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Groß gebaut – welcher Schuh passt wirklich zu mir?

Unabhängig von modischen Diktaten und Trends und den eigenen Vorstellungen vom persönlichen Idealschuh lohnt es sich, Grundsätzliches zum Schuh nachzuvollziehen. So fällt die Schuhwahl mitunter einfacher aus und man fühlt sich wohler. Das gilt auch und gerade für Menschen auf große Fuß.

Sandalen mit 4Point Einlagen
Diese grundsätzlichen Dinge erfährt man in der Regel nicht im herkömmlichen Schuhladen.

Eine Studie des Deutschen Schuhinstitutes bestätigt, dass mehr als 80 Prozent der Deutschen keine passenden Schuhe tragen. (Artikel in DIE WELT) Das hat Auswirkungen, denn passende Schuhe sind mit entscheidend für Gesundheit und Wohlergehen. Folgen von zu kleinen oder zu großen Schuhen können verkrümmte Zehen, Gelenkabnutzung und Rückenschmerzen sein. Hier einmal einige grundsätzliche Hinweise: Bei der Höhe der Absätze gilt: Je schlanker und länger das Bein, desto höher und auffälliger darf der Schuh sein. Wer gern hoch trägt, sollte das nur tageweise oder stundenweise tun. Wer einen eher breiten oder fleischigen Fuß hat, wählt Schuhe aus weichem Material und mit Schnürung. Die Regulierung der Weite ist hier wichtig. Die Ausdehnung des Fußes ändert sich je nach Laufpraxis, Tageszeit, Klima und anderen Faktoren. Die Uhrzeit spielt beim Shopppen deshalb eine Rolle, denn am Abend sind die Füße dicker als morgens. Alltagsweisheit: Große Füße wirken durch runde Schuhspitzen kleiner und kleine Füße durch spitz auslaufende Schuhe größer. Dies kann man sich bei der Schuhwahl zunutze machen.

Die wichtigste Frage beim Schuhkauf ist jedoch die passende Größe. Gute Schuhgeschäfte bieten Ihnen eine Vermessung Ihrer Füße an und ermitteln so die optimale Schuhgröße. Zu vermeiden sind Schuhe mit allzu spitz zulaufender Spitze. Gerade bei großen Größen, die verbreiteter sind als man meint. Schuhgröße 41+ ist bei der jüngeren Generation stärker verbreitet. Hier sorgt ein um den Knöchel geschlungene Riemen für eine optische Verkleinerung. Je feiner der Schuh, desto zierlicher wirkt auch der Fuß. Klobige Stiefel und grobe Halbschuhe sollte man links liegen lassen. Suchen Sie sich stattdessen lieber fein gearbeitete Schuhe aus. Ebenfalls nicht vorteilhaft sind Schuhe mit Längsstreifen, da diese die Füße strecken. Querstreifen hingegen wirken verkürzend. Leider verbreitern Sie optisch den Fuß gleichzeitig. Neben dem geeigneten Schuhwerk kann es auch helfen, Hosen mit Schlag zu tragen, die vorne auf dem Schuh aufliegen. Dadurch wird ein Teil des Fußes verdeckt. Und: Die Zehen sollten immer zehn Millimeter Spielraum haben; hier wird oft gespart zugunsten eines optisch kleineren Fußes. Ein zu enges Modell wird am besten durch ein weiteres und nicht durch ein längeres ersetzt. Diese grundsätzlichen Dinge erfährt man in der Regel nicht im herkömmlichen Schuhladen.

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Fast wie neu – mit diesem Trick bekommt man die Falten aus Schuhen wieder heraus

Es ist wie beim Menschen. Das Leben hinterlässt seine Spuren, so auch an den Schuhen. Zu erkennen ist die Nutzungsintensität, das Alter und die Qualität der Pflege zum Beispiel an den Knick-Falten. Mit einer einfachen Methode kann man sie glätten und so den Schuh optisch verjüngen.

Sneaker Schuh mit Einlage
Neu, gepflegt, geliebt, so sollen Schuhe am besten aussehen.

Neu, gepflegt, geliebt, so sollen Schuhe am besten aussehen. Nach einigen Kilometern bereits oder nach einer durchtanzten Nacht oder bei feuchter Witterung zeichnen sich vor allem bei Lederschuhen schnell Knick-Falten an den vorderen Partien ab. Was man zur Auffrischung und Verjüngung lediglich braucht, sind Socken, alte Tücher, ein Bügeleisen und/oder Fön und heißes Wasser, idealerweise auch Schuh- oder Sattelseife. So geht es:

Schritt 1: Die Schuhe mit den Socken oder Stofffetzen auffüllen, bis die Falten nicht mehr zu sehen sind und sich der Schuh prall gefüllt anfühlt.
Schritt 2: Das Tuch mit heißem Wasser benetzen und ausdrücken.
Schritt 3: Das Tuch auf die Falten legen. Ggf. mit Lederseife behandeln und etwas nachspülen.
Schritt 4: Das heisse Tuch mit viel Kraft bügeln, auch der Fön kann zum Einsatz kommen, dies besonders bei Kunstlederpartien, wo das Bügeleisen das Material anschmelzen und aus der Form bringen kann. Es dauert mitunter, bis die Falten sich glätten.
Schritt 5: Trocknen lassen. Etwa 10 Stunden (nicht in der Sonne, nicht auf der Heizung)
Schritt 6: Lederpflege auftragen, ggf. mit Fön abermals die jetzt glatten Stellen erwärmen und dann abkühlen lassen und endpolieren.

Länger in Form bleiben Schuhe, wenn man sie oft wechselt, sie bei Regenwetter nach dem Ausziehen mit Zeitungspapier füllt und konsequent Schuhspanner verwendet. Glättungen bleiben länger konstant und die Schuhe wirken stets gut in Form und nicht so schnell „ausgelatscht“

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Warum man eine größere Schuh-Vielfalt nicht nur besitzen, sondern auch tragen sollte

Wer tagtäglich seine bequemen Loafers trägt oder die robusten Schnürschuhe oder stets die Lieblings-Sneakers, der tut sich damit keinen Gefallen. Allzuviel Routine bei der Alltagsschuh-Wahl kann unliebsame Folgen haben.

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Seinen Füßen Vielfalt gönnen können

Welche Konsequenzen hat es, wenn man sich täglich dieselben Schuhe bindet? Es leuchtet ein, dass man damit Bänder, Knochen und Muskeln einseitig belastet. Das führt zu Spannungen, Reizungen, Übermüdungserscheinungen, zu Ausweichbewegungen, zu ungleichen Belastungen und schließlich zu Beschwerden, die im gesamten Gehapparat bis hin zum Rücken-  und Halsbereich auftreten können. Die beste Lösung ist, verschiedenartigste Schuhe vorrätig zu haben und sie auch tournierend zu tragen. Schön ist, wenn die verschiedenen Schuhe unterschiedliche Absätze haben. Man kann auch, das sei betont, hochhackige Modelle durchaus in Maßen tragen. Statt Flip-Flops kommen besser Sandalen mit Fußbett infrage. Für verschiedene Schuh-Typen sollte man zudem genügend passende Maß-Einlagen vorrätig haben, so dass der Wechsel leicht gelingt. Es ist davon abzuraten, nach längerem Tragen der neuen Einlagen, diese tageweise nicht mehr zu tragen. Dies kann zu schmerzhaften Zuständen und Beeinträchtigungen im Gangapparat führen. Dass die Schuhe nicht zu eng und nicht zu weit sind und wirklich Halt bieten, ist ein weiterer Aspekt, der zu beachten ist.

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Von vielen unterschätzt, doch jeder braucht sie: gesunde Füße

Der Mensch legt in seinem Leben durchschnittlich 50 Millionen Schritte zurück. Bei jedem einzelnen werden die Füße belastet, was einen gesunden Gang umso wichtiger werden lässt. Vielen Menschen fehlt es dennoch an Wertschätzung für einen ihrer wichtigsten Körperteile.

Folgen von langem Laufen in unpassendem Schuhwerk oder sonstigen Fehlbelastungen sind oft nicht sofort absehbar

Studien zeigen, dass Fußpflege von mehr als einem Drittel der Deutschen als nicht wichtig erachtet wird. Aus dieser Einstellung resultiert, dass viele Deutsche an Fußbeschwerden leiden. Viele sprechen dem optischen Erscheinungsbild eine größerer Bedeutung zu als gesunde Füße zu haben. Dies ist jedoch schon längst keine Entweder-oder-Entscheidung mehr. Unsere maßgefertigten Einlagen beispielsweise lassen sich in nahezu jedem Schuh tragen, verhelfen Ihnen zu einem gesunden Laufstil und das, ohne dass Sie auf ihre Lieblingsschuhe verzichten müssen.

Folgen von langem Laufen in unpassendem Schuhwerk oder sonstigen Fehlbelastungen sind oft nicht sofort absehbar, können langfristig allerdings zu ernsthaften Beschwerden führen. In den meisten Fällen kann man diesen mit unseren Spezialeinlagen entgegenwirken. Zusätzlich können regelmäßige Pflegemaßnahmen allerdings auch einiges bewirken. Besonders hilfreiche Tipps dazu haben wir bei dem Ratgeber von hornhaut-weg.com gefunden. Hier lernen Sie alles rund um Fußpflege und wie Sie Ihren Füßen wirklich etwas Gutes tun und für die alltägliche Belastung stärken. Neben hilfreichen Tipps bietet die Webseite auch übersichtliche Produktvergleiche und beschäftigt sich mit wissenswerten Themen rund um die Fußgesundheit. Das finden wir klasse!

Die Webseite von hornhaut-weg.com besuchen

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Im Radio gehört: “Wenn Sohle, Ferse und Zehen Probleme bereiten“

Der Deutschlandfunk beschäftigt sich in einem Gesundheits-Feature mit dem Thema Schmerz und Fuß und verschiedenen Behandlungsmethoden. Eine Vorbeugung ist das möglichst lange “Geschmeidigbleiben”. Hierbei helfen auch sensomotorische Einlagen.

Füße
Was tun gegen Spreizfuß, Fersensporn und Ballenzeh?

Wir hören: „Täglich lastet das gesamte Körpergewicht auf unseren Füßen. Die ständige Belastung macht sie anfällig für Verletzungen und Verschleiß. Gedehnte Bänder, Entzündungen oder erschlaffte Fußmuskeln können Schmerzen bereiten – und die Bewegungsfähigkeit stark einschränken…“

und weiter

„Mitunter können schon andere Schuhe, orthopädische Hilfsmittel oder Physiotherapie die Fußbeschwerden lindern. Manchmal hilft aber nur noch ein chirurgischer Eingriff. Was tun gegen Spreizfuß, Fersensporn und Ballenzeh?“

Studiogäste sind:

  • Prof. Dr. Markus Walther, Ärztlicher Direktor, Chefarzt Zentrum für Fuß und Sprunggelenkchirurgie, Schön Klinik München Harlaching
  • Sven Lockemann, Leitung Trainingstherapie, Therapie- und Trainingszentrum, Schön Klinik München Harlaching

Den ganzen Beitrag jetzt hören

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Warum Kyboot Schuhe nicht funktionieren und orthopädische Einlagen wirklich helfen

Früher oder später entwickelt der Mensch Fehlstellungen Aufgrund der im Fuß auftretenden hohen Kräfte, die der Fuß beim Gehen leisten muss. Wir stellen die Frage, ob luftgepolsterte Schuhe dem Fuß helfen können und Beschwerden lindern helfen.

Luftfeder Schuh
Sensomotorik findet bei weichen Schuhen nur eingeschränkt statt.

Durch die fehlende Natürlichkeit des Untergrundes in unserer modernen Welt bekommen die Füße zu wenig Informationen, um die Muskulatur entsprechend zu steuern. Geht man auf weichen Untergründen wie Sand, Gras, Schlamm oder Moos (Waldboden) ist zu spüren, dass der Untergrund die Füße wie ein Kissen umschließt, oder einbettet. Ein Fuß hat ca. 60.000 Rezeptoren, die dann auf entsprechende Reize der Untergründe reagieren und die Muskulatur stabilisieren, um aufrecht gehen zu können. In unserem Alltag auf Beton und Asphalt fehlen dem Fuß die natürlichen Umgebungen, um die Reize des Fußes (der Sensomotorik), den Bewegungsabläufen des Gangbildes zuzuordnen. Es entstehen unbemerkt kleine Veränderungen im statischen Segment der Füße, die im Verlauf des Lebens – abhängig von der Belastung – weiter zunehmen und dann als Fehlstatik am Fuß vom Facharzt oder Fachmann erkannt werden. Soweit die Grundlage.

Bei zu weichen und nachgebenden Schuhen wie den luftgefederten Kyboot Schuhen, wird die im Fuß bestehende Fehlstellung noch verstärkt. Besonders die im Anfang der Schrittausführung im inneren Fußgewölbe in der Belastungsphase des Fußes entstehende Fehlstellung wird durch die Nachgiebigkeit von weichen Sohlen verstärkt. Und auch das zu starke Dämpfen und Abfedern der Kräfte des Körpers sind generell nicht gut für die Bewegung, da die Sensomotorik dann verspätet die Reaktion der Muskulatur auslöst. Sensomotorik findet bei weichen Schuhen nur eingeschränkt statt. Eine gesunde Statik, so ist der Mensch von der Natur konstruiert, wird sich immer selbst regulieren. Biomechanisch ist der Bewegungsablauf des aufrechten Gehens von der Natur hervorragend geführt ausgestattet und in seiner Gesamtheit vollkommen. Die beste Dämpfung finden wir in unserem Körper selbst. Durch Gelenke, Bänder, Sehnen und Muskeln, die eine komplexe Einheit der Bewegung bilden, brauchen die Füße keine ausgesprochen funktionelle Dämpfung in den Schuhen.

Eine unkontrollierte Fehlstellung braucht eine regulierte Begrenzung durch Einlagen

Deshalb sollten auch nur bei vorhandenen Problemen oder Fehlstellungen Einlagen zur Unterstützung kontrolliert verordnet und angepasst werden. Eine unkontrollierte Fehlstellung braucht eine regulierte Begrenzung durch Einlagen, damit sich das Krankheitsbild nicht weiter in das Negative entwickelt und die Fehlstellung weiter zu nimmt. Unkontrolliert – ohne am Fuß regulierende Begrenzung durch Einlagen – wird sich das Krankheitsbild weiter ins Negative entwickeln und die vorhandene Fehlstellung wird mit Sicherheit zunehmen.

Darum funktionieren Einlagen

Besonders hilfreich sind Aktiveinlagen mit sensomotorischem Hintergrund, da diese, wie beim natürlichen Gehen, mit bestimmten Druck den Fuß mobilisieren, damit die Muskulatur gezielt aktiviert wird. Nur in einer Auswertung des persönlichen Fußprofils, mit Abstimmung der vorhandenen Problematik, sollten Veränderungen an der statischen Bewegung vorgenommen werden. Biomechanische und logische Bewegungsabläufe müssen in ihrer Gesamtheit der Problematik gesehen und individuell behandelt werden. Dazu dient den Fachleuten wie Orthopäden und Technikern ihre spezielle Ausbildung. Sie sind es, die mit ihrem handwerklichen Können im Interesse der Gesellschaft zeitgemäße Lösungen anbieten. Massenprodukte wie Kyboot Schuhe, die durch gezielt aggressive Werbeversprechen auffallen und vorgeben, jegliche Fußprobleme beheben zu können, sollten mit Vorsicht eingesetzt werden. 

Um Menschen mit Fußproblemen zu helfen, haben sich Fachleute in unserer Gesellschaft wie Ärzte und Facharbeiter etabliert, sie verbessern Wohlbefinden und Gesundheitszustand. Über die einzelnen Vorgehensweisen und Ansichten von Versorgungen lässt sich sicherlich diskutieren. Grundsätzlich haben die meisten der im Versorgungsnetz befindlichen Fachleute ihre Berechtigung und Anerkennung, solange sie im Interesse des Patienten handeln. Offenbar zweifelt Kyboot Schuhe die gewachsenen Strukturen sowie den erfolgreichen Einsatz der Einlagentechnik an und warnt vor Einlagen und deren selbst interpretierten Folgen. Siehe Video. Fachärzten und Versorgern werden kriminellen Absichten unterstellt, sie werden öffentlich an den Pranger gestellt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Verantwortlichen eine Vorstellung davon haben, was die Basis der Fachleute leisten. Heute und auch zukünftig zum Wohl der Betroffenen.

Marktstrategisches Ziel

Die Art von Darstellung der Firma Kyboots folgt einem marktstrategischen Ziel. Der Weg, allein seine Schuhe als Allheilmittel zu propagieren, scheint mir in höchstem Maß unsolide. Seit 40 Jahren arbeite ich im Bereich der orthopädischen Herstellung von Einlagen. Ich habe mit meinem Wissen als Meister tausenden Menschen mit Fußproblemen helfen können. Die Entwicklung meines Einlagensystems hat von der Planung bis zur Umsetzung Jahre gedauert hat. Das System ist in seiner Wirkung einzigartig und hat mir persönlich alle meine Erfahrungen abverlangt. Mit meiner heutigen Erfahrung weiß ich, dass meine Einlagen langfristig erfolgreich sind. Meine Entwicklungen sind nachhaltig und helfen den Menschen wirklich.

Autor: Peter Hartung, Orthopädie-Schuh-Meister und Gründer von 4Point-Maßeinlagen in Hamburg Bergedorf.

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Jubiläum: Spannende Suche nach dem Ursprung des Geschäftes von Paul Hast vor 100 Jahren.

Wir planen unser 100 jähriges Firmenbestehen und wollten Gewißheit darüber, ob das Datum der Gründung auch wirklich stimmt.

Am 10.10.1919 wurde der Schuhmacherbetrieb Paul Hast als Gewerbegründung eingetragen.

Dazu sind wir ins Hamburger Staatsarchiv gefahren, wo fast alle Hamburg betreffende Daten, Unterlagen, Akten und Bücher aufbewahrt werden. Dort haben wir die Gewerberegister von Bergedorf und Geesthacht gefunden und uns das Buch der Neuanmeldungen aller Geschäfte und Handwerksbetriebe von 1915-1920 angeguckt. Wie toll war es, dieses riesige, alte Buch mit den dicken, angegilbten Seiten in der Hand zu halten, wo mit Füller in altdeutscher Schrift die Einträge zu lesen waren. Wir guckten viele Seiten an, bis wir tatsächlich den Eintrag vom 10.10.1919 fanden, wo der Schuhmacherbetrieb Paul Hast als Gewerbegründung verewigt war. Mit einem warmen, frohen Gefühl im Bauch, Kopf und im Herzen haben wir die Seiten kopieren lassen. Jetzt steht unser 100-Jahr-Feier nichts mehr im Weg!! Den Link zu unserer Firmenseite nennen wir an dieser Stelle natürlich gern: https://paul-hast.de/home

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Einlagen auf Rezept: Hierauf müssen Versicherte achten

Neben der privaten Bestellung können wir Ihnen auch 4Point Maßeinlagen gegen Vorlage eines Rezepts liefern. Unsere Einlagen sind medizinische Hilfsmittel und werden nach den Normen des GKV-Spitzenverbandes der Krankenkassen in der Produktgruppe 08-Einlagen/03-Fuß gefertigt. Worauf gesetzlich wie privat Versicherte achten müssen, damit es reibungslos klappt:

Gesetzlich und privat Versicherte kommen auf verschiedenen Wegen zu ihren Einlagen. Wir schreiben, wie es klappt.

Gesetzlich Versicherte: Haben Sie ein GKV Rezept (rosa Rezept/Verordnung) von Ihrem Arzt bekommen, ist dieses in der Regel, laut GKV, mit dem Ausstellungsdatum 28 Tage lang gültig. Zu beachten ist:
– Es dürfen pro Rezept 3 Hilfsmitteln auf dem Rezept aufgelistet werden.
– Hilfsmittel und Medikamente dürfen nicht miteinander vermischt werden
– Eine Diagnose auf dem Rezept darf nicht fehlen

Die Krankenkassen haben den Auftrag von der Gesetzgebung bekommen, die Versicherten mit zugelassenen Hilfsmitteln (z.B. Bandagen, Einlagen, Orthesen), die der Arzt verordnet hat, zu versorgen. Da die Krankenkassen in vielen Bereichen Festbeträge haben, gibt es aufzahlungsfreie Standartprodukte. Möchte der Patient eine optimierte Leistung erhalten, zahlt er deshalb zu seinem Eigenanteil des Rezeptes weitere Mehrkosten dazu. Nur durch seine „wirtschaftliche Aufzahlung“, (Krankenkassendeutsch), bekommt der Patient eine  hochwertigere Einlage, die individueller angepasst werden kann. Sonderanfertigungen, wie besondere Einlagen, orthopädische Schuhe und Orthesen, müssen per Kostenvoranschlag zur Kostenklärung bei der Krankenkasse eingereicht werden. Leider versuchen die Krankenkassen eine sehr kostengünstige Variante durchzusetzen, die sich in der Wirtschaftlichkeit der Betriebe oft nicht mehr umsetzten lassen.

Privat Versicherte: Haben Sie ein Privatrezept (blaues Rezept/Verordnung) von Ihrem Arzt bekommen, ist dieses in der Regel mit dem Ausstellungsdatum 3 Monate lang gültig. Zu beachten ist:
– Es dürfen pro Rezept 3 Hilfsmitteln auf dem Rezept aufgelistet werden.
– Hilfsmittel und Medikamente dürfen nicht miteinander vermischt werden.
– Eine Diagnose auf dem Rezept darf nicht fehlen!

Einlagen-Aufträge auf Privatrezept werden von den Orthopädiewerkstätten entgegengenommen. Die Kosten für hochwertigere Einlagen werden in der Regel von den privaten Krankenkassen übernommen. Bei einem Rezept für Einlagen in der Sonderanfertigung klärt der Techniker den Versicherten über Kosten und Art der Einlagen auf und händigt ihm einen Kostenvoranschlag aus, der bei der Privatversicherung eingereicht wird, um eine Zusage für die Kostendeckung zu erhalten. Erst nach Erhalt der Zusage der Versicherung, erteilt der Patient dem Betrieb den Auftrag.

Beim Privatrezept geht der Patient zunächst in Vorleistung und rechnet die entstandenen Kosten nach Erhalt des Heil- und Hilfsmittels (Einlage) mit seiner privaten Krankenkasse ab. Sie sollten eine Kopie der Rechnung und Verordnung einreichen. Es empfiehlt sich deshalb, eine beglaubigte Kopie von der Orthopädiewerkstatt erstellen zu lassen.

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Wie bekomme ich Salzränder an Schuhen weg?

Wir kennen die lästigen Salzränder an Schuhen aus Wild- und Glattledern. Ein Wegbürsten der hartnäckigen weißen Spuren oder das Überputzen mit Schuhcreme funktionieren nicht. Was hilft wirklich?

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Salzränder? Da hilft nur Milch. Und gute Pflege.

An Schuhen hinterlässt das winterliche Streu-Salz oft unschöne weiße Ränder, insbesondere an ungenügend imprägnierten Exemplaren. Oft kommen die Spuren bei Schneematsch oder nach ausgiebigem Regen wieder zum Vorschein. Hier hilft ein altes Hausmittel: Milch. Bei glatten Leder-Schuhen, sowie Textil- oder Kunststoffschuhen nimmt man einen Baumwoll-Lappen und tupft ihn in Milch. Dann werden die Ränder damit weggerieben und die Oberfläche glattpoliert. Sattelseife wird auch verbreitet eingesetzt, bringt jedoch nicht annähernd so gute Ergebnisse.

Nach dieser Behandlung und etwas Trockenzeit kann auch wieder mit Schuhcreme geschützt und imprägniert werden, aber bitte sparsam und ohne PFT- oder PFC- haltige Sprays. Sinnvoller, so unsere Erfahrung, sind umweltfreundliche farblose Schuhwachse für Glattleder. Hier sollte man nicht an der Qualität sparen. Salzränder auf Rau- oder Wildlederschuhen kann man einfach mit handelsüblichen Spezialbürsten (mit Kautschuk-Rubbel und Messingbürste) ausbürsten. Hinweis: Die meisten Schuhe von heute sind bereits ab Werk imprägniert und werden durch weiteres massives Aufbringen von Imprägnierungsspray nicht widerstandsfähiger. Regelmäßige Pflege und gute Trocknung und häufiger Wechsel sind die besten Voraussetzungen für ein langes, schönes Schuhleben.

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Winterstiefel und orthopädische Einlagen, passt das zusammen?

Die meisten Winterstiefel sind für orthopädische Einlagen gut geeignet. Worauf muss ich beim Kauf besonders achten? Bei Fragen einfach fragen.

Eine Checkliste hilft, die richtige Winterstiefel in die engere Wahl zu nehmen. (Foto: Wirecutter/Kerry Tasker)

Uns fragen Kunden hin und wieder, ob es Winterschuhe und Stiefel gibt, die ihren „Problem-Füßen“ schaden könnten und welche ihnen eher gut tun. Wir möchten hier näher auf das Thema Winterschuhe unter Berücksichtigung der orthopädischen Unterstützung eingehen. Sie können uns bei Unsicherheiten auch jederzeit dazu anrufen.

Wo kann man wirklich geeignete, wärmende und bequeme und nicht zu schwere Winterschuhe finden? Im Sport- und Outdoor-Handel gibt es eine große Auswahl. Im Sommer kann man hier in der Regel günstiger Winterschuhe einkaufen. Wir haben auf Chip.de einen interessanten Beitrag zum Thema Winterstiefel samt Schuhtest gefunden, der näher auf Winterschuh-Fragen eingeht und in dem die Testkriterien genannt werden. Jetzt lesen

Damit Sie sich wirklich warme und bequeme und einlagefreundliche Winterschuhe kaufen, sollten Sie sich erst einmal auf folgende Kriterien konzentrieren:

  • herausnehmbare Einlegesohle (zwingend)
  • Gutes Innenfutter aus Lammfell oder Fleece und/oder Thinsulate
  • Hochwertiger Schaft, der nicht einengt
  • Möglichst wenige Nähte
  • Dicke Sohle oder dünnere und sehr strapazierfähige Sohle (siehe Test-Artikel)

    Diese Checkliste soll Ihnen helfen, zu erkennen, welche Winterschuh-Punkte noch abzuhaken sind
  • Absatzhöhe: 3 cm sind das Limit. Hohe Höhe kann schnell zu Ballenschmerzen führen und das wäre nicht das, was Sie wollen.
  • Schuhform vorn: Achten Sie darauf, dass die Zehen nicht zusammengedrückt werden und so einen Hallux Valgus provozieren.
  • Ballenplatz: Besonders wenn Sie bereits unter Fußbeschwerden leiden (Hallux Valgus), sollten Sie darauf achten, dass Ihnen der Winterschuh genügend Platz im Ballenbereich bietet. Es entstehen sonst Druckstellen oder Schwielen. Im Zweifel eine breitere Schuhform wählen.
  • Vollleder oder Kombimaterialien? Vollleder können sich auch langfristig als sehr steif und fest herausstellen und können Druckstellen verursachen. Meist ist ein Textil-Leder-Gemisch bequemer und leichter.
  • Fersenkappe? Leichtere Winterboots (auch manch schwerere) besitzen meist keine geeignete Fersenkappe und das führt schnell zu Blasenbildung.
  • Der Preis. Unter 100-150 Euro ist (in der Regel) keine besondere Qualität zu erwarten. 


Selbst wenn Sie nicht alle Kriterien vor dem Schuhkauf beurteilen und beachten können, begutachten Sie den Schuh, wenn Sie ihn in den Händen haben. Nehmen Sie sich Zeit dafür, ziehen Sie ihn an, gehen sie darin. Meist gibt es in Fachgeschäften einen kleinen Parcours mit verschiedenen Belägen, mit Stufen und leichten Steigungen. Sie können ihre bestehenden Sport- oder Freizeit-Einlagen probeweise gegen die Einlegesohle vor Ort tauschen und die Schuhe so praxisnah testen. So spüren Sie schnell, wieviel Halt und Platz der Schuh mit Einlage wirklich bietet. Sie können ihre Schuhe auch mit zu uns bringen und wir schauen, wie wir die Einlage anpassen können, so dass wir ein maßgeschneidertes Ideal formen. Haben Sie Fragen? Einfach anrufen: 040 94 77 32 82

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