Männer ist sie aber Durchschnitt und die Füße daher breiter. Eine 42 für Männer ist also nicht gleich einer 42 für Frauen! Weitere Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Füßen gleicher Größe gibt es hinsichtlich Ballenlänge, Ballenbreite und Spannbreite sowie in der Winkelstellung der Groß- und Kleinzehen.

Es liegt auf der Hand, dass es speziellen Fußschutz für Frauen braucht! ELTEN hat diesen Bedarf schon vor längerer Zeit erkannt, Lösungen gefunden und inzwischen eine ganze Reihe an Sicherheitsschuhen auf den Markt gebracht, die genau auf die Anatomie des Damenfußes zugeschnitten sind. Die Trägerinnen können sich bei unseren Damenserien über maximale Sicherheit, Tragekomfort und frische Designs freuen. Bereits vor einigen Jahren hat ELTEN den ersten „echten“ Sicherheitsschuh für Damen entwickelt und dafür in Kooperation mit der Uniklinik Tübingen die anatomischen Unterschiede zwischen Männer- und Frauenfüßen ermittelt. Diese Erkenntnisse haben die Herstellung von optimal passenden Sicherheitsschuhen für Frauen möglich gemacht und den Grundstein für die Nova-Fit und Nova Serie gelegt. Die Nova Kollektion umfasst Modelle in allen Schutzklassen, wie den IMPULSE Lady BOA® aqua Low oder die MILA Low. Die modische Nova Serie zeichnet sich durch eine hohe Bequemlichkeit, jede Menge Tragekomfort und optische Highlights aus. Außerdem punktet sie mit einer zuverlässigen Schutzausstattung.

Neben den Schutzeigenschaften von Sicherheitsschuhen spielt zunehmend auch die Optik eine bedeutende Rolle – gerade in Bezug auf Damenmodelle. Das gilt insbesondere für Frauen in Führungspositionen. Da kommt die ELTEN Business Serie ins Spiel. Sie kombiniert Eleganz und Schutz und hinterlässt auf jeden Fall einen guten Eindruck. Für die Damen ermöglichen komfortable Modelle wie der OFFICER Lady oder die NIKOLA sowohl einen souveränen Auftritt im Meeting oder beim Geschäftsessen als auch den gefahrenlosen Gang auf dem Betriebsgelände oder durchs Lager. Moderner Damenfußschutz verfügt über eine Menge Details, damit weibliche Beschäftigte für harte Einsätze im Berufsalltag gewappnet sind. So sorgt etwa eine Laufsohle mit S-linienförmiger Profilanordnung für Tragekomfort und Sicherheit, indem sie die natürliche Abrollbewegung des Fußes unterstützt. Abgeschrägte Profilrippen sorgen dabei für besonders guten Halt auf unebenen Böden, erhöhte Stabilität und gute Rutschhemmung. ELTEN setzt dieses Sohlenkonzept in den Modellen der Trekking Lady Serie, wie der LENA blue Mid oder der LOTTE aqua Lowein.

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Forschungsprojekt entwickelt innovative Techniken für Wohlfühlklima in Arbeitsschuhen

Obwohl sich die Schuh-Hersteller um ein angenehmes Trageklima im Schuh bemühen, setzen die Schutz-Vorgaben der Gestaltungsfreiheit Grenzen – mit dem Ergebnis, dass die Füße schwitzen. Mit Unterstützung der AiF (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen) hat ein interdisziplinäres Team unter Leitung des Prüf- und Forschungsinstituts Pirmasens (PFI) in Kooperation mit dem Forschungskuratorium Textil untersucht, wie Wärme und Feuchte möglichst effektiv aus Sicherheitsschuhen heraustransportiert werden können. Während das PFI neue Konstruktionsmodelle für Schuhe erforschte, testeten Wissenschaftler der Hohensteiner Institute in Bönnigheim den Einsatz innovativer Materialien. Am Standort Zweibrücken der Fachhochschule Kaiserslautern wurden Mikrosysteme untersucht, die den Tragekomfort verbessern können.

Arbeitsschuh aus Forschungsprojekt
Im Rahmen des Projektes wurden verschiedene Funktionsmuster gefertigt. Dazu gehörte auch ein Schuh mit elektrischer „Zwangsbelüftung“, der eine spürbare Verbesserung des Innenschuhklimas bewirkte.

Das PFI stellte zusammen mit der Fachhochschule Kaiserslautern fest, wie eine selbstregelnde Wärmeleitung über „Heatpipes“ (Hitzerohre) vom Schuhinnenraum nach außen aufgebaut werden kann. Eine Heatpipe ist ein evakuiertes, teilweise mit einer Flüssigkeit gefülltes Kupferrohr, in dem sehr effizient Wärme von einem Ort zum anderen transportiert werden kann. Bekanntestes Einsatzgebiet von Heatpipes ist die Kühlung der Zentraleinheit von PCs. Die Forschungsstellen haben eine Schuh-spezifische Heatpipe entwickelt und in einen Arbeitsschuh eingebaut. An der Seite der Heatpipe, die in den Schuhinnenraum ragt, verdampft die Flüssigkeit im Rohr. Auf der anderen Seite kondensiert die Flüssigkeit wieder und fließt zurück, womit durch Konvektion ein kontinuierlicher Kreislauf entsteht und die Wärme von innen nach außen transportiert wird. Der Vorteil der Heatpipes ist, dass sie auf eine definierte Arbeitstemperatur eingestellt werden können, ab welcher der Wärmetransport einsetzt. So bringt das Element zum Ableiten der Wärme seine Temperaturregelung gleich mit.

Für ein Wohlfühlklima sorgen auch möglichst große, vom Fuß abgekoppelte Feuchtespeicher, über die nach und nach die Feuchtigkeit nach außen abgegeben werden kann. Absorbermembranen oder Aktivkohle in Futter und Einlegesohle können größere Mengen Schweiß speichern. Vorteilhaft sind auch Materialkombinationen aus wasseranziehenden (hydrophilen) Futtern in Verbindung mit Membranen. Sie sorgen dafür, dass Feuchtigkeit schneller von der Haut wegtransportiert und im Material verteilt wird. Dies geschieht vor allem während des Gehens, wenn ein „Pumpeffekt“ einsetzt: Durch die abwechselnde Be- und Entlastung des Abstandsgewirkes wird die Luftzirkulation im Schuh verstärkt.

Im Rahmen des Projektes wurden verschiedene Funktionsmuster gefertigt. Dazu gehörte auch ein Schuh mit elektrischer „Zwangsbelüftung“, der eine spürbare Verbesserung des Innenschuhklimas bewirkte. Dafür wurde ein Lüftersystem entwickelt, das über einen Akku versorgt wird. Die Energiemenge des Akkus reicht aus, um den Abtransport überschüssiger Feuchte und Wärme auch bei körperlicher Anstrengung für die Dauer eines ganzen Arbeitstages zu gewährleisten.

Die Ergebnisse des durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projekts lassen sich auch auf andere Schuharten übertragen.

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Mythos Starker Rücken durch starke Füße in besten Arbeitsschuhen, was ist dran?

Unsere Füße und der gesamte Gangapparat haben einen erheblichen Einfluss auf den Zustand unseres Rückens. Die Füße beeinflussen maßgeblich den Stand und die Körperspannung und Körperhaltung insgesamt.

Beste Arbeitsschuhe
Bester Stand, starker Rücken

Im wahrsten Sinn des Wortes haben die Füße DIE tragende Rolle. So lassen sich Gangbild und Haltung durch das Tragen von Einlagen kurz- und mittelfristig verbessern. Die Fußmuskeln kräftigen sich, das Entstauen der Beine wird nun möglich und das Laufen und Arbeiten macht wieder Freude. Die Fußmuskulatur benötigt ein Training wie jede andere Muskulatur im Körper auch. Gehen und Stehen fordert und fördert sie. Schmerzen führen entsprechend dazu, dass man das Gehen vermeidet und die Muskulatur nicht mehr trainiert wird. Das führt zu ungesunden Bewegungsmustern und schließlich zu einem Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Sensomotorische Einlagen sind der richtige Weg, um Beschwerden zu lindern, Muskulatur aufzubauen und damit nicht nur die Füße, sondern den ganzen Körper zu stärken. Schonhaltung, Verkürzung der Bauchmuskulatur und andere Effekte der Schonhaltung verschwinden. Der Mensch bewegt sich wieder aufrecht und frei.

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