Veröffentlicht am

Gelesen: „Extrakorporale Stoßwellentherapie bei Fasciitis plantaris wird Kassenleistung“

Wir lesen in Der Hausarzt: „Bei Patienten mit Fersenschmerz bei Fasciitis plantaris kann künftig eine Überweisung zur ambulanten Behandlung mittels extrakorporaler Stoßwellentherapie (ESWT) ausgestellt werden” Wir lesen weiter:

„Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat entschieden, dass die Behandlungsmethode eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen ist. Laut Beschluss darf man mit der ESWT innerhalb der vertragsärztlichen Versorgung allerdings nur Patienten behandeln, die bereits über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten unter Fersenschmerz bei Fasciitis plantaris leiden und dadurch in ihrer gewohnten körperlichen Aktivität eingeschränkt sind.

Während dieser Zeit müssen unterschiedliche konservative Therapieansätze versucht worden sein. In Betracht kommen pharmakologische Therapien, aber auch nicht-pharmakologische Maßnahmen wie Schonung, Dehnübungen und die Verordnung von Einlagen. Pro Krankheitsepisode darf man die ESWT bis zu dreimal erbringen. Die Krankheitsepisode umfasst das Kalendervierteljahr der ersten Sitzung sowie die drei darauffolgenden Quartale…“

Dieser Artikel mit Kommentar ist erschienen in Der Hausarzt 09/2018 Seite 17
Im Original komplett lesen

► Zu unseren sensomotorischen 4Point Maß-Einlagen
► Zu unseren FAQs, den Fragen und Antworten aus der täglichen Praxis 
Veröffentlicht am

Fußpilz vorbeugen: Luftige Schuhe und Baumwollsocken tragen

Um die Füße gesund zu halten und einem Pilz vorzubeugen, sollte man am besten luftige Schuhe tragen und sie täglich wechseln. Dies scheint selbstverständlich, ist jedoch oft nicht gelebte Praxis.

Hilfreich sind Socken aus Baumwolle (Foto: Tchibo)

„Gut sind Socken aus Baumwolle, die bei 60 Grad gewaschen werden können“, sagt Dr. Christoph Viergutz, Facharzt für Innere Medizin aus Werl, im Patientenmagazin „HausArzt“. Nach dem Duschen sollten die Füße behutsam abgetrocknet werden – zwischen den Zehen am besten mit einem weichen Papiertuch. Viergutz empfiehlt, zu Hause so oft wie möglich barfuß zu gehen. „Das tut den Füßen gut“, betont der Mediziner. „In öffentlichen Schwimmbädern, aber auch im eigenen Badezimmer schützen Sie sich und andere durch Badesandalen vor einer Infektion.“ Viele Betroffene besorgen sich laut Viergutz in der Apotheke ein Mittel gegen Fußpilz. „Doch die Präparate werden oft zu kurz angewendet.“ Dann komme die Erkrankung häufig wieder zurück. Es könne ein halbes Jahr dauern, bis der Befall vollständig verschwunden sei. „Allerdings sind Hautpilze gegen frei verkäufliche Mittel oft resistent“, erklärt der Mediziner. „Zeigen Sie Ihre Füße lieber gleich dem Hausarzt.“ Er kontrolliere auch, ob die Fußnägel in Ordnung sind.

Weitere Informationen zur Behandlung von Fußpilz finden Leserinnen und Leser im aktuellen „HausArzt„-Heft.

► Zu unseren sensomotorischen 4Point Maß-Einlagen
► Zu unseren FAQs, den Fragen und Antworten aus der täglichen Praxis 
Veröffentlicht am

Tresenschnack Ep. 2 “Einlagen und Sandalen“

Wichtige Erlebnisse haben wir hier im Bergedorfer Laden. Episode 2:

 

Es gibt genug Auswahl an einlagenfähigen offenen Schuhen im freien Handel

Ich hatte eine Kundin, die mir vorklagte, dass ihr Fersensporn wieder dolle Schmerzen bereitet. Das war doch so gut geworden mit den Einlagen! Im Gespräch bekam ich dann heraus, sie hat die Einlagen über den Sommer nicht getragen. Man könnte ja bei so extrem heißen Wetter keine geschlossenen Schuhe tragen, wegen der Einlagen. Da habe ich meine Latschen ausgezogen und ihr gezeigt, dass man auch in offenen Schuhen Einlagen tragen kann. Man muss natürlich darauf achten, daß das Fußbett herausnehmbar ist. Wenn dann der Schaft der Sandalen oder Latschen dann noch per Klett oder Schnürung gehalten und verstellt werden kann, ist das natürlich optimal. Der Sommer ist kein Grund, keine Einlagen zu tragen, es gibt genug Auswahl an einlagenfähigen offenen Schuhen im freien Handel.

► Zu unseren FAQs, den Fragen und Antworten aus der täglichen Praxis 
► Zu unseren sensomotorischen 4Point Maß-Einlagen

Veröffentlicht am

Mythos: „Einlagen bekommt man billiger im Supermarkt“

Diesen weit verbreiteten Mythos müssen wir an dieser Stelle mal “knacken”:

Business aktiv Bioline - Hinten
Nie, nie, nie von der Stange kaufen. Die Wirkung enttäuscht meist. Das ist auch logisch.

Kaufen Sie Ihre Einlagen oder Schuhe nicht im Supermarkt oder im Drogeriemarkt. Denn: Orthopädische Einlagen wie sensomotorische Einlagen sind individuell hergestellte Elemente, die nie nie nie von der Stange gekauft werden sollten. Um einen Fuss optimal zu entlasten und gleichzeitig zu trainieren, sollte eine Schuh-Einlage immer individuell von einer qualifizierten Fachkraft vermessen, konstruiert, in der Werkstatt gefertigt und vor Ort angepasst werden. Bitte scheuen Sie sich nicht, sich ausführlich z.B. von uns in Hamburg Bergedorf beraten zu lassen.

Auch der Online-Bestellprozess mit umfangreicher Befragung samt Trittschaum-Versand über uns funktioniert reibungslos. So ist der Weg zur Schuh Einlage. Es geht stets darum, das richtige Produkt für Ihre Füße zu kaufen. Es geht darum, wieder schmerzfrei und normal gehen zu können. Einfache, genormte Einlagen haben nicht die erstrebte Wirkung und werden deshalb auch meist nicht kontinuierlich getragen. In der Folge heisst es auch deshalb oft in Foren: “Einlagen bringen nichts“

Übrigens für Runner: Bei Sportlern erfolgreich angewendet, unterstützen sensomotorische Einlagen die Reaktion der Muskulatur, verbessern die Koordination und signalisieren dem Körper, wie er sich ausgeglichener bewegen kann. Gerade bei Ausdauer-Läufern wurden besten Erfahrungen gemacht. Hier eine Doktorarbeit zur Wirkung einer Einlagen Versorgung von Läufern.

► Zu unseren sensomotorischen 4Point Maß-Einlagen
► Zu unseren FAQs, den Fragen und Antworten aus der täglichen Praxis 

Veröffentlicht am

So geht das mit unseren Schuh-Einlagen: Endlich schmerzfrei gehen in 5 kurzen Schritten

Also: Wenn Sie es für sich entschieden haben und sich aufmachen, werden Ihre Gehprobleme in nur 5 Schritten deutlich gelindert. Mit unseren sensomotorischen 4Point Einlagen, die präzise auf Maß bei uns in Hamburg Bergedorf gefertigt werden.

Schritt 1: Termin mit uns in Hamburg Bergedorf vereinbaren. (Ob mit oder ohne Rezept)
Termin machen, herkommen:
Tel.: +49 40 84 50 50 67
Fax: +49 40 94 77 32 82
Mail: info@4point-einlagen.de
Fußorthopädie Paul Hast GmbH
Wentorfer Straße 7[Google-Maps]
21029 Hamburg

Schritt 2: Status feststellen, die Anamnese als Basis
Kommen Sie unabhängig ohne Arzt zu uns, dann führen wir die Anamnese durch. Wir geben eine unverbindliche Auskunftsberatung. Weitere Auskünfte und eine offizielle Diagnose gibt Ihnen Ihr Arzt. Er schaut genau nach, denn auch Knie- Rücken-, und Hüftschmerzen können mit den Füßen zusammenhängen. Unsere erfahrenen Orthopädietechniker schauen sich Ihre Füße an, tasten sie ab und stellen Fragen. Blasen oder Hornhautbildung etwa lassen schnell Rückschlüsse auf Druck- bzw. Fehlbelastung zu. Im Gespräch erfragen wir, wann und wo genau die Beschwerden auftreten.

Schritt 3: Der Fußabdruck, der Scan
Wir nehmen einen Trittschaumabdruck Ihres Fußes vor Ort oder einen genauen Scan, eine Abbildung Ihrer Fuß- und Sohlenform. Diese dient als Vorlage für Ihre individuell angepassten Einlagen, die für Sie hergestellt werden. Abschließend erhalten Sie einen Abholtermin.

Schritt 4: Die Fertigung: Aufgrund der Daten fertigen wir in handwerklicher Maßarbeit ihre 4Point Einlagen

Schritt 5: Anprobe. Sie kommen zum Abholtermin und bringen Schuhe mit, die Sie gerne und viel tragen, die genug Platz für Einlagen bieten und genug Halt für Ihren Fuß. Sie laufen bei uns Probe. Sitzt alles oder fühlt es sich nur “komisch” an? Es kann in den ersten Tagen zu Muskelkater im Fuß kommen, was nicht ungewöhnlich ist. 

► Zu unseren sensomotorischen 4Point Maß-Einlagen
► Zu unseren FAQs, den Fragen und Antworten aus der täglichen Praxis 

Veröffentlicht am

Beim SWR gelesen: „Sneaker statt High Heels – ein Schuh verändert die Gesellschaft“

Beim SWR lesen wir: „Absätze klappern nicht mehr. Die Deutschen kommen auf leisen Sohlen daher. Wo man hinschaut, Sneakers, Turn- oder Gesundheitsschuhe. Um zehn Prozent hat dieses Marktsegment im letzten Jahr zugelegt. Der klassische Lederschuh tritt dagegen auf der Stelle. Wer sind die Gewinner und Verlierer dieses Schuhtrends? Was sagt es über eine Gesellschaft, wenn plötzlich alle sportlich und bequem daher kommen?” Wir lesen weiter:

(Bild: Shoepassion)

„Um zehn Prozent hat dieses Marktsegment im letzten Jahr zugelegt. Der klassische Lederschuh tritt dagegen auf der Stelle. Wer sind die Gewinner und Verlierer dieses Schuhtrends? Was sagt es über eine Gesellschaft, wenn plötzlich alle sportlich und bequem daher kommen?

Die Themen der Sendung:

  • Auf leisen Sohlen – Schuhbeobachtungen in der Innenstadt. Autor: Wolfgang Brauer
  • Warum tragen alle nur noch Turnschuhe, und was sind die wirtschaftlichen Auswirkungen? Interview mit Claudia Schulz, Verband Leder- und Schuhwaren
  • Gesund läuft auch – Bär-Schuhe profitieren vom Bequem-Trend. Autor: Christof Gaißmayer
  • Wer kauft eigentlich noch teure Lederschuhe? Gespräch mit Tobias Börner, Sprecher von Dinkelacker-Schuhe
  • Auf beiden Beinen statt auf hohen Absätzen – warum Frauen keine Stöckelschuhe mehr tragen. Kommentar von Sabine Geipel“

► Den gesamten Artikel mit Videos in der Originalquelle anschauen

► Zu unseren sensomotorischen 4Point Maß-Einlagen
► Zu unseren FAQs, den Fragen und Antworten aus der täglichen Praxis 

Veröffentlicht am

Mythos: “Man braucht keine Einlagen, die bringen nichts, alles nur Geldschneiderei“

Wir erleben immer wieder Aussagen in den Medien, auch in Foren, orthopädische Maßeinlagen seien unwirksam und reine Geldschneiderei. Einlagen seien zudem schädlich, da muskelabbauend oder Einlagen seien grundfalsch, da nicht natürlich. Das alles erstaunt uns. Dabei erleben wir jeden Tag: Professionelle Einlagen verschaffen Linderung und unterbinden oder begrenzen eine Ausweitung der schmerzhaften Symptome von Fehlstellungen. Und wir wissen auch und sagen dies auch: Die grundlegenden Ursachen der Fehlstellung können Einlagen kaum eliminieren. Fakt ist:

Professionelle Einlagen verschaffen Linderung und unterbinden oder begrenzen eine Ausweitung der schmerzhaften Symptome. (Foto: 4Point)

Fußfehlstellungen führen durch Fehlbelastungen zu Veränderungen im Bewegungsapparat. Und die führen zu Verspannungen und Schmerzen. Durch jahrzehntelanges Gehen in Fehlstellung nutzen sich fehlbelastete Sehnen, Gelenke und Bänder zudem überproportional ab. Es stimmt natürlich, dass eine reguläre Maßeinlage von der Stange ohne aktivierende Fußansprache den Fußmuskel nicht ausreichend „trainiert“. Das ist einer der oft angebrachten Kritikpunkte. Fußgymnastikkurse können hier sicherlich gute Unterstützung bieten und auch das Barfußlaufen auf Sand, Kies oder Rasen trainiert die Fußmuskulatur gesund und gezielt. Wenn man es denn schafft.

Das längerfristige Tragen herkömmlicher, neutraler Maß-Einlagen “von der Stange” wäre aus unserer Sicht immer noch besser für den Bewegungsapparat als ein jahrzehntelanges Laufen/Gehen mit Fußfehlstellung ohne jegliche Unterstützung. Einlagen ohne besondere Wirkung, ohne individuelle Passform werden im Ergebnis weniger gern getragen und irgendwann weggelegt. Diese Praxis führt dann oft zu Aussagen wie “Einlagen bringen nichts”. Das Gehen mit sensomotorischen Maßeinlagen ist aus unserer Praxis-Erfahrung die beste, die professionellste und effektivste Trainingsmöglichkeit mit tatsächlich wahrnehmbarer Wirkung auf den gesamten Gangapparat. Besonders gute Ergebnisse liefern hier unsere maßgeschneiderten 4Point Einlagen, die ja gerade die 4 relevanten Punkte ganz individuell ansprechen. Das ist unsere tägliche Erfahrung seit Jahren. Ein dauerhaftes Laufen in Fehlstellung ist und bleibt falsch, schädlich und schmerzhaft! Dafür haben wir zu viele Leidensgeschichten hautnah miterlebt. Leiden muß nicht sein!

► Zu unseren sensomotorischen 4Point Maß-Einlagen
► Zu weiteren FAQs, den Fragen und Antworten aus der täglichen Praxis

Veröffentlicht am

Mythos Haltbarkeit von Einlagen: Wie lange halten sie wirklich?

Wie oft werden wir im Laden oder per Mail oder per Anruf danach gefragt. Hier der Versuch einer Antwort

4Point Senso aktiv Softline schwarz - Front
Für jeden Schuh gibt es eine andere Einlage, das hat sich herumgesprochen

Das hängt ganz von der Pflege und Nutzung der Einlage ab. Eine Einlage ist, trotz bester Materialien, ein Verschleißprodukt. Einlagen heutiger Art halten im Mittel länger als die vor 10 Jahren gebräuchlichen. Die Haltbarkeit hängt auch vom Geh- und Laufverhalten und vom Körpergewicht ab. Einlagen für den Sport sollten zum Beispiel nach etwa 800 km Laufbelastung überprüft werden. Dies machen wir kostenlos in unserer Werkstatt. Nach 6 Monaten sollte eine Einlage überprüft werden, da das Material langsam altert und die medizinische Wirkung danach nicht immer 100-prozentig garantiert werden kann. Da Einlagen UV Licht nicht so gut vertragen, empfehlen wir, Schuhe nicht offen unter freiem Himmel hinzulegen.

Da unsere Kunden nicht täglich mit den gleichen Schuhen laufen (sollte man auch nicht), verteil sich die Laufleistung der Einlage auf die Schuhe, die man trägt. Mit anderen Worten: Multiplizieren Sie die mögliche größte Laufleistung mit der Anzahl Ihrer mit Einlagen bestückten Schuhe. So wird ein Schuh daraus. Oder? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

► Zu unseren sensomotorischen Maß-Einlagen 4Point
► Zu weiteren FAQs, den Fragen und Antworten aus der täglichen Praxis

Veröffentlicht am

Was sind Krallenzehen und was kann man tun, wenn man sie hat?

Krallenzehen sind meist erblich bedingt durch ein Ungleichgewicht der langen und kurzen Fuß-Muskeln. Oder durch Muskelverletzungen. Häufig entwickeln sich Krallenzehen im Alter. Es gibt operative und nicht-operative Behandlungsmethoden.

Krallenzehe, meist erblich bedingt und im Alter auftretend (Bild: Morell)

Wenn die langen Muskeln des Beines stärker werden als die kurzen Muskeln des Fusses, können Krallenzehen entstehen. Dieses Ungleichgewicht führt zu einer Biegung des proximalen Interphalangealgelenkes, dem ersten Gelenk in der Zehe. Und zu einer Streckung im Metatarsalphalangealgelenk (Zehengrundgelenk), was zu einer sogenannten Krallenstellung führt. Auch wenn eine Sehne verletzt wird oder wenn ein Kompartmentsyndrom vorliegt, kann es zu Krallenzehen kommen.

Es betrifft alle 4 kleinen Zehen (Zehen 2-5). Oft ist der zweiten Zeh besonders betroffen. Meist sind alle kleinen Zehen betroffen beteiligt. Die meisten Krallenzehen können nicht-operativ behandelt werden. Es gibt eine Vielzahl möglicher Behandlungen, darunter:

  • Pads an den kritischen Stellen verwenden. Dies sind Produkte aus dem Drogeriemarkt, welche die Deformität effektiv reduzieren und die Vorsprünge polstern können.
  • Eine weiche orthopädische Einlage fertigen lassen, um die Zehen zu polstern. Kann lindernd sein – vor allem bei Schmerzen an den Zehenspitzen.
  • Schuhe mit viel Raum für die Zehen tragen. Schuhe mit Spielraum für die Zehen erlauben es den Zehen, sich besser anzupassen und können dadurch grossen Einfluss auf Schmerz und Stellung haben.
  • Entfernen von schmerzhaftem Kallus. Hat sich diese auffallende Verdickung gebildet, kann es helfen, diesen zu entfernen.

Dynamische Fussmuskelübungen werden angewandt, um das Fortschreiten der Deformität zu verhindern. Übungen wie etwa ein Taschentuch mit den Zehen aufheben können helfen, die Zehen beweglich zu halten. Die Krankenkassen, die VHS oder andere Einrichtungen bieten spezielle Kurse hierfür an.

► Zu unseren sensomotorischen Maß-Einlagen 4Point
► Zu weiteren FAQs, den Fragen und Antworten aus der täglichen Praxis

Veröffentlicht am

Mythos Bettwärme: Warum beim Schlafen die Füße unter der Decke herausschauen sollen

Sie gehören auch zu den Menschen, die Wert darauf legen, dass Ihre Füße in der Nacht gut von der Bettdecke umhüllt sind? Sie haben es “da unten” lieber richtig warm und kuschelig? Das hat man ihnen bereits in der Kindheit so beigebracht? Und Sie haben das damals schon genossen? Ein Paar Worte darüber, warum das gar nicht so gut ist.

Zur Nacht abstreifen und Sie schlafen besser …

Biologischer Fakt ist: Die Körpertemperatur wird zur Nacht herunterregelt. Deshalb ist es laut Schlafwissenschaftlern besser für den Körper, wenn die Füße in der Nacht unbedeckt bleiben. Die Nachtruhe wird erholsamer. Viele haben das Gefühl, dass es im  Bett immer etwas zu heiß ist. Sie schlafen unruhig, schwitzen, liegen auch zeitweise wach. Der Körper funktioniert so, dass er seine Temperatur etwas nach unten fährt und es tatsächlich kühl haben will. Kopf und Füße geben Wärme nach aussen ab. Die Schlafmütze, wie wir sie von alten Gemälden oder von Hörensagen kennen, wurde in Zeiten getragen, wo Schlafräume generell nicht geheizt wurden.

Das Motto heute lautet also: Füße raus. Die meisten Menschen in Europa regeln die Schlafzimmertemperatur weit über 15-18 Grad. Auch meist ohne Öffnung der Fenster für Frischluftzugabe. Hier muss der Körper die überschüssige Wärme dann auf einen anderen Weg loswerden. Tipp: Wollsocken abstreifen und Sie werden viel besser schlafen.

► Zu unseren sensomotorischen Maß-Einlagen 4Point
► Zu weiteren FAQs, den Fragen und Antworten aus der täglichen Praxis