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Weshalb sind Einlagen für Arbeitsschuhe in der Regel teurer?

Die Einlagen werden mit speziellen Material-Kombinationen gefertigt und entsprechen erst dadurch den hohen Anforderungen für den Einsatz in Arbeits- und Sicherheitsschuhen

Baumustergeprüft
Baumustergeprüft? Schuh und Einlage müssen passen

Um spezialeinlagenkonform laut Vorgaben der EU-Richtlinien sowie der deutschen Berufsgenossenschaften (DGUV 112-191) auf Maß anzufertigen, sind unsere Einlagen für etwa Marken wie ELTEN und deren Modelle für Arbeits- bzw. Sicherheitsschuhe baumustergeprüft. Dadurch wird sichergestellt, dass festgelegte und geprüfte Eigenschaften der Sicherheitsschuhe, etwa Antistatik-Eigenschaften von Sohle und Einlage und Beschaffenheit der Mindesthöhe der Zehenschutzkappe, erhalten bleiben und nicht beeinträchtigt werden. Werden andere als diese speziellen Einlagen eingesetzt, erlischt der Versicherungsschutz am Arbeitsplatz. Es gilt deshalb auch, dass, wenn man unsere Einlagen in Arbeitsschuhe einer anderen Marke trägt, unsere Einlagen darin nicht mehr als baumustergeprüft gelten, da nicht mehr zum Schuh und seinen Spezifikationen passend. Wer bei uns Einlagen für seine Arbeitsschuhe bestellt, tust du dies auf eigene Verantwortung, da wir in diesem Fall keine Haftung im Sinne der DGUV-Regel 112 – 191 übernehmen können.

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Mythos: Gehen in Flip Flops schädigen Fuß, Rücken, Becken, den gesamten Bewegungs-Apparat

Glaubt man den Forschungsergebnissen der Auburn University in Alabama, bewahrheitet sich dieser Mythos. Der Leiter einer Studie behauptet: Gelenke und Muskeln arbeiten beim Gang in Flip-Flops anders als gewöhnlich. Das stimmt.

Flip Flops z.B. nur situativ am Pool, am Steg, auf der Promenade tragen. Nicht als Sommerschuhe oder als Hausschuhe.

Das Abrollen funktioniert bei Flip Flops ohne jegliche Unterstützung anders als gewohnt. Denn: Es gibt wenig Rückmeldung von den 4 Fuß-Punkten, es kommt zu Überdehnung und Fehlstellung. Mit Folgen. In einem “leichtfüßigen” Artikel auf bigfm.de zum Thema Flip-Flops heisst es:

„Demnach machen Flip Flop-Träger im Durchschnitt kleinere Schritte, da sie den “Schuh” mit ihren Zehen festhalten müssen. Dieser hat im Übrigen kein Fußbett und unterstützt den Fuß beim Laufen in keiner Weise, weshalb Rückenschmerzen, sowie Schmerzen in den Beinen, Füßen und im Hüftbeuger die Folge sein kann“

und weiter:

„Auch Nationalspieler Marc Schmelzer kann davon ein Liedchen singen. Der 29-Jährige hatte erst vor vier Jahren Hüft- und Rückenprobleme, welche von seinem Schuhwerk stammten. Mittlerweile hat sich der BVB-Spieler fast schon von seinen Zehensandalen verabschiedet und trägt diese nur noch sehr selten“

Empfehlung: Flip Flops z.B. nur am Pool, am Steg, auf der Promenade tragen. Situativ nach Laune, jedoch auf keinen Fall  längerfristig als Sommerschuh oder als Hausschuh.

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Herren-Arbeitsschuhe versus Frauen-Arbeitsschuhe, gibt es da Unterschiede? JA!

Zu breit, zu groß, zu unbequem – Sicherheitsschuhe für Männer sind für Frauen in der Regel nicht geeignet. Auch Unisexmodelle bieten oft nicht das, was Damenfüße brauchen und werden eher zur Stolperfalle als zuverlässig zu schützen. Gleichzeitig entscheiden sich immer mehr Frauen für Berufe in vermeintlichen Männerdomänen wie Bau oder Handwerk. Im Gegensatz zum Freizeitschuhmarkt war die Auswahl an Sicherheitsschuhen für Frauen lange Zeit nur sehr gering. Frauen mussten oft ewig suchen, bis sie den passenden Schuh gefunden hatten. Und „passen“ bedeutet bei Sicherheitsschuhen weit mehr als nur die richtige Größe zu tragen – die Passform ist ein entscheidender Faktor.

Damenfüße Herrenfüße Unterschiede
Damenfüße sind nicht einfach nur kleine Herrenfüße, sondern haben ganz andere Proportionen.

Viele Damen griffen aus Mangel an Alternativen zu Herrenmodellen in ihrer Größe oder bestenfalls zu in der Größe angepassten Männerschuhen. Das Ergebnis: Der Schuh scheuerte und verursachte Blasen oder Druckstellen. Weibliche Arbeitskräfte gingen ihrer Arbeit also in unbequemen und schlechtsitzenden Schuhen nach. Anlass genug für viele Arbeitnehmerinnen, auf ihren Fußschutz zu verzichten. Es ist für Frauen also alles andere als optimal Fußschutz für Männer in kleiner Größe zu tragen – dafür unterscheiden sich die Fußformen der Geschlechter zu sehr. Damenfüße sind nicht einfach nur kleine Herrenfüße, sondern haben ganz andere Proportionen. Das Problem wird deutlich, wenn man sich folgendes vor Augen führt: Füße – das gilt für Männer- genauso wie für Frauenfüße – werden vor allem an der Ferse schmaler, je größer sie werden. Nehmen wir die Größe 42 als Beispiel: Für Frauen ist diese schon relativ groß und die Füße dementsprechend schmal – für Männer ist sie aber Durchschnitt und die Füße daher breiter. Eine 42 für Männer ist also nicht gleich einer 42 für Frauen! Weitere Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Füßen gleicher Größe gibt es hinsichtlich Ballenlänge, Ballenbreite und Spannbreite sowie in der Winkelstellung der Groß- und Kleinzehen.

Es liegt auf der Hand, dass es speziellen Fußschutz für Frauen braucht! ELTEN hat diesen Bedarf schon vor längerer Zeit erkannt, Lösungen gefunden und inzwischen eine ganze Reihe an Sicherheitsschuhen auf den Markt gebracht, die genau auf die Anatomie des Damenfußes zugeschnitten sind. Die Trägerinnen können sich bei unseren Damenserien über maximale Sicherheit, Tragekomfort und frische Designs freuen. Bereits vor einigen Jahren hat ELTEN den ersten „echten“ Sicherheitsschuh für Damen entwickelt und dafür in Kooperation mit der Uniklinik Tübingen die anatomischen Unterschiede zwischen Männer- und Frauenfüßen ermittelt. Diese Erkenntnisse haben die Herstellung von optimal passenden Sicherheitsschuhen für Frauen möglich gemacht und den Grundstein für die Nova-Fit und Nova Serie gelegt. Die Nova Kollektion umfasst Modelle in allen Schutzklassen, wie den IMPULSE Lady BOA® aqua Low oder die MILA Low. Die modische Nova Serie zeichnet sich durch eine hohe Bequemlichkeit, jede Menge Tragekomfort und optische Highlights aus. Außerdem punktet sie mit einer zuverlässigen Schutzausstattung.

Neben den Schutzeigenschaften von Sicherheitsschuhen spielt zunehmend auch die Optik eine bedeutende Rolle – gerade in Bezug auf Damenmodelle. Das gilt insbesondere für Frauen in Führungspositionen. Da kommt die ELTEN Business Serie ins Spiel. Sie kombiniert Eleganz und Schutz und hinterlässt auf jeden Fall einen guten Eindruck. Für die Damen ermöglichen komfortable Modelle wie der OFFICER Lady oder die NIKOLA sowohl einen souveränen Auftritt im Meeting oder beim Geschäftsessen als auch den gefahrenlosen Gang auf dem Betriebsgelände oder durchs Lager. Moderner Damenfußschutz verfügt über eine Menge Details, damit weibliche Beschäftigte für harte Einsätze im Berufsalltag gewappnet sind. So sorgt etwa eine Laufsohle mit S-linienförmiger Profilanordnung für Tragekomfort und Sicherheit, indem sie die natürliche Abrollbewegung des Fußes unterstützt. Abgeschrägte Profilrippen sorgen dabei für besonders guten Halt auf unebenen Böden, erhöhte Stabilität und gute Rutschhemmung. ELTEN setzt dieses Sohlenkonzept in den Modellen der Trekking Lady Serie, wie der LENA blue Mid oder der LOTTE aqua Lowein.

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Gelesen in „DIE WELT“: „Sensomotorische Einlagen für starke Fußmuskeln“

Wir lesen in einem Artikel der „DIE WELT“: „Sensomotorische Einlagen stärken die schwache Fußmuskulatur und können so verschiedene Beschwerden heilen. Nach einer exakten Vermessung der Wirbelsäule werden individuelle Aktiveinlagen angefertigt.” So ist das. Wir lesen weiter:

„Die Füße bilden bei jedem Menschen die Basis für die richtige Haltung des Körpers. Nur die perfekte Koordination der exakt aufeinander abgestimmten Fußknochen ermöglicht den aufrechten Gang. Treten in diesem Bereich auch nur kleine Störungen auf, können sie schwerwiegende gesundheitliche Probleme mit gravierenden Folgen für den gesamten Organismus verursachen.Zu Beeinträchtigungen des Bewegungsablaufs kommt es bereits, wenn einzelne Muskeln im Fuß geschwächt sind. Denn sie vermindern die Koordination und die Fähigkeit, das Gleichgewicht zu halten. Eine zu schwache Fußmuskulatur kann  Probleme mit anderen Muskeln im Körper auslösen, die zu …“

Später heißt es…:

„Auf diese Weise maßgefertigte, sensomotorische Einlagen unterstützen die Muskulatur wirkungsvoll, sodass sie durch die besondere Aktivierung wieder kräftiger wird. Vielfältige Erkrankungen des gesamten Bewegungsapparats, vom Kiefergelenk bis zur Hüfte, lassen sich mit dieser Therapie heilen, Verspannungen wird nachhaltig vorgebeugt. Darüber hinaus erfolgt durch die Aktiveinlagen auch eine positive Beeinflussung des Bewegungsablaufs beim Gehen…“
Hier im Originalbeitrag von DIE WELT weiterlesen


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Forschungsprojekt entwickelt innovative Techniken für Wohlfühlklima in Arbeitsschuhen

Obwohl sich die Schuh-Hersteller um ein angenehmes Trageklima im Schuh bemühen, setzen die Schutz-Vorgaben der Gestaltungsfreiheit Grenzen – mit dem Ergebnis, dass die Füße schwitzen. Mit Unterstützung der AiF (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen) hat ein interdisziplinäres Team unter Leitung des Prüf- und Forschungsinstituts Pirmasens (PFI) in Kooperation mit dem Forschungskuratorium Textil untersucht, wie Wärme und Feuchte möglichst effektiv aus Sicherheitsschuhen heraustransportiert werden können. Während das PFI neue Konstruktionsmodelle für Schuhe erforschte, testeten Wissenschaftler der Hohensteiner Institute in Bönnigheim den Einsatz innovativer Materialien. Am Standort Zweibrücken der Fachhochschule Kaiserslautern wurden Mikrosysteme untersucht, die den Tragekomfort verbessern können.

Arbeitsschuh aus Forschungsprojekt
Im Rahmen des Projektes wurden verschiedene Funktionsmuster gefertigt. Dazu gehörte auch ein Schuh mit elektrischer „Zwangsbelüftung“, der eine spürbare Verbesserung des Innenschuhklimas bewirkte.

Das PFI stellte zusammen mit der Fachhochschule Kaiserslautern fest, wie eine selbstregelnde Wärmeleitung über „Heatpipes“ (Hitzerohre) vom Schuhinnenraum nach außen aufgebaut werden kann. Eine Heatpipe ist ein evakuiertes, teilweise mit einer Flüssigkeit gefülltes Kupferrohr, in dem sehr effizient Wärme von einem Ort zum anderen transportiert werden kann. Bekanntestes Einsatzgebiet von Heatpipes ist die Kühlung der Zentraleinheit von PCs. Die Forschungsstellen haben eine Schuh-spezifische Heatpipe entwickelt und in einen Arbeitsschuh eingebaut. An der Seite der Heatpipe, die in den Schuhinnenraum ragt, verdampft die Flüssigkeit im Rohr. Auf der anderen Seite kondensiert die Flüssigkeit wieder und fließt zurück, womit durch Konvektion ein kontinuierlicher Kreislauf entsteht und die Wärme von innen nach außen transportiert wird. Der Vorteil der Heatpipes ist, dass sie auf eine definierte Arbeitstemperatur eingestellt werden können, ab welcher der Wärmetransport einsetzt. So bringt das Element zum Ableiten der Wärme seine Temperaturregelung gleich mit.

Für ein Wohlfühlklima sorgen auch möglichst große, vom Fuß abgekoppelte Feuchtespeicher, über die nach und nach die Feuchtigkeit nach außen abgegeben werden kann. Absorbermembranen oder Aktivkohle in Futter und Einlegesohle können größere Mengen Schweiß speichern. Vorteilhaft sind auch Materialkombinationen aus wasseranziehenden (hydrophilen) Futtern in Verbindung mit Membranen. Sie sorgen dafür, dass Feuchtigkeit schneller von der Haut wegtransportiert und im Material verteilt wird. Dies geschieht vor allem während des Gehens, wenn ein „Pumpeffekt“ einsetzt: Durch die abwechselnde Be- und Entlastung des Abstandsgewirkes wird die Luftzirkulation im Schuh verstärkt.

Im Rahmen des Projektes wurden verschiedene Funktionsmuster gefertigt. Dazu gehörte auch ein Schuh mit elektrischer „Zwangsbelüftung“, der eine spürbare Verbesserung des Innenschuhklimas bewirkte. Dafür wurde ein Lüftersystem entwickelt, das über einen Akku versorgt wird. Die Energiemenge des Akkus reicht aus, um den Abtransport überschüssiger Feuchte und Wärme auch bei körperlicher Anstrengung für die Dauer eines ganzen Arbeitstages zu gewährleisten.

Die Ergebnisse des durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projekts lassen sich auch auf andere Schuharten übertragen.

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High Heels: Was nicht geht, das geht nicht …

Herzogin Catherine, so lesen wir in der Gala, will es stundenlang dank einer dünnen Einlage in ihren High Heels aushalten. Und viele machen es ihr nach. Wir sagen, das hilft nur ganz kurz lindernd. Eine solche Einlage kann hier keinen Halt, keine Korrektur, keinen Impuls bewirken. Wie auch?

Übermäßiges Tragen von High Heels bleibt nicht ohne Folgen (Foto: Morell)

Einfache Einlegesohlen mit Polstereffekt helfen bei der unnatürlichen Stellung eines durch hohe Absätze in den Spitzfuß stehenden Fußes nicht. Warum? Der gesamte Druck des Körpers wird dann über dem Vorfuß abgewickelt. Das bedeutet, dass der Vorfuß auf lange Sicht überlastet und sich ein Spreizfuß einstellt. Die daraus entstehenden Probleme, wie Verhornung, Krallenzehen, Ballenbildung (Hallux Valgus), mediale Insuffizienz des Längsgewölbes, und Achillis-Sehnenverkürzung sind nur einige Fehlstellungen, die durch langes Tragen von zu hohen Schuhen entstehen. Daher ist ein regelmäßiges oder sporadisch übermäßiges Tragen von High Heels der Fußgesundheit sehr abträglich. Wir sehen die Folgen täglich in unserer Praxis. Die Natur hat unsere Füße für diese extremen Bedingungen nicht gebaut. 

► Den Gala Beitrag über Herzogin Catherine und ihre Einlagen lesen
► Auch zum Thema: „
Erschreckend: Darauf solltest du achten, wenn du oft High-Heels trägst“

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Mythos Starker Rücken durch starke Füße in besten Arbeitsschuhen, was ist dran?

Unsere Füße und der gesamte Gangapparat haben einen erheblichen Einfluss auf den Zustand unseres Rückens. Die Füße beeinflussen maßgeblich den Stand und die Körperspannung und Körperhaltung insgesamt.

Beste Arbeitsschuhe
Bester Stand, starker Rücken

Im wahrsten Sinn des Wortes haben die Füße DIE tragende Rolle. So lassen sich Gangbild und Haltung durch das Tragen von Einlagen kurz- und mittelfristig verbessern. Die Fußmuskeln kräftigen sich, das Entstauen der Beine wird nun möglich und das Laufen und Arbeiten macht wieder Freude. Die Fußmuskulatur benötigt ein Training wie jede andere Muskulatur im Körper auch. Gehen und Stehen fordert und fördert sie. Schmerzen führen entsprechend dazu, dass man das Gehen vermeidet und die Muskulatur nicht mehr trainiert wird. Das führt zu ungesunden Bewegungsmustern und schließlich zu einem Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Sensomotorische Einlagen sind der richtige Weg, um Beschwerden zu lindern, Muskulatur aufzubauen und damit nicht nur die Füße, sondern den ganzen Körper zu stärken. Schonhaltung, Verkürzung der Bauchmuskulatur und andere Effekte der Schonhaltung verschwinden. Der Mensch bewegt sich wieder aufrecht und frei.

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Mythos Bettwärme: Warum beim Schlafen die Füße unter der Decke herausschauen sollen

Sie gehören auch zu den Menschen, die Wert darauf legen, dass Ihre Füße in der Nacht gut von der Bettdecke umhüllt sind? Sie haben es “da unten” lieber richtig warm und kuschelig? Das hat man ihnen bereits in der Kindheit so beigebracht? Und Sie haben das damals schon genossen? Ein Paar Worte darüber, warum das gar nicht so gut ist.

Zur Nacht abstreifen und Sie schlafen besser …

Biologischer Fakt ist: Die Körpertemperatur wird zur Nacht herunterregelt. Deshalb ist es laut Schlafwissenschaftlern besser für den Körper, wenn die Füße in der Nacht unbedeckt bleiben. Die Nachtruhe wird erholsamer. Viele haben das Gefühl, dass es im  Bett immer etwas zu heiß ist. Sie schlafen unruhig, schwitzen, liegen auch zeitweise wach. Der Körper funktioniert so, dass er seine Temperatur etwas nach unten fährt und es tatsächlich kühl haben will. Kopf und Füße geben Wärme nach aussen ab. Die Schlafmütze, wie wir sie von alten Gemälden oder von Hörensagen kennen, wurde in Zeiten getragen, wo Schlafräume generell nicht geheizt wurden.

Das Motto heute lautet also: Füße raus. Die meisten Menschen in Europa regeln die Schlafzimmertemperatur weit über 15-18 Grad. Auch meist ohne Öffnung der Fenster für Frischluftzugabe. Hier muss der Körper die überschüssige Wärme dann auf einen anderen Weg loswerden. Tipp: Wollsocken abstreifen und Sie werden viel besser schlafen.

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Wie schneide ich meine Fußnägel richtig?

Diese Frage ist weniger profan, als es scheint. Schön geschnittene Fußnägel sind nicht nur gepflegter und deutlich schöner, sie führen auch in bestimmten Schuhen und gerade in Schuhen mit Einlagen zu mehr Fuß-Wohlsein und zu besserem Geh-Komfort.

Nägel eher gerade schneiden, um Einwachsen zu vermeiden (Bild: Pfeilring Solingen)

Das Wichtigste vorweg: Sie sollten strikt regelmäßig geschnitten werden. Und: Fußnägel sollte nie rund abgeschnitten werden, auch, wenn man das bei den Fingern in der Regel so handhabt. Die gerade Form verhindert zuverlässig das Einwachsen der Fußnägeln, was nicht nur schmerzhaft ist, sondern auch zu langwierigem Wundsein und zu Schwellungen führen kann. Schließt der Nagel bündig mit dem Zeh ab, dann ist die Länge optimal. Mindestens 1 Mal die Woche sollten Sie sich um Ihre Fußnägel kümmern. Bei Ecken und Kanten darf natürlich auch gefeilt werden. Jedoch stets mit Vorsicht und zur Mitte hin. Ein Fußbad vorher macht die Nägel weich und bereit zur Pflege. Nach der Pflegeeinheit  kann der Fuß mit speziellen Pflegesalben behandelt werden. Diese tun dem gesamten Fuß gut und fördern die Normalisierung der Verhältnisse an Zeh und Sohle. In der Drogerie gibt es verschiedene Salben für verschiedene Zwecke. Auch Feuchtigkeitsspendende Gels oder Lotionen helfen.

Bei stark verdickten Nägeln oder solchen, die sich hoch oder seitwärts wölben, ist eine Nagelzange vonnöten. Diese ist mit Achtsamkeit zu bedienen. Auch hier nützt ein Einweichen. Die medizinische Fußpflege oder ein Podologe ist in solchen Fällen zu konsultieren, um dicke oder verfärbte Problemnägel, auch solche mit Pilzinfektion, zu behandeln. Ein Nagelpilz sollte nur vom Arzt begutachtet und behandelt werden. Beim Ignorieren und übermäßigem “Herumdoktern“ kann sich eine dauerhafte Entzündung, eine sogenannte Onychomykose, entwickeln. Wenn sich die Nagelplatte teilweise oder gar ohne äusseren Einfluß vom Nagelbett abzulösen beginnt, kann das ein Zeichen für eine schwerwiegendere Erkrankungen sein. Eine  Schilddrüsenerkrankung oder auch Eisenmangel oder eine Diabetes mellitus können die Ursache sein. Hier bitte den Arzt aufsuchen. Gesunde Ernährung mit genug Vitamin E und B und genügend Mineralstoffen führt zu gesünderen und schöneren Fußnägeln.

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Was sind die ersten Zeichen dafür, dass ich orthopädische Einlagen brauche?

Der Schmerz ist nicht so häufig das erste Zeichen dafür, dass man sich nun mit dem Gedanken an orthopädische Einlagen anzufreunden hat. Es sind eher die kleinen Veränderungen, die es zu erkennen und zu deuten gilt. Etwa:

Freizeit Kategorie
Unbeschwert sich wieder bewegen können – es ist möglich

– die Schuh-Sohlen werden erkennbar einseitig abgelaufen
– andauernde Fußschmerzen verhindern längeres Laufen
– Kniebeschwerden häufen sich
– Abroll-Fuß-Bewegungen werden schmerzhafter. Einen Tanz – mehr lieber nicht
– Fußzehen verformen sich zusehends
– Wiederkehrende Verstauchungen der Knöchel durch vermehrtes Umknicken des Fußes 
– es treten Fersenschmerz oder Fersensporn auf
– es kommt zu chronischen Rückenschmerzen
– die Schienbeine schmerzen bereits nach kurzer Belastung

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