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Ersetzt unser Einlagenfinder eine persönliche Beratung z.B. bei uns in Hamburg Bergedorf?

Kurzum: Ja. Das meinen wir ernst. Wie geht das?

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Die richtige Einlage gefunden, und auf Maß bei uns in Hamburg Bergedorf gefertigt.

Hinter 4Point steht kein Internetstartup, sondern ein Meisterbetrieb mit über hundert Jahren Erfahrung. Der Einlagenfinder wurde auf Grundlage der Gespräche entwickelt, die wir in unserem Tagesgeschäft täglich mit unseren Kunden führen. In einem ausführlichen Entwicklungsprozess haben wir den Einlagenfinder immer weiter verbessert, so dass wir vom Kunden alle Informationen erhalten, die nötig sind, um individuelle Maßeinlage zu fertigen.

Unser Einlagenfinder basiert auf einer Vielzahl von Einzeldiagnosen. Somit setzt der Einlagenfinder die Schuhwahl und das jeweilige Schmerzprofil in einen logischen Zusammenhang. Nur so wird daraus die perfekte Einlage.

► Hier geht’s zum Bestellablauf und zum Einlagenfinder

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Wie entfernt man den Geruch aus Arbeitsschuhen?

Hierzu kursieren diverse Herangehensweisen und Spezialtipps. Prinzipielles sollte erst einmal beachtet werden.

Sicherheitsschule
Mit einem Bündel an Maßnahmen hält man Gerüche langfristig in Schach

Da A und O sind tägliche Fußhygiene und Fußpflege, tägliches Wechseln geeigneter Socken und Strümpfe und die Belüftung der Arbeitsschuhe samt Einlagen nach dem Tragen. Ideal wäre die Nutzung mindestens zweier Paare im Wechsel, damit sie sich immer gut „erholen“ können. Im warmen und feuchten Mikroklima entwickeln sich durch Zersetzung von Bakterien plus eventueller Pilzkulturen in jedem Schuh Gerüche, die kaum verhindert, jedoch im Zaum gehalten werden können. Hitze, mangelnder Luftaustausch Hautprobleme und Dauer-Feuchte intensivieren solche Prozesse und führen zu unangenehmen Begleiterscheinungen. Sind die anfangs genannten Punkte beachtet, kann Geruchsbildung – gerade im Sommer – durch deodorierendes Fußpuder in Strümpfen und im Schuh entgegengewirkt werden. Jedoch nicht jeder verträgt dieses trotz bester Wirkung auf lange Sicht. Früher wurde gern Backpulver verwendet, empfehlen möchten wir dieses nicht. In durchgelüftete Schuhe plus Einlagen kann ebenso Fuß- und Schuh-Deo gesprüht werden. Schnelltrocknung und Geruchseliminierung nach dem Tragen kann auch durch in Socken eingelassenes Katzenstreu gut gelingen. Diese werden über Nacht in den Schuhen belassen und neutralisieren den Geruch und machen trocken. Und relevant: Strümpfe sollten nicht unter 60 Grad gewaschen werden. Einlagen können eingeseift, gut ausgespült und dann ausgiebig getrocknet und eventuell gepudert wieder eingelegt werden. Mit diesem Bündel an Maßnahmen hält man Gerüche auch langfristig in Schach.

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Gibt es einfache Methoden, Sicherheitsschuhe bequemer zu machen?

Es kursieren in Foren Tricks und Tipps zum Weiten und Geschmeidigmachen unbequemer Arbeitsschuhe. Hausmittel und vermeintlich bewährte Verfahren sind mit Vorsicht zu genießen. Nicht nur aus rechtlicher Sicht

Sicherheitsschuh
Das Beste: Arbeitsschuhe gleich neu kaufen, solche, die wirklich passen. Nehmen Sie sich Zeit. Es geht um ihre Füße und es geht um ihren Körper.

Vorweg: Es dürfen Sicherheitsschuhe in ihrer besonderen Konstruktion und ihren Sicherheitsmerkmalen nicht ohne Weiteres verändert werden! Thema Baumuster. Dementsprechend dürfen auch nicht beliebige Einlagen eingesetzt werden, weil der Schuh dadurch technisch verändert wird und nicht mehr dem baumustergeprüften Zustand entspricht. Es werden gerne dehnende Hausmittel wie Dehnspray, Schuhspanner, nasses Zeitungspapier, wassergefüllte Gefrierbeutel und die Platzierung der Schuhe im Eisschrank empfohlen. Auch Essig-Einsatz oder der Heißluftföhn werden empfohlen. Ebenso bieten sich Schuster für Dehnung und Erweichung an. Allerdings wären solche Mittel und Methoden nur für Echtlederschuhe geeignet. Kunstleder und textile Materialien sind nicht dehnbar und können durch Bearbeiten beschädigt werden. Für Schuhe aus Kunstleder werden stattdessen besondere Gelkissen oder spezielle Einlagen verwendet. Der Wunsch, die Arbeitsschuhe bequemer zu machen besteht meist dann, wenn Schuhe nicht anprobiert und getestet werden konnten – etwa, wenn ein Arbeitgeber Schuhe an seine Mitarbeiter verschenkt.

Als korrekte Möglichkeit, Sicherheitsschuhe tatsächlich bequemer zu machen, ist nur eine professionell orthopädische Anpassung zulässig. Unter Umständen müssen die Sicherheitsschuhe orthopädisch individuell auf die Füße des Trägers genau angepasst werden, wobei jedoch rechtliche Bedingungen zu beachten sind. Das Beste: Arbeitsschuhe gleich neu kaufen, solche, die wirklich passen.

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Welche sind die bequemsten Arbeitsschuhe?

Das ist pauschal naturgemäß schwer zu beantworten. Denn jeder Mensch und jeder Fuß ist individuell und daher muss jeder für sich selbst herausfinden, welche Arbeitsschuhe für ihn am bequemsten sind. Trotzdem: Generell lässt sich sagen, dass Sicherheitsschuhe der Stufen S1 bis S3 in der Regel bequemer sind. Schuhe mit Sicherheitskappen können dennoch sehr schwer und weniger flexibel sein, je nach Kappenmaterial und Aufbau. Was ist prinzipiell zu beachten?:

Sicherheitsschuhe
Schuh und zukünftige Einlage müssen aufeinander zugelassen sein, damit das Baumuster nicht verändert wird.

Jede Fußform und jedes Fußformat ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Auch unterscheiden sich die Berufe, Arbeitsfelder und Einsatzorte. Einige Berufe erzwingen ein langes Stehen, lange Strecken oder andauerndes Laufen und Steigen, eher gebückte Haltungen und das Heben von schweren Gewichten. Auch das ständige Bewegen auf einem schwierigen und riskanten Untergrund erfordert bestimmte Schuh-Geometrien. Die verschiedenen Arten der Bewegungen, der Körperhaltungen, der wirksamen Kräfte sowie der äußeren Umstände und Einflüsse beanspruchen die Füße, die Beine, die Gelenke und den gesamten Bewegungsapparat. Die Beratung im Fachhandel, das Anprobieren und Testbeanspruchung auf verschiedenen Laufarealen, auf längeren Strecken und im Stufengang ist dabei sehr anzuraten.

Der Umfang: Bequeme Sicherheitsschuhe müssen die individuell richtige Länge und Breite haben.

Die Form: Die Schuhform muss zur Fußform passen und einen ausreichenden Zehenfreiraum bieten.

Das Geschlecht: Komfortable Sicherheitsschuhe müssen der geschlechtsbezogenen Fußform entsprechen.

Das Fußbett: Die Schuhe müssen ein an die Füße angepasstes komfortables Fußbett bieten.

Einlagetauglich: Schuh und zukünftige Einlage müssen aufeinander zugelassen sein, damit das Baumuster nicht verändert wird

Leitfähigkeit: Spezielle Einsatzorte erfordern Ableitung von Strömen über die Sohle – mit und ohne Einlagen

Die Fersenführung: Gesunde Sicherheitsschuhe sollten eine sehr gute Fersenführung besitzen, sodass der Druck auf die Ferse
gleichmäßig verteilt wird, der Gang stabilisiert wird und die Sprunggelenke entlastet werden. Es entsteht eine Stützwirkung für den gesamten Fuß. Die Umknickgefahr wird minimiert und möglichen Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden vorgebeugt.

Die Dämpfung: Die Sicherheitsschuhe sollten über eine hochwertige verschleißfreie und gewichtsabhängige Fersendämpfung und Vorderfußdämpfung verfügen, die Druck und Stöße beim Laufen auf hartem Untergrund abdämpft. Dadurch wird des Weiteren die Ermüdung beim Gehen und Stehen verhindert. Vor allem für Arbeitnehmer, die viel Stehen müssen, ist eine Vorfußdämpfung wichtig.

Das Gewicht: Nach Möglichkeit ist das Gewicht der Sicherheitsschuhe so gering wie möglich zu halten. Insbesondere Sicherheitsschuhe der Kategorie S3 verfügen häufig über Zehenschutzkappen aus Stahl, die jedoch für bestimmte Tätigkeiten zu schwer sind. Alternativ bieten auch Zehenschutzkappen aus ebenso belastungsfähigen (200 Joule) Materialien wie Kunststoff und Aluminium den gleichen Schutz, sind jedoch wesentlich leichter und bieten einen höheren Tragekomfort. Hochwertige gesunde Sicherheitsschuhe verfügen zudem an dem Übergang zwischen Zehenschutzkappe und Schaft über eine Polsterung. Dadurch bilden sich beim Beugen des Fußes keine Druckstellen.

Die Sohlen: Die Laufsohle sollte über gute Dämpfungseigenschaften verfügen, relativ gut biegsam sein und ein komfortables gesundes Abrollen des Fußes ermöglichen. Zur Vermeidung von einem Ausrutschen sollten die Sohlen aus einem guten rutschfesten Material, Profil und entsprechender Konstruktion bestehen. Es sind Sicherheitsschuhe mit einer hochwertigen innovativen Sohlentechnik zu empfehlen, ebenso wie ein alterungsbeständiges Dämpfungs- und Sohlenmaterial, das dauerhaft gleichbleibende gute Dämpfungs- und Elastizitätseigenschaften gewährleistet. Brandsohlen aus Leder sorgen für eine bessere Feuchtigkeitsregulierung und ein gesundes Fußklima. Dadurch kann die Bildung und Ausbreitung von Schweiß, Bakterien und Fußpilz sowie Infektionen der Fußhaut vermieden werden.

Hochwertige Materialien: Natürliche gefahrenstoffreie Materialien mit ausgezeichneten Klimaeigenschaften verhindern allergische Reaktionen und erhalten die Fußgesundheit. Auch hochwertige innovative Hightechstoffe für das Innenfutter bestehen in der Regel aus mehreren verschiedenen Textilkomponenten, die für einen ausgezeichneten Feuchtigkeitstransport von innen nach außen sorgen, eine schnelle Verdunstung an der Schuhoberfläche bewirken, eine antimikrobielle Wirkung besitzen und ein gesundes Fußklima bieten.

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So halten Arbeiter ihre Füße in Arbeitsschuhen fit

Das Tragen von Arbeits- und Sicherheitsschuhen fordert Füßen Einiges ab. Mitunter sind die Schuhe schwerer als die privaten oder sie liegen eng an und es wirken besondere Kräfte am Arbeitsplatz. Das geht an die Substanz.

Arbeitsschuhe und Sicherheitsschuhe
Es hilft auch Barfußlaufen – so oft es geht. Dadurch stärken Sie die Fuß-Muskulatur.

An heißen Tagen scheint kaum mehr Raum für Bewegung, es bilden sich Schwielen oder Blasen. Im Winter tragen Iso-Socken auf – mit ähnlichen Folgen – neben Fußkälte & Co. Wie bleiben malträtierte Füße das ganze Jahr fit? Kurz: Neben strikter Fuß-Hygiene und täglichem Sockenwechsel und ggf. Behandlung mit Urea-haltigen Salben und Fußpudern hilft als Grundvoraussetzung das Tragen von geeignetem Arbeitsschuhen. An die Saison und das Wettergeschehen angepasste Schuhe sind besonders fußschonend.
Trainieren Sie Ihre Füße regelmäßig, machen Sie ihnen Luft. Neben speziellen Übungen, wie beispielsweise Gegenstände mit nackten Füßen aufzuheben, hilft auch Barfußlaufen – so oft es geht. Dadurch stärken Sie die Fuß-Muskulatur. Auch spezielle Arbeitsschuh-Einlagen oder Druckpolster helfen bei Fußproblemen. Regelmäßig auftretende stark geschwollene oder stark schmerzende Füße sind jedoch ein Fall für den Arzt. Klären Sie unbedingt mit einem Spezialisten Ihre Symptome ab, um Folgeschäden zu vermeiden! 


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Weshalb ich als Diabetiker eine besondere Einlage in Arbeitsschuhen brauche

Wegen ihres Krankheitsbildes haben Diabetiker häufig mit Folgeschäden in den Extremitäten zu rechnen. Gerade bei den Füßen ist genaues Hinschauen nötig, damit man weiterhin seine Arbeit tun kann.

Arbeitsschuhe und Diabetes
Ein Orthopäde würde sich dafür stark machen, spezielle sensomotorische Einlagen für die Arbeitsschuhe anfertigen zu lassen. Sie werden vom Arbeitgeber bezahlt.

Je nachdem wie der Insulinhaushalt bei einem Patienten eingestellt ist, kommen Beschwerden wie Durchblutungsstörungen und Nervenschäden früher oder später ins Spiel. Darum sollten Sie als Diabetiker in Industrie und Handwerk Ihre Füße täglich von allen Seiten betrachten und wenn nötig, einen Spiegel zur Hilfe nehmen. Ein genauer Blick lohnt.
Wenn Sie etwas Ungewöhnliches entdecken wie starke Hornhaut, einen Bluterguss o.ä., dann sollten Sie sofort den nächsten Diabetologen aufsuchen. In vielen diabetologischen Schwerpunktpraxen werden mittels modernster Messtechnik Ihre Füße untersucht und überprüft. Druckspitzen werden gemessen, um schlecht passendes Schuhwerk auszuschließen. Ein Orthopäde würde sich dafür stark machen, spezielle sensomotorische Einlagen für die Arbeitsschuhe anfertigen zu lassen. Diese werden vom Arbeitgeber bezahlt.

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► Bei Fragen einfach fragen

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Wie oft sollte man seine Sicherheitsschuhe austauschen lassen?

Die Berufsgenossenschaft empfiehlt, die Schuhe ein Mal jährlich auszutauschen

Arbeitsschuhe HaltbarkeitDie Beanspruchung ist bei täglichem Tragen über viele Stunden recht hoch, so dass dieses Intervall allgemein als angemessen gilt. Es ist in Deutschland üblich, die Wechselintervalle tatsächlich auch einzuhalten. Sicherheitsschuhe werden auf Wunsch des Mitarbeiters jederzeit ausgetauscht. Deutlich: Mitarbeiter haben einen rechtlichen Anspruch auf mindestens ein Paar Schuhe pro Jahr. Zwei Paar Schuhe pro Jahr ist der Normalzustand. Es sollten idealerweise  immer zwei Paar Schuhe im Wechsel getragen werden, um eine gute Austrocknung und Material-Erholung zu gewährleisten.


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Was bedeutet das Zeichen ESD in Arbeitsschuhen?

Immer dann, wenn es um den Schutz von Werkteilen und Geräten durch kontrollierte Strom-Ableitung geht, greift die Norm DIN EN 61340-5-1

Hier gilt es, Grundsätzliches zu verstehen

Die Schuh-Norm befasst sich mit elektrostatischer Entladung („electro static discharge“ = ESD). Der in dieser Norm definierte ESD-Bereich bedeutet eine Eingrenzung des antistatischen Bereichs aus der Sicherheitsschuhnorm EN ISO 20345. Genauer: Die untere Grenze des Durchgangswiderstandes liegt hier bei 100 Kiloohm und die Obergrenze bei 35 Megaohm (3,5 x 107 Ohm). Zur Übersicht der Schuh-Kategorien entsprechend der Normierung hier lang

Zur Beachtung: Ein Schuh, der ESD-fähig ist, ist in jedem Fall gleichzeitig auch antistatisch. Nur: Im Umkehrschluss ist jedoch nicht jeder antistatische Schuh ESD-fähig. Wenn beispielsweise ein Durchgangswiderstand von 100 Megaohm gemessen wird, ist der Schuh antistatisch, aber außerhalb der ESD-Grenzwerte. Hat der Schuh einen Durchgangswiderstand von nur 1 Megaohm, ist er sowohl antistatisch als auch ESD-fähig. Sicherheitsschuhe, die diese Norm erfüllen, tragen das gelbe ESD-Zeichen.

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Wer zahlt eigentlich meine Arbeitsschuhe und wie oft bekomme ich neue?

An dem Thema Arbeitsschuhe und Sicherheitsschuhe hängt sehr viel. Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen müssen sich mit der Materie beschäftigen. Immerhin geht es und Arbeitssicherheit und um Haftungsfragen im Ernstfall. Sehr schön zusammengefasst lesen wir auf arbeitsrechte.de:

„Laut einer Studie der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) erleidet kaum ein anderer Körperbereich so viele Schäden, wie es im Bereich des Knöchels bzw. des Fußes der Fall ist. Deutlich häufiger kommt es nur an den Händen von Arbeitnehmern zu Verletzungen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass Arbeitssicherheitsschuhe in vielen Berufen als Teil der Arbeitsschutzkleidung vorgeschrieben sind. Damit Sie einen Überblick zu den wichtigsten Aspekten erhalten, beleuchtet der vorliegende Ratgeber Arbeitsschuhe und die damit verbundenen Gesetzesvorschriften. Hier erfahren Sie u. a., worauf Arbeitgeber achten müssen und welche Klassen bei Arbeitsschutzschuhen besonders bedeutsam sind“. Die gut gemachte Zusammenfassung des Themas ist hier im kompletten Original zu lesen. 

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Was bedeutet die Kennzeichnung in der Schuhlasche professioneller Arbeitsschuhe?

Sicherheitsschuhe
Von Pantolette bis Stiefel

Die Kennzeichnungen beziehen sich auf die Kategorien von Sicherheitsschuhen gemäß der Internationalen Norm EN ISO 20345 für Sicherheitsschuhe. Ein Überblick:

Sicherheitsschuhe sind Schutzschuhe, die mit einer Schutzkappe ausgestattet sein müssen. Der Zehenschutz aus Stahl, Alu oder Kunststoff schützt den Fuß zuverlässig vor Druck und Stößen bis zu 200 Joule. Auch rutschhemmende Sohlen (nach SRA, SRB und SRC) gehören zur Grundausstattung. Die Norm 20345:2011 regelt die Grundanforderungen an Sicherheitsschuhe. Je nach Einsatz und Anforderung kann zwischen verschiedenen Sicherheitsstufen gewählt werden:

SB: Grundanforderungen lt. Norm (u. a. Zehenschutzkappe)
S2: Zehenschutzkappe + Wasserdicht
S3: Zehenschutzkappe + Wasserdicht + Durchtrittschutz + Profilsohle
S1P: Zehenschutzkappe + Durchtrittschutz
S1: Zehenschutzkappe
P: Durchtrittschutz
E: Energieaufnahmevermögen im Fersenbereich
A: Antistatisches Schuhe
C: Leitfähige Schuhe
I: Elektrisch isolierende Schuhe
HI: Wärmeisolierung des Sohlenkomplexes
CI: Kälteisolierung des Sohlenkomplexes
WR: Wasserdichtheit der Schuhe
WRU: Widerstand des Schuhoberteils gegen Wasserdurchtritt und –aufnahme
HRO: Beständigkeit der Laufsohle gegenüber Kontaktwärme
FO: Kraftstoffbeständigkeit der Laufsohle
CR: Schnittfestigkeit des Obermaterials
AN: Knöchelschutz
M: Mittelfußschutz
SRA: Rutschhemmung auf Böden aus Keramikfliesen mit NaLS
SRB: Rutschhemmung auf Stahlboden mit Glycerol
SRC: Erfüllt die Rutschhemmung nach SRA und SRB

Was ist der genaue Unterschied zwischen Sicherheitsschuhen, sogenannten Schutzschuhen und Berufsschuhen?
Der Unterschied zwischen Sicherheitsschuhen (Kennzeichnung S, EN 20345) und Schutzschuhen (Kennzeichnung P, EN 20346) liegt bei einem geringeren Schutzniveau der Schutzschuhe für die Zehen (Schutzkappen). Schutzschuhe werden heute praktisch nicht mehr eingesetzt. Berufsschuhe (Kennzeichnung O, EN 20347) besitzen keinen Zehenschutz. Sie besitzen aber mindestens einen anderen schützenden Bestandteil (z.B. Durchtrittschutz).

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