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Mythos: “Man braucht keine Einlagen, die bringen nichts, alles nur Geldschneiderei“

Wir erleben immer wieder Aussagen in den Medien, auch in Foren, orthopädische Maßeinlagen seien unwirksam und reine Geldschneiderei. Einlagen seien zudem schädlich, da muskelabbauend oder Einlagen seien grundfalsch, da nicht natürlich. Das alles erstaunt uns. Dabei erleben wir jeden Tag: Professionelle Einlagen verschaffen Linderung und unterbinden oder begrenzen eine Ausweitung der schmerzhaften Symptome von Fehlstellungen. Und wir wissen auch und sagen dies auch: Die grundlegenden Ursachen der Fehlstellung können Einlagen kaum eliminieren. Fakt ist:

Professionelle Einlagen verschaffen Linderung und unterbinden oder begrenzen eine Ausweitung der schmerzhaften Symptome. (Foto: 4Point)

Fußfehlstellungen führen durch Fehlbelastungen zu Veränderungen im Bewegungsapparat. Und die führen zu Verspannungen und Schmerzen. Durch jahrzehntelanges Gehen in Fehlstellung nutzen sich fehlbelastete Sehnen, Gelenke und Bänder zudem überproportional ab. Es stimmt natürlich, dass eine reguläre Maßeinlage von der Stange ohne aktivierende Fußansprache den Fußmuskel nicht ausreichend „trainiert“. Das ist einer der oft angebrachten Kritikpunkte. Fußgymnastikkurse können hier sicherlich gute Unterstützung bieten und auch das Barfußlaufen auf Sand, Kies oder Rasen trainiert die Fußmuskulatur gesund und gezielt. Wenn man es denn schafft.

Das längerfristige Tragen herkömmlicher, neutraler Maß-Einlagen “von der Stange” wäre aus unserer Sicht immer noch besser für den Bewegungsapparat als ein jahrzehntelanges Laufen/Gehen mit Fußfehlstellung ohne jegliche Unterstützung. Einlagen ohne besondere Wirkung, ohne individuelle Passform werden im Ergebnis weniger gern getragen und irgendwann weggelegt. Diese Praxis führt dann oft zu Aussagen wie “Einlagen bringen nichts”. Das Gehen mit sensomotorischen Maßeinlagen ist aus unserer Praxis-Erfahrung die beste, die professionellste und effektivste Trainingsmöglichkeit mit tatsächlich wahrnehmbarer Wirkung auf den gesamten Gangapparat. Besonders gute Ergebnisse liefern hier unsere maßgeschneiderten 4Point Einlagen, die ja gerade die 4 relevanten Punkte ganz individuell ansprechen. Das ist unsere tägliche Erfahrung seit Jahren. Ein dauerhaftes Laufen in Fehlstellung ist und bleibt falsch, schädlich und schmerzhaft! Dafür haben wir zu viele Leidensgeschichten hautnah miterlebt. Leiden muß nicht sein!

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Umknickschutz: Ist ein hoher Schaft die beste Lösung?

Laufen auf holprigen Boden, den Halt verlieren und dann umknicken… Um das Risiko für Umknickunfälle zu verringern, ist weitere Sicherheitsausstattung empfehlenswert. Jeder Mitarbeiter, auch in der Industrie, sollte mit einer entsprechenden persönlichen Schutzausrüstung ausgestattet sein. Bei der Wahl von Sicherheitsschuhe sollte man nicht nur auf die klassischen Sicherheitsmerkmale wie Zehenschutzkappe oder durchtritthemmende Zwischensohle achten. 

Umknickschutz eingebaut
Umknickschutz ist eingebaut

Viele Schuhanbieter versuchen, mit einem hohen und steifen Schaft für Stabilität des Knöchelbereichs zu sorgen. Dieser kann die Füße jedoch schnell einengen, Druckstellen erzeugen oder im Extremfall zu Durchblutungsstörungen führen. Die Bewegungsfreiheit wird durch die starre Konstruktion mitunter stark einschränkt. Die Muskulatur wird dabei träge und kann ihre natürliche Stabilisierungsfunktion nicht mehr natürlich erfüllen. Eine sinnvolle Alternative zur Stabilisierung des Fußes sind spezielle Manschetten, die das Sprunggelenk fixieren und sich den natürlichen Bewegungen der Gelenke anpassen. Sicher können Sturz- oder Umknickunfälle auf dem Bau nicht ganz  vermieden werden. Gefahrenquellen gibt es genug. Allerdings können mit dem richtigen Schuhwerk Unfälle vorgebeugt und deren Folgen langfristig gelindert werden. So bleibt man als Mitarbeiter länger fit und Krankenhausaufenthalte sowie lange Ausfallzeiten werden auf ein Mindestmaß reduziert. Schuhe wie BIOMEX PROTECTION© von ELTEN etwa bringt ein Mehr an Sicherheit. Die Manschette sorgt für dauerhafte Stabilität, erhöhten Komfort und führen zu geringere Ermüdung des Fußapparates. Sie kann ein Hilfsmittel für die Arbeit auf Baustelle oder in der Industrie sein und bietet eine wirkungsvolle Lösung gegen das Umknicken. Hier sei auch gesagt, dass der Einsatz einer sensomotorischen Maß-Einlage bei vermehrter Umknickneigung unterstützend sein kann, wenn sie denn indiziert ist. Der Orthopäde des Vertrauens berät an dieser Stelle.

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Gelesen: „Mit sensomotorischen Einlagen zum neuen Laufgefühl“

Im Magazin Der Westen lese wir: „Schmerzen beim oder nach dem Laufen können die Folge von Fehlstellungen sein. Dann helfen Einlagen. Laufblogger Stefan Reinke hat’s ausprobiert.“ Es heisst hier:

Mann läuft Barfuß am Strand
Schuhe an und los geht’s wie auf Sand

„Laufen ist ja so einfach. Schuhe an und los geht’s. Die Nebenwirkungen sind zunächst durchweg positiv: Das Herz wird leistungsfähiger und pumpt mit steigendem Trainingszustand mehr Blut pro Schlag durch den Körper als das eines untrainierten Menschen. Als Folge sinkt der Ruhepuls. Das Herz muss dadurch im Alltag viel weniger arbeiten. Dass die Pumpe im Training zu Höchstleistungen getrieben wird und 140 oder gar 180 Mal in der Minute schlagen muss, wird durch den niedrigeren Ruhepuls mehr als wettgemacht. Ein stärkeres Herz wirkt lebensverlängernd.“ Weiter heisst es:

„Leider ist der Körper jedoch kein guter Schrauber. Er korrigiert die Knochen und Bänder nicht, sondern stärkt sie nur. Etwaige Baufehler oder Haltungsschäden biegt er nicht gerade. Es kann sein, dass wir mit den kleinen und großen Konstruktionsfehlern in unserer Hüfte, an den Lendenwirbeln oder an den Füßen wunderbar und problemlos durchs Leben schlendern, gehen und vielleicht sogar wandern können – aber nicht laufen. Wer einmal in der Woche fünf bis zehn Kilometer läuft, wird manche Fehler vielleicht nie bemerken und keinen Bedarf sehen, sich näher mit etwaigen Haltungsfehlern zu befassen. Anders liegt der Fall bei …“ Im Original weiterlesen

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Gelesen: „Blauer Zehennagel? Das ist die Ursache!“

Im Outdoor-Magazin we-go-wild.com lesen wir Hilfreiches in einem gut gemachten Artikel: „Ein blauer Zehennagel ist keine Seltenheit. Doch wie entsteht eigentlich ein blauer Zehennagel und wie kann man den Nagel behandeln? Hier erfährst du alles, was du darüber wissen musst“ Es heisst einleitend:

Barfuß auf Holzsteg
Eine Folge des Blutergusses kann auch eine veritable Nagelblösung sein. Sie ist langwierig und sollte ärztlich begleitet werden.

„Viele Bergsportler und Läufer kennen das Problem: Ein blauer Zehennagel. Häufig nach sehr langen Touren oder mit neuem Schuhwerk färbt sich einer oder mehrere Nägel blau und schmerzen. Doch du musst auch keine Sportkanone sein, um einen blauen Nagel zu bekommen. Oft reicht es auch schon, wenn der Zeh wieder mal gegen ein Möbelstück stoßt oder dir ein schwerer Gegenstand aus der Hand und natürlich auf den Fuß fliegt“ Weiter werden in dem gut gemachten Artikel  folgende Fragen beantwortet:

Die Ursachen für einen blauen Zehennagel
Wie du einen blauen Zehennagel richtig behandelst
Wie lange ein blauer Nagel zum Heilen braucht
Wie du einen blauen Zehennagel vorbeugen kannst

Alles im Original weiterlesen

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Nach welcher Zeit sollte ich Sicherheitsschuhe auswechseln?

Das ist eine der meistgefragten Fragen. Praktiker sagen, dass Sicherheitsschuhe alle sechs Monate ausgetauscht werden sollten, selbst wenn diese auf den ersten Blick in gutem Zustand sind – oder zu sein scheinen.  Gerade die Materialien, die zur Gewährleistung des Schutzes eingesetzt werden, können sich im Laufe der Zeit abnutzen. Das gefährdet den Sicherheitsgrad der Schuhe. Und dies hat auch rechtliche Folgen im Falle eines Unfalls.

Arbeitsschuhe Haltbarkeit
Auf keinen Fall selbst reparieren oder zum Schuster geben oder weiterverkaufen

Arbeitsschuhe trägt man im Betrieb viele Stunden täglich. Das ist Grund genug, sich Gedanken um den richtigen Schuh, seinen Erhalt und seine Grenzen zu machen. Weil die Arbeitsschuhe  ständigen Belastungen ausgesetzt sind, erleben sie im Vergleich zu einem traditionellen Schuh trotz bester Materialien einen deutlich höheren Verschleiß. Deshalb ist es sehr wichtig, sie häufig zu überprüfen und auszutauschen, sobald Anzeichen von Abnutzung festgestellt werden oder wenn sie bei einem Arbeitsunfall ihre Schutzfunktion letztmalig erfüllt haben. Natürlich hängt der normale Verschleiss von vielen Faktoren ab: Nutzungshäufigkeit, Arbeitsumfeld, Stoffe, mit denen sie in Kontakt kommen, Pflege usw. Die Schuhsohle stellt den am stärksten belastete Teil des Schuhs dar. Sie unterstützt mit ihrem Innenleben das Körpergewicht in Stand und Bewegung, lässt sich flexibel bewegen und absorbiert die vielfältigen Stöße im Ballenbereich. Schuhspezialisten empfehlen, die Sohle regelmäßig zu säubern und auf diese Weise ihren Zustand zu überprüfen. Es geht darum sicherzustellen, dass sich keine Risse bilden. Hier entstehen schnell Schwachpunkte, auch für Undichtigkeiten. Auch beim Eintritt von scharfen Fremdkörpern und ihrer Herauslösung  sind die Sohlen bereits geschwächt. Hier treten unbemerkt Flüssigkeiten ein, der Sohlenbereich wird deutlich geschwächt. Auch der Stand  ist nicht mehr stabil, das Gefüge wird kurz- und mittelfristig geschwächt – mit Folgen für den gesamten Gehapparat. 

Die am meisten gefährdeten Teile des Obermateriales sind die Nähte und die Berührungspunkte zwischen Obermaterial und Laufsohle, die mit Spezialklebstoffen zusammengehalten werden und sich mit der Zeit aufgrund der enormen Arbeitsbelastung lösen können. Ist dies der Fall empfehlen wir, den Schuh sofort zu wechseln. Auf keinen Fall selbst reparieren oder zum Schuster geben, damit die spezifische Sicherheit laut Baumuster nicht beeinträchtigt wird. Bei einem Arbeitsunfall wird der Schutzgrad sofort beeinträchtigt. Dann muss der alte gegen einen neuen Schuh ausgetauscht werden.

Äusserlich gut erhaltene Exemplare bitte nie in den Gebrauchtverkauf geben und spätere Träger nicht damit gefährden. Die Haltbarkeit des Schuhes hängt von der Nutzungshäufigkeit und dem Arbeitsumfeld ab. Der Schuh eines Lagerhalters kann langlebiger als der Schuh des Arbeiters sein, der auf Baustellen oder in Kontakt z.B. mit Pulvern oder chemischen Produkten arbeitet. Eine Binsenwahrheit: Die Qualität hat einen bemerkenswerten Einfluss. Je besser die Materialien sind, mit denen der Schuh hergestellt wird, desto geringer ist das Risiko der vorzeitigen Abnutzung aller Materialien, der Nähte oder der zusammengefügten Teile. Alle Arbeiter, die Sicherheitsschuhe verwenden, sollten besonders die Pflege ihrer Sicherheitsschuhe ernst nehmen. Sie sollten wissen, wie die Unversehrtheit überprüft wird, wann die Schuhe ausgetauscht werden müssen und wie das Produkt zu entsorgen ist. Im Zweifel ist der Ortopädieschumacher vor Ort zu befragen.

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Warum man nie ohne Schuhe durchs Flugzeug laufen sollte

Auf längeren Flügen machen es sich Flugpassagiere gern kuschelig bequem und richten sich häuslich auf ihren Sitzen ein. So weit es geht und so weit so gut. An Bord jedoch auf Strümpfen oder gar barfuss wie zu Hause unterwegs zu sein, das ist nicht anzuraten. Warum wohl?

Füße
… besser nicht so

Zwar werden alle Jets nach Ankunft professionell gereinigt, während des Fluges können frische Verschmutzungen vom Bordpersonal jedoch nur oberflächig aus den Fasern entfernt werden. So sammelt sich über die Zeit ein Gemisch aus Saft- und Kaffeeresten, eingetrockneten Essens-Bestandteilen und diversen Körperausscheidungen an. Zudem gehen Passagiere oft barfuss oder in Socken auf die Toilette, wo sich fast immer ein Urinfilm am Boden befindet. Schlüpft man bei Ankunft wieder in seine Schuhe, werden die Innenschuhe samt Einlagen mit allerlei Partikeln “kontaminiert”. Dies hat natürlich Auswirkungen auf das Mikroklima im Schuh samt Einlagen und letztlich auf das Wohlbefinden seines Trägers. Wir empfehlen: Schnürsenkel und Reissverschlüsse öffnen reicht meist. Profis nehmen auf Langstreckenflügen Einmal-Badehauben für die Füße mit, in denen sie auf dem Flug unterwegs sein können.


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Schöne Grüße an die Füße – über die Hälfte aller Träger von Sicherheitsschuhen sind unzufrieden mit ihrem Schuhwerk

Arbeitsschuh
Mehr als nur Wohlfühl-Thema

Über die Hälfte aller Träger von Sicherheitsschuhen sind unzufrieden mit ihrem Schuhwerk. Laut einem Bericht des Instituts für Gesundheitsförderung und -forschung äußerten 54 Prozent von ihnen, dass sie ihre Sicherheitsschuhe als unbequem empfinden.

Bemängelt wurde unter anderem, dass die Schuhe schlecht passen, dass sie drücken oder scheuern. Beschwerden gab es auch über nicht atmungsaktives Material. Bei manchen Modellen ist die Passform sogar so schlecht, dass der wichtige Schutz der Zehen nicht mehr gegeben ist. Hier setzt die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) an und informiert in Online-Schulungen darüber, was für die Fußgesundheit gut ist und worauf beim Kauf von Sicherheitsschuhen geachtet werden sollte.

Wo drückt der Schuh?

Die Konsequenz ist klar: Unbequeme oder nicht passende Schuhe werden nicht getragen. Und sollte der Träger nicht bemerken, dass seine Schuhe falsch sitzen, nehmen die Füße auf Dauer sogar noch Schaden. Dass letzteres nicht selten der Fall ist, weiß Meinrad Fußeder. Er ist einer der SVLFG-Präventionsfachleute, die Schulungen zur Fußgesundheit anbieten. „Rund 82 Prozent aller Deutschen tragen Schuhe, die nicht richtig passen. Die Folgen sind Fußfehlstellungen, Deformierungen der Zehen, Fehlbelastungen des Muskel-Skelett-Systems und Rücken- sowie Kopfschmerzen. So wird irgendwann jeder Schritt zur Qual, die Arbeit macht keinen Spaß mehr und im schlimmsten Fall fällt man krankheitsbedingt aus“, so Fußeder. Eine schnelle Information, ob der Sicherheitsschuh richtig passt, gibt der Innensohlentest. Daher empfiehlt der Präventionsfachmann: „Nehmen Sie die Sohlen aus den Schuhen und stellen Sie sich auf die Sohlen. Die Schuhgröße ist richtig, wenn die Sohlen 1,5 cm länger und etwas breiter sind als Ihr Fuß. Wenn Sie die Schuhe tragen, sollten sich Ihre Zehen frei bewegen können und die Zehenschutzkappe muss alle Gelenke überdecken“.

Damit der Schuh richtig passt

Wenn Schuhe nicht passen, liegt es nicht immer am Modell. Oft werden sie zum Beispiel in der falschen Größe gekauft. Fußeder rät: „Kaufen Sie Ihre Sicherheitsschuhe im Fachhandel. Dort werden ihre Füße vermessen und mit Ihnen gemeinsam das passende Modell ausgesucht. Frauen sollten sich auf keinen Fall mit kleinen Männergrößen abspeisen lassen. Die Anatomie des Frauenfußes ist eine andere als die des Männerfußes.“ Besonders wichtig ist die Beratung im Fachhandel für Menschen, die bereits Füße mit Fehlstellungen haben und für Diabetiker. „Für sie gibt es orthopädische Einlagen oder speziell angepasste Schuhe“, so Fußeder.

Wellness für die Füße

Der passende Schuh ist wichtig für die Fußgesundheit. Darüber hinaus kann jeder durch häufiges Barfußlaufen auf natürlich gewachsenem Boden, Fußgymnastik, Fußbäder, Fußmassagen, Hygienemaßnahmen und Pflege dafür sorgen, dass seine Füße lange gesund und schmerzfrei bleiben.

Das Angebot der SVLFG

In ihren Online-Schulungen „Schönen Gruß an den Fuß – gesunde Füße, gesunde Arbeit“ geben die SVLFG-Präventionsfachleute viele Tipps rund um die Fußgesundheit. Termine und Einwahldaten zu den kostenlosen Online-Schulungen finden Sie im Internet unter: www.svlfg.de/onlinevortrag-gesunde-fuesse

Tipps zur gesunden Arbeit hält die SVLFG unter www.svlfg.de/gesunde-arbeit bereit.

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Nie wieder quietschende Schuhe, so geht es:

Man muss nicht Träger/in von Kreppsohlen-Schuhen sein, um dieses Phänomen zu kennen: Quietschende Schuhe. Sie nerven als begleitendes Grundgeräusch nicht nur beim Gehen an ruhigen Orten wie Museen, Ausstellungen und in Bibliotheken. Und sie haben verschiedene Ursachen, lesen wir bei Outfittery.

Unsere Einlagen quietschen in der Regel nicht. Meist kommt es aus dem Schuh selbst. (Foto: Eigenproduktion)

Zum Beispiel,

1. Wenn die innere Schuhsohle rutscht
2. Wenn die Socken auf der inneren Sohle reiben
3. Wenn die Schuhe zu groß sind
4. Wenn die Schuhe neu sind
5. Wenn Wasser oder Luft im Spiel sind

Es sei hier noch betont, dass unser 4Point Einlagen nicht zum Quietschen neigen. Das liegt an der besonderen Konstruktion, an den Materialien und der genauen, individuellen Passform. Eventuelles Quietschen verschwindet meist auch dann, wenn die vorhandene Einlegesohle durch unsere Maßeinlagen ersetzt wird. Zur Not hilft auch Silikonspray an reibenden Stellen. Tipp: Wir verwenden Talkum oder Babypuder und streuen dieses unter die trockenen Einlagen und pudern die Schuhe innen. Das hilft fast immer und ist schnell erledigt. Dabei nehmen wir meistens die Hausmarken von Budnikowski oder Rossmann.

► Den Originalbeitrag mit Lösungsansätzen hier lesen
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Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Einlagen im Sicherheitsschuh

Arbeitsschuh
Baumuster und Einlage, das gehört zusammen

Arbeitsschuh-Besitzer kommen auf vielfältige Ideen, ihre schlecht sitzenden Exemplare passend zu machen. Etwa, diese mit Zeitungspapier auszukleiden, bis sie besser sitzen. Oder man „schnippelt“ sich billige Einlagen aus dem Drogeriemarkt so zurecht, dass das Tragen keine Strapaze mehr ist. Dies kann sich zu einem enormen Sicherheitsrisiko auswachsen, das leicht unterschätzt wird. Bei unzulässigen Veränderungen am Schuh drohen Unfälle, Verletzungen und sogar der Verlust des gesetzlichen Unfallversicherungsschutzes! Wir haben die wichtigsten Fakten rund ums Thema zusammengestellt.

1. Wann braucht mann eine Einlage? Wer unter geringen Beschwerden, etwa Druck und Schmerzen durch einen leichten Senk- oder Hohlfuß leidet, dem reicht meist eine semi-orthopädische Einlegesohle, um seine Füße zu unterstützen. Bei stärkeren Beschwerden wie beispielsweise einem Knick-Senkfuß, einem starken Spreizfuß oder einem Fersensporn braucht es orthopädische Anpassungen in Form von Einlagen oder Zurichtungen, die der Orthopäde verschreiben kann.

2. Welche Einlage darf man im Arbeitsschuh benutzen? Wichtig ist, dass nur zugelassene Einlegesohlen und Einlagen im Sicherheitsschuh genutzt werden. Semi-orthopädische Einlegesohlen kommen oft vom demselben Hersteller wie der Schuh. Für den Bezug zertifizierte orthopädischer Einlagen nennt er zertifizierte Hersteller in der Schuhverpackung. Nur bei diesen ist sichergestellt, dass sie für den Schuh zugelassen sind. Orthopädische Einlagen passt der Orthopädie-Schuhtechniker an. Nur durch Verwendung dieser Einlagen wird das sog. Baumuster des Schuhs nicht verletzt. Dies ist relevant auch für den Fall eines Unfalls und Leistungen der Unfallversicherung. 

3. Darf ich Einlegesohlen aus einem Freizeitschuh in meinen Sicherheitsschuh legen? Ganz deutlich noch einmal: Der Fußschutz verliert seine Zertifizierung, wenn er in irgendeiner Form verändert wird. Damit erlischt auch der gesetzliche Unfallversicherungsschutz! Wer also die Einlegesohlen aus seinen Freizeitschuhen einfach gegen die Einlegesohlen in seinen Sicherheitsschuhen austauscht, riskiert, dass sich der Freiraum unter der Zehenschutzkappe verkleinert. Bei einem Unfall kann es dann trotz Fußschutz zu Verletzungen kommen und die Versicherung zahlt nicht. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Materialien, mit denen ein Sicherheitsschuh „ausgestopft“ wird.

4. Wie erkenne ich, ob mein Sicherheitsschuh für orthopädische Einlagen zugelassen ist? Sicherheitsschuhe sind mit dem Piktogramm „DGUV Regel 112-191“ gekennzeichnet, das ihr im Katalog und im Onlineshop findet. Es bedeutet, dass der Schuh für orthopädische Einlagen zugelassen ist. Natürlich kann man auch den Händler seines Vertrauens vor dem Kauf des Schuhs fragen.

5. Wer zahlt für orthopädische Anpassungen an seinem Sicherheitsschuh? Krankenkassen übernehmen die Kosten für orthopädische Zurichtungen und Einlagen nur bei Privatschuhen. Bei Sicherheitsschuhen tritt die gesetzliche Unfallversicherung ein, sofern die Fußschädigung die Folge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit ist. Liegt kein Arbeitsunfall vor, kommen andere Kostenträger infrage – zum Beispiel die gesetzliche Rentenversicherung oder die Bundesagentur für Arbeit. Weitere Informationen über den Bestellweg finde Sie auf unserer Homepage unter https://4point-einlagen.de/elten-sicherheitsschuhe/#firmazahlt

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Große Damenfüße plus Einlage – welche Schuhe lassen den Fuß zierlicher wirken?

Passende und typgerechte Schuhe sind mit entscheidend für Gesundheit und Wohlergehen. Das Tragen nicht passender Schuhe  kann zu  verkrümmten Zehen, Gelenkabnutzung und Rückenschmerzen führen. Und für den schönen Auftritt kann man optische Gesetzmäßigkeiten bei der Schuhwahl für sich anwenden.

Pumps
Im Zweifel lieber breiter als länger

Hier einmal einige grundsätzliche Hinweise: Bei der Höhe der Absätze gilt: Je schlanker und länger das Bein, desto höher und auffälliger darf der Schuh sein. Wer gern hoch trägt, sollte das nur tageweise oder stundenweise tun. Wer einen eher breiten oder fleischigen Fuß hat, wählt Schuhe aus weichem Material und mit Schnürung. Die Regulierung der Weite ist hier wichtig. Die Ausdehnung des Fußes ändert sich je nach Laufpraxis, Tageszeit, Klima und anderen Faktoren. Die Uhrzeit spielt beim Einkauf deshalb eine Rolle, denn am Abend sind die Füße dicker als morgens. Alltagsweisheit: Große Füße wirken durch runde Schuhspitzen kleiner, zu vermeiden sind Schuhe mit allzu spitz zulaufender Spitze. Ein um den Knöchel geschlungene Riemen sorgt für eine optische Verkleinerung.

Generell: Je feiner der Schuh, desto zierlicher wirkt auch der Fuß. Klobige Stiefel und grobe Halbschuhe sollte man links liegen lassen. Suchen Sie sich stattdessen lieber fein gearbeitete Schuhe aus. Nicht vorteilhaft sind Schuhe mit Längsstreifen, da diese die Füße strecken. Querstreifen hingegen wirken verkürzend. Leider verbreitern Sie optisch den Fuß gleichzeitig. Neben dem geeigneten Schuhwerk kann es auch helfen, Hosen mit Schlag zu tragen, die vorne auf dem Schuh aufliegen. Dadurch wird ein Teil des Fußes verdeckt. Und: Die Zehen sollten immer zehn Millimeter Spielraum haben; hier wird oft gespart zugunsten eines optisch kleineren Fußes. Wichtige Regel: Ein zu enges Modell wird am besten durch ein weiteres und nicht durch ein längeres ersetzt.

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