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Mythos: „Einlagen bekommt man viel billiger im Drogeriemarkt“

Diesen weit verbreiteten Mythos müssen wir an dieser Stelle mal “knacken”:

Business aktiv Bioline - Hinten
Nie, nie, nie von der Stange kaufen. Die Wirkung enttäuscht meist. Das ist auch logisch.

Kaufen Sie Ihre Einlagen oder Schuhe nicht im Supermarkt oder im Drogeriemarkt. Denn: Orthopädische Einlagen wie sensomotorische Einlagen sind individuell hergestellte Elemente, die nie nie nie von der Stange gekauft werden sollten. Um einen Fuss optimal zu entlasten und gleichzeitig zu trainieren, sollte eine Schuh-Einlage immer individuell von einer qualifizierten Fachkraft vermessen, konstruiert, in der Werkstatt gefertigt und vor Ort angepasst werden. Bitte scheuen Sie sich nicht, sich ausführlich z.B. von uns in Hamburg Bergedorf beraten zu lassen.

Auch der Online-Bestellprozess mit umfangreicher Befragung samt Trittschaum-Versand über uns funktioniert reibungslos. So ist der Weg zur Schuh Einlage. Es geht stets darum, das richtige Produkt für Ihre Füße zu kaufen. Es geht darum, wieder schmerzfrei und normal gehen zu können. Einfache, genormte Einlagen haben nicht die erstrebte Wirkung und werden deshalb auch meist nicht kontinuierlich getragen. In der Folge heisst es auch deshalb oft in Foren: “Einlagen bringen nichts“

Übrigens für Runner: Bei Sportlern erfolgreich angewendet, unterstützen sensomotorische Einlagen die Reaktion der Muskulatur, verbessern die Koordination und signalisieren dem Körper, wie er sich ausgeglichener bewegen kann. Gerade bei Ausdauer-Läufern wurden besten Erfahrungen gemacht. Hier eine Doktorarbeit zur Wirkung einer Einlagen Versorgung von Läufern.

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Was sensomotorische Einlagen von 4point in Arbeitsschuhen, Schutzschuhen und Sicherheitsschuhen tatsächlich bewirken

In Industriebetrieben finden sich meist glatte Untergründe. Was für die Produktionsabläufe optimal scheint, bedeutet für die Füße eine tägliche Tortur mit Folgen. Unsere Füße waren ursprünglich dafür geschaffen, auf unebenen Untergründen von weich bis hart bestens zu funktionieren. Heute fehlen unseren Füßen beim Gehen dringend benötigte Impulse und Rückmeldungen von Untergründen. Dies wirkt sich auf den gesamten Körper aus und kann zu Rückenschmerzen, Verspannungen und zu schädlichen Bewegungsmustern führen. Unsere Einlagen wirken sensomotorisch dem entgegen und richten somit das Längsgewölbe unserer Füße auf, sie verbessern die Statik des gesamten Bewegungsapparates.

Sicherheitsschuh mit Einlagen
Gefertigt nach Maß, natürlich ganz individuell abgestimmt auf Ihre Füße. Mit ihrem Kork-Kern und einem Spezialschaum schafft die Einlage die perfekte Balance im Fußkontakt mit den Marken-Sicherheits- und Arbeitsschuhen, etwa denen von Elten.

Unsere 4point Einlagen sind eine neu- und weiterentwickelte Einlagenserie, deren Ziel es ist, die Füße über sensomotorische Signale zu stabilisieren und zu stärken. Uns reicht es nicht, wie sonst üblich, den Fuß mit einer Fehlstatik nur abzustützen. Wir schaffen durch die speziellen nach Maß eingestellten Aktiveinlagen ein komplexe Wirkung, so dass die Füße sich wieder selbst helfen können und sich die Führungs- und Haltemuskulatur nachhaltig stärken kann. Die Grundlagen für unsere Entwicklung liefert uns das Prinzip des natürlichen Gehens auf weichem Untergrund wie Sand. Als Hamburger Traditionsbetrieb mit 100-jähriger Geschichte, beschäftige wir uns seit 20 Jahren mit der Weiterentwicklung der Einlagentechnik.

Überragende Wirkung

Die Wirkung der allgemein üblichen konventionellen Einlagenversorgungen sehen wir aus Expertensicht als ungenügend und nicht nachhaltig an. Seit 2017 betreiben wir unseren Onlineshop, der auf die hoch individuelle Fertigung und den Vertrieb von Maßeinlagen spezialisiert ist, sowohl für Arbeits- als für Alltagsschuhe. Die 4point Einlagen werden ausschließlich in unserer Firma, der Paul Hast GmbH in Hamburg gefertigt. – und das nach Maß, natürlich ganz individuell abgestimmt auf Ihre Füße. Mit ihrem Kork-Kern und einem Spezialschaum schafft die Einlage die perfekte Balance im Fußkontakt mit den Marken-Sicherheits- und Arbeitsschuhen, etwa denen von Elten. Die sensomotorische Einlage schafft Abhilfe bei Problemen wie Senk- und Spreizfuß ebenso wie bei Fersensporn, Plantarfasziitis und Achillodynie.

Pragmatische Beschaffung

Privatkassen übernehmen die Kosten der Einlagen. Bei Kassenrezepten mit Abrechnung gilt eine Vor-Ort-Präsenz, die wir nur in unserem Stammgeschäft in Hamburg erfüllen können. Online Versorgungen sind in den Verträgen mit den Krankenkassen nicht gestattet. Wir bieten folgende Zahlungsarten an: PayPal, Kreditkarten, Vorkasse und Sofortüberweisung mit Klarna. Die Produkte versenden wir nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz.Nach 1-2 Tagen erhalten die Kunden den Trittschaum für Ihren Fußabdruck. Nach Erstellung des Fußabdruckes und der Rücksendung des Trittschaumes an uns zurück wird die individuelle Maßeinlage produziert (Dauer 2-5 Tage). Die fertigen Einlagen erhalten die Kunden bereits wenige Tage später. Bei Lieferungen nach Österreich und in die Schweiz kann sich die Versandzeit ggf. um wenige Tage verlängern.

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Brauchen Kinder Einlagen? Und wenn – warum?

Die Füße des Menschen sind ein Wunderwerk der Natur. Muskeln, Sehnen, Bäder, Knorpel und Knochen arbeiten im perfekten Zusammenspiel, um uns all das tun zu lassen, was Freude bringt.

Füße zum Himmel gestreckt
Bei Fehlstellungen schon in jungen Jahren die Grundlagen legen. Heisst: Die Füße für die täglichen Aufgaben mit sennsomotorischen Elementen bestens rüsten

Gerade für Kinder sind funktionierende Füße essentiell, damit sie die Welt entdecken können. Stehen laufen, hüpfen, toben, klettern, rennen oder springen – ein gesunder Fuß ist der perfekte Startpunkt für alle kleinen Entdeckerinnen und Entdecker.

In den ersten vier bis sechs Jahren werden im heranwachsenden Fuß wichtige Grundlagen gelegt. Grundlagen, die entscheidend dafür sind, wie gut oder schlecht unsere Füße uns später durch Die Welt tragen. Und schon kleine Veränderungen und Fehlstellungen im Fuß können das ganze System durcheinander bringen und so zu lebenslangen, negativen Folgen führen. Deshalb ist ein vertrauensvolles Verhältnis zu Facharzt, Kinderarzt oder zum Orthopäden so wichtig. Sie erkennen diese Faktoren und verordnen daraufhin Maß-Einlagen. Die aktivierenden Wirkung der Einlage ist dann entscheidend dafür, in wieweit  dem Fuß geholfen werden kann.

Das  Ziel von 4point-Einlagen ist es, mit aktiven sennsomotorischen Elementen dafür zu sorgen, dass Kinderfüße sich weiter auf natürliche Weise entwickeln können. Mit diesen Elementen werden Druckpunkte und damit auch die Bewegungsmotorik in der Tiefe des Fußes stimuliert. Ausserdem wird die Haltemuskulatur des Kinderfußes aktiviert. Das sorgt dafür, dass schon junge Füße für ihre täglichen Aufgaben bestens gerüstet sind.

Die Firma Hast-Orthopädietechnik, die Heimat der 4Point-Einlage, verfügt über jahrzehntelange Erfahrung bei der Versorgung von Kinderfüßen und kombiniert dieses Wissen mit dem Einsatz modernster 3-D-DruckTechnologie, um Kindereinlagen weiter zu perfektionieren. Kinderfüße, die sich richtig entwickeln dürfen, können einen Menschen ein Leben lang gut tragen .

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Gelesen: „Wenn die Ferse schmerzt: 4 Tipps für Pflegekräfte“

Auf pflegen-online.de lesen wir: „Pflegekräfte laufen (oder stehen) meistens die ganze Schicht durch – das prädestiniert sie für die schmerzhafte Plantarfasziitis (oft als Fersensporn tituliert). Glücklicherweise lässt sie sich gut behandeln – oder noch besser: vorbeugen“ Weiter heisst es dort:

Schmerz an der Fußsohle (Bildlich dargestellt)„Es fing an mit einem Anlaufschmerz am Morgen. Die Ferse schmerzte und Antje-Katrin Gaede konnte kaum auftreten. Schlecht für die Anästhesie-Schwester, die in einem Bremer Krankenhaus im Klinikverbund Gesundheit-Nord arbeitet. „Ich habe mal mit einem Schrittzähler gemessen, dass ich ca. elf Kilometer pro Schicht laufe“, sagt sie. Die Schmerzen wurden schlimmer, sie ging zum Arzt. das Röntgenbild zeigte einen Fersensporn. Die 55-Jährige kam mit einer Krankschreibung von fast vier Wochen nach Hause. Denn nur wenn der Fuß hoch gelegt wird, ruhen kann und gekühlt wird, lassen die Schmerzen allmählich nach. Viele Erwachsene haben einen Fersensporn, sprich, einen knöchernen Auswuchs an der unteren Seite des Fersenbeins. Doch Fersenschmerzen werden nicht durch den Fersensporn an sich hervorgerufen. „Mit ca. 80 Prozent ist die Plantarfasziitis die häufigste Differenzialdiagnose des Fersenschmerzes“, sagt Orthopädin Yvonne Kollrack, die in Berlin als medizinische Gutachterin für medizinjuristische Fragestellungen arbeitet. Die Plantarfaszie ist das Fußsohlenband, das von der Unterfläche des Fersenbeines als v-förmige Platte nach vorne zu den Mittelfußköpfchen läuft. Die Sehnenplatte verspannt das Längsgewölbe des Fußes. „Wird ein Schenkel des V mehr belastet als der andere, kommt es zu Stressreaktionen an der Ansatzstelle am Knochen“, erläutert Yvonne Kollrack, die ein ganzes Buch über Füße geschrieben hat: Warum wir unsere Füße auf Händen tragen sollten. Die vermehrte Druck- und Zugbelastung der Plantarfaszie kann dazu führen, …“ Weiterlesen im Originalbeitrag

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Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Einlagen im Sicherheitsschuh

Arbeitsschuh-Besitzer kommen auf vielfältige Ideen, ihre schlecht sitzenden Exemplare passend zu machen. Etwa, diese mit Zeitungspapier auszukleiden, bis sie besser sitzen. Oder man „schnippelt“ sich billige Einlagen aus dem Drogeriemarkt so zurecht, dass das Tragen keine Strapaze mehr ist. Dies kann sich zu einem enormen Sicherheitsrisiko auswachsen, das leicht unterschätzt wird. Bei unzulässigen Veränderungen am Schuh drohen Unfälle, Verletzungen und sogar der Verlust des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes! Wir haben die wichtigsten Fakten rund ums Thema zusammengestellt.

Arbeitsschuh
Baumuster und Einlage, das gehört zusammen

1. Wann braucht mann eine Einlage? Wer unter geringen Beschwerden, etwa Druck und Schmerzen durch einen leichten Senk- oder Hohlfuß leidet, dem reicht meist eine semi-orthopädische Einlegesohle, um seine Füße zu unterstützen. Bei stärkeren Beschwerden wie beispielsweise einem Knick-Senkfuß, einem starken Spreizfuß oder einem Fersensporn braucht es orthopädische Anpassungen in Form von Einlagen oder Zurichtungen, die der Orthopäde verschreiben kann.

2. Welche Einlage darf man im Arbeitsschuh benutzen? Wichtig ist, dass nur zugelassene Einlegesohlen und Einlagen im Sicherheitsschuh genutzt werden. Semi-orthopädische Einlegesohlen kommen oft vom demselben Hersteller wie der Schuh. Für den Bezug zertifizierte orthopädischer Einlagen nennt er zertifizierte Hersteller in der Schuhverpackung. Nur bei diesen ist sichergestellt, dass sie für den Schuh zugelassen sind. Orthopädische Einlagen passt der Orthopädie-Schuhtechniker an. Nur durch Verwendung dieser Einlagen wird das sog. Baumuster des Schuhs nicht verletzt. Dies ist relevant auch für den Fall eines Unfalls und Leistungen der Unfallversicherung. 

3. Darf ich Einlegesohlen aus einem Freizeitschuh in meinen Sicherheitsschuh legen? Ganz deutlich noch einmal: Der Fußschutz verliert seine Zertifizierung, wenn er in irgendeiner Form verändert wird. Damit erlischt auch der gesetzliche Unfallversicherungsschutz! Wer also die Einlegesohlen aus seinen Freizeitschuhen einfach gegen die Einlegesohlen in seinen Sicherheitsschuhen austauscht, riskiert, dass sich der Freiraum unter der Zehenschutzkappe verkleinert. Bei einem Unfall kann es dann trotz Fußschutz zu Verletzungen kommen und die Versicherung zahlt nicht. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Materialien, mit denen ein Sicherheitsschuh „ausgestopft“ wird.

4. Wie erkenne ich, ob mein Sicherheitsschuh für orthopädische Einlagen zugelassen ist? Sicherheitsschuhe sind mit dem Piktogramm „DGUV Regel 112-191“ gekennzeichnet, das ihr im Katalog und im Onlineshop findet. Es bedeutet, dass der Schuh für orthopädische Einlagen zugelassen ist. Natürlich kann man auch den Händler seines Vertrauens vor dem Kauf des Schuhs fragen.

5. Wer zahlt für orthopädische Anpassungen an seinem Sicherheitsschuh? Krankenkassen übernehmen die Kosten für orthopädische Zurichtungen und Einlagen nur bei Privatschuhen. Bei Sicherheitsschuhen tritt die gesetzliche Unfallversicherung ein, sofern die Fußschädigung die Folge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit ist. Liegt kein Arbeitsunfall vor, kommen andere Kostenträger infrage – zum Beispiel die gesetzliche Rentenversicherung oder die Bundesagentur für Arbeit. Weitere Informationen über den Bestellweg finde Sie auf unserer Homepage unter https://4point-einlagen.de/elten-sicherheitsschuhe/#firmazahlt

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Trend ’22: Braune Sandalen in allen Formen und Schattierungen – welche Einlagen passen in Sandalen? Oder welche Sandalen sind einlagefähig?

Zwei oft gestellte Fragen. Und das nicht nur im Sommer. Orthopädische Sandalen und auch viele modische Sandalen sowie Slipper eignen sich für das Tragen mit Einlagen. Mit Einschränkungen:

Eine Sandale mit Schnüren oder anderer Weitenverstellung lässt sich mit Einlagen meist bequemer tragen
Eine Sandale mit Schnüren oder anderer Weitenverstellung lässt sich mit Einlagen meist bequemer tragen

Weiß, Schwarz und Braun, das sind die wichtigsten Farben im Kleider- und Schuhschrank. Diese schlichten Töne sind Allrounder und sie können jedes Outfit auf stilvolle Weise komplettieren. Wenn es um Sandalen geht, erfreuen sich allerdings warme Brauntöne in dieser Saison besonders großer Beliebtheit und greifen somit den Farbtrend der kalten Monate auf. Von Hellbraun über Cognac bis hin zu dunklen Schokotönen, das lesen wir in den Modemagazinen, etwa der Grazia. Die angesagtesten Sandalen bedienen sich am gesamten Farbspektrum und zeigen, dass Braun nicht gleich Braun ist. Und auch in Sachen Design präsentieren sich die luftigen Treter in dieser Saison so vielfältig wie nie. So findet jede:r genau das richtige Modell für den eigenen Stil. Worauf achte ich als Einlagen-Trägerin? 

Es gilt: Solche handelsüblichen offenen Schuhe, die keine herausnehmbare Innensohle oder herausnehmbares Fußbett haben, sind für sensomotorische Einlagen nicht geeignet. Es gibt auch speziell für Einlagen gefertigte Sandalen und natürlich individuelle Maß-Sandalen, die jedoch teuer ausfallen können. Hier nun Tipps für den Kauf günstigerer und meist auch modischerer Sandalen, die für Einlagen geeignet sind:

Die Sandale muss zwingend ein herausnehmbares Fußbett haben. (Sonst sind die Einlagen zu sehr sichtbar).
Bei Sandalen, die bereits mit normalen Einlegesohlen geliefert werden, einfach gegen eine orthopädische Einlage auswechseln.
 Sandalen mit Schnürung lassen sich in der Passform regulieren.

Letzteres mit anderen Worten: Eine Sandale mit Schnüren oder anderer Weitenverstellung lässt sich mit Einlagen meist bequemer tragen. Um die Einlage ggf. gegen Verrutschen zu sichern, reicht meist doppelseitiges Klebeband (Teppichkleber). Diese Tipps gelten ähnlich auch für die Ausstattung von Hausschuhen. In diesem Falle bitte die Hausschuhe mit in die Beratung bringen.

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Wie erkennt man schnell, ob Arbeits- und Sicherheitsschuhe richtig passen?

Eine Erfahrung: Wenn Sicherheitsschuhe zu eng oder zu weit sitzen, wenn sie scheuern oder drücken, werden sie ungern oder gar nicht getragen – mit dem Schutz am Arbeitsplatz ist es dann schnell vorbei.

Fehlerquote und Unfallrisiko senken durch beste Passform

Wir lesen im Blog des Schuherstellers ELTEN: „Bei Sicherheitsschuhen, die täglich über mehrere Stunden getragen werden, gilt: Sie müssen passen! Entstehen Blasen, Entzündungen und chronische Druckstellen, wirkt sich das zudem negativ auf das Wohlbefinden aus. Der Leidtragende ist weniger leistungsfähig und kann sich am Arbeitsplatz nur schwer konzentrieren. Das erhöht die Fehlerquote und auch das Unfallrisiko. Im Umkehrschluss bedeutet ein Mehr an Passgenauigkeit und Tragekomfort daher immer auch mehr Sicherheit, denn ein passender und bequemer Schuh wird gern und regelmäßig getragen“ Weiter heisst es so treffend: „Beim Anprobieren von Sicherheitsschuhen zeigt sich schnell, ob das Tragegefühl stimmt oder nicht. Das heißt allerdings nicht, dass die gewählte Sicherheitsschuhe Größe die richtige ist. Viele machen den Fehler immer die gleiche Größe zu wählen, obwohl diese je nach Hersteller unterschiedlich ausfallen kann. Demzufolge tragen viele Menschen in Industrie oder Handwerk zu kleine oder zu große Schuhe – und haben sich daran gewöhnt. Eine verlässliche Auskunft über die Sicherheitsschuhe Größe gibt da eine Fußvermessung mit Angaben zur Länge und zur Breite des Fußes – und teilweise sogar zu Fußfehlstellungen“ Das könnten wir nicht besser formulieren. Eine eingehende Beratung des Trägers ist unbedingt notwendig. Der Orthopäde kann hier helfen.

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Mythos: Gehen in Flip Flops schädigen Fuß, Rücken, Becken, den gesamten Bewegungs-Apparat

Glaubt man den Forschungsergebnissen der Auburn University in Alabama, bewahrheitet sich dieser Mythos. Der Leiter einer Studie behauptet: Gelenke und Muskeln arbeiten beim Gang in Flip-Flops anders als gewöhnlich. Das stimmt.

Flip Flops z.B. nur situativ am Pool, am Steg, auf der Promenade tragen. Nicht als Sommerschuhe oder als Hausschuhe.

Das Abrollen funktioniert bei Flip Flops ohne jegliche Unterstützung anders als gewohnt. Denn: Es gibt wenig Rückmeldung von den 4 Fuß-Punkten, es kommt zu Überdehnung und Fehlstellung. Mit Folgen. In einem “leichtfüßigen” Artikel auf bigfm.de zum Thema Flip-Flops heisst es:

„Demnach machen Flip Flop-Träger im Durchschnitt kleinere Schritte, da sie den “Schuh” mit ihren Zehen festhalten müssen. Dieser hat im Übrigen kein Fußbett und unterstützt den Fuß beim Laufen in keiner Weise, weshalb Rückenschmerzen, sowie Schmerzen in den Beinen, Füßen und im Hüftbeuger die Folge sein kann“

und weiter:

„Auch Nationalspieler Marc Schmelzer kann davon ein Liedchen singen. Der 29-Jährige hatte erst vor vier Jahren Hüft- und Rückenprobleme, welche von seinem Schuhwerk stammten. Mittlerweile hat sich der BVB-Spieler fast schon von seinen Zehensandalen verabschiedet und trägt diese nur noch sehr selten“

Empfehlung: Flip Flops z.B. nur am Pool, am Steg, auf der Promenade tragen. Situativ nach Laune, jedoch auf keinen Fall  längerfristig als Sommerschuh oder als Hausschuh.

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Experten-Interview zu orthopädischen Einlagen in Arbeits- und Sicherheitsschuhen

Im Blogbereich des Arbeits-und Sicherheitsschuh-Herstellers ELTEN finden wir ein hervorragendes Interview mit Stefan Tintrup. Er ist gelernter Orthopädieschuhmacher und Industriemeister Schuhfertigung.

Einlagen für ArbeitsschuheSeit 2013 arbeitet Tintrup für ELTEN und berät Unternehmen, die ihre Beschäftigten mit optimal passendem Fußschutz ausstatten möchten. Dabei findet er für jeden Träger den passenden Schuh. Er weiß stets, warum der Schuh drückt – deshalb ist er einer von drei Experten in den Bereichen Ergonomie, Orthopädie und Fußvermessung. Woher weiss man als Träger, ob man im Job spezielle Einlagen oder Zurichtungen benötigt? Und an wen muss man sich im Betrieb wenden? Diese und weitere Fragen beantwortet uns Stefan in diesem Bloginterview, das wir hier einmal komplett wiedergeben, weil es so umfassend und fundiert Auskunft gibt. Es ist im Original auf der ELTEN Webseite zu finden, samt Filmportrait Stefan Tintrup:

Hi Stefan, sag mal: Woher weiß ich als Schuhträger, ob ich orthopädische Einlagen benötige?

Ein Hauptindikator sind immer mögliche Schmerzen am Fuß. Wer Schmerzen am Fuß, an den Knien oder am Rücken hat, sollte als erstes einen Orthopäden aufsuchen und sich untersuchen lassen, weil häufig liegen die Ursachen im Fußbereich, bedingt durch eine Fehlstellung wie Senk- bzw. Spreizfuß.

Und welche Zurichtungen oder Einlagen korrigieren welche Fehlstellungen oder Erkrankungen?

In der Orthopädie unterscheidet man zwischen zwei Grundtypen: zwischen der Zurichtung und der Anpassung durch Einlagen. Eine Sohlenerhöhung zum Ausgleich der Beinlängendifferenz bei einem Beckenschiefstand wird oft unter die Sohle eingearbeitet. Das ist möglich. Wenn innerhalb des Schuhs etwas verändert wird, z.B. über die Einlegesohle, handelt es sich um die Einlage. Es gibt aber auch Fälle, in welchen beides kombiniert. Besteht beispielsweise eine Beinlängendifferenz bei einem Senk- bzw. Spreizfuß, benötigt der Träger eine Einlage und außen eine Anpassung der Höhe, damit er wieder auf die richtige Beinlängendifferenz kommt.

Die Beschwerden hören nicht auf, wenn ich den Freizeitschuh im Job gegen einen Sicherheitsschuh tauschen muss. Wie wichtig sind deshalb orthopädische Maßnahmen im Bereich Fußschutz?

Gerade wenn Fußprobleme vorhanden sind, sind diese oft mit Schmerzen oder mit Einschränkungen bzw. Fehlhaltungen verbunden. Das schlägt sich auf die Konzentration am Arbeitsplatz nieder. Orthopädische Maßnahmen sind daher in dem Bereich sehr zentral. Der Mitarbeiter sollte vernünftig versorgt und schmerzfrei arbeiten können, sodass er nicht von seinem Schmerz abgelenkt ist. Das wiederum kann zu Unfällen und Verletzungen führen, weil die Aufmerksamkeit über den Tag verloren geht. So gesehen ist ein optimal passender Sicherheitsschuh auch ein Mittel, das zur Prävention beitragen kann.

An wen müssen sich Betroffene im Betrieb wenden, und was müssen sie beachten?

Je nach Unternehmen kann die Verantwortung für den Bereich Sicherheitsschuhe unterschiedlich organisiert sein. Bei orthopädischen Fragen können sich Mitarbeitende in der Regel an den Sicherheitsbeauftragten des Betriebs wenden. Grundsätzlich gilt: immer zunächst das Gespräch über den Vorgesetzten suchen. Die Anfrage kann beispielsweise lauten: «Ich habe Probleme mit meinen Füßen und habe gehört, dass es zertifizierte Einlagen gibt.» Dann sollte die Anfrage an die zuständige Person weitergehen, die die PSA im Betrieb verantwortet.

Mit welchen Partnern arbeitet ELTEN zusammen – und wie haben sich die jahrelangen Partnerschaften entwickelt?

Wir pflegen verschiedene Partnerschaften. Zum einen arbeiten wir eng mit verschiedenen Ärzten zusammen. In der Schweiz kooperieren wir unter anderem mit Dr. Georg Ahlbäumer, Chefarzt und Mitinhaber der Klinik Gut in St. Moritz. Mit ihm haben wir beispielsweise einen Schuh gegen Umknickunfälle entwickelt. Im Aussenbereich verfügt dieses Schuhwerk über eine stabilisierende Manschette, damit der Schuhträger nicht umknickt und vor Bänderrissen geschützt ist. Mit Dr. Schraeder haben wir unseren diabetischen Schuh, den «Dialution» entwickelt. Zum anderen arbeiten wir auch mit einem Biomechaniker zusammen, unserem Professor Dr. Grau aus Göteborg. Mit ihm entwickeln wir Sohlenkonzepte für Rutschfestigkeit bzw. Passformkonzepte und Vermessungsformen. Darüber hinaus kooperieren wir mit orthopädischen Einlagenherstellern bzw. orthopädischen Partnern, die Einlagen für die Orthopädieschuhmacher produzieren. Wir sind in beide Richtungen gut aufgestellt.

Ein orthopädisch veränderter Sicherheitsschuh muss nach wie vor den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Wie wird denn die Norm der Einlage bzw. der Änderung bei Auslieferung überprüft?

Die Faktoren sind immer abhängig von der Resthöhe der Kappe, z.B. davon, wie dick die Einlage konzipiert sein darf. Bei der Prüfung wird die Einlage in den Schuh untergebracht. Dann wird ein 20-kg-Gewicht aus verschiedenen Höhen auf die Kappe
fallengelassen. Die Schutzkappe darf sich nur um einen kleinen Grad verformen, sodass eine Resthöhe, die den Zehenbereich schützt, erhalten bleibt. Der Schuh muss in Prinzip die allgemeine Prüfung bestehen, unabhängig von der Einlage oder Änderung. Ich kann theoretisch eine Einlage in einen S1-Schuh, genauso wie in einen S3-Schuh, unterbringen. Man kann auch beim S3-Schuh eine Abrollhilfe vornehmen. Entscheidend ist hier, dass die Durchtrittsicherheit keinesfalls verändert werden darf. Diese muss immer, fix integriert, im Schuh gewährt bleiben.

Es gibt sogenannte Fertigungsanweisungen von ELTEN. Wer steht dabei schlussendlich in der rechtlichen
Verantwortung?

In Prinzip immer der Inverkehrbringer, beispielsweise im Falle einer Einlage. Der Orthopädieschuhmacher ist dafür verantwortlich, dass er genau nach den Fertigungsvorgaben arbeitet. Arbeitet er nach der Fertigungsanweisung und haben wir diese über die Prüfinstitute nachprüfen lassen, haben wir die Verantwortung inne, geben aber unsere Bestätigung letztendlich an die Prüfinstitute weiter, damit wir auf der sicheren Seite sind.

Welchen Rat hast du für Sicherheitsexperten (SiBe) für Betriebe bei der Ausstattung mit Sicherheitsschuhen?

Die Gefährdungsbeurteilung erfolgt durch den Sicherheitsbeauftragten. Dieser entscheidet zunächst, welche Sicherheitsklasse erforderlich ist. In der Logistik kann ich beispielsweise einen S1-Schuh tragen oder alternativ, bei Feuchtigkeit, einen S2-Schuh. Bei Nägeln usw. nehme ich einen S3-Schuh wegen der Durchtrittssicherheit. Dann fällt beispielsweise zusätzlich ein Knöchelschutz ins Gewicht, der ebenfalls über eine Gefährdungsanalyse evaluiert wird, um herauszufinden, was bei welchem Arbeitsplatz verwendet wird. Die Gefährdungsanalysen umschreiben genau, wann welcher Schuh eingesetzt werden darf. Man sollte jedoch in jedem Fall einen Sicherheitsschuh mit einer vernünftigen Dämpfung und Passform verwenden, um den Mitarbeitenden konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen. Ein vernünftiges Fußbett und Dämpfung sind auch immer ausschlaggebend.

Zum Schluss: An unserer Academy bietest du zusammen mit deinen Kollegen einige Seminare im Bereich Orthopädie an. Das Spektrum ist vielseitig und richtet sich auch an den Fachhandel. Wer besucht die Seminare hauptsächlich?

Einen Besuch in unserer Academy kann ich nur empfehlen. Wir haben eine Villa, die wir vor einigen Jahren erworben haben. Unser Inhaber hat diese zu Schulungszwecken umgebaut. Es herrscht immer ein super Ambiente und unsere bisherigen Teilnehmenden waren alle begeistert. Ich bin jeweils auch als Referent geladen und komme sehr gerne, denn das Mittagessen ist immer sehr gut (lacht). Von der Fachkompetenz her können wir in Uedem eine riesiges Spektrum anbieten: von der Produktentwicklung, über den Bereich der Orthopädie bis hin zu technischen Fragen oder Normfragen haben wir von allen Seiten unsere Spezialisten an Bord. Wir führen auch eigene Händlerseminare für Anfänger und Fortgeschrittene durch. Besonders für Anfänger im technischen Handel bieten wir diverse Basisschulungen an, da das Warenkundewissen rund um Normen bei Schuhen bekanntlich sehr komplex ist.

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Welche Fuß-Deos in Arbeitsschuhen und Straßenschuhen mit Einlagen helfen im Sommer wirklich?

Fußgeruch entsteht durch stärkeren Fußschweiß unter ungünstigen fußklimatischen Bedingungen. Der Schweiß als solcher riecht noch nicht. Sobald jedoch Bakterien den Schweiß zersetzen, entsteht unter anderem unangenehm riechende Buttersäure.

Wenn Sie mit einem Fußdeo dem unangenehmen Schweißgeruch vorbeugen wollen, dann sollten Sie zwischen zwei verschiedenen Fußdeos wählen: Es werden im Handel Deo-Produkte angeboten, die auf Aluminiumchlorid basieren. Dieser Wirkstoff setzt sich auf die Schweißdrüsen und blockiert sie. Dadurch wird kein Schweiß abgesondert und es kann kein unangenehmer Geruch entstehen. Eine andere wirksame Möglichkeit sind Fußdeos auf Alkoholbasis. Der Alkohol tötet Bakterien ab, wodurch der Schweiß nicht zersetzt wird und kein Geruch bilden kann. Unterstützend kann deodorierendes Fußpuder auf dem Fuß, in den Socken und ggf. auch im Schuh selbst angewandt werden. Das Tragegefühl ist viel frischer und angenehmer und es bilden sich auf diese Art kaum noch Wundstellen oder Blasen. Einschränkend sei gesagt, dass nicht alle die bewährten Puder auf Dauer vertragen. Sogenannte Schuh-Deos überdecken nur eventuell nachbleibende Schuh-Gerüche beim Abstellen zu Hause und können dadurch für „Geruchsneutralität“ sorgen.

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